S-ata vs. Ide

apokalypse

Lieutenant
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Guten Tag,


mich würde jetzt mal Interessieren ob wenn ich von IDE auf S-ata wechsel die Ladezeiten in Spielen, Programmen etc. gut Reduziert werden als bei IDE und wenn ich Daten Hin und Her kopiere das auch schneller geht mit s-ata als mit iDE! danke :)
 
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also den unterschied wirst du schon merken, vor allem wenn du das ganze noch im raid0 laufen läßt! Das geht deutlich schneller mit den Ladezeiten...wie z.B. bei CSS. Bin meistens erster bei Map wechsel.
 
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Guten Tag,

man muß zwischen s-ata I & II unterscheiden, zwei ist doppelt so schnell wie I.
Lohnen tut sich der Umstieg von Ide auf s-ata nur mit einer Western digital raptor, weil diese ungefähr 3000 Umdrehungen mehr macht als ne normale Festplatte. Ich habe selbst eine und die Ladezeiten sind deutlich kürzer.

MFG

Norbert
 
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welche sockel 939 mb's unterstützen denn alle sata II ? wollte mir demnächst noch ein neues mobo zulegen mit sli etc. und guten overclock möglichkeite! könnte mir jemand ein paar gute sataII platten hier reinschreiben mit link? danke :)
 
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das sata I doppelt so schnell ist wie II ist theoretisch richtig, aber in der praxis falsch! die platte ist natürlich schneller (aufgrund der erhöhten diskdrehzahl) aber man sollte kein wunder erwarten! zumal der unterschied zwischen schnellen ide und gängigen sata modellen in der praxis nicht zu bemerken ist! in der regel ist es geschwindigkeitstechnisch absolut wurst was du reinbaust denn die paar mb hüh oder hott spielen echt keine rolle. höchstens du lässt ein raid gespann auf eine single platte los, dann sieht das ganze auch wieder anders aus.
nur mal als beispiel:
schnelle ide modelle schaffen eine datentransferrate von "fast" 70mb/s, die schnellsten sata modelle schaffen "fast" 70mb/s! oder du willst extrem viel geld loswerden dann bringen es scsi modelle auf über 90mb/s :D
zukunftstechnisch fährst du mit ata platten jedoch besser weil es dann wohl nur noch ata anschlüsse auf den mainboard geben wird ;)

p.s. wenn du bei spielen und ladezeiten ein wirklich gutes ergebnis erzieln willst, dann tut das ein ramupgrade auf die billigere und stressfreiere art und weise!

edit:
in der ct 19/05 wäre ein ganz interessanter artikel für dich drin
 
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Also ein Wechsel von IDE auf SATA um einen Geschwindigkeitsvorteil zu erlangen lohnt absolut nicht. SATA bringt bei einzelnen Platten, die nicht in einem Raid 0 betrieben werden, praktisch gar nüx. Nur die Burstspeeds sind höher und die spielen in der Realität kaum eine Rolle.

Und das eine Raptor schneller ist, als normale Platten stimmt auch nicht unbedingt. Auch wenn normale Platten nur mit 7200 rpm drehen, so ist die Datendichte dort auch viel höher (Zum Beispiel 400 GB anstatt 74GB bei einer Raptor). Pro Umdrehung werden also viel mehr Daten eingelesen als bei einer Raptor. Dadurch sind sie auch im Endeffekt schneller. Die hohe Umdrehungsgeschwindigkeit der Raptor wirkt sich nur bei den Zugriffszeiten aus.
 
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mir reichen ja 80 oder 120 gb würde mir davon2 holen und sie im raid0 laufen lassen!
 
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xorzias schrieb:
Guten Tag,

man muß zwischen s-ata I & II unterscheiden, zwei ist doppelt so schnell wie I.
Lohnen tut sich der Umstieg von Ide auf s-ata nur mit einer Western digital raptor, weil diese ungefähr 3000 Umdrehungen mehr macht als ne normale Festplatte. Ich habe selbst eine und die Ladezeiten sind deutlich kürzer.

MFG

Norbert

Die Zeiten sind schon lange vorbei. Habe eine Raptor 74GB seit ca. 18 Monaten. Damals lohnte sich das noch. Seit kurzer Zeit habe ich auch zwei Samsung 250GB drin. Die Samsung ist gerade mal 3 MB/sec langsamer als die Raptor (getestet mit HD-TACH 3.01). Habe dafür mehr als dreifachen Speicherplatz und ist dazu noch 60€ billiger. Festplatten ab 300GB dürften eine Raptor ohne Probleme in der Geschwindigkeit schlagen.
Habs an anderer Stelle auch schon geschrieben. Wer heute ein Raptor kauft ist selber Schuld.
 
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@all
Die sequenzielle Transferrate alleine, die unter Anderem von HD-Tach ermittelt wird, sagt nicht unbedingt viel über die Gesamtleistung einer Festplatte aus. Auch die Zugriffszeit, die Cache-Algorithmen und allgemeinen Firmware-Optimierungen gehören dazu. Die letzten beiden genannten werden von HD-Tach gar nicht erfasst und die Zugriffszeit wird ohne Bezug zur Transferrate aufgelistet. Um die Leistung einer Festplatte in der Praxis einschätzen zu können, muss man aber alle diese Faktoren zusammen betrachten.

Man kann sich nicht allein auf die sequenzielle Transferrate versteifen. Das bringt nichts. Das sagt genauso viel über die Leistung einer Festplatte aus, wie die erzielbare Höchstgeschwindigkeit eines Formel 1 Wagens auf einer Geraden, über die Rundenzeit. Der schnellste Rennwagen auf der Gerade ist nicht unbedingt der mit der schnellsten Rundenzeit.
 
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Zum Testen von Festplatten kann ich das Tool h2benchw der c't empfehlen. Ich denke mal, dass man damit einigermaßen praxisbezogene Werte erreicht. Man sollte sich dann aber auch nicht wundern, wenn man nur Transferraten von 20MB/sec bekommt.

Das Tool testet verschiedene Anwendungsprofile und ermittelt dafür jeweils eine eigene Transferleistung. So werden unterschiedliche Transferraten für Swappen, Installieren, Word, Photoshop, Kopieren und F-Prot ermittelt. Zum Schluss wird auch noch ein Gesamtindex ermittelt mit dem man seine Platte auch mit anderen Platten in den Plattentests der c't vergleichen kann.

Der Test dauert übrigens auch über ein Stündchen. Ich würde also empfehlen den Nachts einmal in Ruhe im abgesichrten Modus laufen zu lassen.
 
Beim im h2benchw integrierten Anwendungsindex ist zu beachten, dass man nur gleich große Festplatten miteinander vergleichen kann. Dieser Index wird innerhalb der ersten 40 GB einer Festplatte ermittelt. Größere Festplatten schneiden automatisch besser ab, weil dieser Bereich weiter vorne auf den Magnetscheiben liegt als bei kleineren Platten. Das hat zur Folge, dass innerhalb dieses Bereichs die durchschnittliche Transferrate höher und die mittlere Zugriffszeit niedriger ist.
 
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