Server für kleines Unternehmen

Er braucht nicht nur einen Fileserver. Da läuft ein WWS drauf - das sich mit den WWS an anderen Standorten stündlich synchronisiert. Wenn Du das auf neue Ersatzhardware übergangsweise portieren willst, ist es mit Backupaufspielen nicht getan. Das musst Du installieren und einrichten.

Wenn der CPU-Lüfter ausfällt, laufen die Kisten nicht mehr. Fällt ein Gehäuselüfter aus, wird es zu warm - die Lebensdauer der Komponenten leidet. Da kann ein Lürfterausfall sehr teuer werden - auch wenn man das erst später merkt.

Sandy Bridge würde ich auch nicht vorschlagen, wenn es nicht schon ein paar Monate auf dem Buckel hätte, da hast Du absolut Recht ->siehe B3-Stepping.

Schau Dir die Signatur des TE an. Sowohl mit diesem Server als auch mit dem produktivem Ersatzteillager käme der spielend zurecht. Ist kein wirklicher Unterschied - bis auf Chipsatz und ECC, was aber beim Bauen keinen Unterschied macht. Das sieht sogar so "normal" aus, dass Du es für Desktophardware gehalten hast ;-). Schön ATX-genormt, wunderbar. Als Gehäuse für das produktive Ersatzteillager schlage ich das Sharkoon Nightfall vor. Ein Scythe Mugen 2 rein, SSD dazu - und fertig ist eine sehr leistungsfähige, leise, stabile und sparsame Arbeitsstation, die als Office-Rechner auch in 10 Jahren noch taugt. So wie der Server.
Ergänzung ()

Sharkoon Rebel12 Value 75 €
Lian Li EX-H34B 2x50€ = 100 €
Enermax T.B.Silence 140 2x8€ = 16 €
Enermax T.B.Silence 120 2x6€ = 12 €
SilverStone Aeroslots 2x5€ = 10 €
ASUS P8B WS 160 €
Intel Xeon E3-1225 171 €
Thermalright HR-02 50 €
Thermalright TY140 12 €
Kingston ValueRAM DIMM Kit 8GB ECC 95 €
Western Digital RE4 500GB 2x50€ = 100 €
Western Digital Caviar Green 2000GB 2x60€ = 120 €
LiteOn iHAS124 18 €
Seasonic X-Series Fanless X-400FL 125 €
Microsoft Windows 7 Professional 64Bit 109 €
Acronis True Image Home Plus 2011 30 €

APC Back-UPS ES 700VA 120 €
APC SurgeArrest Essential 5 7*10€ = 70 €
Sharkoon SATA Quickport XT 23 €
Sharkoon Quick Protect 2x5€ = 10 €
WD20EARS 2x60€ = 120 €

Sharkoon Nightfall 48 €
ASUS P8B WS 160 €
Intel Xeon E3-1225 171 €
Scythe Mugen 2 Rev. B 33 €
Kingston ValueRAM DIMM Kit 8GB ECC 95 €
Intel SSD 320 Series 80GB 133 €
LiteOn iHAS124 18 €
Seasonic X-Series Fanless X-400FL 125 €
Microsoft Windows 7 Professional 64Bit 109 €

Service: down to 0 €
keine Abhängigkeit

Alternativ:
http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/d...xx-pu-selected_servers/chev-518177_045_10478/
 
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1Hz schrieb:
Er braucht nicht nur einen Fileserver. Da läuft ein WWS drauf - das sich mit den WWS an anderen Standorten stündlich synchronisiert. Wenn Du das auf neue Ersatzhardware übergangsweise portieren willst, ist es mit Backupaufspielen nicht getan. Das musst Du installieren und einrichten.

Naja, Hardware-Fehlersuche, Ausbau, Einbau usw. gehen nicht viel schneller, aber das muss eh der TE entscheiden oder der Dienstleister.

1Hz schrieb:
Wenn der CPU-Lüfter ausfällt, laufen die Kisten nicht mehr. Fällt ein Gehäuselüfter aus, wird es zu warm - die Lebensdauer der Komponenten leidet. Da kann ein Lürfterausfall sehr teuer werden - auch wenn man das erst später merkt.

Naja, wie oft fällt ein Prozessor-Lüfter aus, sofern dieser in einem Server nicht sogar passiv gekühlt wird. Und den Ausfall eines Gehäuselüfters bekommt man recht schnell mit, ist ja nicht so, dass das Teil direkt über den Jordan geht, wenn da mal eine Stunde ein Lüfter defekt ist. Da ist überhaupt die Frage, ob man den Server in dem Fall überhaupt herunterfährt, oder damit nicht bis Feierabend wartet, um das Tagesgeschäft nicht aufzuhalten.

1Hz schrieb:
Schau Dir die Signatur des TE an. Sowohl mit diesem Server als auch mit dem produktivem Ersatzteillager käme der spielend zurecht. Ist kein wirklicher Unterschied - bis auf Chipsatz und ECC, was aber beim Bauen keinen Unterschied macht. Das sieht sogar so "normal" aus, dass Du es für Desktophardware gehalten hast ;-). Schön ATX-genormt, wunderbar. Als Gehäuse für das produktive Ersatzteillager schlage ich das Sharkoon Nightfall vor. Ein Scythe Mugen 2 rein, SSD dazu - und fertig ist eine sehr leistungsfähige, leise, stabile und sparsame Arbeitsstation, die als Office-Rechner auch in 10 Jahren noch taugt. So wie der Server.

An einem Server mit unternehmenskirtischen Daten herumzuschrauben ist aber IMHO was anderes als privat daheim. Für mich ist es eben ein Zwischending zwischen Dsktop- und Serverhardware, weshab es ja auch Workstation-Hardware ist. Kann aber für den TE evtl auch ausreichend sein.

Ob das Teil tatsächlich in 10 Jahren(!) noch taugt, möchte ich hier nicht beurteilen, das ist ein verdammt langer Zeitraum.

Service down to 0 Euro kannst du nicht erreichen. Sonst rechnest du die selbst zu erbringende Arbeitszeit nicht mit ein.

Ob er mit Windows 7 Professional als Serverbetriebssystem auskommt oder nicht vllt doch lieber zu einem Windows-Foundation- oder Small-Business-Server greift, kann ich hier auch kaum beurteilen.

Virenschutz, Datensicherung usw. fehlen natürlich auch noch.

Warum ist eigentlich beim Ersatzteillager eine SSD und keine identischen Festplatte dabei?
Ne SSD halt ich dort auch nicht für wirklich erforderlich.
Wenn dir mal beide Datenplatten ausfallen, könnte nicht weitergearbeitet werden.
 
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Wofür Serversoftware bei einer 5er-Gruppe? Damit der Virenschutz das 10-fache kostet, so wie auch die Datensicherungssoftware?

Datensicherungssoftware habe ich drin, Virenschutz geht das von Microsoft auch kostenlos bei Betrieben bis zu 10 Arbeitsplätze. So weit ich weiß aber nicht auf Serversystemen - da lässt sich das wahrscheinlich wie viele andere Software gar nicht erst installieren, sondern es kommt eine Fehlermeldung im Sinne von: dies ist ein Server, Sie glauben doch nicht, dass Sie da so billig wegkommen.

Zeig mir mal einen Server, in dem die CPU passiv gekühlt wird. Und einen Lüfterausfall bekommst Du erst mit, wenn Du eine entsprechende Kontrolle einbaust. Bis das dann behoben ist, ist genug Schaden entstanden. Ist das wie bei mir redundant, hast Du kein Problem und kannst das problemlos auf einen passenden Zeitpunkt verschieben.

Die Festplatte fehlt, weil sie im Server bereits redundant ist ... und beim Arbeiten ist eine SSD herrlich.
 
Gute Virenschutzlösungen für Server gibt es bereits ab ca. 40 € / Jahr / Server....
Und ne Netzwerk-Virenschutzlösung ist ne schöne übersichliche Sache.

Ob man den von Microsoft tatsächlich in der Firma einsetzen möchte, darüber kann man sicher streiten. Der Support bei anderen Herstellern ist aber sicher besser als von Microsoft.

Ob er ne Serverlösung haben will oder brauchtt, weiß ich nicht, kann ich nicht beurteilen, war ja auch nur eine Idee.
Mehr als die Warenwirtschaftssoftware müsste ja scheinbar auch gar nicht drauf.
Und wenn er Lust hat, hat er dann sogar eben eine AD.
Kann halt zwecks Erweiterbarkeit durchaus ein Vorteil sein.

CPU-Kühlung passiv zu machen, muss man nicht, kann man aber:
http://www.amazon.de/Supermicro-SNK-P0016P-Server-Kühler-passiv/dp/B002Z5Q7NC

Ansonsten, hab ich ja nie behauptet, das Redundanz bei Lüftern schlecht ist...
Aber du redest hier von einem Mini-Server und nicht von nem Blade-Server oder mehreren Serverschränken. Der Server steht ja in der Regel eh in einem kühlen, trockenen, vllt sogar klimatisierten Raum.

1Hz schrieb:
Die Festplatte fehlt, weil sie im Server bereits redundant ist ...

Ok, such dir bitte einen Dienstleister....
Mit Datensicherung hat das mal überhaupt nichts zu tun, das ist Ausfallsicherheit.

siehe auch:
Zitat:Zitat von 1Hz
Warum macht man die Datensicherung natürlich extern?

Die Frage ist jetzt nicht wirklich dein Ernst, oder?
Falls doch, such dir besser nen Dienstleister...
 
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Schau Dir doch erst mal die Sachen an, bevor Du argumentierst. Das RAID keine Datensicherung ist weiß ich und wirst Du von mir auch in diversen Foren oft argumentiert finden. Hier habe ich beschrieben: zwei Festplatten intern, bei der die Festplatten ruhig im Server verbaut sein können, eine für tägliche inkrementelle Sicherungen, die andere für wöchentliche inkrementelle Sicherungen. Dann zwei Festplatten extern, für Außerhaussicherungen, mithilfe einer Dockingstation, ebenfalls inkrementell, eine bleibt immer liegen, die andere wird zum aktualisieren mitgenommen, abwechselnd. Den RAID für Ausfallsichherheit. Erst schauen, dann argumentieren. Die intern-extern-Frage betraf lediglich die Frage ob NAS oder nicht. Meiner Meinung nach nicht nötig.

Und mit Deinem Kühler wirst Du keine brauchbare Kühlung hinbekommen, es sei denn, Du nimmst einen Atom. Auf Sockel 775...???

Dann zeig mir mal die Servervirenschutzlösung für 40€/Jahr/Server ... wohlgemerkt, auf einem Win-Server, Small Business, Standard, egal. Nicht auf einem Win7 Prof, also Peer to Peer. Und eine Datensicherung (nimm mal Acronis für Server zumBeispiel oder versuch, Acronis Home auf einem Server aufzuspielen). Und ein Partitionierungsprogramm.

Nur am Rande - ich höre auch auf meine eigenen Ratschläge. Am 02.05.2011, also vor kurzem, kam ich von einer kurzen Geschäftsreise zurück. Alles weg - Computer, Bildschirme, Sicherungsplatten, Drucker - alles (Wache Berlin A25, Vorgangsnummer 110503-2215-027539). Kein Problem. Ab ins nächste Geschäft, fürs gröbste einen Laptop, Außerhaussicherung abgeholt, aufgespielt - einsatzfähig.

Was ich noch nicht angesprochen habe ist die Verbesserung der Sicherheit durch Virtualisierung sowie Portierung auf andere Hardware. Schau Dir mal das Acronis Home Plus Paket an. Schritt eins: die ganze Firma als Image sichern. Schritt 2: virtualisieren. Schritt drei: Einbindung des Servers sowie anderer neuer Arbeitsstationen - Rückfallebene: die virtualisierte Firma. Mach ich immer, wenn ich einen Betrieb übernehme. Zum Beispiel. Da kann ich 10 Jahre später noch auf den Ausgangspunkt zurück - Hardwareunabhängig, oder kann Arbeitsplätze erst virtualisiert auf den neuen Rechnern in alter Form weiter laufen lassen und dann mit den Mitarbeitern Stück für Stück auf das neue System portieren, bis alles funktioniert und der Mitarbeiter sein neues Gerät beherrscht. Bringt auch die Möglichkeit, im laufenden Betrieb eine Umstellung vorzunehmen, ohne, dass der Betrieb in seinem Handeln eingeschränkt wird. Und es gibt zu keiner Zeit etwas, was nicht funktioniert. Egal wie die Software auf dem neuen System zickt - bis die rund läuft, läuft parallel die virtualisierte Firma. Auch bei mir Zuhause - zum testen, ausprobieren, Lösungen finden. Das sind so die Späße, bei denen es dann lustig ist, genug Platz für Festplatten im Server zu haben. Hier sind es glaub ich fünf Standorte mit je fünf Arbeitsplätzen? Image machen. Und bei Bedarf virtualisieren. Gute Grundlage auch, wenn einer der Standorte einen Totalverlust erleidet.

Ich brauche dafür keinen Dienstleister - ich bin eben dieser. Sowas macht kein Dell und kein HP. Zumindest nicht für Unternehmen in dieser Größenordnung, die wir hier vorliegen haben. Und mein 10-jähriger Sohn baut bereits Server. Kein Problem. Der versteht die Dinger sogar. Die Leute, die einen Rechner von meinem Sohn gebaut bekommen, bekommen dann noch eine Fotodoku dazu und lachen sich scheckig.
 
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1Hz schrieb:
Schau Dir doch erst mal die Sachen an, bevor Du argumentierst. Das RAID keine Datensicherung ist weiß ich und wirst Du von mir auch in diversen Foren oft argumentiert finden. Hier habe ich beschrieben: zwei Festplatten intern, bei der die Festplatten ruhig im Server verbaut sein können, eine für tägliche inkrementelle Sicherungen, die andere für wöchentliche inkrementelle Sicherungen. Dann zwei Festplatten extern, für Außerhaussicherungen, mithilfe einer Dockingstation, ebenfalls inkrementell, eine bleibt immer liegen, die andere wird zum aktualisieren mitgenommen, abwechselnd. Den RAID für Ausfallsichherheit.

Das hat sich bisher aber ganz anders angehört...
Die internen Platten kann ich mir bei der Größe an Daten aber auch gerne sparen, extern ist immer besser. Dann lieber 5 externe oder ein RDX-Laufwerk oder oder oder...

Die müssen ja nicht alle außer Haus liegen.
Die Dockingstation finde ich jetzt nicht die beste Wahl, dafür gibt es externe Festplatten, die auch die Anschlüsse vor Dreck schützen.

1Hz schrieb:
Erst schauen, dann argumentieren.

Lol. Das machst du ja gerade hinterher...
Hört sich an, als hättest du duch gerade erstmal hier im Forum schlau gemacht...

1Hz schrieb:
Und mit Deinem Kühler wirst Du keine brauchbare Kühlung hinbekommen, es sei denn, Du nimmst einen Atom. Auf Sockel 775...???

Dann nimm halt von mir aus diesen oder irgendeinen anderen:
http://www.heise.de/preisvergleich/a558455.html
Is ja nicht so, als dass es da nix gäbe. Supermicro hat da für fast alles eine Lösung.

1Hz schrieb:
Dann zeig mir mal die Servervirenschutzlösung für 40€/Jahr/Server ... wohlgemerkt, auf einem Win-Server, Small Business, Standard, egal. Nicht auf einem Win7 Prof, also Peer to Peer. Und eine Datensicherung (nimm mal Acronis fürServer zumBeispiel oder versuch, Acronis Home auf einem Server aufzuspielen). Und ein Partitionierungsprogramm.

Sag mal, bekomm ich Geld dafür, dir das alles rauszusuchen?
Glaub mir einfach, dass gibt es. z. B. als Saas-Lösung.
Zur Sicherung reicht dem TE vllt sogar die Windows-eigene.
Acronis ist teurer, das ist richtig.
Wenn du die Clients mitsichern willst, kommst du mit der Home-Version aber nicht weit.
Da gibt es sicher auch günstigere Lösungen, vllt hat der Netzwerk-Partner da ja was im Petto.
Ein Partitionierungsprogramm halte ich nicht für zwingend notwendig.


1Hz schrieb:
Nur am Rande - ich höre auch auf meine eigenen Ratschläge. Am 02.05.2011, also vor kurzem, kam ich von einer kurzen Geschäftsreise zurück. Alles weg - Computer, Bildschirme, Sicherungsplatten, Drucker - alles (Wache Berlin A25, Vorgangsnummer 110503-2215-027539). Kein Problem. Ab ins nächste Geschäft, fürs gröbste einen Laptop, Außerhaussicherung abgeholt, aufgespielt - einsatzfähig.

Komisch, die ganze Zeit fandest du das Zurückspielen viel zu umständlich und wolltest ein produktives Ersatzteillager...

1Hz schrieb:
Was ich noch nicht angesprochen habe ist die Verbesserung der Sicherheit durch Virtualisierung sowie Portierung auf andere Hardware. Schau Dir mal das Acronis Home Plus Paket an. Schritt eins: die ganze Firma als Image Sichern. Schritt 2: virtualisieren. Schritt drei: Einbindung des Servers sowie anderer neuer Arbeitsstationen - Rückfallebene: die virtualisierte Firma. Mach ich immer, wenn ich einen Betrieb übernehme. Zum Beispiel. Da kann ich 10 Jahre später noch auf den Ausgangspunkt zurück - Hardwareunabhängig, oder kann Arbeitsplätze erst virtualisiert auf den neuen Rechnern in alter Form weiter laufen lassen und dann mit den Mitarbeitern Stück für Stück auf das neue System portieren, bis alles funktioniert und der Mitarbeiter sein neues Gerät beherrscht.

Warum jetzt kein produktives Ersatzteillager mehr, sondern doch Acronis mit Universal Restore, wie ich es bisher handhaben wollte?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lese hier die ganze Zeit interressiert mit. Der TE meldet sich aber nicht mehr. Würde mir zu denken geben. Was ihr hier sagt mag alles irgendwo richtig sein. Aber lest euch doch nochmal den ersten post durch. Ich glaube ihr seid recht weit weg vom TE.

Und dDiskussionen sind immer blöd wo der andere seinem gegenüber erst beweisen muss (mit merkwürdigen Aussagen) wie toll er ist. Hier liest man viel zwischen den Zeilen, aber wirkliche, gewollte Hilfestellungen sehen anders aus.

Achso 1HZ..das dein 10Jahre alter Sohn dir die Server zusamannenbaut glaubst doch selber nicht... .
 
Der TE lässt sich hoffentlich von ner gescheiten Firma beraten und meldet sich deshalb nicht mehr.

Könnten natürlich (was ich nicht hoffe) auch sein, dass er sich gerade von seinem Sohn nen Server zusammenfrickeln lässt ;)
 
Hier war er gerade 8 Jahre alt ... sozusagen die Anfänge.
http://www.whitex-modd.de/index.php/artikel/anleitungen/138-computerbaukinderleicht
Ergänzung ()

Und Argumentationen von wegen meine Ansätze bräuchte man noch nicht mal diskutieren und ich sollte mich besser an Dienstleister halten fordern halt irgendwann auch mal dazu heraus, dass man da was zu sagt. Kam ja in fast jeder Erwiederung. Der TE jedenfalls hat eine gute Grundlage, sich eine Meinung zu bilden - insofern schadet eine solche Diskussion nicht. Es werden ja durchaus auch Sachargumente ausgetauscht.
 
Nette Bilder von einem Kind mit Schraubendreher in der Hand. Sry, du hast geschrieben dein Sohn baut Server zusammen. Also! relativiere nicht!

@Supa und 1Hz
trotzdem ne interressante Diskussion wenn auch leicht am TE vorbei;)
 
Sagt ja auch keiner was, nen Privat-PC selbst zusammenzubauen.

Aber schon bei Geschäftsrechnern sollte man überlegen, nicht Business-Geräte zu kaufen.
Den Image-Stabilität, geringe Geräuschentwicklung und extrem niedriger Stromverbrauch bekommt man mit Selbstbau oftmals nicht ganz so gut hin.

Und für Server gelten IMHO nochmals erhöhte andere Anforderungen.
Das Zeug ist getestet und taugt somit.
Klar müssen Zeritifizierungen usw nicht zwingend auf so nem Mini-Server drauf sein, aber doch zumindest ein CE-Zeichen, welches man bei nem Selbstbaurechner aber nicht mal vorweisen kann.
Denn damit kann man sich sogar in rechtliche Schwierigkeiten begeben.

Das war in den letzten c't-Test ja häufiger der Fall, das das Logo fehlte und beim ein oder anderen Rechner nen kleinen Stromschlag bekam wegen schlechter elektronischer Abschirmung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sind wir halt unterschiedlicher Auffassung. Ich kenne so gut wie keine vorgefertigten Konfigs, die nicht leicht zu überbieten wären. Und Stromschlag wegen schlechter elektronischer Abschirmung. Woher hast Du denn solche Greuelgeschichten? Von vorgefertigten Billigrechnern mit LC-Power (ja, ich weiß, mittlerweile haben die auch ein paar brauchbare ... hüstel ...) oder ähnlichem Netzteil wahrscheinlich. Wie gut, dass ich sowas nicht nutze.

Ich teste übrigens alle Rechner auch ... und die Ausfallquoten oder Down-Zeiten sind schon fast geschäftsschädigend ... aber wir gesagt, es ist ja auch richtig, dass es unterschiedliche Meinungen gibt. Jeder, wie er meint.
Ergänzung ()

....äh, was ist denn Image-Stabilität?
 
Image-Stabilität ist, wenn ein und derselbe Rechner in genau dieser Konfiguration über mehrere Monate oder Jahre lieferbar ist.
Du erstellst ein (oder mehrere) Image(s) für den PC und kannst es eben mit 100%-iger Sicherheit auf allen PCs nutzen, da die Hardware gleich ist.
Da es bei Office-Rechnern meist eh nicht auf die Rechenleistung ankommt, kauft man dann auch gerne etwas teurer, weiß aber, dass man genau diesen Rechner auch noch in 1 Jahr kaufen kann und es zu keinerlei Problemen kommt (zudem beschwert sich kein Arbeiter, das ein anderer nen besseren Rechner hätte ;))
Ist aber vor allem bei großen Unternehmen mit benötigter Zertifizierung wichtig.

Ein Elektro-Artikel ohne CE-Zeichen darf eigentlich in Europa gar nicht verkauft werden. Wenn dein Pc da irgendein Problem in einer Firma anrichten würde und da war kein GS- und CE-Zeichen drauf, dann viel Spaß.

Test mit wirklich schlechten zusammengefrickelten PCs:
http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2009/17/80_kiosk
Von 7 PCs sind hier 4 durch den CE-Test gefallen, bestanden haben nur Acer und ASRock und es ist tatsächlich zumindest einem Billg-Bastler gelungen, die Anforderungen für das CE-Zeichen zu erfüllen.

Ein jahr davor sah es genauso schlecht aus:
http://epaper.heise.de/download/archiv/e2c22e42e4a8/ct.08.15.096-107.pdf
Da sind 5 von 8 PCs beim CE-Test durchgefallen...

übrigens auch wenn ein CE-Logo draufklebte...

Händler, die PCs ohne das Logo in Verkehr bringen handeln ordnungswidrig und sind mit einer Geldbuße zu bestrafen. Falls ne Versicherung wegen eines fehlenden Logos nicht zahlt, dann gute Nacht...
http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2008/13/166_kiosk

Falls du natürlich ordnungsgemäß testest, hast du auch nichts zu befürchten...

Sowas testet Chip und Computerbild natürlich nicht.

Im Geschäftsumfeld kommt es halt auf andere Dinge an, als welcher Lüfter verbaut ist. Mit solchem Kleinkram möchte man sich normalerweise eben gar nicht beschäftigen. Wie das ein Hersteller dann verbaut, ist einem Wurst, Hauptsache, man hat Gewißheit, das es funktioniert.

U. A. eine Bildschirmarbeitsplatzverordnung gibt es da z. B. auch noch.
Wichtig z. B. in Betrieben mit Betriebsrat.

Das kleinere Firmen auch besser abschneiden können als die großen Hersteller, ist übrigens durchaus möglich:
http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2009/9/106_kiosk
http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2009/3/112_kiosk
http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2007/10/88_kiosk
Gerade die Firma Extra-Computer (aus meinen Links, nein, ich arbeite nicht für die ;)), hat da meist besser abgeschnitten als HP oder FSC und die Preise sind meist auch besser, vor allem bei den Komponenten (z. B. zur Aufrüstung).
Gibt aber sicher auch noch andere zuverlässige Hersteller (bekanntester ist wohl Wortmann, auch in den Tests vertreten).
 
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Bei meinem Server brauch ich mir da also mal gar keine Sorgen machen ... durch das produktive Ersatzteillager ist Image-Stabilität sichergestellt.

Ich weiß jetzt nicht, was in dem Betrieb sonst noch vorhanden ist, gehen wir mal von einer gewachsenen Struktur aus, die sehr heterogen ist, als unterschiedliche Plattformen, Komponenten von allen möglichen Herstellern, etc.

Bei einer Komplettausstattung mach ich immer schon genau das Gegenteil - ich bau aus relativ wenig unterschiedlichen Produkten alle Rechner - und behalte diese Linie auch zukünftig weitestmöglich bei. In dem Falle hier würde ich bei einer Komplettausstattung 1155, ASUS-Boards (möglichst viele gleiche), WD-Festplatten (wenn nicht Intel-SSDs), etc nehmen und damit eine homogene und quasi-redundante Umgebung schaffen, was auch Image-Stabilität bedeutet - sogar mehr. Steht keine Komplettausstattung an, wird genau das eben Stück für Stück so weit wie möglich umgesetzt. Wann immer etwas ersetzt werden muss, wird das auf Linie gebracht. Das hat sich oft schon als sehr hilfreich und nützlich erwiesen. Ist ja auch eine quasi-Redundanz quer durch den Betrieb, alles untereinander kompatibel und somit auch gegeneinander austauschbar, leichter handhabbar, auch für den Betrieb, zum Beispiel Firmwareupdates immer gleicher Vorgang, zugehörige Tools und Software funktionieren überall gleich, man muss nicht zich verschiedene Sachen kennen, etc. Fällt ein Rechner an kritischer Stelle aus, kann man den ganz schnell wieder ans laufen bringen, indem man Recourcen an unkritischer Stelle abzieht (das Modell des produktiven Ersatzteillagers also quer durch den gesamten Betrieb), braucht man im Server eine schnellere CPU - die alte Server-CPU einfach in den Rechner eingebaut, der mehr Leistung vertragen kann, Top-Down also ... all das kann Situationsabhängig auf ganze Rechner oder einzelne Komponenten angewendet werden.

Wäre dem TE hier gleichsam anzuraten.

Was CE angeht - ich baue immer wieder Rechner, die Maschinen unterschiedlichster Art antreiben und auch von den jeweiligen Herstellern abgenommen werden, auch staatlich. Teils schicke ich denen die Rechner zu, die vollenden dann das Werk softwareseitig. Sei es Parkhausanlagen, Abgasuntersuchungsanlagen, RIPs, etc. Die Rechner, die diese Anbieter als Bundle mitliefern, sind ein Grauen. Ernsthaft. Deswegen setzen meine Kunden auch durch, dass die Dinger von mir kommen. Da werden fürchterlichste Blechdosen mit Wert von 200 € bis 300 € für 2000 € und mehr berechnet - und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dinger irgendeine Norm erfüllen. Mag sein, dass ich kein CE draufstehen habe - aber wenn man Rechner nach den üblichen Regeln mit vernünftigen soliden Komponenten baut, hast Du CE drin. Als Argumente von den Anbietern kommen dann auch tatsächlich so Sachen wie Image-Stabilität und langfristige Kompatibilität, die so teuer sei. Nur komisch, geht die Festplatte kaputt, gibt es auf einmal kein Image, die Hardware soll nicht mehr kompatibel sein, muss neuer Rechner - kostet 3.500 €. Trotz "Servicevertrag". Für eine kaputte Festplatte - in einem kritischen Umfeld, wo sowieso zwei im RAID1 reingehören (und die zurückgeschickten neuen Rechner werden sowieso virtualisiert - arschlecken von wegen Abhängigkeit). Da wird Image-Stabilität als Verarschung eingesetzt. Im großen Stil. Und wenn Du dann den Chef hörst ... ja, hatten wir schon öfter ... kannst Du gar nicht mehr so viel essen wie du kotzen möchtest. Richtig lustig wird das dann, wenn da veraltete Anlagen mit gleich alten Computern dranhängen. Geht da die Festplatte kaputt, kannst Du mal eben eine Anlage für 200.000 € neu kaufen, weil es nichts mehr kompatibles gibt. Selbst wenn es den Systemanbieter noch gibt - der verkauft Dir lieber eine Anlage für 200.000 € als eine Festplatte oder ein Image. Und nach 10 oder 20 Jahren kannst Du da gar nichts mehr geltend machen. So was runterzuziehen um zu virtualisieren treibt einem richtige Schweißperlen auf die Stirn.

Beide Beispiele zeigen eines: solide Arbeit erfüllt alle Kriterien - gekaufte Blechdosen oftmals nicht. Und weder Dell noch HP würden bei einem Betrieb dieser Größe dergestalt beraten ... das muss man selber machen oder einen kleinen Anbieter heranziehen, für den man noch interessant genug ist, dass dieser sich Mühe gibt. Der kann ja dann ruhig bei Dell und HP beschaffen anstatt selber zu bauen - aber es braucht eben eine Linie, und die gibt Dir Dell und HP nicht mit auf den Weg. Gilt übrigens in allen Bereichen. Es bringt nichts, sich als kleiner Betrieb den teuersten und angesehensten Steuerberater oder Anwalt zu nehmen - lieber einen, der passt, der sich Mühe gibt, weil man für den interessant ist. Was Dir blühen kann, wenn Du großen Systemanbietern vertraust (mit allen möglichen Zertifikaten) kannst Du oben lesen. Eines deren wichtigsten Zertifikate ist nämlich die Rechtsabteilung - und da ist es besser, nach anderen Wegen zu suchen, als sich damit zu beschäftigen. Und der beste Schutz ist auch eigenes Know-How - betriebsintern. Und ein TE, der Spass daran hat und sich so etwas erarbeiten kann, macht Sinn. Die Verantwortung vollständig auszulagern, nicht. Damit bist Du abhängig und blind - und das kostet.

Rechtliche Probleme habe ich auch keine - ich mache reine Dienstleistung. Genau das gleiche wie wenn der TE es für den Betrieb macht. Da gibt es keinen CE-Haftungsanspruch. Ich verkaufe ja keinen Computer - ich baue aus (CE-genormten) Einzelteilen einen zusammen und berechne die Dienstleistung des Beratens und Umsetzens. Andererseits - kein CE-Zeichen kann mich rechtlich schützen, wenn ich meiner Sorgfaltspflicht nicht nachkomme oder gar fahrlässig handele. Und das fängt meiner Meinung nach an, wenn man hergeht, wie von Dir empfohlen, und sich denkt, da braucht man sich nicht mit befassen, das macht alles der Systemanbieter. Wenn ich einen einsetze, hat der mir klipp und klar Konzept, Linie und alles andere darzulegen. Und obige Beispiele zeigen auf, dass das auch ganz schön in die Hose gehen kann, wenn man denkt, es sei Wurst, was da verbaut wird. Nur weil da 2000,- € oder 3.500 € auf der Rechnung stehen (nur der Rechner - Installation etc. noch mal das Gleiche - und ich hab auch schon schlimmeres gesehen), heißt das nicht, dass da auch entsprechendes drin ist. Und woher willst Du die Gewissheit haben, dass das funktioniert, wenn Du das nicht hinterfragst? Und was passiert, wenn Du Dich mit dem Systemanbieter überwirfst? Und genau solche Geschichten hab ich auch schon bei Servern und dazugehöriger Software gesehen - zum Beispiel Steuerberatungsgesellschaft in Belgien. Kleiner Familienbetrieb. Der Server alleine kostete 7000 € - da war aber bis auf das gehäuse nix Server - und das Windows Server 2003 war als Peer to Peer eingerichtet. Nach dem Bruch mit diesem Anbieter (einer der größten in Belgien) stellten die dann fest, dass die noch nicht mal einen Installationsdatenträger für die Software hatten - und die teure Bandsicherung gar nicht funktionierte. Halleluja.

Für Ergonomie am Arbeitsplatz braucht es auch keinen Betriebsrat - meiner Erfahrung nach gibt es da eine große Bereitschaft, Hinweise und Ratschläge anzunehmen und umzusetzen - bzw. umsetzen zu lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
1Hz schrieb:
Bei meinem Server brauch ich mir da also mal gar keine Sorgen machen ... durch das produktive Ersatzteillager ist Image-Stabilität sichergestellt.

DAs ist keine Image-Stabilität. Sowas betrifft das komplette Produkt, damit kann man von einem Server aus mit entsprechender Software eine Installation problemlos automatisch durchführen.


1Hz schrieb:
Bei einer Komplettausstattung mach ich immer schon genau das Gegenteil - ich bau aus relativ wenig unterschiedlichen Produkten alle Rechner - und behalte diese Linie auch zukünftig weitestmöglich bei. In dem Falle hier würde ich bei einer Komplettausstattung 1155, ASUS-Boards (möglichst viele gleiche), WD-Festplatten (wenn nicht Intel-SSDs), etc nehmen und damit eine homogene und quasi-redundante Umgebung schaffen, was auch Image-Stabilität bedeutet - sogar mehr. Steht keine Komplettausstattung an, wird genau das eben Stück für Stück so weit wie möglich umgesetzt. Wann immer etwas ersetzt werden muss, wird das auf Linie gebracht. Das hat sich oft schon als sehr hilfreich und nützlich erwiesen. Ist ja auch eine quasi-Redundanz quer durch den Betrieb, alles untereinander kompatibel und somit auch gegeneinander austauschbar, leichter handhabbar, auch für den Betrieb, zum Beispiel Firmwareupdates immer gleicher Vorgang, zugehörige Tools und Software funktionieren überall gleich, man muss nicht zich verschiedene Sachen kennen, etc. Fällt ein Rechner an kritischer Stelle aus, kann man den ganz schnell wieder ans laufen bringen, indem man Recourcen an unkritischer Stelle abzieht (das Modell des produktiven Ersatzteillagers also quer durch den gesamten Betrieb), braucht man im Server eine schnellere CPU - die alte Server-CPU einfach in den Rechner eingebaut, der mehr Leistung vertragen kann, Top-Down also ... all das kann Situationsabhängig auf ganze Rechner oder einzelne Komponenten angewendet werden.

Ich weiß ja nicht, wie du bei nem Server mal eben eine CPU tauschst. Normalerweise hat ein Admin schon ein wenig die Hosen voll, wenn er nen Server neustarten muss.
Den fährt er bestimmt nicht dauernd zum Spaß herunter, gerade, wenn er älter ist und aufgerüstet werden muss.

Ich kenne keinen Admin, der Änderungen vornimmt, ohne das diese sein müssen.
Viel Leistung kannst du eh nicht nachrüsten, außer du kaufst gleich ein dual-Sockel-Board oder nimmst alles gleich ne Nummer größer.
Wie gesagt, wen interessiert hier der Preis für die Hardware?


1Hz schrieb:
Was CE angeht - ich baue immer wieder Rechner, die Maschinen unterschiedlichster Art antreiben und auch von den jeweiligen Herstellern abgenommen werden, auch staatlich. Teils schicke ich denen die Rechner zu, die vollenden dann das Werk softwareseitig. Sei es Parkhausanlagen, Abgasuntersuchungsanlagen, RIPs, etc. Die Rechner, die diese Anbieter als Bundle mitliefern, sind ein Grauen. Ernsthaft. Deswegen setzen meine Kunden auch durch, dass die Dinger von mir kommen. Da werden fürchterlichste Blechdosen mit Wert von 200 € bis 300 € für 2000 € und mehr berechnet - und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dinger irgendeine Norm erfüllen. Mag sein, dass ich kein CE draufstehen habe - aber wenn man Rechner nach den üblichen Regeln mit vernünftigen soliden Komponenten baut, hast Du CE drin. Als Argumente von den Anbietern kommen dann auch tatsächlich so Sachen wie Image-Stabilität und langfristige Kompatibilität, die so teuer sei. Nur komisch, geht die Festplatte kaputt, gibt es auf einmal kein Image, die Hardware soll nicht mehr kompatibel sein, muss neuer Rechner - kostet 3.500 €. Trotz "Servicevertrag". Für eine kaputte Festplatte - in einem kritischen Umfeld, wo sowieso zwei im RAID1 reingehören (und die zurückgeschickten neuen Rechner werden sowieso virtualisiert - arschlecken von wegen Abhängigkeit). Da wird Image-Stabilität als Verarschung eingesetzt. Im großen Stil. Und wenn Du dann den Chef hörst ... ja, hatten wir schon öfter ... kannst Du gar nicht mehr so viel essen wie du kotzen möchtest. Richtig lustig wird das dann, wenn da veraltete Anlagen mit gleich alten Computern dranhängen. Geht da die Festplatte kaputt, kannst Du mal eben eine Anlage für 200.000 € neu kaufen, weil es nichts mehr kompatibles gibt. Selbst wenn es den Systemanbieter noch gibt - der verkauft Dir lieber eine Anlage für 200.000 € als eine Festplatte oder ein Image. Und nach 10 oder 20 Jahren kannst Du da gar nichts mehr geltend machen. So was runterzuziehen um zu virtualisieren treibt einem richtige Schweißperlen auf die Stirn.

Als Parkhausanlagen haben ja wohl auch bei euch hoffentlich Industrie-Gehäuse usw.
Evtl sogar Embedded-Systeme, bei denen du mal rein gar nicths verändern darst.
Wenn das furchtbar sein soll, weiß ich auch nicht mehr.

CE ist nur drin, wenn es draufsteht. Wie gesagt, wenn dein Ding irgendeinen Schaden in der Firma anrichten sollte, brauchst du in Zukunft sicher bald keine PCs mehr selbst zusammenzuschrauben, dann bist du nämlich pleite.

Ansonsten hast du den falschen Dienstleister, wenn plötzlich kein Image mehr da ist usw, oder derjenige war zu faul, das selbst zu erledigen oder zu geizig.

Lol, du weißt nicht, was Image-Stabilität ist, weißt aber, dass es eine Verarschung ist, ich brech hier gleich zusammen.

Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass du bei solchen Firmen mit nem Selbstbau-PC was mahcen könntest, du kannst auf deine erfundenen Geschichten gerne verzichten.

Da kann man in der Regel überhaupt nicths austauschen, da alles zertifiziert sein muss, weil du es als Betreiber ansonsten gar nicht erst abgenommen bekommst.

1Hz schrieb:
Beide Beispiele zeigen eines: solide Arbeit erfüllt alle Kriterien - gekaufte Blechdosen oftmals nicht. Und weder Dell noch HP würden bei einem Betrieb dieser Größe dergestalt beraten ... das muss man selber machen oder einen kleinen Anbieter heranziehen, für den man noch interessant genug ist, dass dieser sich Mühe gibt. Der kann ja dann ruhig bei Dell und HP beschaffen anstatt selber zu bauen - aber es braucht eben eine Linie, und die gibt Dir Dell und HP nicht mit auf den Weg. Gilt übrigens in allen Bereichen. Es bringt nichts, sich als kleiner Betrieb den teuersten und angesehensten Steuerberater oder Anwalt zu nehmen - lieber einen, der passt, der sich Mühe gibt, weil man für den interessant ist. Was Dir blühen kann, wenn Du großen Systemanbietern vertraust (mit allen möglichen Zertifikaten) kannst Du oben lesen. Eines deren wichtigsten Zertifikate ist nämlich die Rechtsabteilung - und da ist es besser, nach anderen Wegen zu suchen, als sich damit zu beschäftigen. Und der beste Schutz ist auch eigenes Know-How - betriebsintern. Und ein TE, der Spass daran hat und sich so etwas erarbeiten kann, macht Sinn. Die Verantwortung vollständig auszulagern, nicht. Damit bist Du abhängig und blind - und das kostet.

Das Beraten übernimmt natürlich dein Netzwrekspezialist. Ob der dann HP, Lenovo, Exone, Wortmann oder sonst was einsetzt, kann dir Latte sein. Er muss damit zurechtkommen,
dann kommst du sicher auch damit zurecht. Und da alles standardisiert ist, könnte selbst ein anderer Dienstleister problemlos Ersatzteile finden.

Rechtsabteilung ist wichtig und dann fehlt das CE-Zeichen, ok.


1Hz schrieb:
Rechtliche Probleme habe ich auch keine - ich mache reine Dienstleistung. Genau das gleiche wie wenn der TE es für den Betrieb macht. Da gibt es keinen CE-Haftungsanspruch. Ich verkaufe ja keinen Computer - ich baue aus (CE-genormten) Einzelteilen einen zusammen und berechne die Dienstleistung des Beratens und Umsetzens. Andererseits - kein CE-Zeichen kann mich rechtlich schützen, wenn ich meiner Sorgfaltspflicht nicht nachkomme oder gar fahrlässig handele. Und das fängt meiner Meinung nach an, wenn man hergeht, wie von Dir empfohlen, und sich denkt, da braucht man sich nicht mit befassen, das macht alles der Systemanbieter. Wenn ich einen einsetze, hat der mir klipp und klar Konzept, Linie und alles andere darzulegen. Und obige Beispiele zeigen auf, dass das auch ganz schön in die Hose gehen kann, wenn man denkt, es sei Wurst, was da verbaut wird. Nur weil da 2000,- € oder 3.500 € auf der Rechnung stehen (nur der Rechner - Installation etc. noch mal das Gleiche - und ich hab auch schon schlimmeres gesehen), heißt das nicht, dass da auch entsprechendes drin ist. Und woher willst Du die Gewissheit haben, dass das funktioniert, wenn Du das nicht hinterfragst? Und was passiert, wenn Du Dich mit dem Systemanbieter überwirfst? Und genau solche Geschichten hab ich auch schon bei Servern und dazugehöriger Software gesehen - zum Beispiel Steuerberatungsgesellschaft in Belgien. Kleiner Familienbetrieb. Der Server alleine kostete 7000 € - da war aber bis auf das gehäuse nix Server - und das Windows Server 2003 war als Peer to Peer eingerichtet. Nach dem Bruch mit diesem Anbieter (einer der größten in Belgien) stellten die dann fest, dass die noch nicht mal einen Installationsdatenträger für die Software hatten - und die teure Bandsicherung gar nicht funktionierte. Halleluja.

Für Ergonomie am Arbeitsplatz braucht es auch keinen Betriebsrat - meiner Erfahrung nach gibt es da eine große Bereitschaft, Hinweise und Ratschläge anzunehmen und umzusetzen - bzw. umsetzen zu lassen.

Jetzt plötzlich verkaufst du gar keine Rechner mehr, bauen die Firmen also nach deinen Vorstellungen ihre PCs plötzlich selbst? Hör auf, so einen Stuß zu verzapfen...
Das Endprodukt muss die CE-Norm erfüllen... die Teile sollten das sowieso, sonst dürften sie nicht verkauft werden.

Ich hoffe, mal dein Arbeitsablauf ist nach DIN EN ISO zertifiziert. Ich bezweifle aber sogar, dass du weißt, wofür man ne Dokumentation braucht...

Weil ich es nicht hinterfragen muss. Wenn ich eine Auto oder nen Receiver kaufe, interessiert mich die Technik dahinter nen Scheiß. Es entspricht dem Standard und ist zertifiziert, wenn da was trotzdem nicht geht, kannst due dem Hersteller auf die Füße treten. Und dann bekommst du ganz schnell Hilfe.
Da kommt dann auch mal der Hersteller und wechselt von sich aus was aus, wenn ein Problem auftritt. Wie du das mit Selbstbau-Komponenten machen wölltest, ist mir unklar. Dan dürftest du alle PCs selbst wieder "reparieren" und die Arbeitszeit kannst du dir in die Haare schmieren.

"Hatten wir schon". Fehler auf nem FSC-Board in Verbindung mit PS/2. Kamen Techniker vom Hersteller und haben alle Boards getauscht. Wenn du das selbst machen darfst, dann viel Spaß. Und erzähl mir jetzt nicht, dass das bei deinen tollen Consumer-Boards, die du gar nicht selbst verkaufst, nicht auftreten könnte.

Wie kann man sich den groß mit nem Systemanbieter verwerfen? Notfalls könntest du das Zeug auch im Internet bestellen....

Große Bereitschaft würde ich jetzt nicht sagen. Es gibt genug Firmen, die Notebooks mit Spiegeldisplay oder Klavierlack-Plastik-Monitore haben. Oftmals einfach, weil sie billig kaufen wollen.
 
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dirky8 schrieb:
Ich lese hier die ganze Zeit interressiert mit. Der TE meldet sich aber nicht mehr. Würde mir zu denken geben. Was ihr hier sagt mag alles irgendwo richtig sein. Aber lest euch doch nochmal den ersten post durch. Ich glaube ihr seid recht weit weg vom TE.

Danke!
Ich war das ganze Wochenende nicht da und plötzlich artet das hier total aus - zumindest für meine Begriffe. Trotzdem danke für die zahlreichen Beiträge, auch wenn nicht alles davon für mich wirklich von Nutzen ist...

Von wegen "Serverschränke" und "Gehäuse für acht und mehr Festplatten" und "SSD":
das mag ja für andere von Nutzen sein - aber für uns ist das komplett uninteressant.
Wir haben bis jetzt keine 25GB an Kundendaten und das wird sich auch so bald nicht ändern. Insofern geht das ziemlich an der Sache vorbei.

Was nehme ich davon mit: ich werde in jedem Fall eine externe Firma beauftragen (ob HP, Dell oder ein kleineres Unternehmen aus der Umgebung). Den Service brauch ich auf jeden Fall und die werden wohl auch Komponenten auswählen, die lange genug halten und zuverlässig sind. Mir persönlich ist das ne Nummer zu groß. Trotzdem wärs gut, ein paar klare Punkte im Hinterkopf zu haben, auf die ich achten muss, damit wir bei der Beratung nicht übern Tisch gezogen werden.

Ich werd jetzt erstmal rausfinden, ob die Software ermöglicht, die Datensicherung sowohl in der Zentrale als auch in einer der Filialen laufen zu lassen (dann würde sich eine separate Datensicherung an einem weiteren Ort erledigen). Dann müsste man noch ausknobeln mit welchen Festplattensystemen der Server selbst (RAID oder nicht) und die Datensicherung (NAS mit/ohne RAID oder externe HD oder was auch immer) laufen. Ansonsten komm ich an der Stelle wohl nicht weiter.
 
HP oder Dell kannst du nicht beauftragen, dafür brauchst du einen Dienstleister (der dir dann schon sagt, welchen Anbieter er bevorzugt).
HP oder Dell tauscht selbst höchstens die Teile aus (Reparatur), andere Dienstleistungen erhältst du über den Hersteller nicht.
 
Zum Thema Raid kann ich nur sagen ds es da um die Ausfallsicherheit der Platten sowie um Datenverfügbarkeit geht. Hat nix mit Datensicherheitz zu tun.

Bei einer freundin die in einer Arztpraxis arbeitet wird am Tagesende alles gesichert in der Praxis und zusäzlich noch eine Sicherung auf einen Stick gemacht die der Chef mitnimmt und daheim auf ne Backuplatte macht. Ist für die Grösse des Unternehmens ne praktikable Lösung und bezahlbare Lösung.
 
Ja, einziger Nachteil daran ist die Trägheit des Menschen.
Evtl ist man irgendwann zu faul, die Datensicherung tatäschlich daheim durchzuführen ;)
 
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