RYZEN Kaufberatung - ECC + Multi Monitor + Virtualisierung + Softwareentwicklung

Obile

Cadet 3rd Year
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Juni 2010
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43
Hallo liebes Forum

Gebraucht wird ein Computer für Virtualisierung und Softwareentwicklung.

Anforderungen:
- min 16 GB RAM (ECC bevorzugt)
- Grafikkarte mit mindestens 4 Ausgänge
- Linux kompatibel
- möglichst leise

Zur Zeit wird Windows verwendet. Möchte aber in nächster Zeit auf Linux umsteigen.

Folgendes habe ich zusammengestellt:
https://geizhals.at/?cat=WL-803783

Mit ECC und Ryzen ist es so eine Sache. Funktioniert die Fehlerkorrektur in Windows?
Gibt es eine bessere Alternative für das Gehäuse?
Welchen RAM soll ich nehmen? Wäre auch eine Vollbestückung (alle 4 slots) möglich?

Änderungsvorschläge oder Tipps?

Danke für die Hilfe :)
 
Die vier Slots sind nur nur Zierde.
Gibt es tatsächlich Computer in den letzten Jahren, wo die Slots nur für die Optik auf dem Board waren?
Das frage ich mich immer wenn ich das Wort "Vollbestückung" im Zusammenhang mit einer Bestückungsfrage sehe.

Ja, man kann sie alle gleichzeitig benutzen.
Die Frage dabei ist halt immer: Was will ich erreichen.
Top-Speed, Mini-Timings und unglaubliche Mengen gleichzeitig .... DAS ist meistens das Problem. Nicht die Anzahl der gesteckten Module, sondern die Ansprüche der User an den Speichercontroller. Wenn man weiß dass bei 4 gesteckten Riegeln nur noch 1866er RAMS spezifiziert ist, und dann nicht heult, weil die 3000er nicht laufen (was zu erwarten war, denn das läuft ja auch mit zwei Riegeln nicht immer) .....
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Antwort.

Also Vollbestückung würde vermutlich funktionieren, aber ich bin mir nicht sicher, ob der RAM dann auch auf 2400 mhz laufen würde.
Mit 16 GB RAM komme ich vermutlich aus, aber Luft nach oben soll schon sein.

Es geht mir hier eher um Stabilität. Die Performance sollte so auch reichen.
 
Obile schrieb:
Also Vollbestückung würde vermutlich funktionieren, aber ich bin mir nicht sicher, ob der RAM dann auch auf 2400 mhz laufen würde.

Siehste .. genau das meine ich^^. Die Limits des Speichercontrollers ignorieren, und sich dann beschwehren wenn es nicht geht :-)
Da der Speichercontroller nicht für diese Geschwindigkeit bei der Bestückung mit vier Modulen ausgelegt ist ...



Zwar setzt AMD weiterhin auf ein Dualchannel-Interface, das aber bis zu DDR4-2667-Speicher statt DDR3-1866 (Sockel AM3+) oder DDR3-2133 (Sockel FM2+) unterstützt. Um den RAM jedoch einsetzen zu können, müssen mehrere Punkte beachtet werden: DDR4-2667 läuft offiziell nur mit einem pro Takt minimal langsameren Single-Rank-Modul pro Speicherkanal; nicht zu verwechseln mit einer von außen erkennbaren Single-Sided-Bestückung eines RAM-Riegels. Werden intern ein bisschen flottere Dual-Rank-Sticks verwendet, sinkt die Geschwindigkeit auf DDR4-2400. Mit vier DIMMs, also zwei pro Kanal, unterstützt AMD nur DDR4-2133 (SR) oder DDR4-1866 (DR).
Quelle: https://www.golem.de/news/ryzen-7-1800x-im-test-amd-ist-endlich-zurueck-1703-125996-2.html

Bedeutet das AMD Deine 2.4Ghz nicht garantiert beim Betrieb mit vier Modulen. Du "überziehst" also den Speichercontroller bzw. Betreibst OC.
 
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Zum Zeitpunkt des Tests sind/ waren 2133MHz bei Vollbestückung und Single Rank möglich gewesen, siehe https://www.computerbase.de/artikel...t_der_neue_speichercontroller_ist_eigenwillig

Mit dem AGESA-Update 1.0.0.6 welches bereits zu den Motherboardherstellern unterwegs ist und von diesen in entsprechende UEFI/ BIOS-Updates eingepflegt werden muss/ soll, sollen auch höheren RAM-Takte möglich sein. Siehe auch https://www.computerbase.de/news/prozessoren/amd-agesa-1006-firmware-update-ryzen-ram.59675/
 
So abwegig ist die Frage mit der Vollbestueckung nicht. Mittlerweile sind die Uefis ja etwas besser, aber zu Launch Zeiten war es teilweise nicht moeglich, mit 4 Modulen zu booten.

Bzgl. ECC: Viele Boards starten zwar mit ECC RAM aber laufen dann im non-ecc mode. Mir ist momentan kein Board bekannt, dass wirklich mit ECC im richtigen mode laeuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Nvidia geht jede GPU ab Kepler, die die passenden Ausgänge mit sich bringt.
 
ich würde einfach schon aus Kompatibilitätsgründen auf eine Vollbestückung verzichten solange möglich.
Heißt: Jetzt 2x 16GB einbauen. Dann kann man später immer noch aufrüsten, mit der Hoffnung, dabei nicht mal große Performanceeinbußen in Kauf nehmen zu müssen durch BIOS und Microcode Verbesserungen
 
Danke für die Links.

Ob ich jetzt 16 oder 32 GB RAM kaufe werde ich darauf achten, dass ich bei 2 Riegel bleibe.

Wegen den Grafikausgängen:
Zur Zeit sind folgende Monitore in Verwendung: 2x 1920x1200 und 1x 1920x1080.
High Res Monitore verwende ich zur Zeit nicht.

Wegen ECC:
Die Fehlerkorrektur funktioniert (vielleicht), aber es fehlt die Protokollierung im BIOS, sehe ich das richtig?
In dem von dir verlinkten Thread ist ja ECC aktiv. Wie wird dem OS (in dem Fall Windows) mitgeteilt, dass Fehler passiert wurden?
 
ECC Fehler sollten wenn im WHEA-Logger unter Windows auftauchen. Mit dem musst du dich aber selbst herumschlagen.
 
Habe jetzt das Gehäuse gewechselt.

Sonst irgendwelche Tipps oder Änderungsvorschläge?
Mainboard? Asus, Gigabyte oder ASrock?
 
willst du an dem pc auch spielen, bzw. willst du irgendwelche anwendungen laufen lassen, die deine grafikkarte fordern? wenn ja, was genau?

beim mainboard wäre es wichtig deine genauen anforderungen zu kennen. welche schnittstellen werden benötigt? legst du wert auf gute lüfterregelung? braucht es guten onboard sound? willst du übertakten? usw.
 
Für 3 Monitore reicht auch eine 560 aus, zumal die 470/570 zur Zeit nahezu nicht lieferbar sind.
Wichtig sind halt die Anschlüße deiner Monitore, damit du da nicht mit zig Adaptern hantieren musst.
 
Ich spiele nicht mehr. Und wenn, dann sind es wirklich alte Spiele.

Sound ist nebensächlich. Da kann auch die Soundkarte aus dem alten PC ausgebaut werden.

Schnittstellen brauche ich eigentlich nur USB und genügend PCIe. Zur Zeit eh nur für die Grafikkarte und Soundkarte.

Übertaktet wird nicht. Lüfterregelung wär fein, aber ich Plane im Gehäuse eh nur maximal 2-3 Lüfter.

Die 560 werde ich mir mal ansehen.
Edit: Es wird eine Grafikkarte für 4 Monitore benötigt.
 
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Bei der Grafikkarte kannst du bei den üblichen Preisvergleichen einfach den Filter "digitale Ausgänge: ab 4x" wählen. Ohne Anforderung an die 3D Darstellung hat jede Intel Onboardgrafik genügend Leistung um dir 4 Monitore mit bunten Pixeln zu versorgen. Such dir also selbst einfach was aus, was deine 4 Ausgäge hat und aus einer halbwegs aktuellen Generation von Nvidia / AMD stammt.
 
Immer daran denken ... bei den alten AMDs stehen nur zwei Tatkgeber für HDMI/DVI zu Verfügung. Wenn Du vier Monitore hast, die kein DP-Eingang haben, bezahlst Du gleich noch mal ne ganze Stange Geld an aktiven Adaptern.
 
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