News Robotaxis: Waymo darf große Gebiete Kaliforniens autonom befahren

Uzer1510 schrieb:
Ja, das sind enge Gassen. In Hamburg sieht das Straßenbild so aus. Bin mir nicht sicher, was für ein autonomes Auto eine größere Herausforderung ist:

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Hmm ja - ich bin halt beruflich 1x im Jahr für 3 Wochen in Tokyo und das eine der wenigen Städte wo ich mir keinen Mietwagen nehme :D owbohl ich einige Jahre Links gefahren bin (London)

Aber ich finde das super eng da - vor allem mit Fussgängern und Radfahren und selten Gehwege - da denke ich immer nur uiuiui krass wenn da wer einen Mercedes/Lexus oder ein grösseres SUV hat - ist sicher auch Gewöhnungssache aber trotzdem verrückt.

In D hat man zumindest halt noch Gehwege auch wenn es klar eng ist - die fehlen in Tokyo halt oft abseits der grösseren Strassen.
 
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Uzer1510 schrieb:
Hmm ja - ich bin halt beruflich 1x im Jahr für 3 Wochen in Tokyo und das eine der wenigen Städte wo ich mir keinen Mietwagen nehme :D owbohl ich einige Jahre Links gefahren bin (London)
Ich bin halt viel mit dem Wohnmobil durch alte spanische Bergdörfer und norwegische Serpentinen gefahren. Auch schon mal eine Stunde auf Sardinien die Straße gesperrt, weil nichts mehr ging. Daher ok. Aber hatte es jetzt auch tatsächlich aus der Sicht eines autonom Fahrenden Autos betrachtet. Da fand ich die Enge nicht so tragisch. Zum selber fahren definitiv anstrengend.
Uzer1510 schrieb:
Aber ich finde das super eng da - vor allem mit Fussgängern und Radfahren und selten Gehwege - da denke ich immer nur uiuiui krass wenn da wer einen Mercedes/Lexus oder ein grösseres SUV hat - ist sicher auch Gewöhnungssache aber trotzdem verrückt.

In D hat man zumindest halt noch Gehwege auch wenn es klar eng ist.
Definitiv. Das ist in Südeuropa ja auch immer ein Abenteuer. Ich nehme aber irgendwie an, dass die Japaner etwas gesitteter fahren als die Italiener?
 
DerMond schrieb:
Unbeliebte Berufe in ungebildeten Schichten?
Korrekt. Und das ist überhaupt nicht böse gemeint sondern eine nüchterne Beschreibung.

Ich kenne keine Spedition, in der nicht Fahrermangel herrscht. Den Job will keiner machen.

Schau dir den durchschnittlichen Taxifahrer an. Migrant, schlechte Deutschkenntnisse, wenig gebildet.

Das heißt nicht, dass diese Personen nicht engagiert sein müssen, keinen harten Job haben etc. oder dieser Job nicht wichtig wäre. Das heißt nur, dass diese Jobs, genau wie ich schrieb, von eher niedrigeren Bildungsschichten ausgeübt werden und nicht sonderlich beliebt sind.

Also komm mal runter.
Ergänzung ()

usernamehere schrieb:
Bis zu einem gewissen Grad, ja.
niemand will ein Monopol.

Wenn aber das Robotaxi von Tesla gerade nicht so aggressiv agieren würde, würde sich Waymo wohl auch nicht so schnell entwickeln.
 
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LikeHike schrieb:
Wenn aber das Robotaxi von Tesla gerade nicht so aggressiv agieren würde
Welches Robotaxi von Tesla? Die dürfen in einer amerikanischen Stadt, auf einem sehr kleinen Gebiet bewegen. Dieses Gebiet haben sie selbst vorher nochmal kartografiert und für jedes Auto sitzt ein Remotefahrer in der Zentrale.

Aber lt Elin gibt es ja seit 10 Jahren autonome teslas. Wenn nicht: bestimmt nächstes Jahr. Diesmal ganz sicher.
 
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Alphanerd schrieb:
Welches Robotaxi von Tesla?
Ach komm schon… Du wirst wissen in wie vielen Gebieten das Robotaxi verfügbar ist und wie schnell die Expansion aktuell ist.

Wenn dem nicht so wäre, würde auch Waymo gerade nicht so Gas geben. Und das ist gut so!
 
Ja also die 14.1.7 ist bei Tesla schon ein richtig grosser Sprung - ob das für das Robotaxi schon reicht wird man sehen aber man muss sagen bei Tesla tut sich wirklich was.

Echt cool dass das in USA und Canada von Normal Dudz getestet werden kann.

Dass Tesla den Colossus Rechner hat glaube ich zahlt sich echt aus - und der wird ja auch noch upgegraded.
 
LikeHike schrieb:
Ach komm schon… Du wirst wissen in wie vielen Gebieten das Robotaxi verfügbar ist
Teslas Robotaxis fahren derzeit nur in Austin, Texas, im Rahmen eines Pilotprojekts, das in den letzten Monaten gestartet wurde und zunächst nur für ausgewählte Nutzer zugänglich war. Das Unternehmen plant, den Dienst in Phoenix und anderen US-Städten auszuweiten und in Austin noch in diesem Jahr ganz auf menschliche Sicherheitsfahrer zu verzichten, wie CNBC berichtet.
Aktuelle Standorte: Derzeit ist der Robotaxi-Service nur in Austin, Texas, verfügbar, zunächst jedoch mit Sicherheitspersonal am Steuer und in einem begrenzten Gebiet.
Zusätzlich haben sie noch in Arizona eine Genehmigung.

Müssen aber wahrscheinlich noch kartografieren 😉
 
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naja man kann ja die 14.1.x auch ohne Detail Karten im "Nutzertest" sehen - die tut schon echt gut. Glaube nicht dass die Robotaxi eine gross andere Software ist?

das mal so eine ganz normale Nutzerfahrt in der "freien Wildbahn"
ohne Detailkarten

Sind natürlich nur Fahrten von Einzelnen aber es gibt ja schon einige die im Testprogramm dabei sind in USA und Kanada und die schon auch immer Probleme gezeigt haben, wenn es welche gab und die gab es auch in den 14.1.x Versionen aber die Verbesserungen kommen inzwischen im Wochentakt.
 
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Uzer1510 schrieb:
naja man kann ja die 14.1.x auch ohne Detail Karten im "Nutzertest" sehen - die tut schon echt gut. Glaube nicht dass die Robotaxi eine gross andere Software ist?
Ich sag ja nur, wie es in Austin gelaufen ist. Da hat man noch aufwendig kartografiert. Für ein Robotaxi gelten wohl auch im Wilden Westen andere Ansprüche als an FSD.
Was ja schon seit einem Jahrzehnt immer wieder in den nächsten 6 Monaten fertig ist, wenn man elon glaubt.
 
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Ja vielleicht legt man da noch irgendeine Extraschicht darüber von Verkehrzeichenpositionen etc usw - aber ich glaube wirklich brauchen tut man die wohl nicht mehr.

Die "Betatester" der "Nomalnutzerfahrten" sind alle in Gebieten die nicht extra kartographiert werden, da sieht man schon, dass das wohl auch ohne das geht - selbst bei komplexen Kreuzungen und Ampelanlagen.
 
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Salamimander schrieb:
In Deutschland, vermutlich ist fast der ganzen eu, wird sich das nie rechnen.
Das würde auch so nicht funktionieren, weil die Straßen zu eng sind.
Ein Mensch schafft es schon kaum durch Gassen zu kommen, wenn dann noch Liefertransporter im Wege stehen.
Man müsste erstmal die Häuser abreißen und alles breiter bauen.
 
Manegarm schrieb:
Ein Mensch schafft es schon kaum durch Gassen zu kommen, wenn dann noch Liefertransporter im Wege stehen.
Und warum soll eine Maschine unpräziser fahren als ein Mensch?
 
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@Manegarm
Oder einfach kleinere Autos bauen. Es ist doch für die meisten* Leute völlig unnötig, einen zwei Tonnen schweren Regenschirm zu fahren. Ein kleineres Auto täte es auch.

* Die meisten, aber nicht alle.
 
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Uzer1510 schrieb:
Denke da würden viele sicher ein wenig Aufpreis für mehr Sicherheit zahlen. Ich sehe da schon auch Marktchancen unabhängig ob das ein wenig teurer ist. Nicht immer ist eben "Geiz ist Geil" das einzige das zählt, es gibt schon auch andere Sachverhalte die Geld wert sind - wie halt (gefühlte oder echte) grössere Sicherheit.
MMn ist das echt traurig dass in einem Land wue Deutschland sowas überhaupt nur im Ansatz existiert. Man soll quasi Geld bezahlen weil der Staat nicht in der Lage ist sein Land sicher zu halten sodass auch in den Köpfen der Frauen und Kinder sowie älteren Leuten ein Sicherheitsgefühl existiert.

Keine Ahnung was da falsch läuft, das sollte die Basis sein und nicht das Zusatzextra durch Einwurf genügend Münzen.

Traurig dass in andren Ländern sowas geht.
 
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LikeHike schrieb:
die in eher ungebildeten Schichten anzutreffen sind.

Jo, das is schon so. Gerade weil es ein Job für ungebildete Leute ist is es auch so schwer dass wir neue Fahrer finden. Dabei erwarten wir gar nicht mal soo viel. Abgesehen davon dass man nen LKW fahren kann sollte man:
  • deutsch, englisch, italienisch und französisch lesen und reden können gern noch in Grundkenntnissen portugisisch und polnisch
  • Erfahrung als Zimmermann, Metallbauer, Gerüstbauer, Maurer, Klimatechniker, Maschinist etc. haben (nicht eines davon, idealerweise alles zusammen)
  • Baumaschinen aller Art bedienen (da gehören auch Spezialmaschinen ausm Tunnelbau etc. dazu)

Ausserdem wäre es von Vorteil wenn man Kranprüfung und ADR Schulung hat, gutes Räumliches Vorstellungsvermögen (bei Ladungen bis 6m Breite, 6m Höhe und 25m Länge is das echt von Vorteil) und auch anpacken kann. Denn auf der Baustelle biste immer einer der Handwerker zusätzlich, daher auch das Wissen aus den Berufen für die wir so fahren...

Das gute Daran, Autonome LKW machen mir keine Sorge, die klauen mir den Job nicht :D
 
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Jason224 schrieb:
Ja sind sie. Ich war vor kurzem in Phoenix und Waymo ist nochmal 10-20% günstiger als Uber.
Für viele Uber-Fahrer ist das eine Katastrophe.
Waymo braucht keinen Urlaub, kein Schlaf, keine Lohnnebenkosten und statistisch sicherer.

Jason224 schrieb:
Vor allem Frauen bevorzugen Waymo.

Uzer1510 schrieb:
Von der offiziellen Seite der Polizei also kein Boulevard Sensations Bericht oder so :D

https://www.polizei-beratung.de/akt...v-unsicher-tipps-fuer-einen-sicheren-heimweg/

"Besonders deutlich wird dies mit Blick auf die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bei Nacht: So geben rund 37 Prozent der Befragten an, den ÖPNV nachts zu meiden. Vor allem Frauen fühlen sich nachts bei der Nutzung des ÖPNV unsicher. Mit 66,7 Prozent übersteigt der Anteil an Frauen, die sich unsicher fühlen im Vergleich zu den Frauen, die Sicherheitsgefühle empfinden deutlich (vgl. SKiD2020: 136)"

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Denke da würden viele sicher ein wenig Aufpreis für mehr Sicherheit zahlen. Ich sehe da schon auch Marktchancen unabhängig ob das ein wenig teurer ist. Nicht immer ist eben "Geiz ist Geil" das einzige das zählt, es gibt schon auch andere Sachverhalte die Geld wert sind - wie halt (gefühlte oder echte) grössere Sicherheit.

Für - mit 2/3 der Frauen (+ ~ 1/3 der Männer) wirklich sehr - viele ist das auch die Entscheidung dann kann ich wieder sorgenfreier mal abends weggehen und "muss" nicht daheim bleiben oder mit mumligen Gefühl unterwegs sein - das verdirbt doch auch dann die Laune.

Und wenn das nachts gut funktioniert werden das auch einige mal tagsüber nutzen - sicher nicht in Massen dass Bus und Bahn leerbleiben :D aber denke das System hätte schon ausreichend Kunden, selbst wenn es preislich überhalb von ÖPNV ist - für mehr Sicherheit geben viele gern etwas mehr aus - gerade in Europa.
Das was du beschreibst gab es halt "schon immer", wenn man es sich leisten konnte. Nennt sich Taxi.
Nur ist das auf Dauer halt zu teuer weshalb der einzige Sellingpoint der Preis ist.
Bei wirklich guten Preisen würd ichs auch mal nutzen, aber prinzipiell wär ich schon froh wenn die meisten Autos autonom fshren, sich dadurch grösstenteils an die STVO halten und Menschen mit ihren 2 Tonnen-Gefährten nicht mehr in Lebensgefahr bringen weil sie grad vom Verkehr gestresst sind.
 
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seyfhor schrieb:
Warum dann nicht gleich ein richtiges, reines Robotaxi!? Ohne Lenkrad und gleich auch komplett auf die Fahrgäste optimiertem Innenraum.
Weil das noch umgerüstete Fahrzeuge sind. Wird vermutlich nicht lange dauern, bis das auch wegfällt und entsprechende Modelle explizit für den fahrerlosen Betrieb gebaut, bzw. vermehrt eingesetzt werden. Insbesondere bei Fahrzeugen mit Steering by Wire.
 
Salamimander schrieb:
ÖPNV deutlich günstiger ist.
Selten so sehr über ne Aussage lachen müssen :D

Ich zahle pro Strecke nach Stuttgart VVS Einzugsgebiet 8,3€ pro Person und Strecke.
Das unterbietet jedes Auto bei entsprechender Auslastung. Klar wenn man täglich pendelt mag das sein, aber wenn ich 4 mal im Monat mal in die Innenstadt muss wäre so eine Lösung zu realen Preisen immer besser. Und erst ab da rechbet sich nen D Ticket.
 
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