News Roboter: Amazon will Arbeit von 600.000 Menschen automatisieren

Laphonso schrieb:
@Miuwa Pflege, Handwerk, Gärtner, Kinder- und Jugendbetreuung, Dachdecker, Klempner, Solution Manager, Projektmanager, Consultants, Notare, Erziehung und Familien Beratung, Lebensberatung, Psychiater, Psychologen, Therapien, Lebenslagenmanagement, Projektmanagement, Politik, Mediation, Bestattungen, Frisöre, Elektriker, Prostitution, einfach in 30 Sekunden ad hoc; die Liste fülle ich mit 50 weiteren Jobs, wenn ich weiter nachdenke, bei denen AI die Menschen nicht ersetzen kann.
jein, davon sind locker die Hälfte Jobs für Höher/Hochqualifizierte. Solche Leute finden IMMER arbeit. Aber wir haben Heerscharen von Geringqualifizierten im Land; die könnten höchstens Politiker werden. Spaß beiseite, aber wenn man sich die Arbeitslosenquote in vielen Ländern der EU anschaut, und WEIß, wie jedes Land die Quoten noch frisiert, dann schwant mir, ist es nicht so einfach mit der "Umschulung". Und zum Vorschlag "Prostitution" sage ich nur so viel - da ist auch nicht jeder zu in der Lage. Manche optisch, manche psychisch.
Laphonso schrieb:
Dass sogar einige Firmen von ineffizienten Chatbots und KI Agents wieder abrücken, sagt alles.
Na, wenn die Chatbot nix können, sind die schon mindestens so gut wie ein durchschnittliches Callcenter aus Indien. Und: das aktuelle KI Modell taugt vielleicht nix, Aber das in zwei Jahren wird dem heutigen um Faktor X überlegen sein, und dann sieht das schon wieder ganz anders aus. Wäre also etwas vorsichtig mit solchen Schlussfolgerungen.

Wo ich dir aber 100% zustrimme, ist, dass es diesen Wandel schon immer gegeben hat.
 
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LGTT1 schrieb:
Roboter stehen aber 24 Stunden zur Verfügung, haben keinen Urlaub, und wenn sie "krank" werden kommt eine Wartungsfirma und ersetzt den
*und werden nicht schwanger.
 
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wagga schrieb:
Die Arbeitslosigkeit wird die nächsten 10-15 Jahren explodieren. Von 6 % Arbeitslosigkeit rechne ich allein in Deutschland mit 15-25% oder sogar über 40%.
Liebe Grüße.
Was ein Quatsch !
Ergänzung ()

Corros1on schrieb:
Ich sehe das ehrlich gesagt etwas entspannter.
Automatisierung bedeutet nicht automatisch Massenarbeitslosigkeit, sondern in erster Linie eine Verschiebung von Tätigkeiten.

Roboter müssen entwickelt, programmiert, gewartet und überwacht werden, das schafft wiederum ganz neue Jobs und ganze Berufsfelder, die es vorher gar nicht gab. Das gleiche haben wir schon bei der ersten Automatisierungswelle in der Industrie oder auch in der Digitalisierung der letzten Jahrzehnte gesehen: Es wurden zwar alte Tätigkeiten ersetzt, aber dafür sind neue entstanden, oft besser bezahlt und mit anderen Qualifikationen.

Natürlich wird der Wandel nicht ohne Reibung ablaufen, und nicht jeder kann oder will sofort umschulen. Aber pauschal von 40 % Arbeitslosigkeit auszugehen, halte ich für deutlich übertrieben.
Die Arbeitswelt verändert sich aber sie verschwindet nicht.
Perfekt beschrieben, genau so ist es !
 
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Finde ICH erstmal gut.
Leute, die (sinnlos) meist sinnlosen Kram in riesigen Hallen auf Rollern in Pakete ballern und beim Toilettengang mit der Stoppuhr verfolgt werden... Würde als PC Spiel wohl keiner Spaß dran haben und ich schätze in der Realität ist das auch nicht sinnstiftend.
Da ist ja selbst der Job der "Auto von riesigen Frachtern auf Parkplatz Absteller" besser.
Oder habe ich da eine große Denklücke?
 
n8mahr schrieb:
Na, wenn die Chatbot nix können, sind die schon mindestens so gut wie ein durchschnittliches Callcenter aus Indien.
Unterschätze den durchschnittlichen indischen Callcenter-MA nicht. Der hätte das hier deutlich besser hinbekommen: https://www.anthropic.com/research/project-vend-1

n8mahr schrieb:
Und: das aktuelle KI Modell taugt vielleicht nix, Aber das in zwei Jahren wird dem heutigen um Faktor X überlegen sein, und dann sieht das schon wieder ganz anders aus.
ChatGPT ist vor über 3 Jahren erschienen. Hat es seitdem irgendwelche revolutionäre Weiterentwicklungen erhalten? Es kann nun Research machen, Bilder erkennen und sich unterhalten. Das sind punktuelle Verbesserungen, die in bestimmten Szenarien hilfreich sind, aber nichts Revolutionäres. Ich würde den Faktor aktuell auf <2 setzen.

Und wenn wir schon dabei sind: Laut ChatGPT5 ist hierzulande immer noch Olaf am Ruder.
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Laphonso schrieb:
@Miuwa Pflege, Handwerk, Gärtner, Kinder- und Jugendbetreuung, Dachdecker, Klempner, Solution Manager, Projektmanager, Consultants, Notare, Erziehung und Familien Beratung, Lebensberatung, Psychiater, Psychologen, Therapien, Lebenslagenmanagement, Projektmanagement, Politik, Mediation, Bestattungen, Frisöre, Elektriker, Prostitution, einfach in 30 Sekunden ad hoc; die Liste fülle ich mit 50 weiteren Jobs, wenn ich weiter nachdenke, bei denen AI die Menschen nicht ersetzen kann
Consultants, Notare, Erziehung und Familien Beratung, Lebensberatung, Psychiater, Psychologen, Therapien, Lebenslagenmanagement,

würde ich z.B. gleich wieder aus der Liste streichen. Das wird in 10-20 Jahren die KI übernehmen können. Bestatter weiß ich nicht, ob da ein Mangel herrscht. In der Politik ganz sicher nicht - erst Recht nicht bei Vollzeitberufspolitikern. Bei Frisör würde ich zumindest ein Fragezeichen setzen.

Das einzige in deiner Liste, wo ich derzeit a) einen Mangel sehe und b) nicht glaube, dass KI/Robotik das auf absehbarer Zeit ersetzen kann sind (Bau-)Handwerksberufe und Pflege.
 
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kachiri schrieb:
Andere Baustelle, findest du nicht?
Es wird eng miteinander verknüpft sein. Natürlich gab es schon die Probleme davor.
Nur die Verschärfung durch Machtkonzentration könnte wieder stark und schnell zunehmen.
 
Corros1on schrieb:
Ich sehe das ehrlich gesagt etwas entspannter.
Automatisierung bedeutet nicht automatisch Massenarbeitslosigkeit, sondern in erster Linie eine Verschiebung von Tätigkeiten.

Roboter müssen entwickelt, programmiert, gewartet und überwacht werden, das schafft wiederum ganz neue Jobs und ganze Berufsfelder, die es vorher gar nicht gab. Das gleiche haben wir schon bei der ersten Automatisierungswelle in der Industrie oder auch in der Digitalisierung der letzten Jahrzehnte gesehen: Es wurden zwar alte Tätigkeiten ersetzt, aber dafür sind neue entstanden, oft besser bezahlt und mit anderen Qualifikationen.

Natürlich wird der Wandel nicht ohne Reibung ablaufen, und nicht jeder kann oder will sofort umschulen. Aber pauschal von 40 % Arbeitslosigkeit auszugehen, halte ich für deutlich übertrieben.
Die Arbeitswelt verändert sich aber sie verschwindet nicht.
Schon aber (und ich will hier keinen für dumm hinstellen) ein Lagerist bei Amazon wird nicht plötzlich zum Roboter Engineer bzw braucht man auch für Wartung & Co nicht so viele Arbeitskräfte.

Aber gut, sollte das mit der AI wirklich so eintreffen wie manche Schwarzmaler meinen und einen Großteil der Beschäftigten ersetzen und wir das System nicht ändern fragt man sich schon wer das Zeug dann kaufen soll.
Ergänzung ()

fox40phil schrieb:
Deswegen sollte man sich ernsthaft überlegen in was man aktuell sein Geld investiert!!!
Die Top Firmen im Markt werden versuchen möglichst alles automatisieren zu lassen...und wir helfen ihnen kräftig dabei! Also wir schaufeln uns die Probleme selbst... und das ist absolut traurig imho!
Ist doch nichts neues, so lange man selbst Geld schaufelt gibts keine Moral, nur die anderen sind schuld
 
AssassinWarlord schrieb:
Was ich mich immer frage - ein einzelner Roboter Kostet doch schon alleine sicherlich wieder 1 Mio Euro
So ein Roboter, wie im Bild, kostet vielleicht 50k. Ist ja nicht mal ein Fanuc, ABB oder Kuka Roboter. Diese sind tatsächlich teurer, aber selbst da bist du noch weit unter 100k.
 
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Joa, die Leute wollen es ja unbedingt so. Dass die Firmen das natürlich nicht aus Nächstenliebe machen, damit die Menschheit mehr Zeit hat, sondern um Geld zu sparen, wird da gerne ausgeblendet...

Dann bestimmen Dritte das Einkommen, und man ist unabhängig vom Leistungswillen quasi völlig abhängig von Dritten.

Tolle neue Welt. :freak:
 
nlr schrieb:
Amazon strebt eine massive Ausweitung der Robotik im Unternehmen an und möchte damit die Arbeit automatisieren, für die ansonsten 600.000 Menschen benötigt würden. Nach der Expansion des Konzerns über die letzten Jahre stehen einem Bericht der New York Times zufolge derzeit vor allem Effizienzoptimierungen auf Amazons Plan.

Zur News: Roboter: Amazon will Arbeit von 600.000 Menschen automatisieren

ob das gut oder schlecht is kann man ja selbst entscheiden, die viel wichtigere frage ist: wenn menschen nicht mehr arbeiten und damit nicht mehr geld haben um sachen zu kaufen die roboter bauen und verpacken, für wenn oder was arbeiten dann die maschinen? nur so mal ein gedankenexperiment. ich glaube nicht das es prinzipiell schlecht ist arbeit maschinen zu überlassen, ich glaube aber das unser ganzes system nicht darauf ausgelegt ist. Mal schauen was die zukunft bringt.
 
AssassinWarlord schrieb:
Was ich mich immer frage - ein einzelner Roboter Kostet doch schon alleine sicherlich wieder 1 Mio Euro, dazu noch die Wartungsverträge...
So Teuer sind die nicht, geht schon im 5 stelligen bereich los. Sprich grob 1 Bruttojahreslohn = 1 Roboter, je nach aufwand
AssassinWarlord schrieb:
ich kann mir nicht vorstellen, dass es günstiger ist, als ein Menschlicher Mitarbeiter...
Doch, denn:
1. Menschen variieren von ihrer geschwindigkeit
2. Machen leichter fehler
3. Müssen auf Toilette, werden krank etc.
4. Gibt keine "Schichtübergabezeiten" *

*Seien es auch nur 5 min pro schicht sind (sind 15 min am tag x ~250-260 Arbeitstage (je nachdem ob man feiertage mit einberechnet) wenn man mal nicht von 24/7 ausgeht) Sprich am Tagesende hat man grob 2,75 Tage stillstand nur durch schichtübergabe wenn alles perfekt läuft und kein Mitarbeiter mal neben der regulären pausenzeit auf's klo geht.

Den Robby kannste 24/7 knechten, immer im gleichen tempo.
Ergänzung ()

Supra77 schrieb:
Mal schauen was die zukunft bringt.
Rein auf K.I. und Robotik betrachtet wird das den Arbeitsmarkt unfassbar schwierig machen.

Angefangen von "wiederholenden tätigkeiten" bishin zu Nachrichten verfassen etc.

Baubranche
Reinigungsdienste
Beförderungsnetze (gibt ja glaub in japan schon vollautomatisierte U/S-bahnen, in den staaten gibt's autonome taxis etc.)
Industrie, je nach zweig.

Ich sehe ganz ganz düstere zeiten auf uns zurollen. Glück auf an jeden der mit früher geburt beglückt wurde und bald in die wohlverdiente rente darf.
 
Cr4y schrieb:
"Waren im Wert von x€ gehen rein in den Standort, Waren im Wert von y€ gehen raus vom Standort und auf diese Differenz erheben wir Steuern".
Sowas nennt man Mehrwertsteuer und die gibt es fast überall.

oder meinst du eine MwSt 2.0, die nicht an den Endkunden weitergegeben wird? ;)

Und Buchhaltungskniffe kann kein Mensch etwas drunter verstehen, weil zu weitläufig.
Ist es schon ein Buchhaltungskniff, dass man die komplette Werbung abschreiben kann? (ein CoD hat 50 millionen entwicklungskosten und 150 million werbebudget.)
oder eher so sub-sub unternehmensstrukturen wie gerne bei (essens)lieferdiensten?
 
Wofür produzieren die Maschinen bzw. Roboter dann noch, wenn keiner mehr kaufen kann? Um so höher die Arbeitslosigkeit um so niedriger der Konsum.
 
30cent gespart, Umsatz mehr als halbiert, weil keine zahlungskräftige Arbeinehmerschaft mehr die Produkte kauft.
 
SternburgExport schrieb:
wird aber nicht krank.
Und steht auch nicht durch urlaubsbedingte Abwesenheit nicht zur Verfügung. :D
 
Chesterfield schrieb:
wer kann es verübeln ? ist auch ein Kapitalunternehmen und muss optimieren. traurig aber es ist der Lauf der Zeit
Stimmt. Aber Früher ging es sicher auch um den Gewinn. Aber so krass wie Heute abgeht? Es gibt irgendwann nur noch reiche und keine Menschen die sich deren Produkte noch kaufen können....
 
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