News Schufa: Streit um länger gespeicherte Altdaten

PhiE

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Verbraucherdaten verschwinden bei der Schufa offenbar nicht vollständig, sobald die reguläre Speicherfrist endet. Nach Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung bewahrt die Auskunftei ältere Angaben in einem separaten Datenbestand auf. Dazu gehören Kredite, Konten, Zahlungsausfälle oder auch Pfändungen.

Zur News: Schufa: Streit um länger gespeicherte Altdaten
 
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In Grund und Boden klagen. Besonders nachdem die hier der Auskunftspflicht explizit nicht Folge geleistet wird.
 
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Wir bleiben Jäger und Sammler.. egal in welchem Bereich.

Die brauchen ja reale Daten weil mit fiktiven kann man den score nicht abgleichen.

Ist bestimmt nicht möglich mal eine Simulation laufen zu lassen?
 
Was passiert eigentlich wenn der Schufa und anderen solchen Firmen verbietet die eigenen Daten zu sammeln und zu speichern?
 
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Das habe ich schon vor Jahren gedacht - wer sagt das Daten gelöscht werden? Einfach flaggen und gut und schon werden diese bei Auskunftersuchen nicht mit ausgegeben. Ich meine diese Daten sind bares Geld - wer löscht diese freiwillig zumal die Beweisführung im Grunde nicht machbar.

Davon ab ist der neue Score zwar transparent aber total Realitätsfern.
 
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aha, Daten, die also gelöscht werden müssten, werden also nicht gelöscht. Wegen berechtigtem Interesse und so... Und man muss das auch niemanden mitteilen, weil der/die Kunde/Kundin daran ja eh kein Interesse hat.
Schön, wenn man sich seine eigene Welt immer so zurechtreden kann.

Ich hoffe NOYB geht zusätzlich zum hessischen Datenschutz auch noch gerichtlich auf den Saftladen los!


Der aktuelle Artikel auf tagesschau.de ist übrigens noch etwas detaillierter.

Gute Arbeit vom NDR und der SZ!
 
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@wern001 Firmen duerfen ja explizit auch Daten speichern. Wenn sie einen berechtigten Bedarf dafuer haben.

Im Zweifelsfall muessen dann Gerichte entscheiden was "berechtigt" ist.
 
wern001 schrieb:
Was passiert eigentlich wenn der Schufa und anderen solchen Firmen verbietet die eigenen Daten zu sammeln und zu speichern?
Dann hast du halt keinen Schufa Score und Firmen die einen wollen, werden nicht Verträge mit dir abschließen. Wenn das alle machen geht die Schufa Pleite, wenn nur du das machst ... bekommst du halt deutlich schwerer einen Kredit, was dich unter Umständen gar nicht betrifft, aber dich manchmal ganz schön in Schwierigkeiten bringen kann.
 
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Ich verstehe durchaus, dass z.B. für einen Vermieter ein unabhängiger Bonitätsnachweis einen hohen Stellenwert hat. Was die Schufa aber da schon seit Jahren als Geschäftsmodell betreibt ist bodenlose und gerade in solchen Fällen auch noch eine illegale Machenschaft. Gerade wenn man heutzutage auf Wohnungssuche ist und der jeweilige Vermieter eine aktuelle Auskunft haben will kann das wirklich ins Geld gehen.

Da wir schon über 10 Jahren in der selben Wohnung wohnen habe ich schon lange nicht mehr geguckt aber mittlerweile gibt es sogar ein 5€ Abo Modell, um an meine Daten zu kommen, die von dritten einfach ausspioniert werden. Dass es an diesem "Markt" auch einfach keine Konkurrenz gibt, sondern die Schufa wie so eine pseudo-staatliche Instanz ihr Monopol hat... da könnte man mal Start-Uppen und sich im Bereich Wettbewerbsrecht bestimmt an vielen Stellen einklagen, um die gleiche Informationszugänge zu haben, in denen die Schufa jetzt auch schon Daten abgreifen "darf".

Das wäre dann eine Chance auf ein Unternehmen mit etwas mehr Transparenz, denn Transparenz findet man bei der Schufa schon von Beginn an nicht.

Kleiner Schufa-Rant beendet.
 
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wern001 schrieb:
Was passiert eigentlich wenn der Schufa und anderen solchen Firmen verbietet die eigenen Daten zu sammeln und zu speichern?

Schau nach Oesterreich. Das Land existiert so gut wie nicht mehr. Ein Shithole ist es geworden.
 
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Die persönliche Schufa Abfrage ist inzwischen ein Abo? Grundgütiger...
 
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Der Verein gehört schon lange aufgelöst. Immer wieder unglaublich, mit welchem Selbstverständnis sich die Schufa über Recht hinwegsetzt - und oft genug auch noch damit durchkommt -.-
 
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Apocalypse schrieb:
werden nicht Verträge mit der Abschließen
Klar werden die das, am Ende geht es immer darum Geld zu verdienen. Es wird ggf. zu Absicherungen/Bürgungen in jedweiliger Form kommen, sollte die Liquidität nicht nachgewiesen werden.

Vermieter kennen bspw. eh meist die Lohnsteuernachweise und die Einkommen. Wenn jemand viel Verdient wird er nicht schnell wo neu Anfangen oder Privatinsolvenz einleiten....

Schufa brauch kein Mensch, ebenso wie gewinnortientiere Versicherungsgesellschaften. Es ist eine Frechheit, dass solche Daten von PRIVATEN Unternehmen einfach so gespeichert und Verkauft werden dürfen. Warum ist es bei Meta verboten aber bei der Schufa sogar staatlich gestützt.
 
wern001 schrieb:
Was passiert eigentlich wenn der Schufa und anderen solchen Firmen verbietet die eigenen Daten zu sammeln und zu speichern?

Das Problem daran wäre, dass andere einen dann als unseriös und nicht kreditwürdig einstufen würden. Firmen würden das ähnlich wie einen schlechten Score sehen und der ein oder andere Dienstleister, der die Schufa für Dinge wie Altersverifikation/Adressverifikation nutzt würde dich entsprechend nicht akzeptieren.
 
Alte Daten zu nutzen, um einen neuen Score zu testen ergibt ja durchaus Sinn.

Aber dann anonymisiert die Daten halt vernünftig oder baut euch Testdatensätze. Dafür muss doch nicht weiterhin irgendwo gespeichert sein, dass Herr Müller vor acht Jahren mal eine Rechnung zu spät bezahlt hat.

Und wenn die Daten noch da sind, dann sind sie eben nicht gelöscht. Ganz egal, ob der Ordner jetzt "Archiv", "Testbestand" oder "betrifft den aktuellen Score wirklich überhaupt gar nicht" heißt. :rolleyes:
 
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ChinaOel schrieb:
Davon ab ist der neue Score zwar transparent aber total Realitätsfern.
Wobei es durchaus spannend ist wie sie ihn sich zusammenrechnen. so im Sinne: es ist besser für den Score, wenn du ein Auto pünktlich abzahlst, als wenn du kein Auto hast oder du es bar gekauft hast 🙄
 
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Das ist ja sogar logisch:
Das du ein Auto abbezahlst zeigt, dass du in der Lage bist, eine regelmaessige Zahlung zu begleichen.
Wenn du ein Auto in Bar bezahlst (oder garkeins hast), bekommt die Schufa das ja garnicht mit, das ist eine Info die alleine garnichts ueber deine Kreditwuerdigkeit aussagt.

Ist ja aehnlich bei Kreditkarten: Hast du eine, die du konstant punktlich bedienst, ist das besser, als wenn du keine hast.

Das ist ja die logische Folge daraus, das die Schufa halt nur indirekte Daten ueber dich hat. Sie hat nicht deine Kontostaende, sie hat keine Informationen zu regelmaessigen Geldein-, oder Ausgaengen.
Sie hat nur das, was andere Firmen ueber dich an die Schufa melden.
 
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Da kann die Politik mal einen Riegel vorschieben.
Daten dürfen maximal 3 Jahre aufbewahrt werden und müssen dann zu 100% gelöscht werden.
Das einzige was bis dato stehen bleiben darf ist maximal der Score.

Beispiel:
Ich schließe eine Finanzierung ab und diese ist abgelaufen und bezahlt. Dann muss die Schufa alle Informationen dazu löschen, wenn ich sonst nichts laufendes habe, bleibt mein Score stehen und fertig.
Wozu werden dann noch die Altdaten benötigt?
 
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