Schwere Datenschutzverletzung

Moin


Holt schrieb:
Die paar Daten sind aber genug um einen Identitätsdiebstahl zu begehen und was für Ärger, Probleme und auch Kosten dies für den Betroffenen bedeuten kann, scheint Dir nicht klar zu sein.
Moin

Ich halte mich halt an das Thema, schwere Datenschutzverletzung. Was übrigens falsch ist. Was ist passiert?

Der TE stellt einen Kreditantrag, die Unterlagen wurden zu einer anderen Person geschickt. Diese Person hat sich beim TE gemeldet, und ihn auf die Verwechslung aufmerksam gemacht.

Also kein Missbrauch mit seiner Identität betrieben, wo bitteschön liegt hier also eine "schwerer Datenschutzverletzung" vor.

Andere Sache: Wie hoch ist denn die Gefahr, das ein Brief der an mich adressiert ist, durch ein Versehen ausgerechnet an eine Person zugestellt wird, die sein Geld mit Identitätsklau verdient?

Ich würde in dieser Sache gar nichts unternehmen.

Gruß
Nobsi
 
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Weil sowas unter keinen Umständen passieren darf! Hier wurden die persönlichen Lebensumstände anderen Personen zugänglich gemacht - das ist ein erheblicher Datenschutzverstoß. In dem Fall war der falsche Empfänger noch guter Dinge.

Am besten auch gleich die BaFin ins Boot holen...einer Bank darf sowas nicht passieren und das in einem Fall offensichtlich mehrfach?! ("3x abgeschickt, nie was bekommen")
 
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Idon schrieb:
In vernünftigen Unternehmen geht es um die Verbesserung von Prozessen, nicht darum, irgendeine arme Arbeitsdrohne hinzurichten.

Bei der Optimierung von Prozessabläufen ist es manchmal durchaus sinnvoll den ein oder anderen Kopf rollen zu lassen.
 
Nobsi schrieb:
Diese Person hat sich beim TE gemeldet, und ihn auf die Verwechslung aufmerksam gemacht.

Also kein Missbrauch mit seiner Identität betrieben
Weil der versehentliche Empfänger ehrlich war, aber was wäre wenn es bei jemandem gelandet wäre der weniger ehrlich ist und Informationen missbraucht? Sowas darf einfach nicht passieren und wenn es passiert, dann ist dies eine schwere Verletzung des Datenschutzes.
Nobsi schrieb:
Wie hoch ist denn die Gefahr, das ein Brief der an mich adressiert ist, durch ein Versehen ausgerechnet an eine Person zugestellt wird, die sein Geld mit Identitätsklau verdient?
Es muss ja nicht jemand sein der sowas schon macht, denn wie hoch ist die Gefahr das jemand der solche Daten zufällig in die Hand bekommt damit anfängt? Der Empfänger steckt vielleicht in einem finanziellen Engpass und sieht dies als Wink des Schicksals, etwa da sein Finanzierungsantrag abgelehnt wurde und er so doch noch an das kommen kann was er haben wollte, nur eben auf Kosten eines Anderen, an dessen Daten er zufällig gekommen ist. Gelegenheit macht Diebe!
 
Holt schrieb:
Sowas darf einfach nicht passieren und wenn es passiert, dann ist dies eine schwere Verletzung des Datenschutzes.
Moin

So etwas wird immer wieder passieren.

Wo Menschen arbeiten werden nun mal Fehler gemacht, das kann man einfach nicht ausschalten, wie denn auch?
Wieviel Kontrolleure willst du einsetzen?

Ein Vorkontrolleur, der den Hauptkontrolleur prüft, dann einen Nachkontrolleur, der den Hauptkontrolleur prüft?
Soll man jetzt etwa den Sachbearbeiter standrechtlich erschießen?

Gottseidank ist in diesem, wie auch in den meisten Fällen, nix gravierendes passiert.

Wie sagt der Kölner:
Et hätt noch immer jot jejange

Gruß
Nobsi
 
Nobsi schrieb:
Gottseidank ist in diesem, wie auch in den meisten Fällen, nix gravierendes passiert.
Ja, hoffentlich. Aber dies bedeutet ja nicht, dass man solche Fehler einfach akzeptieren sollte. Wofür gibt es Briefumschläge mit Fensterfeld die helfen genau sowas wie das die Dokumente in einen Umschlag mit dem falschen Adressaufkleber landen, zu vermeiden.
 
Holt schrieb:
Die bewiesen hat wie toll sie das Thema Datenschutz im Griff hat :D
Ja Fehler passieren jedem Unternehmen. Mit großen oder keinen Auswirkungen. Dir bestimmt auch.
Wobei dieser Fehler eben schon sehr schwer wiegt.

Holt schrieb:
Zwar bin ich bei keinem von denen Kunde, da ich Glücksspiel aber ich glaube kaum das die bei der Registrierung so viele Daten verlangen:
Ja das liegt auch daran, das diese Angaben zum Teil verpflichtend erfragt werden müssen. Und nicht weil die Bank mal lust hat. Um die Kreditfähigkeit eines Kunden zu Prüfen sind diese Angaben zum Teil notwendig. Und auch um ihn zu Kontaktieren.
Das ist der Unterschied zum Onlinekasino und Konsorten, die die Daten ggf auch für andere Zwecke nutzen.
 
PCGamer007 schrieb:
Ja Fehler passieren jedem Unternehmen. Mit großen oder keinen Auswirkungen.
Klar, aber wen man ihnen nicht auf die Füße tritt oder da lauter Leute arbeiten die nach dem Motto agieren "ist ja nochmal gut gegangen" und denen keiner mal gehört einen auf die Ohren gibt, ändert sich daran auch nichts. Dann geht es auch mal schief und das Opfer eines Identitätsdiebstahls steht im Regen, wenn hätte sich in diesem Fall der Empfänger der Post nicht gemeldet, wüsste der TE ja gar nicht, was passiert ist.
 
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Hab ich das gegenteil Behauptet? Ich glaube nicht.

Ausgangspunkt war deine Aussage:

Holt schrieb:
Wenn so teuer ist, dass man es finanzieren muss, dann sollte man ein günstigeres kaufen welches man sich auch leisten kann, statt sich für Konsum zu verschulden.

Das Thema Datenschutz und Daten hast du ins Spiel gebracht.

Ich sag auch nicht das man sie nicht auf den Fehler in irgend einer Art hinweisen sollte. Da nur dadurch solche Fehler vermieden werden können.
 
Das Thema Verschuldung ist nochmal ein wenig anders, ob mit 0% oder nicht, zu viele Leute verlieren die Kontrolle und geraten gerade in Zeiten wie diesen dann in die Schuldenspirale. Auch wenn es altmodisch klingt, sollte man sich daher bei Verschuldung wegen Konsum besser zurückhalten. Dazu kommt noch die Anfrage persönlicher Daten, meine Generation hat noch gegen eine Volkszählung demonstriert bei der weniger Daten abgefragt wurden als die meisten Leute heute "freiwillig" für jeden Scheiß preisgeben, offenbar ohne jeder Risikobewusstsein. Aber wenn dann was passiert, wird Geheult und nach Schuldigen gesucht.
 
Bitte lese was ich vorher schon geschrieben habe. Solange man sich über seine Kredite bewusst ist, Vertragsgemäß bedient, und es nicht über den eigenen Verhältnissen ist, spricht rein gar nichts dagegen. Und man kommt auch nicht in die Schuldenspirale.
Und das eine Bank für einen Kredit persönliche Daten haben möchte, ist auch erst nicht seit ein paar Jahren. Ach vor 30 Jahren war das so. Das mit der Volkszählung zu vergleichen macht nicht wirklich sinn.
Oder würdest du jemandem Geld leihen, von dem du nur den Namen kennst und nicht weiß, ob er es zurück Zahlen kann.
Achja und eine Bank steht dabei zum Teil noch in der Pflicht zu prüfen, ob der Kreditnehmer den Kredit bedienen kann.

Das das Thema "Daten freiwillig abgeben" ist wieder ein anderes Thema ist. Da sollte man schon aufpassen (Daher der Vergleich mit anderen Webseiten), bei einer Bank sollte man da grundsätzlich keine Sorgen haben.
 
Das nennt ihr schwere Datenschutzverletzung? Ich muss schmunzeln, wenn ich das alles hier lese. Dramaqueen ist das Motto hier :)

Sowas kann mal passieren. Mit diesen Daten kann eh keiner was anfangen. Es handelt sich hier nicht um sensible Daten wie das Online Banking oder so. Selbst damit kann keiner etwas anfangen.

Mal etwas entspannt bleiben. Gar nichts unternehmen.

Den Kontakt hast du ja mit dem Typen. Einfach drum bitten dir das ganze per Post zurück zu schicken und fertig.

Ich finde das schade, dass kaum noch Verständnis irgendwo ist. Jeder macht mal Fehler, wir sind alles Menschen. Menschen sollten sich gegenseitig unterstützen und nicht gleich mit dem Finger aufeinander zeigen und sich bestrafen wollen.

Dir ist doch nichts passiert und geschadet hat dir auch keiner.

Haken dran.

LG
 
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bermuda_DE schrieb:
Es handelt sich hier nicht um sensible Daten wie das Online Banking oder so.
Das sind klar sensible Daten. Oder sagst du jemanden fremden, was du verdienst wenn er dich fragt?
Wenn ja kannst du es ja gern hier rein schreiben.
 
cartridge_case schrieb:
Nicht? Wieso nicht?


Was soll der oder diejenige denn damit machen?
Ergänzung ()

PCGamer007 schrieb:
Oder sagst du jemanden fremden, was du verdienst wenn er dich fragt


Das ist meiner Meinung nach altes denken. "In Deutschland darf man bloß nicht über Geld sprechen" natürlich muss es nicht jeder wissen und man muss ja nicht auf fremde zugehen.

Wenn mich mal aber jemand fragt, dann antworte ich gerne darauf und habe kein Problem damit. Es herrscht eh mittlerweile Transparenz. Gehaltstabellen liegen öffentlich im Internet vor.

Mit sensiblen Daten meine ich Daten, die zu seinem Nachteil werden können. Es sind nur informative Daten, mehr nicht. Sowas kann mal passieren.

Alleine dafür einen Thread aufzumachen finde ich schon krass.
 
Persönliche Daten sind Daten über eine bestimmte oder mit den Daten bestimmbare Person.
Also sind diese Daten persönliche Daten nach DSGVO.

Ne du siehst das falsch. Das hat damit nichts zutun. Und auch wenn Tabellen abrufbar sind, weiß ich nicht in welcher Gehaltsgruppe derjenige ist.
Dann anderes Beispiel. Stell mal deine Telefonnummer hier rein. Ist demnach ja auch kein personenbezogenes Datum.

Und wenn du das gerne jedem sagst, bist du da die Ausnahme ;)
 
PCGamer007 schrieb:
Persönliche Daten sind Daten über eine bestimmte oder mit den Daten bestimmbare Person.
Also sind diese Daten persönliche Daten nach DSGVO.

Ja das ist schon klar, aber ich meine damit das man trotzdem keinen Herrmann machen muss. Ich finde das alles übertrieben und kleinlich. Aber naja, hier trennen sich die Meinungen. Das ist auch okay :)
 
bermuda_DE schrieb:
Was soll der oder diejenige denn damit machen?

Du hast mit den Daten die möglichkeit die Identität zu stehlen.
Allein Arbeitgeber und Verdienst reicht oft aus um irgendwelche Finanzierungen abzuschließen (wie hier ja geschehen).
 
Hylou schrieb:
Allein Arbeitgeber und Verdienst reicht oft aus um irgendwelche Finanzierungen abzuschließen

In der Regel nicht, weil eine Identitätsprüfung noch statt findet. Das macht der Händler oder die Bank. Meist wird das ganze dann über PostIdent oder Videoident durchgeführt.
 
@bermuda_DE

Es ist ein Vertrag über eine Finanzierung. Was man damit anstellen kann? Zum Beispiel ins Geschäft gehen und das Fahrrad abholen. Zahlen darf es dann der Vertragsinhaber, denn über die andere Person weiß niemand Bescheid.


Ich sehe da einiges an Potential. Die Identitätsprüfung könnte zu dem Zeitpunkt schon stattgefunden haben bzw. in einem Geschäft nicht so genau genommen werden (Ausweis vergessen, woher hätte ich denn sonst den Vertrag etc.)
 
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