Lawnmower schrieb:
Zu beachten das die Asus und Ubiquiti Teile je nach Config massiv an Leistung verlieren - da merkt man dann eben dass bei der CPU gespart wird.
In der Tat. In solchen Fällen profitieren AIO-Router von der CPU, die im Zuge der Medienfunktionalität, etc. schon von Haus aus großzügiger dimensioniert sein muss. :-/
Speziell in Bezug auf QoS im verlinkten Test muss man sich jedoch auch überlegen ob QoS bei 1 Gbit/s up/down überhaupt notwendig ist *lach*. Da muss wohl schon viel passieren bis man die Leitung derart auslastet, dass zB surfen unmöglich wird oder VoIP mit Unterbrechungen zu kämpfen hat ;-)
Zudem muss man bei konstanten 1 Gbit/s auch ganz genau auf zB die Reihenfolge der Firewallregeln achten und zB Shortcuts für bereits hergestellte bzw. verwandte Verbindungen einbauen, um den Overhead zu minimieren. Hält man das ein, ist es fast egal wie lang bzw. groß die Firewall ist, weil der Großteil aller Pakete schon bei der 1. Regel matchen..
*edit
Ein "Vorteil" des vom Provider empfohlenen Routers ist auch nicht zu vernachlässigen: Support. Setzt man den Technicolor ein und hat Probleme damit, kann der Provider helfen. Kauft man sich ein anderes Gerät, wird man am Telefon nach 2 kurzen Sätzen abgewimmelt und muss sich anderweitig Hilfe suchen oder gar selbst helfen.
Das ist zwar kein Killerkriterium, aber (semi)professionelle Router wie EdgeRouter und MikroTik bieten mehr oder weniger das volle Spektrum an Netzwerkoptionen, weil sie neben 08/15 Szenarien eben auch in professionellen Netzwerken mit etlichen Subnetzen bzw. VLANs, etc. eingesetzt werden können.. Ein 08/15 Consumer-Router ist speziell auf 1x WAN + 1x LAN (Switch) + 1x WLAN ausgelegt, mit vorkonfiguriertem NAT, Firewall, etc..