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News Save Scumming: Ladet ihr neu, wenn im Einzelspieler etwas schief läuft?

Ich habe vor ein paar Wochen Super Mario World für das SNES unter MacOS mit OpenEmu und dem Dualsense (PS5) Controller angefangen. In meiner Kindheit hatte ich mir Super Mario 64 angefangen, dann später mit New Super Mario Bros. auf dem DS. Die ganz alten Platformer (Jump'n'Run) Super Marios hatte ich nie richtig gespielt.

Ich habe das komplett durchgespielt und es hat so Bock gemacht. Aber ich habe oft auf Savegames zurückgegriffen. Bspw. im letzten Schloss von Bowser. Ich bin da bestimmt 20x gestorben und wenn man Game Over ist, also alle Leben verloren hat, muss man sogar ein Level vor dem Schloss anfangen. Im gesamten Spielverlauf habe ich eigentlich immer nur vor einem Level ein Savegame gesetzt, aber im letzten Bowserlevel dann auch innerhalb des Levels, einfach weil ich fertig haben wollte. Ich finde den Schwierigkeitsgrad des Spiels gut, aber ich habe auch noch andere Dinge im Leben zu erledigen die auch anspruchsvoll sind. Wenn dann Sachen im Spiel passieren die mich noch zusätzlich frustrieren, dann führt das eher dazu, dass ich das Spiel abbreche.

Ich finde, das sollte im Singleplayer jeder so machen, wie er Spaß hat.

Für Kinder finde ich es trotzdem sinnvoll, dass die lernen, dass es manchmal einfach harte Arbeit sein muss, die sich auszahlt. Super Mario ist da ein tolles Beispiel. Vor allem die alten Titel machen richtig Spaß. Das werden meine Kinder sicherlich mit mir in ein paar Jahren auf der Couch mit dem PS5 Controller abwechselnd spielen. :)
 
Gravlens schrieb:
Deshalb hängt dies sehr stark vom Spiel ab, z. B. in Baldur's Gate 3 hab ich übertrieben Save Scumming betrieben weil man dort massiv viel verpassen würde und es durch Würfe überproportional viel vom Glück abhängig ist.
Ein generelles Problem, wenn bei Würfelmechaniken nur Fail or Success implementiert werden, insbesondere im erzählerischen Bereich oder bei Interaktionen mit NPC.

Am analogen Spieltisch mit Spielleitung gibt es für dafür den Mechanismus "Failing forward". Die Würfelprobe mag zwar kein Erfolg sein, aber es geht dennoch weiter, wenn auch zu einem Preis.
 
Motorrad schrieb:
Was bedeutet "scumming", to scum oder wie auch immer sonst noch so alles im englischen. Das könnte doch wenigstens im Artikel mal erklärt werden @Vitche.


Stell dir würfeln vor. Du bist unzufriedne mit einem ergebniss und würfelst nochmal, und nochmal, und nochmal, bis das ergebnis passt. Das ist Savescumming. Also ich lade neu um den ausgang von einem unerwünschenten zu einem "akzebtablen" Ergebniss zu ändern.


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Das ist die strengst auslegung, meiner meinung nach Sachlich auch die ehrlichste die auch ca 13% teilen. Sprich die Method und das Ziel legen fest das Savescumming Savescumming ist! Ich bin mit dem Ergbniss unzufrieden udn muss das anpassen. Der rest sind zustäzlich "Tatmerkmale" die fraktionen dann dazu addieren, wen man jetzt der Umfrage folgt. :evillol:

Zb, 20% sagen, das reicht nicht, es braucht noch deas Merkmal, da es bewusst und auch mindestens 2 mal passiert. Sprich die Manipulation allein reicht nicht. Auch nicht das mehrmalige ALT+F4 als Ragequit... wen es aus einen Impuls geschieht! Nur wen es es mindestens 2 mal und als bewusste handlung passiert, nur dann ist das Savescumming. :evillol: Also ich überfahre dich nicht, wen es unabsichltich passiert! oder wen ich erst nur einmal mache. ;)

Die dritte fraktion sieht es noch lockerer, es ist erst Savescuming, wen das wunschergenis rauskommt. Sprich wen du nen W100 würfelst, das 100 mal, und halt nicht 100 herauskommt, weil ja jeder 100 wünscht, dann ist es auch kein Savescumming. :evillol:💩

Die nächsten machen es von Spieloptionen, Genre abhängig. Man merkt direkt, für viele wird der vorgang der maninpulation durchasu als was "shadyiges" warnhemen und damit den Begriff von der Tat und dem Ziel trennen wollen. Bzw dem wie Mord einfach mehr merkmale geben, damit das diese Bezeichung verdient.
Wie wen man "Mord" von Tötung abgrenzen will.

Finde omtesannt, was auch zeigt das niemand gerne als Savescummer bezeichnen lässt. Dabei ist doch das schäbig die Absicht ansich meiner Meinung nacht. Aber jeder sieht das anders. Liegt natürlich auch daran das "Scum" schon wertend ist, muss man fairer weiße sagen.

30% geben dem begriff keine relevanz geben und das sogar unnötig und wertend empfinden, weil sie vermutlich jegelich einschränkung von Spielständen ablehnen.

Wie streng du das betrachtest ist dir überlassen! Ich habe kein Problem zuzugeben das ich ein dreckiger Safescummer sein kann, wen der Entwickler die Miglichkeiten geben, oder einen sogar zwingen! Gibt ja viele cases die die Umstände ja es entschuldigen. Zb Bug. Aber meiner Meinung nach ändert es nicht die Tat. Die tötung bleibt eine tötung, auch wen sie aus notwehr geschiet.

Gerade deshalb finde ich es sehr immersiv aber auch mal Spiel zu spielen, wo der Entwickler einem nur ein Leben, Spielstand, oder SPeicherorte als Teil der Spielmechanik zu bauen. Weil das Spielerlebenis ein ganz anderes ist, und das nicht nur negativ, wen man sich darauf einlässt.

Das ist aber wenig Casual und natürlich nicht immer breite verkaufbar zum teil auch vom Design unvereinbar, zugleich konkurierend. Deshalb sind halt auch AAA Games in der regel Casual"Savescummer" games mit ein paar ausnahmen. Und zugleich haben Roguelike, Hardcoregames ihre anhänger. Dazwischen ragt halt eine riesige Kluft der unvereinbarkeit. :daumen:
 
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Ich nutze die Save & Load Funktion fast ausschliesslich bei Strategiegames mit Zufallsereignissen wie Civilization, Total War etc. Einfach weil der Zufall oft dermassen unlogisch und schlecht vom Spiel ist, dass DAS die Imersion zerstört. zBsp wenn man trotz gutem Verhälltnis und generell diplomatischem Umgang einfach wahllos den Krieg erklärt bekommt und in der gleichen Runde - noch ohne Reaktionsmöglichkeit - irgendwelche Städte fallen.

Sonst brauche die die Ladefunktion selten. Gespeichert wird aber generell oft :D
 
Vigilant schrieb:
Ein generelles Problem, wenn bei Würfelmechaniken nur Fail or Success implementiert werden, insbesondere im erzählerischen Bereich oder bei Interaktionen mit NPC.

Am analogen Spieltisch mit Spielleitung gibt es für dafür den Mechanismus "Failing forward". Die Würfelprobe mag zwar kein Erfolg sein, aber es geht dennoch weiter, wenn auch zu einem Preis.
Das gibts natürlich auch digital in unterschiedlichen Abwandlungen.
Bei BG3 bspw. gibt es Skill Checks die nur bei einer 0 wirklich scheitern, bei Europa Universalis oft einen W20 und 5 verschiedne Outcomes je nach Bereich (0-4, 4-8 etc.).
 
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Ich glaube save scumminga machen besonders gerne Perfektionisten.. Ich spiele gebe action geladene Sequenzen mehrmals um zu sehen wie ich die Situation am besten meistere. Besonders wenn man mit obstacles den Ausgang beeinflussen kann, teste ich dies gerne aus weil ich brim ersten Mal nicht darauf achte.
 
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lynx007 schrieb:
Stell dir würfeln vor. Du bist unzufriedne mit einem ergebniss und würfelst nochmal, und nochmal, und nochmal, bis das ergebnis passt. Das ist Savescumming. Also ich lade neu um den ausgang von einem unerwünschenten zu einem "akzebtablen" Ergebniss zu ändern.
Finde, wie gesagt, kommt immer auf das Spiel an.
Bei manchen spielen lade ich bewusst nicht neu weil ich zu meinen Entscheidungen "stehe" und das RPG entsprechend "meiner eigenen Meinung" erleben möchte.

Bei wieder anderen, nervt es mich einfach nur, dann wird halt geladen.

Bei BG3 hab ich mich bewusst drauf eingelassen weil es das Konzept des Spiels ist der massiven Widerspielwert erzeugt.

Bin auch niemand der Games öfter durch zockt, oder sagen wir nur, bei sehr wenigen Games.
BG3 gehört aber dazu, genau wegen dem Design.

Daher unterstreiche ich für mich noch mal die Meinung: Kommt auf das Spiel an :D
 
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Nur wenn ich etwas teste bzw. die Grenzen sehen möchte, lade ich neu.
Ansonsten macht es mehr Spaß sich an die Konsequenzen anpassen zu müssen, da sie positiv überraschende Folgen haben können.
 
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@LDNV
Ja. Gerade bei CRPG tue ich mir da sehr schwer mit Ironmode und Permadeath, weil sehr viele Sachen soviel Zeitfressen und man sich am schluss ärgert so viel liegen zu lassen. Auf der anderen Seite, nen Guide runterspielen ist Gift für die Immersion. Zugleich nimmt dir F5 extrem den Wert von nem Encounter. Auf der anderen Seite, was zb DAO auf dem höchsten schwierigkeitsgrad ein richtiger Spaß und selbst mit F5 scumming kein selbstläufer.

Ind NMS war ich echtrem froh oft nen notspielstand zu haben, wen das Game wirder totaler unsinn machte und zugleich das löschen meinen Spielstandes wärend einer expiditon ein Grund das spiel dauerhaft zu deinstallieren.

Ich will Savescumming auch nicht grundsätzlich verteuflen. Aber gerade bei CRPGs ertapee ich mich sehr stark dabei, das ich dann am ende einfach alle dialogoptionen durchspiele. Man bescheist sicher sehr oft sehr schnell selbst. Und was mich halt sehr nerft, man hat Roguelike/Soulslike auf der einen seite, und dann 90% brainrotten games, die so einfach sind das man eigneltich nciht mal Savescum braucht.

@Zweite Sonja agree... leider bin ich ein zu schlechter verlierer und viel zu greedy um meine min max rucksack irgendwo dauerhaft abzulegen. Deshalb feier ich auch jeden Dev der die Eier hat Ironmode anzubieten, und bei alt+f4 den spielstand überschreibt! Aber dann kotzen direkt wieder die Casuals, wen mal ein Spiel nicht an sie adressiert ist.
 
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Wer denkt sich solch schwachsinnige Begriffe aus.
Modeene spiele sind eh fast alle Schrott da wird es nivht besser wenn sie nun am savegame zeug rumpopeln.

Im singleplayer darf man alles was geht wenn man will, fertig aus Ende.

In borderlands 2 gibt es eine stelle wo 3 Beute Zwerge kommen. Die stelle Spiel ich gerne 20 mal um etwas mehr legendären loot zu bekommen.
Ist das schlimm.? Lol

Aber da sieht man mal wieder das spiele nicht mehr wegen dem inhalt gemacht werden sondern meist mur um den Spieler bei der Stange zu halten. Ob mechaniken dann Sinn ergeben ist egal.
Ich Spiel eh keine neuen spiele. Zumindest nivhts was irgendwie mal hehyped war. Sowas ist für nicht direkt ein roter Stempel.
 
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WTF ist IronMode? Ich als Fungamer (NES, SNES, N64, PC ab Win 3.11 und MS-Dos) habe davon noch nie gehört? Bin ich als Fungamer die falsche Zielgruppe?

Dann sehe ich den Bedarf für SaveScum(ming) nicht. Es gab doch schon immer Cheats in Video Spielen wenn man hilfe gebraucht hat oder eine Stelle zu Schwer/umständlich war. Wenn der Schwierigkeitsgrad zu hoch ist kann man doch etwas leichter anfangen. Oder geilt man sich lieber daran auf, das Spiel auf Schwer geschafft zu haben [mit 7000x Savegame laden?]? Dann hat man eh andere Probleme.
Und wie gehen solche Menschen im echten Sozial- und Arbeitsleben mit verschiedenen Situationen um? Hier gibt es ja kein nachladen bis das Ergebnis passt. (Spoiler: Ich spiele in der Zwischenzeit meistens bis zu den mittleren Schwierigkeitsgraden. Ich will Spaß haben aber auch eine Herausforderung.)

Aber um auf die Antwortmöglichkeiten noch kurz einzugehen:

"Nur wenn das Spiel eigentlich auf Konsequenz, Knappheit oder Permadeath ausgelegt ist." - Wieso spielt man auf Permadeat wenn man keinen will?

"Wie ordnest du Save Scumming im Vergleich zu anderen Hilfen oder Komfortfunktionen ein?" - Ich finde bewusstes Cheaten aus Spaß an der Freude weniger schlimm als SaveScum(ming). Cheats zum spaß haben gab es schon vor Speicherstände. (Hätte man als Meinung noch hinzufügen können)

"Speichermechaniken im Allgemeinen bewusst stärker begrenzen." - Da hat wohl einer kein Daikatana gespielt (max 3 Speicherkristalle! Die sind selten und du musst die erstmal finden!)

"Save Scumming möglichst konsequent unterbinden oder aber bestrafen." - Du bekommst guten loot oder gute Auswahlmöglichkeiten erst nach 5 Minuten ingame, vorher automatisch die schlechteste Möglichkeit. Damit macht man teilweise auch das seltendämliche Konzept von farmen überflüssig.
 
akuji13 schrieb:
Im singleplayer darf jeder tun und lassen was er mag.

True. Aber es nicht immer und für jede Ideal. Man habe ich die letzt Woche geschrien und geschimpft als ich "Slay the Spire" gespielt habe. Ich bin was Deckbuilder angeht auch dumm. Und ich bin auch öfters hintereinander Dumm. Aber gerade deshalb war es auch geil als ich den Endboss mit Ironclad gelegt habe!

Und es hat 31 Stunden gedauert. Und sich angefühlt wie 200! Ich habe auch nicht erst das bedürfniss direkt die anderen 3 CHars zu spielen! Aber bis der zweite Teil herauskommt will ich das auch noch.

WOrauf ich raus will, es kann unglaublich erfüllend sein, sich vom Entwickler in "Fesseln" legen zu lassen, einzusperen, Foltern zu lassen, nur mit dem Ziel dem zu entkommen. Ich kann immer ALT+F4 drücken. Aber gerade games die das nicht zulassen, können sehr reizvoll sein. Sollte es daher in ihrer NIsche auch geben drüfen. ;)
 
Im Singleplayer soll man machen was einem gefällt, solange man sich nicht damit profilieren möchte, wie gut man doch ist... passt das alles.
 
Schuldig. Ich spiele die allermeisten Games aber auch nur ein einziges mal durch und starte wirklich sehr selten mal einen komplett neuen Durchlauf. Da probiere ich gern mal aus, wohin die unterschiedlichen Dialogoptionen führen und wähle dann den Outcome der mir am besten gefällt.
Negative Konsequenzen, insbesondere dann wenn sie auf RNG beruhen, lade ich teilweise auch neu, wenn sie mir im weiteren Verlauf den Spielspaß senken würden.
 
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Es sind doch nur Spiele deren Auswirkungen keine Konsequenzen auf das Gesamtergebnis haben, im Übrigen habe ich schon lange keine solchen spiele mehr gespielt, ich spiele jedoch ein MMO da steht man einfach auf oder wird durch einen Verbündeten aufgehoben und kämpft weiter als sein nichts gewesen.
 
Zweite Sonja schrieb:
was ist copen?


copen wie copium? Macht Savescumming das nicht eher kaput in vielen cases? Das lsutige ist, wen man sie die anderen Antwortoptionen anschaut, das sind das oft zirkelschluss argumente, die auch nur Sinn ergeben, wen Savescuming nicht dem eigenen Wertideal entsprechen. Weil ich brauche ja für Savescumming, in nem Singelplayer Spiel, nicht zusatäzlcihe Tatmerkmale anhängen, wen das mir absolut gleichgültig wäre. :evillol:

ALso ich hab an andere stelle etwas über die Fragen geschimpft, aber diese hier, sind sie wen man da wien Anwalt, Richtiger durchleuchtet, schon auch richtig entlarfende "Baits" ;)
 
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ugul schrieb:
WTF ist IronMode? Ich als Fungamer (NES, SNES, N64, PC ab Win 3.11 und MS-Dos) habe davon noch nie gehört? Bin ich als Fungamer die falsche Zielgruppe?
Kein Reload, 1 Speicherstand, geht Richtung "Rogue -Like".
Ich mag es, weil man so eher überlegt und mit den Konsequenzen leben muss.

Ist ja im Singelplayer, da soll man es so halten wie man möchte.
 
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Gothic 2, gleich zu Beginn: Die Goblins bei Cavalorn, anybody? :D

Gibt dazu sogar mehrere Threads im World-of Players-Forum...
 
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