News Roboter: Amazon will Arbeit von 600.000 Menschen automatisieren

Da können sie doch ganz oben anfangen, Bezos kann man durch einen einfachen Taschenrechner ersetzen.
Was Amazon da an Geld sparen kann...
 
Nazrael schrieb:
Nein wird es nicht, weder der Webstuhl, das Automobil, noch die Robotik haben bzw. werden zum Untergang der Arbeitsgesellschaft führen. Genau genommen ist die zunehmende Automatisierung vermutlich der einzige Weg, wie westliche und ostasiatische Gesellschaften den Bevölkerungsknick halbwegs überstehen werden.
Was ihr vergesst, diese Maschinenarbeit, so günstig sie auch sein mag, und die Produkte müssen bezsahlt werden. Und arbeitslose Menschen haben kein Geld - zumindest nicht in unserem System, somit kann die Arbeitslosenquote schon so steigen.

Arbeitgeber, die noch keine Maschinen haben, werden nach ziehen, oder sind, durch die besseren / günstigeren Konditionen raus aus dem Geschäft zum Schluss.....

Es werden auch keine neuen jobs entstehen als ausgleich, denn die meisten Jobs bis hin ins Büro können übernommen werden.

Dank KI auch hochqualifizierte....
Ergänzung ()

Corros1on schrieb:
Roboter müssen entwickelt, programmiert, gewartet und überwacht werden, das schafft wiederum ganz neue Jobs und ganze Berufsfelder, die es vorher gar nicht gab.
Und wer sagt dir, dass die das nicht auch automatisieren können / werden?
 
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Das ist eine grandiose Nachricht. Arbeit ist nicht dazu da, dass Menschen Arbeitsplätze haben, sondern um erledigt zu werden.
 
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[wj] schrieb:
Ich kann dieses typisch deutsche, beinahe ludditenartige Gejammer bei der Einführung neuer Technologien nur schwer ertragen. Kaum kommt etwas Neues auf den Tisch, wird es reflexartig zerredet. Mögliche Risiken – ob realistisch oder rein hypothetisch – werden dramatisiert, als stünde der Weltuntergang bevor.
würdest du das auch sagen, wenn deine Jobmöglichkeiten alle durch KI und Roboter ersetzt werden?
Ergänzung ()

Bright0001 schrieb:
Hier! Melde mich freiwillig! Würde schweren Herzens mein Privileg abgeben, als Ernährer und Problemlöser fungieren zu dürfen, und gleichzeitig das Opfer auf mich nehmen den Haushalt zu schmeißen, inklusive Wäsche und Küche!
...
Wie? Keine will? Komisch, ist doch so toll. :lol:
Du kennst viel nur die falschen Frauen, und siehst geil genug aus?=) Konzernchefinnen, Ärztinnen etc... Fraune mit Geld gibts sicher genug... hast du auch genug zu bieten, das so eine sich ausgerechnet DICH angeln sollte?=)
Ergänzung ()

Bright0001 schrieb:
Ironischerweise hat der inflationäre Gebrauch von Nazi- und Hitler-Vergleichen dazu geführt, dass diese keinerlei Bedeutung mehr haben. Ich hoffe du bist stolz darauf, dass du zu diesem Umstand beiträgst.
Gott sei, Dank, dann hört der Schwachsinn, an dem gefühlt 99% der lebenden Menschen hier keinen Anteil hatten vielleicht mal auf, uns unsere Zukunft / Selbstbestimmung zu kosten.... Schön wärs.....
 
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Supie schrieb:
Und wer sagt dir, dass die das nicht auch automatisieren können / werden?
Durchaus eine interessante Frage! Ich denke mal, es wird alles so spezialisiert und schwer zu warten, daß die lieben Roboterhersteller auch schön reich werden. Billig wird es also nicht, ich sehe das von dem Winkel "könnte was billiger oder rentabler als ein Mensch sein, aber es wird kosten."

Wie auch mit Autos wird sich eine große Infrastruktur dahinter entwickeln. Was die Massenarbeitslosigkeit nicht übersehen soll, aber so viel anders als andere industrielle Revolutionen muß es auch nicht.
 
Weyoun schrieb:
Und mit wessen Geld soll das dann an alle ausgezahlt werden, wenn keine Lohnsteuereinnahmen mehr existieren und die Konzerne zur Steuervermeidung in der Karibik oder in Luxemburg sitzen? ;)
Versteuert wird in Zukunft, wenn die Staaten nicht ganz doof sind dort, wo der Umsatz gemacht wird....
Ergänzung ()

estros schrieb:
Eine Welt, in der es keine Arbeitsplätze trotz wirtschaftlicher Freiheit gibt, existiert nicht. Sie kann gar nicht existieren.
Wenn kollege Roboter alles anbietet, warum sollte diese Welt so unvorstellbar sein?
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scryed schrieb:
mag ja sein ..... die anschaffung kostet extrem das muss erstmal ertwirtschaftet werden .... verscheliß ist auch enorm da muss järlich oder mehr viel gewartet werden bei beweglichen teilen und wenn das ding schrott ist katching freut sich der robot hersteller wieder 500000 tacken .....
und hey der mensch schaft auch 24/7 eben drei schicht betrieb ..... ob nun einer 24h arbeitet was naturlich nicht geht oder 3 menschen 24 .....
Wenn die biologosche Arbeitskraft so verlustbehaftet ist... Warum nutzen wir dann heute Automobile - und keine Pferde mehr?=) Da muss es sich also doch irgendwie rechnen, egal was der Verschleiss kostet..... ich kenne eigentlich auch niemand der dahin zurück will komisch... sowas auch?=)
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derkerl schrieb:
Du sagst eine Überflussgesellschaft voraus , Das Ende des Kapitalismus ,schön und gut ,brauchen wir auch nicht mehr wenn die Roboter alles für uns machen..soone Art Marxismus . Allerdings fehlen uns dann auch die Innovationen, die Erfinder u.s.w. Wozu meinen Kopf anstrengen ist doch alles im Überfluss da ?
mischung aus I-Robot, und Star Trek mit erforschen wäre die Antwort, auf die Frage die du hier aufwirfst aus meiner Sicht.
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Gigaherz schrieb:
Die Tätigkeiten in der Pflege sind so individuell und komplex, dass diese nur von Menschen ausgeführt werden können. Ist keine Raketenwissenschaft, aber gute Pflege braucht Handlungsspielraum. Das zu automatisieren würde die Alterserwartung um mindestens 15 Jahre senken, wäre Menschenunwürdig und/oder ist ab einem bestimmten Level an Einschränkungen einfach komplett unmöglich.

Einen 95 Jährigen Demenzkranken im Rollstuhl wird keine Ki und kein Roboter jemals so gerecht behandeln können dass dieser nicht nach 2 Wochen verendet. Das ist ein ganz anderes Level als Warenlogistik.
Und du meinst, das würde irgend jemand der kostenorientiert unser Gsundheitssystem analysiert interessieren, sobald es diese Möglichkeiten gibt?
Hör dir doch die jetzige Regierung an..... Und vergiss nicht - Leute die 15 jahre lang weniger leben, belasten die RV auch 15 Jahre lang weniger....

Also rein theoretisch eine Win, Win, Winsituation = voll lebenslang eingezahlt, weniger lang gefplegt, weniger lang von den einbezahlten Beiträgen gelebt..... Die jüngeren weniger lange belastet......
Für diesen Denkanstoss wird dir jeder Sozialpolitiker um den Hals fallen....
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scryed schrieb:
mit sicherheit nicht .... auch nicht könnten gibt es keine regelmäßige wartung ist der verschleiß enorm
Und Amazon ist so arm, das deren automatisierte Goldesel nicht die empfohlenen Wartungsintervalle bekommen? Immerhin ist diese Firma daran interessiert, das deren Produkte zuverlässig den Kunden erreichen, um deren Geld ohne Stress und Probleme zu kassieren....
Ergänzung ()

Krik schrieb:
Wir gehen von maschinenunterstützter Produktion in vollautomatisierte Produktion über. Bei ersterer sind die Leute vom Feld in die Fabrik gewandert, was aber nicht schlimm war, da der Agrarbereich massive Produktionssteigerungen erfuhr.
Und jetzt wandern die Leute aus der Fabrik raus... irgendwo hin. Das müsste man sich mal genauer anschauen. Auf der Straße landen die aber nicht alle.
Guckst du dir das Stadtbild an.... Friseure Barbershops......... das wars im grossen und Ganzen....
Die Menschen gehen nicht "irgendwo hin", sie gehen als letzte Bastion in die Dienstleistung .... Problem dabei....
die muss von anderen Menschen auch bezahlt werden...... und daran wird es zum Schluss, ohne Produktion von Menschen fehlen......
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Marcel55 schrieb:
Von daher aus meiner Sicht ein Job, den man gut wegautomatisieren kann. Die Menschen die so einen Job machen werden auch was anderes finden, denn Arbeitskraft brauchen wir eigentlich immer noch mehr als genug.
Ok, und wie passt das mit unserer Arbeitslosenquote zusammen?
Ergänzung ()

Norebo schrieb:
Und an wen die Wirtschaft ihre Podukte verkaufen will, das hat sie auch noch nicht durchdacht, wenn dann überall die Einkommen zusammenbrechen...
Spielt das für Jeff Besos wirklich noch eine Rolle? Wenn der nix mehr verkaufen kann, macht er persönlich den Laden zu und widmed sich seinen x Spielerreien.........
Ergänzung ()

AssassinWarlord schrieb:
Also die "Parasitäre" Firmen die man eigentlich nicht haben will, aber trotzdem muss.
Da wir hier von Amazon reden... dir ist aber hoffentlich schon klar, das die die Hersteller der besten Robbis einfach KAUFEN werden. dann wird da nix mehr teurer... und die Wertschöpfung bleibt im Hause....

Die werden dann die Robbis, die sie für sich entwickeln, einfach weiter verkaufen...... Und verdienen an der automatisierung selbstverständlich mit....

Das haben die doch schon mit den Lieferfahrzeugen als Bsp. auch so gemacht.
Ergänzung ()

spw schrieb:
niemand wollte für die Drone unterschreiben bzw seinen Kopf hinhalten !
Beim autonomen Fahren ergibt sich das aus der Produkthaftung der Firmen, wie ich las, wird also später auch kein Problem mehr sein, das ohne persönliche Haftung einfach über einen "Scheck" zu lösen.......
Ergänzung ()

supertramp schrieb:
Schöne neue Welt.
Irgendwann können die auch gerne 1 Mrd. Roboter arbeiten lassen, nur wird es keine Menschen mehr geben, die sich Konsum leisten können. Der Mensch, schafft sich selbst ab.
Ein zerstörerischen Kreislauf wird damit angestoßen.
Vielleicht kommenw ir dann vom Wachstumsparadigma mal weg, das unsere Welt letztendlich zerstören wird...
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JohnMalkovich schrieb:
automatisierung macht den kuchen nicht kleiner, er wird nur anders aufgeteilt.
So Al´a Obelix der einen Kuchen teilt?=) 90% für sich, und ein kleines Stückchen für die anderen=).
Ergänzung ()

Laphonso schrieb:
Pflege, Handwerk, Gärtner, Kinder- und Jugendbetreuung, Dachdecker, Klempner, Solution Manager, Projektmanager, Consultants, Notare, Erziehung und Familien Beratung, Lebensberatung, Psychiater, Psychologen, Therapien, Lebenslagenmanagement, Projektmanagement, Politik, Mediation, Bestattungen, Frisöre, Elektriker, Prostitution, einfach in 30 Sekunden ad hoc; die Liste fülle ich mit 50 weiteren Jobs, wenn ich weiter nachdenke, bei denen AI die Menschen nicht ersetzen kann.
Ist da auch nur ein einziger Industrie, oder anderweitiger wertschöpfender Arbeitsplatz dabei, oder nur Dienstleistungen im weitesten Sinne?

Diese Arbeitsplätze sind nur verfügbar, wenn die Leute über überzähliges Geld verfügen, um sie zu bezahlen.
Und einige von ihnen sind im Gesundheitssektor.... also genau DORT wo die Regierung effizienter mit demGeld wirtschaften will = sparen......?
Was passiert, mit diesen Jobs, wenn die Sozialpolitik massiv spart? Das gleiche wie mit den Lagerarbeitsplätzen bei Amazon..... reduziert. Dann fehlen diesen Menschen auch gleich die von dir erwähnten "Ausgleichsjobs"......
Ergänzung ()

Kaufmannsladen schrieb:
Und wenn wir schon dabei sind: Laut ChatGPT5 ist hierzulande immer noch Olaf am Ruder.
Ich hoffe, dir ist bekannt, das GPT in seinen Internetfähigkeiten beschränkt wurde, weil es menschliche Verhaltensweisen adaptierte, und rassistisch etc.. wurde?=)

Von daher verwenden aktuelle Modeel ihre Trainigsdaten, und die sind der Zeit immer weit hinterher.
Es hat alles seine Gründe.
https://www.zeit.de/digital/internet/2016-03/microsoft-tay-chatbot-twitter-rassistisch
=)
 
Zuletzt bearbeitet:
No Cars Go schrieb:
Das ist eine grandiose Nachricht. Arbeit ist nicht dazu da, dass Menschen Arbeitsplätze haben, sondern um erledigt zu werden.
Gerne doch - wenn ich auch dann noch gut leben kann, bin ich ganz bei dir... garantierst du das?
 
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No Cars Go schrieb:
Das ist eine grandiose Nachricht. Arbeit ist nicht dazu da, dass Menschen Arbeitsplätze haben, sondern um erledigt zu werden.
Öh, schon gemerkt, dass wir im 21. Jahrhundert sind? Bei menschlicher Arbeit geht es nicht mehr nur um die Erledigung von Aufgaben, sondern nur noch darum, dass man irgendetwas tut. Es gibt keine sinnstiftende Arbeit mehr.

Dass durch Automatisierung Arbeitsplätze gespart werden könnten, ist bitter, aber nicht neu. Vgl. Einführung von Fließbändern in der Automobilindustrie

 
No Cars Go schrieb:
Das ist eine grandiose Nachricht. Arbeit ist nicht dazu da, dass Menschen Arbeitsplätze haben, sondern um erledigt zu werden.
Und Wohlstand ist dafür da, dass alle davon profitieren. Nicht nur Jeff, Elmo, Marc, Tim und Peter.
 
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Jobs werden gestrichen und neue geschaffen. Allerdings werden deutlich weniger geschaffen. That's life.
 
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Alphanerd schrieb:
Wenn jemand "Elmo" schreibt, dann ist mir klar, wo der geistig steht.

https://www.google.com/search?client=ubuntu-sn&channel=fs&q=Jeff,+Elmo,+Marc,+Tim+und+Peter.

Hahaha...

https://www.google.com/search?client=ubuntu-sn&channel=fs&q=neid+der+besitzlosen

"
Übersicht mit KI

Der Begriff "Neid der besitzlosen" beschreibt den Neid, den Menschen empfinden, die weniger materiellen Besitz oder Privilegien haben als andere, oft weil sie das Gefühl haben, dass ihnen bestimmte Erfolgs-, Freiheits- oder Glücksmöglichkeiten verwehrt bleiben. Dieser Neid kann dazu führen, dass man den Erfolg anderer herabsetzt, um sich selbst besser zu fühlen, oder er kann als Motivation dienen, eigene Ziele zu verfolgen. Neid ist eine komplexe Emotion, die je nach Person und Situation konstruktiv oder destruktiv sein kann.

"Mitleid bekommt man geschenkt - Neid muss man sich erarbeiten. 👏🏼Daran sollten wir uns öfter erinnern, wenn jemand versucht, unsere Leistungen kleinzureden."
 
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Fred46 schrieb:
"Mitleid bekommt man geschenkt - Neid muss man sich erarbeiten. 👏🏼Daran sollten wir uns öfter erinnern, wenn jemand versucht, unsere Leistungen kleinzureden."
Was hat Nepobaby Elmo denn so geleistet?
PayPal wurde erst was, als Peter eingestiegen ist und Elmo rausgekickt wurde. Ja, er hat dann mit seinem Aktienpaket Geld verdient.
Tesla hat er gekauft und sich den "Founder" Titel erstritten. Seit dem viel versprochen, nix gehalten.
SpaceX underperformed auch.

Die letzten beiden Businesses werden übrigens komplett entweder durch CO2 Zertifikate oder den amerikanischen Steuerzahler finanziert.

Selbst Erfolge in Spielen erkauft er sich durch Arbeit anderer.

Ansonsten hast halt nix verstanden, wenn du das als Neiddebatte siehst. Ich habe wenigstens Freunde und Frau und Kinder, die mich lieben und umgekehrt. Das kann sich niemand erkaufen. Arbeitstechnisch bin ich ein Einhorn mit 25 Jahren in der Pflege und keinen 50 Tagen Krankenstand. Auch diese Gesundheit kann sich Mr Ketamin nicht erkaufen. Ich brauche nicht viel und schaufle monatlich in meine ETF, nachdem Frau und Kinder alles haben, was sie wollen/brauchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf dem Bild zu sehen sind Universal Robots.
Also Roboter die mit dem Mensch zusammen ohne Schutzzaun kooperieren können/dürfen.

Gibt viele Hürden in diesem Bereich, dass es viele Firmen gibt die kollaborative Roboter wieder raus nehmen und auf "schnelle Industrie Roboter" setzen. Oder letztendlich doch einen Zaun um den UR bauen.

Bei Amazon im Logistik Bereich gehe ich von max. 50 kg Handhabungsgewicht aus.
In diesem Bereich kostet ein Industrie Roboter zwischen 40.000 und 100.000 €.

Bei Einfachen Pick and Place Anwendungen sind Roboter recht schnell amortisiert.

In der Industrie werden bestimmt einige wenige Jobs durch Roboter ersetzt werden in Zukunft.

DIe andere Seite sieht nicht so rosig aus.
Handwerker Mangel in 5-10 Jahren wird enorm sein. Niemand will sich mehr die Hände schmutzig machen.
Dazu gibt es immer mehr junge Leute die sich für ein Studium entscheiden anstatt für eine klassische Lehre.

Das wird uns in Deutschland vermutlich böse vor die Füße fallen.

Auf der anderen Seite werden gute Handwerker in Zukunft auch sehr gut verdienen können.

Selbst ein Arzt ist noch einfacher durch einen Roboter zu ersetzen als ein Elektriker, oder Gas/Wasser/Schei*e Installateur.
 
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G!N schrieb:
Hat man damals auch gesagt als der Computer und noch früher als das PKW Einzug gehalten hat. Letztlich hat das auch gestimmt, Jobs waren weg aber stattdessen wurden andere Jobs geschaffen.
Wo kommt die Idee her, dass durch die Erfindung des Autos grosse Diskussionen und Warnungen über hohe Arbeitslosigkeit entstanden wären? Oder als der Computer "Einzug gehalten" hat? Ich war in den 80er und 90er Jahren da. Es gab nahezu keine Warnungen vor hoher Arbeitslosigkeit wegen Computer! Bei Autos bin ich nicht sicher, macht aber noch viel weniger Sinn!

Es sind auch nicht viele Jobs "weg" gewesen ohne dass bereits während der anfänglichen Entwicklungen viel mehr neue Jobs da waren!

Diese Aussage stimmt einfach so nicht. Es gab kaum "Warnungen" vor hoher Arbeitslosigkeit durch die neuen Technologien und die hätten damals auch wenig Sinn gemacht. Und die wenigen Warner die es evtl gab, die genau das gesagt haben, wurden öffentlich direkt mit ZAHLEN widerlegt.

Lange Rede,.kurzer Sinn:
Welche neuen Jobs entstehen denn? Anfang der 80er war das beim Computer bereits klar. Und Anfang des 20. Jahrhunderts auch beim Auto.
Also... erzählt mal. Bin gespannt. Wirklich.
 
Raul99 schrieb:
seit den 90er liest man die news das bald nur noch Roboter arbeiten.......
Naja, wenn es denn bis sagen wir 2060 soweit ist, wäre das gemessen an 10000 Jahren Menschheitsgeschichte auch bald.
Kommt einem selbst nicht so vor wenn mans 50 Jahre lang hört, aber das wäre immernoch verflucht schnell.
 

[
 
Krausetablette schrieb:
Dumm nur, dass Amazon dann auch 600.000 weniger Kunden verzeichnen wird.
Es fehlen selbst heute, in der die Wirtschaft schwächelt, Arbeitskräfte.
Krausetablette schrieb:
Es scheint sich bei den Automatisierungsfanatikern noch nicht herumgesprochen zu haben, aber ich helfe gern nach. Wenn niemand mehr Arbeit hat, kann auch niemand etwas kaufen, weil er es sich schlicht nicht leisten kann.
Der Wachsende Wohlstand ist alleinig auf Effizienzgewinne zurück zu führen. Das Wirtschaftswunder ist das Ergebnis der ersten großen Automatisierung. Mein Vater hat durch hochmoderne Automatisierungstechnik in den 60er und 70er Jahren massenweise Arbeiter freigesetzt. Das wird bald noch wichtiger, wenn der demografische Wandel einsetzt.
Krausetablette schrieb:
Ohne Einkommen bleibt der Konsum aus.
Das stimmt.
Krausetablette schrieb:
Das ist vergleichbar dumm mit der Strategie unserer Bundesregierung, die offenbar glaubt, durch Deindustrialisierung ein neues Wirtschaftswunder auslösen zu können.
Der Absatz offenbart zuviel Meinung, die unfundiert ist. Da musst du noch mal ran gedanklich.
 
iSight2TheBlind schrieb:
Und mit der KI werden dann auch Leute am Ende des Bildungsspektrums überflüssig
Ich gehe ehrlich gesagt nicht davon aus, dass der Großteil der Arbeiter, die künftig durch KI oder Roboter ersetzt werden sollen, komplett ohne Qualifikation oder Bildung ist und danach gar nicht mehr vermittelbar wäre.

Natürlich wird es immer Menschen geben, die durchs Raster fallen, das war aber schon immer so und ist kein neues Problem, das erst durch Automatisierung oder KI entsteht.

Außerdem reden wir hier ja nicht davon, dass Amazon zum Beispiel am 31.12.2026 plötzlich 600.000 Leute auf einmal kündigt. Das ist ein schrittweiser Prozess, der sich über Jahre hinweg zieht. In dieser Zeit können sich viele Betroffene umorientieren, weiterbilden oder in andere Aufgabenbereiche wechseln. Der Wegfall einer Stelle bedeutet ja nicht automatisch, dass die Person arbeitslos wird, oft werden Mitarbeitende intern anders eingesetzt.

Die Behauptung, dass diese neue Welle der Automatisierung uns nun plötzlich in eine Massenarbeitslosigkeit stürzen wird, ist in meinen Augen a) sehr kurz gedacht, weil sie viele wirtschaftliche und soziale Anpassungsmechanismen völlig ausblendet, und b) klingt sie stark nach populistischer Panikmache, wie man sie gerne nutzt, um politische Narrative zu bedienen.

Wenn man sich die bisherigen industriellen Revolutionen anschaut, von der Dampfmaschine bis zur Digitalisierung, dann hat der Mensch sich immer angepasst. Alte Berufe sind verschwunden, neue entstanden. Warum sollte es diesmal anders sein?
Blackvoodoo schrieb:
Und du glaubst doch nicht das ein Lagerist (will keinen Beleidigen, aber das sind meist doch Menschen mit wenig Schulbildung und keiner Ausbildung) umgeschult wird zum Roboter Reparatur Typ.
Der klassische Lagerist ist ja ohnehin schon seit Jahren ein aussterbender Beruf. Schaut man sich moderne Logistikzentren oder Hochregallager an, gerade bei Amazon, dann sieht man: Da fährt kein Mensch mehr mit dem Gabelstapler durch die Gänge, um Ware einzulagern. Die Prozesse sind längst weitgehend automatisiert.

Der Mensch übernimmt heute vor allem noch die Schnittstellen zwischen Anlieferung, Kommissionierung und Verladung. also genau die Aufgaben, die noch schwer zu automatisieren sind. Insofern ist das, was jetzt passiert, keine plötzliche Revolution, sondern eher eine logische Weiterentwicklung eines Trends, der seit Jahren läuft.
 
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Nicht verkehrt. Es gab schon immer ein paar Stimmen gegen Automatisierung. Habe ich nie verstanden.

Mal sehr übertrieben ausgedrückt: Ohne Automatisierung würden wir noch in Höhlen leben und mit Fellen bekleidete Speerwerfer sein.
 
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