SATA zu langsam?! (wie schnell ist eure...)

f0s`

Ensign
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hallo..
meien SATA platte ist laut benchmark schlechter als meine IDE PLATTE

--> (siehe screenshots unten)

meine sata ist an einen controllerangeschlossen):

asdsd1bn.jpg



wieso steht da nicht der eigentlich Festplattenname?!

wie kann ich das umstellen ..

hab nen Asus P4PE mainboard




Hier mal die benchmark ergebnisse:

(die ata ist eine : 160GB Samsung SP1614C, SATA, 8MB )




IDE:
ide18hh.jpg





SATA :

sata12lm.jpg


die Transferrate liegt laut hersteller bei: 150 MB/s


woran kann das liegeN?!







mfg
 
Ich müsste die gleichen Platten wie du haben - nur als RAID-0 Array:

hdd.PNG
 
mh mist..


wie hast du bei dir die einstellungen gemacht?!


auch vor dem booten strg+f ?!

wie ändere ich das auf raid0-array?!

gehen dann die daten verloren?!
narf
 
och jungs:es weiss doch jeder dass sata platten nur geringfügig schneller sind als platten mit ide.der vorteil der sata platten kommt erst mit raid zum vorschein.die 150 mb wird eine sata platte allein niemals schaffen
 
RAID 0 und 1 funktionieren jeweils mit mindestens zwei Platten. Dass dort irgendwas mit RAID steht, wird daran liegen, dass du die Platte im Promise BIOS als Single-Array eingetragen hast. Oder hast du etwa zwei SATA Platten am Promise?

Und was die 150 MB/s betrifft. Das ist lediglich die maximale Bandbreite der Schnittstelle, nicht aber die Leistung der Festplatte. Nur weil ein Mofa auf eine dreispurigen Autobahn fährt, läuft es deshalb nicht schneller. PATA (IDE) und SATA Platte sind intern identisch aufgebaut und deshalb gibt es kaum Unterschiede bei der Leistung.
 
Ja toll sei froh ich hab irgendwie nur 9,9 MB/s, meine platte scheint kaputt zu sein, hab die samsung 160 gb sata! komisch ist auch, das der bei dem hd-tach graphen, fast durchgehend 9,9 anzeigt, ohne diese schlänker!
 
NE ich habe eine Sata Platte am Promise..
ist das alles soweit okay bei mir, ja?!

ich habe nur probleme mit dieser festplatte IM LAN ..
Wenn Leute auf Daten dieser Platte zugreifen, oder ich welche veschicke, kommt nach einer Zeit :
"....Netzlaufwerk nicht mehr Verfügbar...." .
das passiert mir bei der IDE platte nie ..

woran kann das liegen?!

und diese 150 m/s, heißen doch nicht umsonst Transferrate ;)


mfg f0s`
 
die brust speed is bei dir bissl niedrig. ansonnsten ganz normale transferraten.

hier meine seagate sata-platte(ohne raid)
 
Zuletzt bearbeitet:
NE ich habe eine Sata Platte am Promise..
ist das alles soweit okay bei mir, ja?!
Ja, alles in Ordnung.

und diese 150 m/s, heißen doch nicht umsonst Transferrate
Schau mal. Deine PATA (IDE) Platte hat ein Ultra-ATA/133 Interface. Maximal können also 133 MB/s über die Schnittstelle transferriert werden. Aber dennoch erreicht deine Platte keine 133 MB/s. Und so ist es auch bei der SATA. Nicht die Schnittstellengeschwindigkeit ist entscheident für die Festplattenleistung, sondern die Mechanik der Festplatte. Wenn die Mechanik nicht mehr als z.B. 60 MB/s liefern kann, birngt dir auch eine 600 MB/s schnelle Schnittstelle nichts.

@BenniKo
Schau mal im Geräte-Manager unter "IDE ATA/ATAPI-Controller -> Primärer bzw. Sekundärer IDE-Kanal -> Erweiterte Einstellungen" ob die Platte im UDMA- oder im PIO-Modus arbeitet.
 
Madnex schrieb:
Nicht die Schnittstellengeschwindigkeit ist entscheident für die Festplattenleistung, sondern die Mechanik der Festplatte. Wenn die Mechanik nicht mehr als z.B. 60 MB/s liefern kann, birngt dir auch eine 600 MB/s schnelle Schnittstelle nichts.

wohl eher die elektronik der platte(controller). ;)
sonnst würde NCQ, SATAII usw. keinen sinn machen.
 
f0s` schrieb:
ich habe nur probleme mit dieser festplatte IM LAN ..
Wenn Leute auf Daten dieser Platte zugreifen, oder ich welche veschicke, kommt nach einer Zeit :
"....Netzlaufwerk nicht mehr Verfügbar...." .
das passiert mir bei der IDE platte nie ..

woran kann das liegen?!


hat jemand dazu rat?
 
@yamahakuesser
Entscheidender über die Leistung ist die Mechanik. Schließlich ist es nicht egal, ob die Fesplatte mit 5.400, 7.200 oder gar 10.000 Umdrehungen/s arbeitet. Auch kommt es auf die Datendichte an. Also wie dicht die Daten auf der Magnetscheibe beieindander liegen. Das alles sind wichtige Eigenschaften der verwendeten Mechanik. Durch eine "intelligente" Elektronik, kann man zwar auch noch etwas rausholen, aber wenn die Platte über keine brauchbare Mechanik verfügt, bringt dir NCQ auch nichts weiter. Zudem ist die Samsung Platten, um die es hier geht, keine echte SATA sondern eine PATA mit Bridge Chip. NCQ wird genauso wenig von dieser Platte unterstützt. Außerdem berücksichtigt HD-Tach leistungssteigernde Features wie NCQ nicht im Geringsten. Es misst ausschließlich die Rohleistung der Mechanik.
 
Madnex schrieb:
@yamahakuesser
Entscheidender über die Leistung ist die Mechanik. Schließlich ist es nicht egal, ob die Fesplatte mit 5.400, 7.200 oder gar 10.000 Umdrehungen/s arbeitet. Auch kommt es auf die Datendichte an. Also wie dicht die Daten auf der Magnetscheibe beieindander liegen. Das alles sind wichtige Eigenschaften der verwendeten Mechanik. Durch eine "intelligente" Elektronik, kann man zwar auch noch etwas rausholen, aber wenn die Platte über keine brauchbare Mechanik verfügt, bringt dir NCQ auch nichts weiter. Zudem ist die Samsung Platten, um die es hier geht, keine echte SATA sondern eine PATA mit Bridge Chip. NCQ wird genauso wenig von dieser Platte unterstützt. Außerdem berücksichtigt HD-Tach leistungssteigernde Features wie NCQ nicht im Geringsten. Es misst ausschließlich die Rohleistung der Mechanik.

es ging darum, das eine sata oder ide platte wegen der mechanik,
nicht mehr als 60mb/s liefern kann.
das gegenteil wurde oft genug bewiesen.
sicher ist die mechanik nicht unwichtig.
aber selbst eine sata-raptor mit 10000 upm kommt nicht an eine scsi mit 10000upm ran.
die mechanik ist nahezu die gleiche. daraus entstand dann ja auch die raptor reihe.
entscheidend ist die elektronik, schnittstelle bzw controller der platte.
vergleich mal die seagate sata mit und ohne NCQ.
die mechanik der beiden ist komplett die gleiche. es sind beide reinste sata-platten.
die mit ncq hat eine min. 30% höhere transfer- und burstrate.

ps.
Madnex schrieb:
Es misst ausschließlich die Rohleistung der Mechanik.

wie macht es das denn? die aussage würd ich mir nochmal durchn kopf gehen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
vergleich mal die seagate sata mit und ohne NCQ.
die mechanik der beiden ist komplett die gleiche. es sind beide reinste sata-platten.
Falsch! Die Seagate Platten ohne NCQ haben eine niedrigere Datendichte. Pro Magnetscheibe bringen sie maximal 80 GB unter. Nur das 200 GB Modell der Barracuda 7200.7 hat eine Datendichte von 100 GB pro Platter. Die neuen Baracuda 7200.8 Platten sogar eine von 133 GB pro Platter. Darum ist es nicht verwunderlich, dass die neueren Laufwerke eine höhere sequenzielle Transferrate haben.

wie macht es das denn? die aussage würd ich mir nochmal durchn kopf gehen lassen.
Tja, jetzt müsste dir erst mal klar sein was NCQ eigentlich ist und wie es arbeitet. ;) Durch HD-Tach wird die sequenzielle, also fortlaufende Transferrate, die mittlere Zugriffszeit sowie der Burst-Speed gemessen. NCQ hat darauf gar keinen Einfluss. Wie auch. NCQ sortiert lediglich die Befehls-Warteschlange neu um die Zugriffsabfolge zu optimieren. Wenn keine Zugriffe zwischendurch stattfinden (wie beim Messen der sequenziellen Transferrate), kann auch nichts optimiert werden.

Edit:
Und auch der Burst-Speed hat rein gar nichts mit NCQ zu tun. Zudem ist der relativ unwichig, da der nichts über die eigentliche Leistung der Platte aussagt, sondern dadruch nur die Bandbreite der Schnittstelle gemessen wird. Also, wie schnell Daten aus dem Cache der Platte über das Interface zum Prozessor übertragen werden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Madnex schrieb:
Falsch! Die Seagate Platten ohne NCQ haben eine niedrigere Datendichte. Pro Magnetscheibe bringen sie maximal 80 GB unter. Nur das 200 GB Modell der Barracuda 7200.7 hat eine Datendichte von 100 GB pro Platter. Die neuen Baracuda 7200.8 Platten sogar eine von 133 GB pro Platter. Darum ist es nicht verwunderlich, dass die neueren Laufwerke eine höhere sequenzielle Transferrate haben.

ST3160023AS Barracuda 7200.7 SATA
ST3160827AS Barracuda 7200.7 SATA NCQ

sind bis auf das NCQ identisch die gleichen platten.
mit 100% gleicher datendichte, mechanik, plattern usw.
die 7200.8 mit NCQ sind komplett neu entworfene sata-platten
mit wiederrum höheren transferraten, zugriffszeit usw.

Madnex schrieb:
Tja, jetzt müsste dir erst mal klar sein was NCQ eigentlich ist und wie es arbeitet. ;) Durch HD-Tach wird die sequenzielle, also fortlaufende Transferrate, die mittlere Zugriffszeit sowie der Burst-Speed gemessen. NCQ hat darauf gar keinen Einfluss. Wie auch. NCQ sortiert lediglich die Befehls-Warteschlange neu um die Zugriffsabfolge zu optimieren. Wenn keine Zugriffe zwischendurch stattfinden (wie beim Messen der sequenziellen Transferrate), kann auch nichts optimiert werden.

ich weiss was ncq ist. du anscheinend nicht.
ncq bietet die möglichkeit, mehrere kommandos an eine festplatte zu schicken,
die diese dann in beliebiger reihenfolge abarbeiten kann.
durch das umsortieren von kommandos kann die platte den durchsatz deutlich optimieren, denn sie weiß selbst am besten, zu welchen daten der weg der köpfe wann am kürzesten ist.

es ging aber nicht draum ob hd-tach ncq einbezieht,
sondern das hd-tach die mechnische leistung einer festplatte mißt.
absoluter unfug.
 
Zuletzt bearbeitet:
ST3160023AS Barracuda 7200.7 SATA
ST3160827AS Barracuda 7200.7 SATA NCQ

sind bis auf das NCQ identisch die gleichen platten.
mit 100% gleicher datendichte.
Dann zeig mir mal die zwei HD-Tach Screenshots der beiden Platten. Dass sich bei den beiden Platten die sequenzielle Transferrate um ca. 30% unterschiedet, musst du mir erst mal beweisen.

ich weiss was ncq ist. du anscheinend nicht.
Aha, dann erkläre mir doch mal, was NCQ ist und wie es genau funktioniert. Aber bitte detailiert. Ich bin gespannt.

es ging aber nicht draum ob hd-tach ncq einbezieht,
sondern das hd-tach die mechnische leistung einer festplatte mißt.
absoluter unfug.
Es kommt vielleicht darauf an, was man unter "mechanischer Leistung" versteht. Ich verstehe oder meine damit die reine Übertragungsrate die beim fortlaufenden Lesen/Schreiben vom Sektor 0 an bis zum Endsektor ohne störende Zugriffe dazwischen erreicht wird. Sowie die mittlere Zugriffszeit, also die Zeit, die im Schnitt vergeht, bis der S-/L-Kopf die Zielposition erreicht hat und die jeweiligen Daten gelesen oder geschrieben werden können. Die Beschreibung "Rohleistung der Platte" trifft es wohl eher.

Oder mal anders herum. Was misst denn HD-Tach nach deiner Meinung?

Edit:
Laut c't haben beide Platten folgende Transferraten.

ST3160023AS:
28,2 / 43,7 / 55,9

ST3160827AS:
27,8 / 44,3 / 56,9

Wo bitte schön ist nun deine 30%ig höhere Transferrate der NCQ-fähigen Platte?
 
Zuletzt bearbeitet:
du bringst da was durcheinander.
ich fasse meine aussage mal zusammen:

hd-tach ist ein sythetischer benchmark der nur die sequenzielle lesegeschwindigkeit angibt.
also aufeinander folgende rohdaten. egal ob es sich datei oder sonnstiges handelt.
dabei spielen mechanik und vorallem eletronik (schnittstelle bzw controller mit risc-prozzi und cache usw) eine rolle.
und nicht eben nur die mechanik.
nur bewegliche teile nennt mechanik! und eine platte besteht eben aus mehr.
denn die leistung der platte definieren alle komponenten, aus der sie besteht.
und das mißt dann hd-tach.
dann kannst du dazu "rohleistung der platte" sagen.
das ncq da nen vorteil bringt hab ich auch nie behauptet.

lass mal eine ata-platte mit udma133 auf udma 66 oder udma33 laufen
und zeig mir mal das die platte immer noch die selbe "rohleistung" hat.
wenn hd-tach nur die leistung der mechanik mißt,
dürfte das ja keinen unterschied ergeben.

oder eine spinpoint mit 2mb cache und 8mb cache.
bis auf den cache sind die platten komplett identisch,
trotzdem erreicht die 8mb platte eine höhere sequenzielle lesegeschwindigkeit.
also spielt die eletronik wohl doch eine "größere" rolle!?
die sythetischen transferdaten sagen genau wie bei graka-benches,
garnix über die tatsächliche geschwindigkeit(transferdaten, zugriffszeit) aus.

zum thema ncq:
die 30% mehr datendurchsatz hat man durch ncq im normalen gebrauch.
eben das was überhaupt interessant ist.
starte mal nen system mit und ohne ncq.
die ncq platte erreicht dabei fast die lese-performance einer scsi320 platte.
mit der hälfte der drehzahl und zugriffszeit.
eine ncq sata platte mit 7200upm steckt jede sata platte,
mit 10000upm und ohne ncq, bei den transferraten und zurgriffszeiten in die tasche.
vorallem im raid hat man durch ncq eine großen vorteil.


ich hoffe diesmal wars verständlicher?! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
du bringst da was durcheinander.
ich fasse meine aussage mal zusammen:
Ich würde sagen, du bringst da eher was drucheinander.

hd-tach ist ein sythetischer benchmark der nur die sequenzielle lesegeschwindigkeit angibt.
also aufeinander folgende rohdaten. egal ob es sich datei oder sonnstiges handelt.
dabei spielen mechanik und vorallem eletronik (schnittstelle bzw controller mit risc-prozzi und cache usw) eine rolle.
und nicht eben nur die mechanik.
Nein! HD-Tach ist KEIN synthetischer Benchmark sondern ein Low-Level-Benchmark. Dieser ermittelt die reine Transferrate und die reine Zugriffszeit. Eben das, was die Mechanik der Platte im stande ist zu liefern. Der Controller, der Cache sowie der Risk-Prozessor haben keinen Einfluss auf das HD-Tach Ergebnis. Synthetische Benchmarks sind Sandra, WinBench oder auch der Anwendungsindex der c't. Aber NICHT HD-Tach. Die Schnittstelle bzw. der Übertragungsmodus spielt lediglich in der Hinsicht eine Rolle, dass sie, bedingt durch die Ausstattung oder Konfiguration des PCs, die Platte ausbremsen kann. Das hat aber nichts mit der unterstützen Schnittstelle des Laufwerks zu tun. Sondern liegt einzig und allein am PC, an dem die Platte angeschlossen ist.

das ncq da nen vorteil bringt hab ich auch nie behauptet.
Doch hast du. Du hast behauptet, dass NCQ, bei zwei ansonsten baugleichen Platten (Beispiel Seagate. Du erinnerst dich?) mindestens eine 30%ig höhere Transfer- und Burstrate bringt. Und wir reden hier die ganze Zeit über HD-Tach, falls dir das noch nicht aufgefallen ist.

lass mal eine ata-platte mit udma133 auf udma 66 oder udma33 laufen
und zeig mir mal das die platte immer noch die selbe "rohleistung" hat.
wenn hd-tach nur die leistung der mechanik mißt,
dürfte das ja keinen unterschied ergeben.
Das ist irrelevant, da mittlerweile jede Platte mit einem Ultra-ATA/100 oder 133 Interface ausgeliefert wird. Sicherlich wird eine heutige Platte, die im UDMA-2 Modus läuft ausgebremst. Das zeigt auch HD-Tach. Bestritten habe ich das auch nie. Ich habe lediglich auf die Frage, warum eine SATA Platte keine 150 MB/s überträgt, wie vom Hersteller angegeben, geantwortet, dass eine Festplatte nicht alleine dadurch schneller wird, nur weil die Schnittstellenbandbreite höher ist (PATA gegenüber SATA).

oder eine spinpoint mit 2mb cache und 8mb cache.
bis auf den cache sind die platten komplett identisch,
trotzdem erreicht die 8mb platte eine höhere sequenzielle lesegeschwindigkeit.
Das ist wiederum unsinn. Durch die Art des Benchmarks (die Rede ist von HD-Tach, Low-Level) kann der Cache gar keinen Einfluss haben! Überlege dir doch mal, wie das mit dem Cache funktioniert. Damit der Cache die Platte beschleunigen kann müssen sich die Daten im Cache befinden, die benötigt werden. Sie müssen also im Voraus gelesen werden. Aber da beim Messen der seqeuenziellen Transferrate fortlaufend, geradlinig gelesen wird, können sich die benötigten Daten nicht im Cache befinden.

Das Samsung Laufwerke sich etwas bei der Transferrate unterscheiden liegt an der Art der Formatierung, die Samsung anwendet. Durch die besondere Vorgehensweise bei der Formatierung der Platter, ist quasi jedes Laufwerk ein Unikat und unterschiedet sich somit bei der Transferrate etwas von jedem anderen Laufwerke der selben Serie. Das kannst du übrigens auch bei zwei identsich ausgestatteten Modellen beobachten (gleiche Cachegröße). So gibt es speziell bei Laufwerken mit Zwischengrößen (also mit 60 und 120 GB), Modelle mit High-Density-Platters und welche mit Low-Density-Platters. Die Laufwerke mit Low-Density-Platters haben eine viel niedrigere Datendichte, was sich auch bei der Transferrate bemerkbar macht. Auf P3D im Forum gibt es mehrere Threads zu diesem Thema und auch X-Bit Labs haben sich dieser Thematik angenommen.

Aber schauen wir uns doch mal die Laufwerke eines anderen Herstellers an. Und da du mir nicht glaubst, vielleicht glaubst du dann den Ergebnissen der c't:

Hitachi HDS722516VLAT20 - 2 MB Cache
26,9 / 45,5 / 58,3

Hitachi HDS722516VLAT80 - 8 MB Cache
27,8 / 45,5 / 58,4

Wo ist nun das 8 MB Modell schneller? Aber um das klar zu stellen. Ich sage nicht, dass der größere Cache nichts bringt. Er kann sogar sehr viel bringen, beim Kopieren zum Beipsiel. Aber bei Low-Level-Benchmarks, wie HD-Tach, hat er keinen Einfluss.

die sythetischen transferdaten sagen genau wie bei graka-benches,
garnix über die tatsächliche geschwindigkeit(transferdaten, zugriffszeit) aus.
Und noch mal. HD-Tach ist KEIN synthetischer Benchmark, sondern ein Low-Level-Benchmark, der die tatsächliche Transferrate (fortlaufend), sowie die Zugriffszeit (durchschnittlich) der Platte ermittelt. Also die Transferrate, die die Mechanik der Platte in der Lage ist unter optimalen Bedingungen dauerhaft zu liefern. Das dieser Wert wenig mit der Praxisleistung zu tun hat, habe ich auch nie bestritten.

zum thema ncq:
die 30% mehr datendurchsatz hat man durch ncq im normalen gebrauch.
Aha, im normalen Gebrauch. Durch HD-Tach wird das auf einmal nicht mehr angezeigt, oder wie? Ist ja sehr interessant.

die ncq platte erreicht dabei fast die lese-performance einer scsi320 platte. mit der hälfte der drehzahl und zugriffszeit.
Was für eine SCSI-320 Platte meinst du. Eine drei Jahre alte oder eine aktuelle? Eine mit 10.000 oder 15.000 upm? Dumm nur, dass SCSI schon seit jeher TCQ anwendet, falls dir das was sagt.

eine ncq sata platte mit 7200upm steckt jede sata platte,
mit 10000upm und ohne ncq, bei den transferraten und zurgriffszeiten in die tasche.
Aaahja, woher hast du denn diesen Schmarn? Etwa aus der PCGH? Zum einen hat die WD Raptor eine um einiges niedrigere Zugriffszeit (ich schreibe von der 74 GB Version) und zum anderen beherrscht die WD TCQ ;).

Übrigens, ich warte immer noch auf deine NCQ-Erklärung. Bitte erkläre mir mal was NCQ ist und wie es funktioniert. Da ich das ja nicht weiß. Lass mich nicht dumm sterben.
 
Artikel Computerbase.de schrieb:
Wichtigste Neuerungen bei der MaXLine III sind die native S-ATA-Unterstützung und das mit dem SATA II-Standard eingeführte „Native Command Queuing“ (NCQ). Mit NCQ ist die Festplatte in der Lage, bis zu 32 Lese/Schreib-Anfragen des Controllers zu speichern und diese dann so abzuarbeiten, dass die maximale Datentransferrate erreicht wird. Ein Beispiel: Liegen die Daten für Befehl 2 und 17 direkt hintereinander, wird die Festplatte diese auch am Stück lesen und an den Controller schicken, bevor sie mit den anderen anstehenden Anfragen weitermacht. Dadurch werden die Kopfbewegungen und die durch die Rotation der Platter entstehenden Latenzzeiten reduziert, wodurch wiederum die Performance steigt.
Fazit schrieb:
Die 16 MB Cache machen sich leider kaum bemerkbar und auch die Native Command Queing (NCQ) hilft allem Anschein nach (noch) nicht. Ob das an der Hardware liegt, sei es die Festplatte oder der Controller, oder ob der Treiber hier eine nicht unwichtige Rolle spielt, vermögen wir derzeit nicht zu sagen. Ganz ausgereift scheint die neue Technik jedenfalls noch nicht zu sein. Zumindest fällt es uns schwer, mit den verwendeten Messmethoden den theoretischen Vorteil praktisch nachzuweisen. Allerdings wollen wir hier nicht behaupten, dass dieser Vorteil nicht existiert. Mit anderen Messmethoden, die wir versuchen werden auszuloten, mag sich ein Vorteil für die neue Technik einstellen.
Nachzulesen:Maxtor MaXLine III 250 GB, mit NCQ und 16 MB Cache an die Spitze?


Weitere Links:
Tom's Hardware Guide: Was kann NCQ
Seagate Whitepaper NCQ [eng.]


Kurz: Eine Festplatte mit NCQ ordnet die vom Controller kommenden Befehle so, dass die Leseköpfe einen möglichst kurzen Weg zurücklegen müssen, dadurch kann die Datentransferrate steigen. Aus der Anfrage Ich brache D,B,A,C wird A,B,C,D.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Bates83,
Kurz: Eine Festplatte mit NCQ ordnet die vom Controller kommenden Befehle so, dass die Leseköpfe einen möglichst kurzen Weg zurücklegen müssen, dadurch kann die Datentransferrate steigen. Aus der Anfrage Ich brache D,B,A,C wird A,B,C,D.
So ist es. Nichts anderes habe ich geschrieben
NCQ sortiert lediglich die Befehls-Warteschlange neu um die Zugriffsabfolge zu optimieren.
Was von unserem yamahakuesser aber als falsch hingestellt wird. Die Aufforderung NCQ zu erklälren, galt also nur ihm ;).
 
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