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Ich habe in der näheren Vergangenheit keinen Schwarz-Weiß Bilder Thread gefunden. Daher erlaube ich mir diesen zu eröffnen. Gerne auch mit Bildbesprechung.
Ich fange auch gleich mit einer ersten Aufnahme an.
Zenza Bronica 4,5x6, 75mm Objektiv, Kodak 320 in Rodinal - digitalisiert mit Canon 5DII
@dms man muss die Kunst nicht immer suchen. Kannst Du mir Deine Worte, "unscharfe, körnigen überbelichteten" auch in einem Zusammenhang setzen? Das mit dem Zahnarzt Kalender ist so schlecht nicht da es tatsächlich in einer Zahnarztpraxis hängt. Das Thema war übrigens Angst bzw Ängste.
Trennung
Was passendes zur Jahreszeit
Zenza Bronica 4,5x6cm, 40mm
Trennung
@RonnyVillmar
Die erste Aufnahme einer reinen SW Digital-Kamera welche ich in freier Wildbahn zu Gesicht bekomme. Sieht sehr sehr fein aus. Fast wie ein TechPan. Da mein Auge einen Sommertag mit einer Sonnen gefluteten Stadt wahrnimmt könnte ich fast auf den Gedanken kommen, dass der obere Bereich nachbelichtet wurde. Wahrscheinlicher ist scheint aber das Du eine Lücke in den Wolken für diese Aufnahme genutzt hast oder?
@RonnyVillmar
Die Kreise und die Zahl ist einer der klassischen Bildfehler der analogen Photographie und zeigt sehr schon wenn das Rückpapier durchschlägt. Es gibt auch an das der Photograph knauserig ist und auch überlagertes Material nutzt.
Die Aufnahme Hohen Venn gefällt mir sehr gut.
Das mit den hohen ISO ist tatsächlich einer der stärken der digitalen Photographie. Was ich dagegen vermisse ist eine entsprechend niedrige ISO. Unter 100/21 ISO gibt es da meines wissens nichts. Dabei geht es mir nicht nur um die feinere Auflösung und dem härteren Material bei Filmmaterial was digital ja nicht ins Gewicht fällt sondern insbesondere um die verlängerte Belichtungszeit.
Auch Film kann hohe ISO. Hier ein Kodak P3200 @12800.
Wobei das ja keine Schwarzweißfotografie ist!
Du hast eine Farbaufnahme ja "nur" umgewandelt, bisherige Aufnahmen waren (ob digital oder analog) hier bisher nur mit schwarzweißer Technik gemacht worden.
Früher habe ich auch mal gerne einen Ilford HP5 oder FP4 in die Nikon FM2 gelegt, wenn man direkt mit S-Material losgeht, schaut man jedenfalls auf ganz andere Motive, als wenn man in Farbe fotografiert. Von daher kann ich die Idee mit einer SW-Digitalkamera zu fotografieren schon nachvollziehen. Eignet sich aber dann auch eben nicht für alle Motive.
Nein, es heißt ja "Schwarz-Weiß-Bilder Thread", nicht "Schwarzweißfotografie Thread".
Aber du hattest halt "s/w Fotografie" zu deinem umgewandelten Bild benutzt, deshalb.
Aber jetzt wieder noch ein Bild, wieder aus dem winterlichen nohen Venn:
Pentax KX mit Pentax 28mm 2.8 auf Agfa Photo APX 400
@RonnyVillmar
Ja ND Filter habe ich natürlich auch. Ich muss mich gedanklich einfach davon frei machen das ein Sensor arbeitet wie ein Film. Das tut er ja nicht. Mit der Wahl eines niedrig empfindlichen Film wähle ich ja durchaus noch mehr als nur eine längere Belichtungszeit. Ebenso wenn ich einen schnellen Film nutze und diesen ggf auch och pushe. Vieles was ich bei Film vorab wählen muss ggf noch im Print Einfluss nehmen kann ist digital ja wesentlich einfacher. Gedanklich bin ich da, noch, ziemlich festgefahren.
@AndreasF1975
So anders finde ich das garnicht. Der wirklich große Unterschied ist für mich, Negativfilm mag viel Licht, Sensoren haben vom Licht schnell zu viel, also mal stark runtergebrochen. Aber was dann im Post-Prozess abläuft, kann analog in Handarbeit, oder digital in der Software, doch recht ähnlich passieren.
In deiner Freiburg-Aufnahme hast du dem Fomapan sicher auch gut Licht gegeben, was der Aufnahme da ordentlich Zeichnung in den Tiefen gibt. Zumal der Fomapan 100 doch eigentlich auch mehr Kontrast hat.
Von mir ein Flurkreuz.
Pentax KX mit Pentax 35mm 3.5 auf Agfa Photo APX 400
@RonnyVillmar
Sehr schöne Aufnahme des Wegekreuzes. Insbesondere der klare, schön durch das Korn strukturierte, Himmel gibt wie ich finde der Aufnahme eine gewisse Leichtigkeit. Wirkt für mich wie eine Verbindung vom hießigen Leben zur verkündeten Zukunft die auf jeden von uns wartet.
Hast Du selber entwickelt?
Ich habe da in meiner Region auch mal eine Serie gemacht. Mal sehen ob ich diese digitalisiere.
Ja Licht ist irgendwie immer der Anfang und das Ende. Beim Negativ Film und dessen Auswahl lege ich ja grundsätzlich schon einen Bereich der Gradation und der Auflösung fest. Etwas was digital ja so nicht gegeben ist. Der Sensor hat eine maximale Auflösung und nur die Empfindlichkeit des einzelnen Pixel wird beim Aufnahme Prozess gesteuert. Die Gradation kann digital ja sehr weit in der Bearbeitung angepasst werden. Das ist so analog ja nicht in diesem Umfang möglich. Klar was ausgefressen ist bleibt ausgefressen und was nicht bzw unzureichend belichtet ist bleibt es grundsätzlich mehr oder weniger auch. Auch analog kann ich mit Splitgradation im Print noch was rausholen aber auch dort sind Grenzen gesetzt. Was ich faszinierend finde ist wie fein mittlerweile digital auch hohen Empfindlichkeiten sind. Deine Aufnahme mit der Pentax @12800 zeigt das ja Eindrucksvoll. Das ist analog so gar nicht darstellbar.
Zu dem ND Filtern, vermutlich einer der Filter welche ich so gut wie nie in der SW Photographie einsetze. Wenn Filter dann eher gelb oder rot.
Mal was anderes. Blatt in der Bildbühne des Vergrößerers direkt belichtet. Da wollte ich mal eine ganze Serie von Pflanzen aus dem Garten machen. Schiebe ich schon ewig vor mir her. Eventuell nächstes Jahr.