Selbstbau oder fertig NAS?

Anbei noch ein letzter Rat zu allen Vorredner, so zum Thema Backup deiner Ansammlung von Daten und Co.

https://www.computerbase.de/forum/t...firma-mit-autom-backup.1989347/#post-25034859

ob Synology oder QNAP beides Top Produkte ich selber QNAP-FAN jedoch auch Synology Kenntnisse und die beiden schauen sich schon fast monatlich über die Schulter. Synology ist noch was Apple-freundlicher so meine Wahrnehmung.
Viel Spass Gruss AVoIP
 
Fusionator schrieb:
Dann würde ich mich morgen mal in den nächsten Elektrofachmarkt begeben und mir eine entsprechende USB-Platte besorgen

Bedenke bitte dabei, dass wir Corona-Kontaktbeschränkungen haben; der Elektrofachmarkt wird wohl sicherlich geschlossen sein.
Bleibt nur Bestellung im diversen Online-Handel . . .
 
Und das Nas soll ja genau das auch ermöglichen.

Aufräumen.

Alles wäre auch nicht weg, wenn die Bilder Platte abtauchen würde. Gibt ja noch CDs, Sticks, Zweitrechner und SD Karten, Fotobücher und Fotos wo überall Teile liegen. Wäre also nicht alles weg. Bei Kinderfotos etc wäre es aber dennoch bitter. Daher würde ich sogar ne Datenrettung machen lassen.

Deswegen muss das auch endlich mal angegangen werden. Irgendwann wird es sonst mal zu Datenverlust kommen. Und ein paar Videos hat mir eine SD Karte im Handy schon gekillt. Daher will ich regelmäßig, also mindestens einmal die Woche vom Handy aufs NAS sichern.

Wenn das alles erledigt ist habe ich auch wieder ein oder zwei 2TB Platten frei um offline Backups zu machen.

Und ne 1:1 Kopie von OS SSD damit ich die Partirion mal anpassen kann. Habe mich da vertan... deswegen sind jetzt 30% nicht nutzbar.

So kommt es halt wenn man sich nicht Die Zeit nimmt die man braucht....
 
Ach so noch zwei Sachen.

Ich hab im Keller das große 19" Rack stehen. Da würde an sich auch die 1U Version anbieten. Aber irgendwie findet man da nicht wirklich einen Vergleich zu den normalen Systemen wie dem 420+

Habt ihr da Erfahrungen mit dem Steombedarf etc?

Ansonsten frage ich mich irgendwie aktuell immer mehr, wie die Synology teurer als Selbstbau sein sollen. Der niedrige Strombedarf spart auf die dauer Kosten.

Oder übersehe ich was? Leistung für Transcodierung erc brauche ich ja nicht und auch ansonsten wüsste ich nicht wo man mehr als die kleinen x86 brauchen sollte. Für 1Gb/s und selbst 10Gb/s braucht es ja nicht viel Leistung.

Und bei kleinen Files bekommt man ohne nen Hardware Raidcontroller eh keine Bandbreite/IOPs raus mit HDD und selbst bei SSD sollten es NVMe sein.

Oder übersehe ich da was? Hab halt ansonsten nur mit den großen multi node HA storage Systemen zu tun mit 30TB bis 30PB. Da geht die Relation irgendwie verloren...
 
Ich finde du schießt mit Kanonen auf Spatzen.
Ich hab die 118j mit zehntausenden Photos und Songs und nochmal extrem viele Dokumente.
Auf die greif ich mit nem Avr, Tv Ipad Laptop und allem möglichen zu.Das funktioniert super insg. 3 TB.

Woanders hab ich ne 218+ mit 2xmal 4 tb und 4 Benuztern das reicht auch locker.

Ich brauche nirgendswo nen Controller, aber es gibt bei synology dafür ein package.
 
Ja im Privatbereich ist das egal. Da sage ich auch nichts anderes ;)

Was ich noch gesehen habe ist das nur die ds920+ VMs direkt supported. Bei den anderen muss ich erstmal RAM nachstecken.

Mit der DS920+ wäre ich wohl komplett auf der sicheren Seite für 550€

DS720+ hat 2GB weniger RAM und zwei Einschübe weniger. Für 420€

Die DS420+ 2GB weniger und nur 2 Cores für 490€. Da denke ich wären die 60€ mehr nich verkehrt. Die fällt also aus.

Die DS220+ 2GB weniger RAM , 2 Cores weniger, 2 Slots weniger und keine NVMe. 330€ also 120€ weniger. Ob sich das sparen lohnt?

Die xxxj gehen nicht für den ubiquiti Controller wenn ich das richtig sehe da keine Virtualisierung und kein Speicherausbau möglich. Oder übersehe ich da was? Man muss das doch in einer vm laufen lassen oder?ansonsten wären 150€ schon ein Schnapper. Da lohnt alte Hardware echt kaum noch für nen zusätzliches Backup.

Wie ist das eigentlich wenn ich ne ds920+ nehmen würde und ne ds220j bei den Großeltern. Wie läuft da eigentlich das automatisierte Backup? Geht das über nen von? Also das die ds220j pulled. Und wie schütze ich mich famm gegen ne Ransomware?...
Ergänzung ()

Was ist eigentlich mit Qnap.

Das QNAP TS-453D-4G kostet nur 500€ also 50€ billiger und hat 2.5G und nen PCIe Port dafür aber keine NVMe ports..

Keine Ahnung wie es da mit Software aussieht und VMs
Ergänzung ()

Qnap bietet ja wohl kein btrfs aber dennoch snapshots für ransomware Schürzen laut HP.

Gibt es da Einschränkungen?

Terramaster überzeugt ja wohl nicht laut CB. Nette Hardware aber schlechtere Leistung als Qnap und synology. Da fragt man sich aber schon ob das jetzt "nur" ein Software Bug ist. Aber will man sowas dann als NAS haben?.... wohl eher nicht...

Bah das ist halt alles nicht so einfach. Da hatte ich mir Hilfe erhofft.
 
Zuletzt bearbeitet:
So wie ich das verstanden habe, kannst du bei den Terramastern dein Wunsch-OS installieren.
 
Hmmm dann sollte da ja an sich die performance Rum kommen. Müsste man aber vorher 100% abklären und auch no hmal wegen ECC achauen
 
Kein Kommentar mehr?

Bin jetzt nicht wirklich viel Schlauer als am Anfang und will dieses Jahr wegen der Steuer eigentlich noch kaufen
 
Hatte mich über Weihnachten eigentlich schon zu einer ds-920+ durchgerungen. Einfach weil die CPU mehr Dampf hat als beim 220+, 4vs2GB, SSD Cache und eben 4 statt 2 Bays.

Mir ist kurz vor der Bestellung aber noch klar geworden, dass das Teil auch wie ALLE 2020 Synology verlöteten RAM haben....

Ich glaub mich tritt nen Pferd... die 4 GB sind nur beim 918+ in einem Slot...

Das ist für mich eigentlich total inakzeptabel. RAM geht mal kaputt und dann ist das Teil Schrott und das bei dem Preis... und das ist auch kein Laptop oder gar Handy wo es auf die letzten MM drauf an kommt.

Jetzt mal ganz im Ernst, warum werden die in den Tests von CB nicht dafür zerrissen??? Für mich total unverständlich

Das mit dem verlöteten RAM scheint sich allgemein ne Seuche zu sein. Bei QNAP ist das wohl auch so.

Ich habe viel noch gesucht und bin eigentlich nur noch auf das hier gestoßen Asustoe A6604T. Aber so ganz glücklich bin ich damit auch nicht, weil 10G nicht gehen wird. Aber von der Hardware her besser als das 920+ in meinen Augen.

Wie findet ihr das Teil und was gibt es negatives dazu zu sagen?

Ich sehe ansonsten aktuell eigentlich nur noch selbstbau als akzeptabel an. Bei dem Geld sind mir die Klmpromisse ansonsten echt zu groß.

Ich lese da immer wieder von freeNAS, unraid und openvault. Kann da mal jemand ne Übersicht gerade im Vergleichnzu synology geben?

Also gibt es etwas was Synology kann aber nicht die oben genannten?
 
Moin!
Lustig, ich stand/stehe vor der selben Entscheidung wie Du, Selbstbau oder Fertig-NAS und habe beruflich auch mit Storages zu tun (NetApp). :D
Die DS920+ war auch mein Favorit, habe mich dann aber doch für Selbstbau entschieden.
Der Selbstbau kostet zwar etwas mehr wie ein DS920+ mit 4GB extra RAM, aber dafür kann ich bis zu 8 Disks verbauen.
TrueNAS ist mMn eine sehr gute Basis, die nicht schlechter ist als das DSM von Synology, eher besser, dazu noch mit ZFS.
Habe mir TrueNAS hier zu Hause zum testen auf meinem ESXi installiert und bin schwer begeistert.
Ich kenne ja das DSM und vermisse bei TrueNAS keine Funktion des DSM, die ich brauche.
ZFS ist auch besser als btrfs und bietet bis zu triple parity (wers braucht.... )
Einzig blöde an ZFS, der Cache, der im RAM abgebildet wird, was ohne ECC zu defekten/beschädigten Dateien führen kann, wenn der RAM einen weg hat.
Was ja eigentlich auch kein Problem ist, aber finde mal ein Mainboard das ECC unterstützt und µATX oder kleiner ist + 2x 1Gbit LAN........ ich habe noch keins gefunden.
Ich werde dann auf ECC verzichten und hoffen, dass mein RAM "gesund" bleibt.
Einen MemTest Durchlauf werde ich vorab machen, wenn die Hardware kommt, um sicher zu gehen, dass der RAM beim Einbau wenigstens fehlerfrei ist.

Edit:
Das DSM ist einfacher einzurichten und zu bedienen, also für "normale User" besser geeignet, TrueNAS sollte für Dich aber keine Problem darstellen ;)
 
Ach da gibt es einige Boards ;)

Schau mal nach den c246 Chipsätzen. Gibt von Asus (8xSATA) und Gigabyte (10xSATA). Musst dazu dann halt "nur" noch die richtige CPU kaufen. Pentium Gold G5420, i3-8100 oder i3-9100 zum Beispiel. Ich tendiere aktuell zu GB+i3-9100.

Alternate hat aktuell auch billigen 8GB ECC RAM für 40€
Ergänzung ()

Aber wirklich interessant. Ich habe ja wie gesagt ja auch mit NetApps am Rande zu tun, hauptsächlich aber mit Software defined storage.

Aber interessant, dass du einen direkten Vergleich zwischen Synology und TrueNAS ziehen kannst. Das bestärkt mich dann doch sehr bezüglich Selbstbau.

TrueNAS war mit lizenz und FreeNAS ohne oder?
 
Das Board ist ein ATX Board, ich brauche aber µATX, weil ich mir keinen dritten Tower in die Bude stellen möchte ;)
Das Gehäuse wird klein und kompakt, damit es ins (offene) Regal passt, deswegen hole ich mir das Fractal Design Node 804.

FreeNAS ist jetzt TrueNAS Core, die haben das zusammen gelegt, bleibt aber Open Source und kostenlos.
Man kann sogar das alte FreaNAS Logo wieder einblenden im Webinterface.
 
Ja grad gesehen. Aber dann nimm halt einfach die "M" version von den Boards. Die sind ja micro/µ-ATX Das Gigabyte C246M-WU4 hat ja sogar noch 2x M.2 slots! und immerhin 8x SATA.

Das sollte ja eigentlich schon das sein was du suchst oder?
 
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Skysnake schrieb:
Mir ist kurz vor der Bestellung aber noch klar geworden, dass das Teil auch wie ALLE 2020 Synology verlöteten RAM haben....

Ich glaub mich tritt nen Pferd... die 4 GB sind nur beim 918+ in einem Slot...

Das ist für mich eigentlich total inakzeptabel. RAM geht mal kaputt und dann ist das Teil Schrott und das bei dem Preis...
Hi,
hast Du schon mal was von geplanter Obsoleszenz gehört? Du sollst das Teil nach spätestens drei Jahren Benutzung wegschmeißen und was neues kaufen! ;)

Nichts gegen Synology; ich habe selbst drei der Dinger hier und die laufen seit ca. 5 Jahren durch; nur die eine oder andere HDD musste zwischendurch mal getauscht werden.
 
Skysnake schrieb:
Ja grad gesehen. Aber dann nimm halt einfach die "M" version von den Boards. Die sind ja micro/µ-ATX Das Gigabyte C246M-WU4 hat ja sogar noch 2x M.2 slots! und immerhin 8x SATA.

Das sollte ja eigentlich schon das sein was du suchst oder?
Hey cool, das habe ich gar nicht gefunden, danke dir!
Ja genau sowas habe ich gesucht, das läuft auch der i3-9100T drauf.
Zwei 16x PCIe sind auch vorhanden, sehr gut.
Die Onboard SATA sind in meinem Fall egal, da würde einer für die System SSD reichen, weil ich einen LSI SAS HBA benutzen werde.
 
hmm ich seh gerade


  • 1 x M.2 connector (Socket 3, M key, type 2242/2260/2280/22110 PCIe x4/x2 SSD support) (M2M)
  • 1 x M.2 connector (Socket 3, M key, type 2242/2260/2280 SATA and PCIe x2 SSD support) (M2A)
  • 1 x M.2 connector (Socket 3, M key, type 2242/2260/2280 SATA and PCIe x4/x2 SSD support) (M2A)
  • 1 x M.2 connector (Socket 3, M key, type 2242/2260/2280/22110 PCIe x4/x2 SSD support) (M2M)

Heißt das jetzt etwa, dass das C264M beide M.2 Slots mit 4x PCI-E angeschlossen hat, das C264 aber nur den einen und den anderen nur mit 2 Lanes??? Da wäre ja das µATX sogar besser als das ATX. Auf die zwei SATA würde ich wohl locker verzichten, wenn dafür beide M.2 mit voller Breite angebunden wären.
 
Scheint so, kann aber auch sein, dass sich das auf den Mischbetrieb bezieht, wenn PCIe Slots und M.2 Slots belegt sind, aber dann müsste beim ATX auch x4/x2 stehen.
 
Hab mir mal die beiden manual angeschaut. Also bis auf den obigen Hinweis, scheint es keinen Grund zu geben, warum das so ist. Ich würde es nicht völlig ausschließen, dass die da entweder nen Druckfehler gemacht haben, oder halt doch die 2 SATA Ports die beiden zusätzlichen Lanes abknapsen.

Die Manuals sind leider mal wieder ziemlich fürn Arsch, da keine Diagramme zur Topologie drinne sind...
Ergänzung ()

Ich würde dann aber auch mal eher das µATX ins Auge fassen. NN für solche Experimente...

Von daher vielen Dank @nobbivm für die Frage ;D
 
Moin!
Ich denke auch, dass die Anbindung des einen M.2 Ports wegen der zwei zusätzlichen SATA Ports nur 2x ausgelegt ist.
Die zwei SATA Ports werden bestimmt von einem zusätzlichen SATA Controller bereitgestellt, der dann die zwei PCIe Lanes belegt.
Aber dazu sollte was im Handbuch stehen.

Wenn mein HBA angekommen ist, werde ich den erstmal auf die richtige FW Version flashen, damit der auch mit TrueNAS funzt, das ist bei Verwendung eines RAID Controllers/HBA sehr wichtig, weil die Disks wegen dem ZFS nicht im RAID Modus laufen dürfen.
Manche Controller kann man umstellen im BIOS, andere muss man dafür flashen, wei meinen LSI.
Danach gebe ich mich dann ans Bestellen der restlichen Hardware.
Denke mal Ende Februar läuft das NAS.:D
 
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