News „Sandy Bridge“: Schneller vor allem dank Takt & Turbo?

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Also jetzt versteh ich gar nichts mehr - im grunde ist das ja schon so was von alt das er da schlecht ist - wenn man den Test von anandtech.com vom August anschaut war das der Benchmark wo er mit Abstand am schlechtesten abgeschnitten hat. Frage mich jetzt wirklich was das soll.
Benchmarkergebnisse "Sandy" von Anandtech.com: http://www.anandtech.com/show/3871/the-sandy-bridge-preview-three-wins-in-a-row/9
Analysiert wurde ein nicht finales Probeexemplar des kommenden Intel Core i5-2400. Gemäß den Redakteuren von anandtech.com, die den Test durchführten, ist die Leistung womöglich noch rund 6 bis 7 Prozent niedriger als bei der finalen Version. Ein wichtiger Unterschied besteht außerdem darin, dass der Turbo-Modus bei diesem vorläufigen Chip noch fehlt.

Entweder die News hat wirklich keiner gelesen, oder jetzt haben alle Gedächtnisschwund - bei Cinebench 11.5 war das Modell ohne Turbo dem i7 880 auch schon unterlegen - bei allen anderen sah es ja anders aus.
Was ist jetzt da ran neu?
 
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Das ist ja eine gute Neuigkeit, dass der Turbo mit abgeschalteter Grafik besser läuft. Sehr gut! Die Grafik interessiert mich (und andere) nämlich nicht die Bohne. Wenn die Kiste dann aber öfter und länger auf den Turbo zugreift, wäre das super. Die Frage ist dann auch, ob ein besserer Lüfter mehr/länger Turbo bietet, wenn es um die Wärmeentwicklung geht.
 
Zitat: dessen größter Bonus die neue Grafikeinheit ist

kann ich wirklich nicht nachvollziehen was daran ein großer Bonus ist, für mich bleibt es Schrott!

Selbst dieser ganze Turbomist völlig unnütz, da clocke ich lieber hoch und schalte sparfunktion an beim nichts machen Office/Surfen Film schauen etc. wenig Takt wenn ich was anspruchsvollen amchen mein eigenen vollen takt.
 
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duskkk schrieb:
Es wurde doch schon ein Sandy Bridge ES bei anandtech getestet und der bescheinigt auch eine Pro Takt leichte Steigerung bis 10% die wohl vorallem an dem schnelleren L3 Cache Bus System liegt, denn Turbo hat bei dem Engineering Sample ja noch nicht funktioniert.

Hallo,
das ES hatte aber HT, was die finale Version der getesteten CPU nicht haben soll. Anandtech hat Benches mit und ohne HT gemacht, daher muss man aufpassen, dass sich da nichts in den Ergebnissen durcheinander mischt.
AVX bringt sicherlich in einigen angepassten Anwendungen auch merklich mehr Leistung, was sich auch auf den Schnitt auswirkt. Aktuell sieht es daher eher so aus, als würde SB wohl hauptsächlich durch den Takt die Mehrleistung holen (bis auf die deutlich schnellere GPU).

@tex_: So viel länger ist die Pipeline vermutlich gar nicht (zumindest den Gerüchten nach). Bisher scheint eine Stufe oder 2 Stufen dazu zu kommen. Das wäre immer noch kürzer als beim Nehalem. Aber beim Bulldozer ist alles noch Vermutung, bis man da halbwegs realitätsnah spekulieren kann, dauert das noch eine Weile.
Bisher sieht's aber so aus, als könnte AMD wieder näher an Intel heranrücken (und sie unterstützen ja auch erstmals fast gleichzeitig die selben Erweiterungen wie Intel; AVX gibt's ja auch in der Planierraupe).
 
Ich fände es super - wenn sich das Teil wirklich nach der Temp richten würde und bei Leistungsbedarf so lange hoch-taktet bis er nicht mehr kann. Was wäre daran schlecht wenn er sich immer von alleine die Leistung holt die er gerade benötigt? Wäre die erste CPU die nach der Kühlung bewertet werden müsste - würde mir gleich den besten Luftkühler holen den ich kaufen kann :D
Und gehen tut ja selbst mit Luftkühlern nicht gerade wenig - wenn denn alles stimmt:
http://www.pcgameshardware.de/aid,7...eme-beim-Referenztakt-OC-bestaetigt/CPU/News/
Die Zeit wird es zeigen!
 
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Da können sich doch die bestenden i5-Besitzer freuen, wenn die Performance-Steigerung nicht so hoch ist, lohnt sich ein Plattform-Wechsel ohnehin erst mal nicht, da kann man auch ruhig auf die übernächste Generation bzw. einem Die-Shrink warten order erst wenn DDR4-RAM Standard ist, sollte man wechseln.
 
Naja die Leute übertreiben doch sehr gerne, was den Stromverbrauch angeht, so viel kostet das auch alles immer nicht...
 
Sorry für die Frage, aber passen die neuen "Sandy Bridge" i3/i5 auf die aktuellen 1156 Sockel?

Bin da grad nicht im Thema :(
 
Nein, Sockel 1155.
 
Ich finde den Ansatz "Leistung bis er glüht" gar nicht mal so übel. In Verbindung mit einer SSD's bringt das bei Programmstarts sicher schon nen kleinen Schub. Auch viele Programme (wie z.B. Photoshop ;) ) laufen ja nicht ständig auf 100% Auslastung sondern eher nur abschnittsweise. Dort könnte es sich lohnen, aber z.B. bei Spielen wird das kaum was bringen, da dort die CPU kontinuierlicher belastet wird.

Aber alles in allen klingt das als würden sie nur die bisherigen Prozessoren mit komplizierteren Namen und höheren Takt verkaufen wollen.
 
Ich überlege mir gerade, was eigentlich das heftige Diskutieren bringt - außer Sozialisation. Die Wenigsten unter uns sind Compilerbauer oder beherrschen Assembler, um die neuen Möglichkeiten von SB und BD ausnutzen zu können - der überweigende Teil derjenigen, die hier Software selber entwickeln, ist auf den Compiler angewiesen. Soweit ich informiert bin, fußen die Spekulationen bezüglich AMDs Bulldozer auf Anakysen des AMD-eigenen, quelloffenen 'Open64' Compilers. Spezialisten haben versucht, die offenbar schon rudimentär implementierten BD-Optimierungen zurück in Hardwareabbildungen zu übertragen. Ob GNU und LLVM bereits auf Spezifikationen von Intel oder AMD zurückgreifen können, weiß ich nicht. Letztlich ist es aber für uns hier unbedeutend. Aktuelle Windoof-Software wird kompatibel übersetzt, Optimierungen auf eine spezielle Architektur sind meistens nicht möglich, die Software würde schlichtweg auf nicht allen 'Kompatiblen' laufen. Bibliotheken verfügen so meist über CPUID Abfragemechanismen, um Teile ihrer Funktionen eben in SSE oder eben nicht anzubieten zu können.
Es ist immer wieder für mich erstaunlich, wieviel Mehrleistung man aus seiner Software holen kann, wenn man mit dem Compiler experimentiert. Loop-Optimierungen, SSE-Optimierungen und dieverse andere Dinge. Meistens erkennen die Compiler-Treiber anhand der CPUID, was sie da vor sich haben und generieren dann von selbst optimierten Code. Das geht aber nur, wenn man Quellen übersetzt - so wie man das im UNIX Umfeld traditionell macht. Unter Windows sieht es einfach viel 'kompatibler' aus, die Leistungssteigerung gewinnt man dadurch, daß eben im Bereich des kleinesten größten gemeinsamen Teilers steigert und das geht nur über Takt oder tiefgreifende Änderungen am Schaltablauf im Innern der CPU. Und genau hier will ich meine Kritik ansetzen. 10% Steigerung sind nicht wirklich berühmt und sie würden mich auch ungerne beim Neuerwerb einer prvaten Plattform noch ein Jahr warten lassen wollen. Was wird ein 3 GHz schneller 6-Kern XEON auf Sandy-Bridge rein rechentechnisch mehr auf die Beine stellen können, als ein 3GHz schneller 6-Kern XEON 3680? Solange man das wirkliche Novum AVX nicht nutzt, wird es lediglich eine evolutionäre Verbesserung sein.

Was mich an der ganzen Sache stört ist diese Blindheit der Kundschaft, mit der Intel und AMD mitlerweile gezielt spielen. Da werden exaggerierte Begriffe in die Plebs geworfen, die Massen jubeln wie unter einem Demagogen, 'heimlich' durch Lücken im Netz geschlüpfte Benchmarks werden wie Spionageprodukte gehandelt - das gehört offenbar alles zu einer widerlichen anglo-amerikanischen PR-Methodik, um groß Beute zu machen. Leider kann man selbst im professionellen Umfeld kaum noch an wirklich verläßliche Informationen gelangen. Wünschenswert wäre mir, ich könnte nebst vielen anderen einfach meinen wartenden Arsch in einen Sessel legen und abwarten, was aus den 'Versprechungen' und Lobhudeleien denn wirklich auf meiner real erwerbbaren Plattform ankommt. So ein SPEC-benchmark offenbart ja immer noch so manches Wunder, ob nun positiv oder negativ.

Hatte nicht AMD 2006 die Massen mobilisieren können mit wilden Versprechen, was denn der neue 'Barcelona' alles könne und was Intel alles NICHT dagegen setzen könne? man warf auf Hochoffizien die jeweils Top-CPU des Konkurrenten vor laufender Kamera in einen Abfalleimer. Am Ende knallte es gewaltig - für denjenigen, der zu hoch gepokert hatte. Eigentlich hatte man ja mit dem Geld der Anleger gepokert, aber Techniker sind keine Aktionäre oder Anteilehalter - reden durften nur die PR-Leute, die nach den Phrasen sprachen, die das Geld der Investoren lockerten. Daß am Ende, also heute, AMD mit derlei Überzug der Realitat viel verloren hat, scheint niemanden wirklich zu interessieren.

Nun ja. Warten wir das Frühjahr ab. Dann wissen wir etwas mehr über Bulldozer und Sandy-Bridge. Dann ist auch das Weihnachtsgeschäft vorüber und man darf sich wieder normalisierte Preise erhoffen, der unchristliche Rausch ist verflogen, die Klarheit der Gedanken hält hoffnungsvoll wieder Einzug.

Addendum:

Das Schlimme an allem ist aber, daß wenn man noch so rational an die Sache geht und sich jetzt noch einen Rechner mit aktueller Hardware beschafft, diese sofort wertlos wird, wirklich wertlos, wenn die neue Generation am Markt ist. Das besteht gar kein 'Investitionsschutz' mehr, wie es noch zu Zeiten DECs hieß, wenn neue, pinkompatible RISC CPUs auf die vorhandenen Plattformen paßten. Schon aus diesem Grunde lege ich viel Hoffnung in AMDs Wurf. Wenn gleich zum Start ein Opteron auf Bulldozer mit 8 Modulen an den Start gehen würde, den man bexahlen kann und die Leistung stimmt, wäre ich einer Abkehr von Intel gewogen. Warum Intel plötzlich die Sockel und damit die Basishardware ändern muß, ist mir ein Rätsel. Es gibt sicher viele (einfache) Gründe, die dafür sprechen, der gewichtigste ist, daß die Kunden nochmals zaahlen müssen, damit Intels Quartalszahlen stimmen, aber es gibt mindestens ebensoviele Gründe die für eine mehrfachverwendbare Plattform sprechen.
 
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Klärt mich bitte mal auf, offenbar überseh ich hier was, oder verstehe es nur nicht.
Es steht ja, Zitat: "Die geringe Temperatur der CPU und damit auch des Kühlers im Schlafzustand soll eben den großen Sprung für maximal die ersten 25 Sekunden ermöglichen, bis sich beide bei längerem Einsatz einem definierten Wert nähern, so dass sich die CPU bei einem bestimmten Takt eben genau an der Grenze der TDP einpendelt."

Schön und gut, aber nur weil ich es jetz schaffe meine CPU kühler zu kühlen, erhöht sich doch damit nicht seine TDP, also wieso sollten hier stärkere Kühler zu noch höherer Leistung führen?
 
gute frage r4yn3 ^^

ich nehm mal an, dass die 25sekunden fix sind und sich nicht verlängern lassen werden.
 
Zukünftige Benches werden wohl lustig, wenn die CPU-Performance davon abhängt, ob man jetzt eine diskrete Graka einsetzt oder nicht.
Naja, wirklich gespannt bin ich bezüglich der Restriktionen im OC-Bereich - wilde Gerüchte die sogar einen gefixten Referenztakt prophezeien machen sogar die Runde.
Aber wenn man ehrlich ist: Es hat ja geheißen, dass OC beim Nehalem (damit ware der LGA1366 und die zugehörigen CPUs gemeint) nur bei den Xtreme Modellen möglich sei. Und bei LGA1156 so oder so nicht - beides stimmt nicht. Gerade die billigen Core i5 lassen sich ja wie Sau OCen.

Schade, dass man noch gar nie was über Ivy-Bridge hört (22 nm) - aber naja, 32 nm ist ja auch noch nicht wirklich alt.

Gruß,
Lord Sethur
 
Eisenfaust schrieb:
Warum Intel plötzlich die Sockel und damit die Basishardware ändern muß, ist mir ein Rätsel. Es gibt sicher viele (einfache) Gründe, die dafür sprechen, der gewichtigste ist, daß die Kunden nochmals zaahlen müssen, damit Intels Quartalszahlen stimmen, aber es gibt mindestens ebensoviele Gründe die für eine mehrfachverwendbare Plattform sprechen.

Mich (und viele andere) Sockel 939 User hat AMD aber auch verprellt, denn die Lebensdauer dieses Sockels war (zumindest für AMD Maßstäbe) geradezu winzig.

Ja ok, es war notwendig den Speichercontroller in den CPU zu ziehen, daher würde uns 939 Usern die mechanische Kompatibilität sowieso nichts bringen, trotzdem hätte man noch1-2 Jahre länger einen CPU anbieten können.
 
Volker was hast du eigentlich immer gegen AMD?

Dabei hatten wir unter anderem beim Phenom II X4 festgestellt, dass dieser gegenüber dem alten Phenom bei gleichem Takt nur minimal zulegen konnte. Erst der Takt war es, der ihm den nötigen Schwung brachte.

Das ganze mag ja stimmen, aber wenn du in einer Intel News schon so argumentierst, solltest du auch die Testergebnisse des Core i3/5 mit einbeziehen, die dem i5 661 bei gleichem Takt und ohne SMT die exakt gleiche Leistung eines E8000 Prozessors bescheinigen!

Also ich Finde SB wird jetzt nicht unbedingt so der große Wurf. Verstehe auch immer noch nicht, warum man dafür jetzt unbedingt einen neuen Sockel braucht. Seit C2D ist bei Intel irgendwie nicht mehr viel passiert. Sogar Bloomfield hatte kaum Mehrleistung gegen einen Q9X50. Irgendwie wird nur noch die Kernzahl und der Takt (ob nun Basistakt oder über Turbo) gesteigert. Ansonsten kommen nur kleine Evolutionen im Bereich +10% bei rum.

Setze meine Hoffnung ja auf Bulldozer. 70% Mehrleistung bei einem Modul gegen einen vollen Singlecore bei 30% mehr Chipfläche klingt bei mir sehr nach billig zu produzieren, genügsam (SOI+HKMG 32nm!) und schnell. Kann aber genau so ein Reinfall werden wie Phenom I. Aber man muss ja irgendwann auch mal von K8 und seinen Brüdern weg
 
@FloW3184: Egal ob jetz 25sec oder ne Minute. Ich sehr nur hier irgendwie nicht den Zusammenhang der Temperatur und dem Turbo den hier scheinbar manche finden.

@Topic: Mich kanns freuen, hab mit dem Yorkfield ohne Mühe Nehalem überlebt, und wies scheint überlebt man auch Sandy Bridge.
Einziger Grund zum aufrüsten sind jetz nur noch Spaß an der Technik, die Freude wiedermal was zusammenzubauen und einfach das neueste vom neuen zu haben :D
 
Eventuell bleibt Intel auch auf der jetzigen IPC sitzen.

Intel hat aber genug Spielraum für mehr Takt und mehr Verbrauch, zumindest beim Nachfolger des Sockels 1156.
 
Eine wichtige Sache wurde in der News aber vergessen.

Selbst wenn es beim Takt und Geschwindigkeit einen Patt gibt so sind die neueren Prozessoren doch sicher wieder "sparsamer" so das beim SandyBridge das Performance pro Watt steigt..
 
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