Router mit gleicher SSID - Lohnt MESH

miraculix77

Cadet 3rd Year
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Ich hab in einem 2 stöckigen Haus im EG einen Internetanschluss wo ein neuer Router (DHCP Server) und mit SSID <HeimWLAN> besteht, weiters gibt es ein CAT 6/7 Kabel in den 2 Stock dort gibt es einen ebenso neuen Router wo die Router Funktion deaktiviert wurde und nun als Accesspoint funktioniert SSID ist ebenso <HeimWLAN>
Im EG und im 2 Stock sind ausreichend Netzwerkanschlüsse vorhanden.

Im 1 Stock gibt es -weil oben und unten ein Wlan- ist ein ausreichendes Signal (nur ein Laptop - keinerlei Anforderungen an Bandbreite und Stabilität) In absehbarer Zeit werden im 1. Stock auch mehre Geräte in Einsatz sein, hier gibt es aber nur bedingt Netzwerkdosen, aber vorerst reichen sie aus.

Würden hier Mesh Router einen Vorteil bieten - Ich weiß das die Übergabe schneller und effizienter ist, aber was wäre sonst besser ?
Kann ich die Mesh Router ins System einbinden (vorhanden Tp-Link Router -Mit Mesh Unterstützung- mit neuen Tp-Link Mesh Routern)
Oder war der zweite Router (2.Stock) schon eine Fehlinvestition und wäre dort schon ein Mesh Router sinnvoller

Sehe ich das grundsätzlich richtig ein 3 Teiliges Mesh Router set ( TP-LINK Deco X50 bzw PX50) hat einen Teil mit RJ45 Anschlüssen und die weitern Mesh Router sind per Wlan angebunden oder kann an die auch per LAN einbinden ?
 
Wenn dich die Übergabe/Roaming nicht interessiert, einfach das jetzige Setup weiter nutzen. Viel mehr ist dabei auch nicht schneller im Mesh.

Aber welche Geräte hast du denn zur Zeit?
 
@Ruwinho Doch. Die Notes übernehmen automatisch die Einstellungen vom Mesh Master und man muss nicht jeden Node manuell konfigurieren.

Schalte ich z.B. 5GHz Wifi am Master aus, ist es automatisch an allen Nodes ebenfalls ausgeschaltet.

Bei Asus verliert man sogar den direkten Zugriff auf die Nodes, wenn diese als Mesh Nodes konfiguriert werden. Das einzige was man dann noch machen kann, ist über den Master FW Updates auf die einzelnen Nodes aufspielen.
 
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Dazu: Beim herkömmlichen Roaming entscheidet das Endgerät mit welchem AP es verbunden bleibt. Beim Mesh läuft das andersrum - was - wenn es gut funktioniert - nahtloser sein kann wenn man sich durch die verschiedenen "Zellen" bewegt. Selber würde ich eine MESH-Lösung vorziehen. Aber nur dafür komplett neue Hardware würde ich mir nicht zulegen.
 
Wenn du aktuell zufrieden bist, würde ich es so lassen. Es kann halt passieren, dass du im OG mit dem Router vom EG verbunden bist und du dann sehr langsames Internet hast, weil er nicht automatisch zum stärkeren Signal wechselt.
 
Würde alles lassen wie es ist.

Kann hier meinen AP mit oder ohne Mesh betreiben, da besteht kein Unterschied. Meine Smartphones wechseln auch ohne Mesh zum besten Signal.
 
xy1337 schrieb:
Es kann halt passieren, dass du im OG mit dem Router vom EG verbunden bist und du dann sehr langsames Internet hast, weil er nicht automatisch zum stärkeren Signal wechselt.
Das kann dir auch mit einem Mesh passieren.
 
Child schrieb:
Dazu: Beim herkömmlichen Roaming entscheidet das Endgerät mit welchem AP es verbunden bleibt. Beim Mesh läuft das andersrum - was - wenn es gut funktioniert - nahtloser sein kann wenn man sich durch die verschiedenen "Zellen" bewegt. Selber würde ich eine MESH-Lösung vorziehen. Aber nur dafür komplett neue Hardware würde ich mir nicht zulegen.
Die Entscheidung wohin sich verbunden wird liegt immer beim Client. Bei den Roaming Protokollen wird dem Client nur eine bessere Datenlage für die Entscheidung bereitgestellt. Einem Client kann quasi auch der Wechsel nahegelegt werden aber ob er es macht entscheidet er selbst.
 
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Incanus schrieb:
Aber weniger wahrscheinlich.
Ich habe hier ein paar Geräte (Wifi Steckdosen, BKW Speicher, Shellys), die wählen sich immer den am weitesten entfernten AP aus. Reproduzierbar. Da ist die Signalstärke sicher nicht die beste.


Da hilft es nur, diese auf einen bestimmten AP festzunageln. Diese Option bieten aber nicht alle Hersteller. AVM kann das z.B. nicht.

Neben der Signalstärke gibt es ja noch die Signalqualität und die Anzahl der bereits auf einem AP verbundenen Clients. Das spielt da sicher auch noch mit rein.
 
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Natürlich spielen viele Faktoren eine Rolle, aber dennoch ist es mit Mesh wahrscheinlicher, dass die bessere Verbindung vom Client gewählt wird, als ohne.
Eventuell steuert der Mesh-Master die Geräte mit sehr wenig Netzwerkverkehr auch ganz bewusst zu einem weiter entfernten Zugangspunkt, damit die Bandbreite für die zur Verfügung steht, die volle Leistung brauchen.
 
SaxnPaule schrieb:
@Ruwinho Doch. Die Notes übernehmen automatisch die Einstellungen vom Mesh Master und man muss nicht jeden Node manuell konfigurieren.
Das hat nichts mit Mesh zu tun, machen meine Ubiquiti ohne Mesh auch.
 
Ist es es eine gute Idee im 2. Stock und im EG die gleiche SSID zu nehmen? (aber unterschiedliche Kanäle) oder sollte man bewusst unterschiedliche Namen vergeben.

Das ich mit dem "falschen" Router verbunden ist in der Regel auszuschließen. Der vom 2 Stock reicht nicht bis ins EG. Im ersten Stock müsste ich schauen - aber bisher ist es kein Thema, dort gibt es nur ein Gerät das immer am selben Platz steht.

miraculix77 schrieb:
Sehe ich das grundsätzlich richtig ein 3 Teiliges Mesh Router set ( TP-LINK Deco X50 bzw PX50) hat einen Teil mit RJ45 Anschlüssen und die weitern Mesh Router sind per Wlan angebunden oder kann an die auch per LAN einbinden ?
Kann mir da einer helfen


Die Frage ist was im ersten Stock die beste Lösung ist - ein weiterer Wlan-Router-Accesspoint oder ein Mesh System ins bestehenden System einbinden oder aber das ganze Haus auf Mesh umstellen.
 
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Danke - auf Geizhals wurde ich fündig

Mesh Basis1x Router, Basis Anschlüsse gesamt: 3x RJ-45 1000Base-T LAN/WAN
Mesh Clients 2x Router, Client Anschlüsse gesamt: 6x RJ-45 1000Base-T LAN/WAN

Sorry wenn ich dennoch frage die Basis und Clients sind per Wlan verbunden - könnte man sie per Lan (1 Gbit) verbinden oder ist das Wlan ohnehin gleich schnell (lt. Beschreibung ja bis zu 3000 Mbit) bzw. ist das gar Sinnvoll/Möglich sie per LAN zu verbinden
 
Immer per LAN anbinden. Die Angaben zum WLAN sind weit hergeholt. Oft werden beide Bänder addiert. Weniger als die Hälfte ist dann realistisch.
Beispiel WiFi6 5Ghz 80Mhz Bandbreite wird mit 1200Mbit angegeben. Tatsächlich kann man direkt neben dem AP knapp 600Mbit messen.
 
Ja - LAN-Anbindung ist in jedem Fall vorzuziehen. Wenn das nicht geht, dann würde ich auch immer Hardware vorziehen, die für den "Backhaul" ein separates Band bereitstellt.
 
Incanus schrieb:
mit Mesh wahrscheinlicher, dass die bessere Verbindung vom Client gewählt wird, als ohne.
Eigentlich nicht. WLAN-Clients – welche Access-Point-Steering nach 802.11k/v unterstützen – sind neuer und damit ist eher wahrscheinlich, dass mal Jemand mit Sachverstand drüber geschaut hat, also dass die richtig(er) Roamen. Technisch gibt es dafür aber eigentlich keine Begründung für einen Unterschied.
miraculix77 schrieb:
was [ist] im ersten Stock die beste Lösung (A) ein weiterer Wlan-Router-Accesspoint oder (B) ein Mesh System ins bestehenden System einbinden oder aber (C) das ganze Haus auf Mesh umstellen.
Keine davon. Die beste Lösung ist überall den selben WLAN-Chipsatz zu nehmen, also für alle drei Stockwerke. Wenn Du dann neben Band-Steering auch noch Access-Point-Steering (802.11k/v) hast, noch besser. Und bitte immer verkabeln, weil die Geschwindigkeiten allein durch die WLAN-Verschlüsselung schon ⅖ verlieren und nach wenigen Metern noch mehr.
miraculix77 schrieb:
AX3000 würde ich nicht empfehlen, denn das sind maximal zwei Spatial-Streams pro Frequenzband. Mein Tipp wäre mindestens AX5400 …
miraculix77 schrieb:
Internetanschluss
Welcher Anbieter, in welchem Land? Ich hätte nämlich jetzt geschrieben: 3 × FRITZ!Box 4060. Klingt mir nämlich mehr nach einer Kaufberatung. Und dafür müssten wir mehr wissen, also viele Personen im Haus leben, welcher Internet-Anbieter, in welchem Land. Und ob das ein Heimnetz werden soll bzw. bleiben kann, also keine Wohngemeinschaft bzw. Mehr-Generationen-Haus.
miraculix77 schrieb:
Man könnte sogar überlegen, ob schon Multi-Gig ein Thema ist, geht bei 38 € los … pro WLAN-Punkt dann ab 96 € pro Punkt.
 
norKoeri schrieb:
Technisch gibt es dafür aber eigentlich keine Begründung für einen Unterschied.
Natürlich ist es ein Unterschied, ob ein Client sich die Verbindung selber aussucht oder er durch Informationen des Mesh-Masters gefüttert wird.
 
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