Schwierigkeiten beim Erststudium

Ich fand das Studium (Ingenieur) eigentlich relativ einfach. Das Grundstudium OK, das ist schon etwas happig und man schwitzt vor Angst bei so mancher Klausur. Aber danach? ist es eigentlich wirklich easy und man kämpft nur noch damit, dass es sehr gute Noten werden und keine 3,x oder so.

Habe auch nur 7 Semester gebraucht. Würde mich als nicht überdurchschnittlich intelligent bezeichnen und eher faul bzw. nur kurz vor den Klausuren die Sachen kopiert und etwas gelernt.

Ein Ingenieurs Studium (an einer FH) ist halb so wild!
 
Oh man - wenn ich das hier lese... wird mir auch leicht flau. Fange im Oktober mit Wirtschaftsing-Elektrotechnik an der Tu-Braunschweig an...hatte Wirtschaft Lk aber kein Mathe/Physik Lk.
Insbesondere der Elektrotechnik-Teil macht mir Angst =). Aber ey- nach Abhängen beim Bund und Zeitarbeit hab ich echt richtig Lust auf das Studium! Also an der Motivation wirds (hoffentlich) zu Beginn nicht scheitern ;)
 
aggroman schrieb:
das hängt natürlich stark von der fh ab :)

Das stimmt! wobei in meinem Fall das Niveau sehr hoch war, da im Süden von Deutschland und das Ranking der FH sowie Studiengang unter den TOP 5 ist. Paar haben es hier nicht gepackt und sind nach Bremen oder ähnliches, wo sie dann mit super Noten abgeschlossen haben.
 
Joa danke ist schon was wo man stolz drauf sein kann. Ich will die Leute nur ermutigen, sich nicht einschüchtern zu lassen. Man muss nicht super intelligent sein oder extrem viel Freizeit opfern. Meine wichtigste Tugend, die mir den Erfolg gebracht hat, ist

im richtigen Moment diszipliniert zu sein.

Wer das kann, der hat im Leben einen riesen Bonus.
 
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Eine Frage würde mich noch brennend interessieren

Was hättet/habt ihr euch als Erstsemestler gewünscht?

Beispiel: Lerngruppen, mehr Vorkurse, mehr Übungen, mehr Tutorien usw.

Vielleicht auch Dinge ausserhalb des Studiums z.B. Lanpartys innerhalb der FH :)
 
Beispiel: Lerngruppen, mehr Vorkurse, mehr Übungen, mehr Tutorien usw.

Irgendwo kommt man sich verloren vor. Es gibt zwar Aushänge wegen Wohnungen, Wohnheime, doch man weiß eigentlich nicht so recht, wie das dort ist. Die wenigsten haben wirklich Bilder von der Innneneinrichtung. Ein Student der ersten Stunde wird wohl nicht mehr als seinen Laptop, Koffer und Goldfisch (sucht euch was aus) mitbringen. Doch ein bequemes, nicht durchlegenes Bett (manchmal sehen die Bilder, wenn es welche gibt, sehr danach aus) wäre für x Jahre schon fein. ;)

Andererseits sind die Wohnpreise, egal ob Groß- oder Kleinstadt, enorm hoch.

Was wäre noch toll? Einbindung in eine Gemeinschaft ab der ersten Stunde. So muss sich wohl ein Havardstudent fühlen. Man ist Teil der Gemeinschaft :-) In diesem Zuge hätte ich gerne "aktuelle FH/Uni-Seite, Chat/Foren möglich, die aktiv genutzt wird. Es gibt so viele Hiwis und andere wollen einen Job da haben, die könnte man für sowas gewinnen. Was spricht dagegen, dass der Hiwi im 6. Semester sich um die Nöte und Belange der 1.-3. Semester kümmert? An einem Uni-Campus kann man sich mehr als nur verlaufen. ;)
 
Hatte auch derbe Probleme am Anfang. Dachte, mit nem bisschen lernen muss das ja alles klappen. Pustekuchen...Studiere Wing MB an der TU Braunschweig...habe anfangs auch jede Party mitgenommen, da ich hier erstmal leute kennenlernen wollte. kannte hier wirklich niemanden. rückwirkend hat mich das gute 2-3 Semester gekostet...Na ja, mittlerweile läufts...Wobei es mir bei Thermodynamik immer noch eiskalt den rücken runterläuft!! :D
 
Robin. schrieb:
Was wäre noch toll? Einbindung in eine Gemeinschaft ab der ersten Stunde. So muss sich wohl ein Havardstudent fühlen. Man ist Teil der Gemeinschaft :-)

Komme nicht aus der Branche, aber das trifft wohl auf fast alle "echten" Studiengänge zu, also UNIs.

Da gibts 500 Tutorien, die überall präsenteirt werden. So viel, das keiner wieß, was er wo wie machen soll. Der Irrsonn läuft dann zwangsläufig gerne mal auf zeitraubendes Gequatsche raus, da keiner durchblickt inkl. dem netten Typen, der das veranstaltet.

Ich würde mir weniger solcher Gruppen und pipapo wünschen, dafür echte Strukturen, die Neuankömmlinge leiten.

Meine erste Frage war damals zum Glück: Muss man da hin? Antwort: Nö. Nur wenn Sie Lust haben... Danach folgten 2 Semester des Durchfragens. ;)

Ausländische Unis haben da teils wirklich den Vorteil, dass sie zentralistischer aufgebaut sind als die meisten deutschen Pendants. Wenn ich alleine sehe, wie schwierig es ist, den Mist jedes Semester ins verbuggte System der Uni eingepflegt zu bekommen (Scheine etc.)... Da könnte man Tutorien bis zum Exodus veranstalten.
Tutorien auf der Metaebene quasi.
 
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Hm wie wäre es wenn man grad in den ersten Semestern mehr Tutorien ansetzt. Denn gerade hier kennen sich die Studenten noch nicht wirklich. Das würde eventuell die Bildung von Lerngruppen beschleunigen, welche wiederum mMn. extrem hilfreich sind.
 
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