Wieder einmal ein Begriff für ein Problem, das es eigentlich nicht gibt. Hier haben sich erneut einige „elitäre“ Gamer einen Ausdruck gesucht, um sich besser zu fühlen und andere schlechter dastehen zu lassen.
Jeder sollte sein Spiel im Singleplayer so spielen, wie er möchte. Wenn jemand gerne hunderte Spielstände anlegt und ständig neu lädt, schadet das doch niemandem. Es geht schließlich um das individuelle Erlebnis.
Als Gamer sollte der Spielspaß an erster Stelle stehen und nicht irgendein digitaler Schwanzvergleich. Für Wettbewerb kann ich Multiplayer-Spiele spielen, und dort bin ich absolut der Meinung, dass Cheaten dort nichts verloren hat.
Ich spiele so, wie es mir Spaß macht. Manche Spiele fesseln mich so sehr, dass ich selbst schlechte Entscheidungen durchziehe. Bei anderen wiederum lädt das Spiel förmlich dazu ein, neu zu laden und zu experimentieren.
Egal wie ich mein Singleplayer-Erlebnis gestalte, damit es mir Spaß macht, es beeinflusst in keinster Weise das Erlebnis anderer Spieler.
Alle, die meinen, dass „Save Scumming“ (was für ein dämlicher Begriff) eine Art Cheaten sei, sollten dann konsequenterweise auch die Finger von Mods lassen. Denn auch Mods verändern das Spiel und sorgen dafür, dass es nicht mehr exakt dem entspricht, was sich die Entwickler ursprünglich gedacht haben. Wenn Purist dann solltet ihr auch durchziehen.