Scherbe gesucht!

G

gh0

Gast
Genauer gesagt 2!

Hallo alle miteinander!

Meine Kamera: Sony Alpha SLT A55V

Objektiv: Immerdrauf Sigma 18-200 3,5-6,3 ohne Stabi

Für den Anfang ist das völlig ausreichend, v.a. im Urlaub bei Sonnenschein passt das Teil.

Jedoch, jedoch, jedoch!

Für Innen ist das ja mal gar nix. Und genau deshalb suche ich 1 Objektiv für Innen, am besten ist da wahrscheinlich ein 50mm.

Ich hätte da an sowas gedacht:

Sony SAL50F18 1,8
Der Preis überrascht mich jedoch ein wenig - das wäre doch ein absolutes Schnäppchen, oder irre ich mich? Die könnte man theoretisch auch als Makro verwenden oder? Ich fotografiere keine Krabbeltiere, bei denen ich wohl weiter weg sein müsste, aber mit dem 50mm wären doch Pflanzenmakros durchaus möglich oder?

Für Außen wäre aber auch eins nicht verkehrt und das darf ruhig ein wenig mehr kosten. Natürlich keine 1300€, aber so um die 500-700 wäre meine Vorstellung.

Jedoch hab ich leider keine Ahnung was ich da nehmen sollte. Weitwinkel soll dabei sein, aber ich möchte auch ein wenig ranzoomen können. Muss nicht 200 sein, dafür hab ich ja das oben genannte Sigma.

Bitte um viele Vorschläge! :)
 
wäre für drinnen nicht sogar ein 35mm besser ?

ich weis ja nicht was du mit drinnen meinst,
die kleinen festbrennweiten 35mm oder 50mm 1.8 bekommst bei allen herstellern für ~200€

für makro ähnliche bilder sollte es dann aber schon min. das 50er sein, du benötigst aber auch ein stativ + kopf.
für makro wäre vll auch http://gh.de/45038 das eine idee
aber naheinstellgrenze 19cm
 
ich hab eine Canon 60D, und hier sind mir 50mm für innen eigentlich schon zuviel. daher hat es sich bei einer 28mm FB eingependelt. makros kannst du damit aber eigentlich eher vergessen, da sollte eine richtige makrolinse her. alles andere ist nur ein kompromiss.
 
Also beim Objektiv kann ich dir leider zwecks zuwenig vorhandener Ahnung nicht beim Kauf helfen aber ich benutze selber ein 50er mit meiner Spiegelreflex und nach meiner Meinung eignet sich das Hervorragend für die Fotos die man Innen macht,
Pflanzenmacros sind ebenfalls bei mir kein Problem.
MfG
:cool_alt:
 
50mm mit nem APS-C Sensor sind für drinnen meiner Meinung nach auch zu viel. Da bekommst du einfach nicht alles aufs Bild.
Die Normalbrennweite für APS-C ist rechnerisch übrigens 28mm.
 
hattte mal 35er für innen, selbst das war in manchen situationen zu viel
 
twix schrieb:
Die Normalbrennweite für APS-C ist rechnerisch übrigens 28mm.
Dann ist rechnen aber nicht deine Stärke :)

Denn es sind ~31mm für Canon und ~33mm für Nikon.
 
ayin schrieb:
Dann ist rechnen aber nicht deine Stärke :)

Denn es sind ~31mm für Canon und ~33mm für Nikon.

Spannend, da es hier um Sony geht :P

Was für eine Formel wendest du denn an? Die Faustregel ist doch 'Normalbrennweite enspricht Sensordiagonale'
 
ayin schrieb:
Dann ist rechnen aber nicht deine Stärke :)

Denn es sind ~31mm für Canon und ~33mm für Nikon.

:confused_alt:

Vielleicht hättest Du zweimal nachrechnen sollen? Twix hat vollkommen recht. Für Canons APS-C-Modelle mit 22,3 mm x 14,9 mm großem Sensor ergibt sich nach Pythagoras eine Sensordiagonale von 26,8 mm. Für Nikons APS-C-Sensoren (23,6 mm x 15,8 mm) komme ich auf 28,4 mm. (Die Normalbrennweite entspricht per definitionem der Sensordiagonalen.)

Mich würde interessieren wie Du die 31 mm oder 33 mm errechnet hast. (Evtl. bist Du ja noch nicht in der 9. Klasse - dann lernt ihr den Satz des Pythagoras, so daß Du solche Dinge dann leicht selbst ausrechnen kannst).


Gruß,
PolarSun
Ergänzung ()

gh0 schrieb:
Sony SAL-35F18 - das wäre dann doch genau das was ich für Innenfotografie suche, oder?

Bleibt nur noch was für Außen, F2,8 oder besser wäre wünschenswert....


Sowas hier evtl?

Tamron AF 90mm 2,8 Di Macro 1:1



Oder doch:

Sony SAL-100M28 2,8 / 100mm


Was willst Du denn innen bzw. außen fotographieren?

Vielleicht wäre für den Anfang ein guter Allrounder nicht verkehrt? Die üblicher Verdächtigen wären wohl das Tamron 17-50/2.8 und, falls es stabilisiert sein soll (Video?), das Sigma 17-70/2.8-4.0. Falls das noch nicht lichtstark genug für Dich wäre, würde ich bei den Innenaufnahmen mal schauen welcher Brennweitenbereich hauptsächlich genutzt wird. Mir wären 35 mm (an APS-C) innen fast zu lang, weil ich da auch eher mal mehrere Leute auf's Bild bekommen will, ich selbst mittendrin bin und daher auch recht nah am Motiv. Solltest Du in einem Schloß wohnen, ist das möglicherweise weniger problematisch. In den üblichen bürgerlichen Behausungen geht es aber enger zu und es ist nicht nur oft so, daß man nicht weiter weg will - man kann auch nicht weiter weg. 35 mm KB (24 mm APS-C) wäre für mich schon eher das Maximum, was ich innen will. Wenn Du innen sowieso nur Kopfportraits machen möchtest, kannst Du natürlich auch ein 50/1.8 etc. nehmen.
 
Darum habe ich ja geschrieben 35mm 1.8 - denke damit fahre ich besser.

Wohlgemerkt, es geht um Innenaufnahmen wenn ich z.b. mal unterwegs bin in einem Museum oder so - Tropfsteinhöhle, Salzbergwerk mit schwacher Beleuchtung, sowas in der Richtung.

Mein 18-200 Sigma hab ich ja auch, da kann man notfalls mit externem Blitz was deichseln, wenn man die ganze Familie im Lampenlicht beim essen drauf haben will. Will ich aber eigentlich nicht, lieber stell ich Bilder der einzelnen Personen in mehrere Bilderrahmen, ergo Portraits.

Dafür wäre das 35er doch in Ordnung oder?

Außen würde ich gerne näher an Pflanzen ran aber auch Tiere im Zoo, auf der Alm beim Wandern etc. fotografieren. Mit dem 35er wären da weitläufige Landschaftsbilder auch drin?


Achja weils wegen Makro kurz erwähnt wurde: Natürlich habe ich ein Stativ, das verdammt leicht ist und auch bei Wanderungen immer mitkommt. Fürs wandern gut, bei Wind schlecht. Man muss halt Kompromisse eingehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Gelegenheiten, die Du erwähnst (Tropfsteinhöhle & Co) schreien ja geradezu nach einem Stativ. Wie von Nachtaufnahmen ja gewohnt erfordern auch andere unbewegte Motive bei wenig Licht einfach längere Belichtungszeiten - ISO runter, Kamera auf Stativ, Fernauslöser (alternativ Selbstauslöser) und dann die Kamera machen lassen. Problematisch ist bei einigen Sehenswürdigkeiten, daß Stative verboten sind. Oft kann man sich jedoch mit einem Bohnensack o. ä. behelfen, oder auch mit Mini-Stativ/Gorillapod.

Für Einzelportraits würde ich sogar das von Dir zuerst in Erwägung gezogene 50/1.8 vorziehen, das hängt aber natürlich auch davon ab wie genau Du Deine Protraits gestaltest. Für Headshots kann es auch noch länger sein, soll hingegen mehr drauf sein als bei der klassischen Kopf-Schulter-Einstellung ist das 35/1.8 sicher die bessere Wahl.

Das 17-50/2.8 habe ich vorgeschlagen weil es einerseits bereits zum Freistellen von Portraits taugt und lichtstark ist und es andererseits den Weitwinkel bietet, der für Innenräume (da zählt durchaus auch die Tropfsteinhöhle und das Salzbergwerk dazu) und Landschaftsaufnahmen erwünscht ist. Zudem ist es optisch besser als Dein bisheriges Superzoom. So eine Linse kann man quasi fast immer gebrauchen und sie geht bereits für unter 300 EUR über die Ladentheke.
Nachdem Du mit solch einem Objektiv etwas Erfahrung mit Deinen Wunschmotiven hast, würde sich Dir schnell offenbaren wo Du am ehesten noch eingeschränkt bist (sei es die Brennweite oder die Lichtstärke), vielleichst erfüllt es aber auch schon Deine Ansprüche.

Für weitläufige Landschaftsbilder, wie Du schreibst, ist das 35er zu lang. An Deiner APS-C-Kamera erhälst Du ja bereits einen Bildwinkel etwas kleiner wie bei einem 50mm an KB. Dein aktuelles Superzoom beginnt ja bei 18 mm (~ 27 mm KB), reicht Dir das vom Bildwinkel? Das 17-50 wäre auch nur 1 mm kürzer, falls Du also richtig in den Weitwinkel-Bereich vordringen willst, bräuchtest Du dafür ein spezielles Objektiv. Ansonsten kannst Du weiterhin Dein Sigma verwenden oder gegebenenfalls das Tamron 17-50/2.8.

Für den Zoo hingegen brauchst Du richtig Brennweite. Das wird schnell teuer. Die weiter verbreiteten noch günstigen Tele enden max. bei 300 mm und selbst da wünscht man sich schnell mehr. Eine Alternative wäre auch noch ein Telekonverter zu einem 70-200/2.8 z.B. Die günstigste empfehlenswerte Lösung ist wahrscheinlich das Tamron 70-300 USD (ab ~ 350 EUR). Es gibt auch zahlreiche Tele, die leidlich makrotauglich sind (1:2 oder schlechtere Vergrößerung). Je nachdem wie Deine Ansprüche im Makrobereich sind reicht Dir so etwas vielleicht. Alternativ gibt es noch Aufsatzlinsen (Raynox), die Du verwenden kannst. Bei höheren Ansprüchen wirst Du jedoch um ein echtes Makro kaum herumkommen.

Ich würde an Deiner Stelle wohl zunächst das Tamron 17-50/2.8 kaufen (falls Geld keine Rolle spielt, gibt es natürlich Alternativen) und dann, wenn ich bemerkt habe wo ich mich am meisten eingeschränkt fühle, gezielt nachlegen. Das kann dann ein Makro, ein Tele, ein Weitwinkel oder etwas noch lichtstärkeres sein - je nach Bedarf.
 
die 90er tamron makro dinger sollen gut sein, jedoch der ausfahrene tubus beim fokusieren würde mich stören
 
@twix: Da Nikon diesselben Sensoren wie Sony verbaut (nämlich die von Sony) bleibt auch die Rechnung gleich.

Deine Formel ist bekannt, wird aber in der Praxis nicht angewendet, da daurch der Bildwinkel nicht zwischen 45-50 Grad fällt. Daher rechnet man den seit APS-C mit dem Cropfaktor um.
 
So, nach ein paar Tagen... *hüstel*
bin ich nun stolzer Eigentümer des Sony SAL35F18 (entpsricht 52,5mm Brennweite beim APS-C Sensor)
Auch für Außenaufnahmen ziemlich gut geeigntet, das Bokeh ist bei weitem schöner als das des Sigma 18-200

Für 220 Euro kann ich da wirklich nicht meckern.
 
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