News Seagate und LSI bringen SSD für PCI-Express

Also wenn sich Seagate die Firma LSI mit an Board geholt hat, dann werden sie mit Sicherkeit einen eigenen Controller-Chip basteln oder vielleicht ein FPGA als Controller nehmen.

Für einen Spielzeugcontroller wie den Sandforce oder ähnliche müssten sie dann ja noch einen PCIe-nach-SATA Bridge-Chip auf die Karte packen, welcher sich negativ auf die Latenz auswirken würde.
Das würde irgendwie nicht zu LSI passen, die sich eher auf professionelle Anwendungen spezialisiert haben.
 
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Wird das langsam nicht langweilig bei jedem neuen Thread über SSDs drüber zu reden wieviel GB man denn nun braucht?

Sofern dennoch hier noch wer darüber berichten möchte, dann schreibt doch gleich mal dazu wie "alt" die Installationen jeweils sind...

I N X S schrieb:
Wenn es mehr so menschen wie dich geben würde, dann würde es garkeine neuen technonogien geben.

Naja, ich glaub es gibt einige hier die nichts gegen eine langsamerere Entwicklung im PC-Hardwarebereich einzuwenden hätten - wo dann nicht mehr nur 5% leistung zwischem altem und neuem Modell liegen...

Ganz abgesehen davon sind es nicht die hohen Preise die Entwicklungen vorantreiben, sondern viel eher der Druck von Seiten der Konkurrenz. Wieso haben wir denn in den letzten 3-4 Jahren keinen so starken anstieg bei der spürbaren Leistung der CPUs mehr gehabt wie in den Jahren davor?
 
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@blackbyte83
@2ndDBlackDragon

wenn du mich fragst sind die Preise der SSDs bereist auf einem Niveau, bei welchem ich sie für den gebotenen Leistungszuwachs IMMER als OS Platte einer HDD vorziehen würde.

Für 100€ bekommt man eine 1a Kingston Value 64GB SSD. Und 64Gb reichen bei Weitem für Windows 7 ink Programme (nichtmal halb voll).
Games installiere ich auf eine weitere große HDD, die dann während normalem Office betrieb idled, somit gibt das System keinen Mux von sich und spart Strom.

Unglaublich wie ein alter X2 4850 mit SSD als OS Platte aufblühen kann.
 
Hatte inzwischen mal einer beantwortet, wie das mit booten von PCI-E aussieht?
Und wieso nicht einfach selber ein paar günstige SSD's in ein S-ATA Raid0 hängen?
Damit sollte man auch sehr viel bessere Transferraten hinbekommen, die man sowieso nicht braucht.
Theoretisch bringen einem die höheren Transferraten von solchen Konstruktionen nur was, wenn man von einem Raid0 aus 2 SSD's auf ein anderers Raid0 aus 2 SSD's verschieben will.
Genau so wird das auch beim PCI-E aussehen. Wenn man von so einer PCI-E-SSD auf eine stink normale S-ATA oder eventuell gar noch P-ATA/IDE HDD verschieben will, dann bringt einem der ganze tinnef GAR NICHTS.
Bei meinem Vista Ultimate 64 ist NUR DER WINDOWS ORDNER 27GB groß. Keine Ahnung, woher das kommt. Aber das heisst, dass eine 64GB SSD zur Hälfte nur vom Windows belegt sein würde.
Weiterhin ist bei den SSD's für das OS ja immer noch die Random Read/Write nicht die sequentielle Read/Write von Interesse richtig? Also sollte es für eine OS SSD eh wieder SLC sein, was die SSD's wieder verdammt teuer macht. Auch bei den PCI-E-SSD's wäre das nicht anders.
Weiterhin ist bei einer OS-SSD das Problem, dass das OS da mehr oder weniger STÄNDIG lese/schreib-zugriffe drauf fährt. Damit nutzt sich doch eine SSD erheblich schneller ab, als wenn man ein Raid0 aus 10k rpm HDD's für das OS und eine SSD mit SLC für Spiele benutzt oder?
 
Man ne simple Frage: Sind die Platten neuerdings bootable? Ich meine mich erinnern zu können, dass die PCI-E-SSDs dies nicht waren bzw. noch sind?
 
Dir ist klar das man für ein sinnvolles Raid-0 einen dieser tollen 300+ eur Controller braucht?

Davon abgesehen macht PCIe schon sinn weil man dann zumindest mal schon nicht mehr vom onBoard-Verbauten Sata Controller abhängig ist. Weiteres hat PCIe einen "direkteren" Kontakt zur CPU und muss nicht zuerst über 100 zwischenstellen durch.

[EDIT]
Bezüglich bootable dürfte das ganz von der Karte abhängen. Die Karten von Fusion-IO sind immer noch nicht bootable.
 
Wozu für Raid0 einen so teuren Controller?
Fällt doch kaum CPU-Last an.
Bei Raid 5 lohnt sich sowas vlt...
 
Warum? Bei nem RAID5 OK, aber bei nem RAID0 seh ich nicht grad sehr viele Vorteile die nen 300€ Controller rechtfertigen.

Das mit dem direkten Kontakt stimmt auch nicht immer. Bei AMD oder Intels X58 OK. Aber bei allen vorigen Intel-Chipsätzen und dem P55 sind die PCIe-Slots an der Southbridge angebunden.

Der ganze Kram von OCZ und Supertalent ist "bootable" da es nen handelsüblicher SATA-RAID-Controller mit 4-8 SATA-SSDs ist.
Ich gehen mal davon aus, das das Seagate Ding ähnlich ist. LSI-Controller + Seagate SSDs.
 
Wird das Raid-0 bzw. die Zugriffszeiten nicht alleine schon dadurch langsamer dass die Anfragen über die CPU (die nebenbei ja auch was zu tun hat) drüber müssen?
 
Kommt drauf an. Ein dedizierter Raid-controller hat normalerweise einen eigenen kleinen prozessor, der sich um sowas kümmern sollte. Genau wie bei guten dedizierten Netzwerkkarten und Soundkarten.
Raid5 wäre eine Sache, die ich dabei eventuell von gut bis dämlich finden würde.
Gut, dass das alles auf einem Speicher ist. Damit hätte man dann einen Speicher auf dem Datenverlust so gut wie unmöglich ist. Dämlich nur, wenn mal der controller kaputt geht und alle Daten futsch sind.
 
Warum sind die SSDs für PCIe eigentlich so teuer??
einfach nur Hype? oder weils sowenig Anbieter gibt?
 
...Wieso haben wir denn in den letzten 3-4 Jahren keinen so starken anstieg bei der spürbaren Leistung der CPUs mehr gehabt wie in den Jahren davor? ...


Ich glaube diese Aussage ist nur bedingt richtig.
Denn aus unserer jetztigen Siliziumtechnologie sind auch grenzen gesetzt. Der Verbrauch steigt doch immer mehr und kann nur teilweise mit kleineren Frértigungsstrukturen komensiert werden. Das ist denke ich der Grunf´d warum die leistung inzwischen nicht mehr so rapide ansteigt. Denn die hersteller könnten einfach an der taktschraube drehen, aber dann würde der Verbrauch ins unermessliche steigen. So probieren die Hersteller halt, das sich der Verbrauch in grenzen hält.

Und natürlich spielt deine aussaghe auch da mit rein, aber ich denke nicht ganz so gravierend.

Soll jetzt keine Kritik sein, ist nur meine meinung
 
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Auch wenns leicht offtopic ist, aber Intel hat sich schon ordentlich zeit gelassen bis die mal auf die Idee kamen den Ram auch direkt anzusprechen wie AMD. Wieso ist man erst jetzt auf die Idee gekommen 3 Speicherkanäle zu verlegen? usw.

Außerdem, kaum haben sich die Phenoms etwas den Core2 genähert, kommt prompt der i7 der je nach Bench bis zu mehr als 50% an Leistung (netto!) bringt als AMDs Spitzenmodell? (Und gleich mal das 4-fache kostet)

Viele sagen ja das Ende der verdoppelung der Leistung alle 1,5 Jahre voraus, aber die Zahlen erzählen da eine andere Geschichte. (Um noch ein wenig weiter in Richtung offtopic abzurutschen, Öl hätte uns ja auch schon vor ewigkeiten ausgehen sollen.)

Ich bin mir sicher Intel hat da noch einige Asse im Ärmel, aber solang die keiner zwingt diese auszuspielen werden die weiterhin tote Platformen (Sockel 775) am leben erhalten, und fehlerhafte billigst-Produkte (Sockel 1156) rausbringen weil eben AMD in diesem unteren Preissegment mehr oder weniger ihre einzige Sorge ist.

Vanir7777 schrieb:
Soll jetzt keine Kritik sein, ist nur meine meinung

Dazu ist das Forum ja da :)
 
Naja aber ich denke, das soviel optimiert werden kann wie man will aber mit noch mehr Cores und noch mehr Takt u.s.w. ist es nicht getan
Ich denke das schon fast das Ende der Fahnenstange erreicht ist, weil was will man nach 32nm noch viel machen?
Für 24nm braucht man doch shcon irgendein besonderes Spezielles Verfahren und die Hersteller können sonst auch nicht mehr viel optimieren, wie schon gesagt, es können noch FSB und Grafikchip in den Prozessor gesteckt werden aber nichts weltbewegendes...
 
M80331 schrieb:
Mein Windows 7 auf Arbeit kommt auf 11,3 GB, abzüglich der Programme ca. 10,2 GB für Windows. Keine Ahnung was da alle falsch machen.:rolleyes:
Ein Arbeits-PC, wo eben nur das nötigste an Programmen drauf ist, ist ja mal was ganz anderes als ein Heim-PC.

dann bin ich eben kein Normalo, will aber trotzdem schnelle Laufwerke haben
Und bei (noch) verhältnismäßig wenig SSD Anbietern glaube ich nicht, dass eine höhere Nachfrage die Preise nach oben treibt, ganz im Gegenteil: gestiegene Nachfrage ist es die immer mehr Anbieter in diesen Markt einsteigen läßt, wie eben jetzt bei Seagate/LSI, und diese Anbietervielfalt macht es dann günstiger.
Wenig Anbieter? Ich zähle bei Geizhals mal eben 21. Im HDD-Markt ist es ein Bruchteil und da gibts auch genügend Konkurrenz, dass keiner Preiswucher betreibt. Und auch bei 50 Anbieter würde der Preis nicht nenneswert sinken, wenn der eigentliche Flaschenhals die Flash-Preise sind - die sind während 2009 sogar kontinuierlich gestiegen.
http://www.dramexchange.com/WeeklyResearch/Post/2/2265.html
 
Diese 21 Anbieter verkaufen aber alle die selben 5 Produkte zum selben Preis im bereich von +/-5% beim Preis...

Davon abgesehen ist der HDD Markt auch nicht unbedingt ein Vorzeige-Beispiel. WD verkauft versch. HDDs mit selbem Namen, Samsung verkauft teilw. defekte Produkte, Seagate hat sich mit dem Firmwaredebakel mehr oder weniger selbst disqualifiziert und von Hitachi weiß man nicht was mit deren Produkten los ist weil die keiner zu kaufen scheint...
Von der OEM-Problematik mal ganz zu schweigen. Und das sich in den letzten Monaten Preismäßig absolut gar nichts getan hat im unteren Preis/GB Segment zeigt im wesentlichen dass die Hersteller da alle im Gleichschritt gehen...
 
Ich hab doch nur gesagt, dass es jetzt schon mehr als genug Hersteller gibt, um seinem Argument entgegenzutreten, dass der hohe Preis an zu wenig Konkurrenz liege. Dass die alle ziemlich das gleiche verkaufen, hat doch damit nichts zu tun.

Was deine (populistischen) Ausführungen zum HDD-Markt jetzt zum Thema betragen sollen, ist mir schleierhaft.
 
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