Ryzen 5 5500 vs. Ryzen 5 3600 und Ryzen 5 5600 - brauche ich PCIe 4.0?

TheRealAttila schrieb:
Nee übertakten hab ich erstmal gar nicht vor - dann schau ich mir mal die günstigeren Alternativen an. Wo sind da die wesentlichen Unterschiede also was macht die 20€ Preisunterschied aus?
Auf dem Crucial Kit sind andere Chips, die man üblicherweise höher takten kann als die der ~50€ Kits.
Aber wenn man eh nicht manuell höher taktet bzw. Timings optimiert nehmen die sich nichts, die XMP Profile (also die eingestellen Profile die man lädt und die dann Takt und Timings vorgeben) sind bei beiden identisch...
 
TheRealAttila schrieb:
dann schau ich mir mal die günstigeren Alternativen an.
bitte keinen Aegis-Speicher. Wir hatten schon soviel Probleme mit dem Zeugs. Nimm was gutes, langfristig wirst du es sonst potentiell bereuen
 
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rg88 schrieb:
urgs bitte nicht. Man muss nicht mit Absicht die potentielle Resterampe kaufen
Stimmt, man kann auch fast 50% Aufpreis für Micron E-Die bezahlen und das Potential brach liegen lassen... besonders dann ein guter Tipp, wenns nicht das eigene Geld ist
 
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highwind01 schrieb:
Aber wenn man eh nicht manuell höher taktet bzw. Timings optimiert nehmen die sich nichts, die XMP Profile (also die eingestellen Profile die man lädt und die dann Takt und Timings vorgeben) sind bei beiden identisch...
Das stimmt so nicht. Bei den Aegis bekommst irgendwas drauf. Die sind oft genug verantwortlich für instabile Systeme. Egal ob man übertaktet oder die Werksangabe nutzt. Man sollte davon die Finger lassen.
Ergänzung ()

highwind01 schrieb:
Stimmt, man kann auch fast 50% Aufpreis für Micron E-Die bezahlen und das Potential brach liegen lassen... besonders dann ein guter Tipp, wenns nicht das eigene Geld ist
Auf dem billigen Niveau brauchst mir echt nicht kommen.
Ich empfehle grundsätzlich keinen Schrott, also Produkte die in der Vergangenheit deutlich negativ aufgefallen sind.
Wenn du das anders machst, ist es deine Sache. Aber ich lasse mir von dir sicherlich nicht den Mund verbieten und meine Meinung hinter dem Berg halten ;)
 
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highwind01 schrieb:
Stimmt, man kann auch fast 50% Aufpreis für Micron E-Die bezahlen und das Potential brach liegen lassen... besonders dann ein guter Tipp, wenns nicht das eigene Geld ist
Wenn es nicht das eigene Geld ist ist es also ok, Kits zu empfehlen die nachweislich problematisch sind?

Dämliche Argumentation. Aegis waren mal ein echter P/L-Knaller. Mittlerweile werden da sehr oft sehr schlechte Chips verbaut, die so mies sind, dass sie selbst auf JEDEC-Settings Ärger machen.

Crucial Ballistix sind einfach in jeglicher Hinsicht empfehlenswert. XMP läuft bei den 3200er und 3600er Kits immer völlig unproblematisch. Alleine das ist schon was wert.

Wenn unbedingt gespart werden soll: Ripjaws 3200 Cl16.
 
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TheRealAttila schrieb:
dass für reine Spiele-PCs die Intel Variante (mit einem Intel Core i3-12100F und einem Gigabyte B660M DS3H DDR4) empfehlenswerter sei.
Diesen Teil der Empfehlung halte ich für Mumpitz. Der 12100F ist in 1080p hier bei ComputerBase schlappe 6% schneller... mit einer RTX 3080. Bei einem System mit RX 6600 bleibt davon nicht viel übrig. Bei dieser Grafikkarte dürften sich die Systeme nicht viel nehmen.

Vielmehr muss man sich entscheiden, ob man sehr viel Single-Core-Anwendungen hat, wo der Intel 22% schneller ist, oder eher Multi-Core-Anwendungen, wo der Ryzen 5500 dank der 6 Kerne 36% schneller ist. Am Ende kommt es darauf raus: Der 12100F lädt die Website 60ms schneller, der Ryzen 5500 konvertiert ein Video in 15 statt 20 Minuten. Da muss man entscheiden, welche Form von schneller man braucht.

Der Ryzen 5600(X) nimmt hingegen in Sachen Leistung und Preis nicht mehr an diesem Duell teil. Da ist dann der 12400(F) der Konkurrent aus dem blauen Lager.
Ergänzung ()

TheRealAttila schrieb:
Und reicht da der boxed Kühler?
Er reicht, aber ist nicht leise.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu deiner Frage: wenn du vor hättest 4K flott zu zocken: ja PCIe 4.0 oder 5.0 wäre besser. PCIe 3.0 reicht locker für FullHD.

Core i3 oder Ryzen 5 ist vollkommen Wurscht für das was du vorhast. Werden sich langweilen.
 
Der 12100f ist ein günstiger Weg, um eine aktuelle Plattform zu bekommen. Die Möglichkeit besteht, später auf einen i5 oder i7 Raptor Lake zu wechseln.

Ich würde pcie-4.0 für die nächsten Jahre durchaus haben wollen. Der 5600x für 169€ inklusive ist eine super CPU! Sie hat lange das Doppelte gekostet. Bitte ein solides B550 dazu nehmen und ab dafür.

Nachtrag:
Direct Storage
https://www.computerbase.de/2022-03/directstorage-api-microsoft-windows-10-11/
 
Zuletzt bearbeitet:
Witzigerweise wird der GSkill-Ram üblicherweiße erst bei Mischbestückung oder Übertaktung zum Problem. Das der gehäuft hier bei Problemen auftaucht, liegt schlicht an der verkauften Masse. Wenn eh nicht übertaktet wird, sehe ich neben dem Arbeitsspeicher noch mehr Sparpotenzial. Für über 95 % der Anwender kann der B450-Chipsatz auch nicht mehr als der A320 Chipsatz.

Dann lieber ein "einfacheres" Mainboard und dafür mehr Arbeitsspeicher (32 GB) anstatt ein besseres Mainboard, dessen Funktionen man eh nicht ausnutzen kann. Der Geschwindigkeitsvorteil bei schnellen SSDs ist für den Heimanwender nicht von Bedeutung.

Aber fremdes Geld gibt sich leichter aus. Hier 15 € mehr, da 5 € mehr, dort 25 €, das läppert sich eben doch, wenn der unbedarfte User eben den Empfehlungen der Profis folgt. Und dann steht der teure PC zuhause und ist genau 0 % schneller als ein 1/3 günstigerer, weil die Einstellungen nicht passen. Die Threads sind voll davon, kein XMP aktiviert, ne AllinOne-Wasserkühlung, mit der Komponenten in die thermische Bremse laufen, falsche Hardwareinstallationen, ...
 
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Nur weil manche Benutzer Fehler machen, werde ich persönlich nicht potenziell kürzer haltbare Hardware empfehlen. Pcie-3.0 haben wir bereits seit 10 Jahren auf dem Markt. Für einen äußerst geringen Aufpreis kann man sich in diese Richtung absichern, auf Jahre.
Falsch machen kann man in diesem Fall nichts, denn die Karte "muss" in diesem Slot genutzt werden :)
Gleiches gilt für den Hauptport von M.2-SSDs.
 
Knergy schrieb:
Witzigerweise wird der GSkill-Ram üblicherweiße erst bei Mischbestückung oder Übertaktung zum Problem.
Nein, der Aegis (und nur dieser, andere G.Skill-Serien wie die ebenfalls günstigen Ripjaws sind hier ausgenommen) macht selbst mit JEDEC-Einstellungen Probleme. Von 5 Kits, die ich 2020 verbaut habe haben 3 Paar Probleme gemacht, die nicht durch "anfängerfreundliche" Maßnahmen in den Griff zu kriegen waren. Ein Erhöhen der (JEDEC-)Timings bei gleichzeitiger Erhöhung der Spannung hat funktioniert. So will man RAM aber eigentlich nicht betreiben.

Ich hatte da sicher Pech. Trotzdem würde ich niemandem, der sich nicht mit der Materie auskennt guten Gewissens solchen RAM empfehlen. Die Ausfallrate ist einfach zu hoch.

Knergy schrieb:
Aber fremdes Geld gibt sich leichter aus.
Was soll dieses Argument? Niemand hat die Empfehlung von günstigem RAM im allgemeinen kritisiert. Und wirklich überteuerte Kits mit B-Dies hat hier auch niemand empfohlen.
Es wurden lediglich vernünftige Dinge empfohlen, die einem Ärger ersparen und dafür einen überschaubaren Mehrpreis kosten.

Knergy schrieb:
ne AllinOne-Wasserkühlung, mit der Komponenten in die thermische Bremse laufen
Zeig mir mal bitte einen Beratungsthread in dem sowas empfohlen wurde.

Knergy schrieb:
kein XMP aktiviert
Knergy schrieb:
falsche Hardwareinstallationen,
Ich finde man kann den Bau eines PCs ein bisschen mit dem Aufbau von Ikea-Möbeln vergleichen. Im Grunde ist beides nicht schwer. Wer sich aber weigert Anleitungen etc. zu lesen wird früher oder später auf Probleme stoßen.
Und Anleitungen zum montieren eines PCs, selbst eine Liste mit freiwilligen Helfern, gibt es hier in ausreichender Form.
 
Wegen der Aegis RAM:
Wir haben gerade 27 Systeme mit genau diesem RAM wieder fit gemacht. Es sind "Schulrechner" mit AMD B350 Motherboards, die Rechner bekamen alle ein Firmware Update, neue Zen 3 CPU und eben dieses Aegis RAM. Kein einziger Rechner machte Probleme beim Stabilitätstest mit "A-XMP" Einstellungen (also DDR4-3200 CL16-18-18-38).
Insofern kann ich den RAM, nach meiner Erfahrung sehr wohl empfehlen.
 
wrglsgrft schrieb:
Wie sah der aus?

Bei meinen Erfahrungen zeigte sich das erst im laufenden Betrieb wirklich anhand von recht eindeutigen Bluescreens.
Die Rechner waren geleast und der Leasing Anbieter hatte kein Interesse mehr dies fortzusetzen (Wirtschaftlich/Personal whatever).
Jetzt kümmert sich die kommunale IT, die Rechner sind jeder einzelne 2 Wochen durchgelaufen, wobei NUR der Stabilitätstest dem von KRITIS entspricht.
 
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Danke für die Antworten, ich denke meine ursprüngliche Frage wurde gut gelöst - dann wird es der 5600X mit dem Gigabyte B550 Gaming X V2.

Zu der RAM-Diskussion: Ich wollte vor allem wissen, ob die Crucial Ballistix bei der Änderung von CPU und Mainboard noch empfehlenswert sind oder aus irgendeinem Grund nicht mehr 😅 Natürlich freue ich mich über Spar-Vorschläge und würde auch niemandem vorwerfen, mir Schrott andrehen zu wollen. Aber wie schon erwähnt wurde, für jemanden der nicht ganz tief in der Materie drin ist, ist die Nummer sicher vielleicht die bessere Variante. Wenn ich für 20€ Unterschied die Wahl hab zwischen "kann eventuell Probleme bereiten" und "bereitet ziemlich sicher keine Probleme", dann ist mir es das wert. Ich werd mich dann zwischen den Ballistix oder den Ripjaws entscheiden.
 
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