Server für kleines Unternehmen

@supa
ja aber alle Eventualitäten kann man zwar absichern aber kostet eben dann auch mehr Geld.
 
Das ist richtig, wenn es wirklich gemacht wird, ist da ja ok.
Ansonsten sind da vllt mehrere externe Datenträger sinnvoller, wenn die Datensicherung schreit, wenn sie nicht gemacht wird ;)

Da kann man ja auch 1-2 Datenträger mit nach Hause nehmen, spart sich aber den dann gerne vergessenen letzten Schritt, der dann ja manuell erfolgen muss.

Denn wenn die Daten weg sind, ist dies evtl. schlimmer, als wenn die Firma abbrennt...
Dann braucht man nämlich evtl nicht mehr aufmachen.
Die Datensicherung ist der letzte Punkt einer Firma, bei dem man sparen sollte.

Daten sind heutzutage teiweise mehr wert als Geld. Das zeigen Google, Facebook usw.
 
supastar schrieb:
HP oder Dell kannst du nicht beauftragen, dafür brauchst du einen Dienstleister (der dir dann schon sagt, welchen Anbieter er bevorzugt).
HP oder Dell tauscht selbst höchstens die Teile aus (Reparatur), andere Dienstleistungen erhältst du über den Hersteller nicht.
Entschuldige, ich raffs grade nicht. Welche weiteren Dienstleistungen außer Rechnerzusammenbau und Reparatur sollte ich denn brauchen?

dirky8 schrieb:
Zum Thema Raid kann ich nur sagen ds es da um die Ausfallsicherheit der Platten sowie um Datenverfügbarkeit geht. Hat nix mit Datensicherheitz zu tun.

Ist mir vollkommen klar.

Hab jetzt nochmal mit meinem Chef gesprochen. Er meinte, dass wir also den "Haupt"-Server bei uns stehen haben sowie beim ihm zuhause nochmal nen Rechner, der über exakt dieselben Daten verfügt (damit mein Chef zuhause arbeiten kann :cool_alt:). Dieser Rechner 'ersetzt' also quasi unsere externe Datensicherung, da jederzeit die Daten zurückgespielt werden könnten. Bei einem Totalausfall des Haupt-Servers kann die Software jederzeit so umgestellt werden, dass der Rechner meines Chefs bis zur Reparatur "einspringt".
Die Daten beider Rechner werden zusätzlich noch jeweils lokal auf ner externen Festplatte gesichert. Ich denke, das sollte genügen. Oder hat jemand Einwände?

Jetzt gehts also tatsächlich nur noch um den Rechner selbst.

1. Festplatten:
Wir würden da gerne bei Raid 1 bleiben, damit wir bei einem Festplattencrash nur die Hardware tauschen (lassen) müssen und nicht die gesamte Backup-Maschinerie (inkl. Betriebssystem neu aufsetzen und allem) anschmeißen müssen. Lohnt sich da Hot Swap oder ist das zu kompliziert bzw. unverhältnismäßig teuer?

2. Prozessor:
Ums nochmal zu betonen: der Rechner läuft zwar 24/7, wird aber nicht permanent ausgelastet. Lediglich ein mal pro Stunde werden die Filialen einen Datenabgleich vornehmen (was natürlich sinnvollerweise nicht zur selben Zeit passiert ^^). Welche Prozessor-Kategorie würdet ihr empfehlen? Xeon notwendig/sinnvoll?

Selbstverständlich werd ich mich dazu nochmal beraten lassen, aber ich wüsste gern vorher eure Meinung, bevor ich mich da übervorteilen lasse...
 
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King-of-fools schrieb:
Entschuldige, ich raffs grade nicht. Welche weiteren Dienstleistungen außer Rechnerzusammenbau und Reparatur sollte ich denn brauchen?

Zum Beispiel das Einrichten des Cluster-Servers, den ihr ja scheinbar plant.
Wenn das über das Internet stattfinden soll, wird das eine interessante Angelegenheit.
Habt ihr ne Standleitung?

Das reicht mit Sicherheit, das ist mit die teuerste Lösung, die mir eingefallen wäre ;)

Oder weißt du selbst, wie man sowas einrichtet, welche Lizenzen du dafür benötigst, was bei Software-Problemen zu tun ist usw.
Genau dafür brauchst du den Dienstleister.

Wenn du nur den Vor-Ort-Service kaufst, wird lediglich die Hardware wieder funktionstüchig gemacht. Das heißt, der Server ist unter Umständen wie im Auslieferungszustand (ohne Daten usw.) Die Datensicherung musst du auch selbst zurückspielen, der Hersteller ist dafür nicht verantwortlich.

Damit der Chef daheim arbeiten könnte, würde aber wohl auch eine VPN-Verbindung reichen, das käme deutlich günstiger. Ein Hochverfügbarkeits-Server über das Internet ist aber eine deutlich interessantere Lösung ;)
 
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Ein Xeon macht nur bei einer Virtualisierung Sinn, wobei aber auch viele "normale" SB CPU's z.B. VT-d unterstützen ;)

Aber ich denke für euch würde ein i5-2xxx o.Ä. auf jeden Fall reichen (je nach benötigter Leistung).

Eventuell ein i5-2400S, 4x 2.50GHz. Der is 10% langsamer als der normale 2400, hat dafür aber eine 25% geringere Leistungsaufnahme.
 
Selbst wenn Du nicht so viele Festplatten einbaust - schaden tut das große Gehäuse nicht - wegen Kühlung zum Beispiel. Die billige Variante hier wäre ja das Economy mit zwei zusätzlichen Lüftern. Ist ja nicht teuer, immer kühl - und wenn doch mal mehr rein soll, hast Du kein Problem. Hot Swap wäre eben so ein Festplattenkäfig von Lian Li. Ist bequem - wird aber erst richtig sinnvoll, wenn Du entsprechend viele Festplatten im Server hast.

Für den RAID nimm dafür ausgelegte Festplatten wie die von mir angesprochenen RE4-GP. Wenn ein zweiter Rechner beim Chef zuhause stehen soll, was hier mit der Backuplösung eine gute Idee zu sein scheint, dann rate ich Dir auch zu zwei möglichst baugleichen Rechnern.

Und ein Server für eine Arbeitsgruppe aus 5 Mitarbeitern ist letztlich kaum etwas anderes als eine normale Arbeitsstation. Sinnvoll, da mittlerweile auch nicht mehr teuer, ist eben ECC-RAM, deswegen XEON und auch ein Mainboard, das ECC unterstüzt sowie eben RAID für Ausfallsicherheit. Und eine redundant ausgelegte Kühlung sollte auch sein. Das wars schon an Unterschieden - theoretisch angelesenem Wissen über über CE-Normen hin oder her. Lass Dich da nicht verrückt machen. Wenn Du den selber baust, kennst Du den auch - was auch wieder ein Vorteil ist. Oder klappen die von Dir gebauten Rechner sonst auch immer zusammen? Ich denke nicht, sonst würde Dein Chef Dich nicht für den Server fragen. Und dann schau Dir das noch mal an: wo soll beim Bauen der Unterschied liegen? Spätestens, wenn Du die gekaufte Kiste aufmachst, wirst Du sehen, dass das ein ganz normaler Computer ist.

Der Prozessor in meiner Konfig ist zunächst mal leistungsmäßig übertrieben - aber kostet auch nicht so viel Geld und der billigste Xeon mit zwei Kernen kostet fast das gleiche. Im Strom verbrauchen die ebenfalls das Gleiche. Einzige billige Alternative mit ECC wäre der G6950 - womit Du aber beim Sockel 1156 wärest (totes Gleis) und auch keinen Strom sparen würdest.

@ superstar
schau mal Deine Posts an, wie oft Du da über Diskreditierung argumentierst. Hast es ganz offensichtlich nötig. Und Dein theoretisches "Wissen" stimmt mit der Praxis nicht überein. Hast Du schon Parkhausanlegen betreut? Bei wievielen anderen Maschinen und Anlagen hast Du schon die Steuerungseinheiten gebaut und betreut? Was da in der CT oder in Normen steht, ist oft nicht das, was man in der Praxis findet. Sagst ja selber, dass CE-Rechner die Norm oft nicht erfüllen ... Und wenn ich die Frage stelle, was Image-Stabilität ist, dann mach ich das, um eben das Thema der Hardwarehomogenität im Bertieb zu thematisieren - als Hinweis für den CE. Und ich habe nie gesagt, dass ich Rechner verkaufe. Ich baue Rechner. Als Teil meiner Dienstleistung.
 
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@ 1Hz:

Keine Ahnung, was du für Zeug verkaufst, mach doch einfach, was du willst...
Das CE-Rechner nicht die Norm erfüllen, kann eben zu Geldstrafen führen. Wenn du dazu bereit bist, bitteschön. Ich würde sowas sicher nicht verkaufen.

Du baust also Rechner ohne Sie zu verkaufen. Interessante Arbeitsweise...
Wie sieht es bei dir eigentlich mit dem ROHS-Gesetz aus? Da du Rechner ja selbst zusammenbaust, bist du ein Hersteller von Elektronik-Artikeln und hoffentlich auch dafür angemeldet!

Das er zwei völlig baugleiche Rechner einsetzen sollte, ist ja wohl hier das kleinste Problem.
Viel interessanter ist doch, welche Hochverfügbarkeitslösung hier zum Einsatz kommen wird,
die sofort den Server daheim verfügbar machen wird, wenn er Hauptserver ausfällt.
Das Ganze nicht mal im selben Netz, sondern über das Internet und gleichzeitigem stündlichen Abgleich der anderen Filialen.

Am besten gefällt mir bei deiner Empfehlung der G6950, den du anfangs noch gar nicht kanntest und für ne schlechte Wahl erklärt hast :evillol:

Der Unterschied beim Bauen ist nach wie vor der Support. Du kannst jemandem die Schuld geben, wenn was nicht funktionert, und ihn auffordern, sich zu kümmern. Schuld selbst eingestehen ist da meist recht schwierig, wenn was nicht funktioniert und die Mitarbeiter der Firma Däumchen drehen und der Kopf des Chefs immer roter wird, weil er Firsten nicht einhalten kann und deshalb Vertragsstrafen drohen usw.

Da würde ich mir auch eher Gedanken um Switch, Verkabelung, nötige Projektierung und solche Sachen machen als um das bisschen Serverhardware.

Der Hardwarepreis ist hier eh nicht entscheidend, da kann er auch zu nem Xeon greifen,
die Softwarekosten und -konfiguration ist hier deutlich interessanter als die Hardware.
Aber wahrscheinlich programmierst du diese auch selbst oder dein Sohnemann...

Was in den Normen steht, sollte aber besser in der Praxis zu finden sein.
Bei dir aber natürlich nicht.
Du baust einfach und betest.

Wo könnte die Hardwarehomogenität besser sein als bei jahrelang identisch lieferbaren Rechnern?


@ TE, sorry, dass ich wieder etwas vom Thema abtriffte...
 
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supastar schrieb:
Zum Beispiel das Einrichten des Cluster-Servers, den ihr ja scheinbar plant.
Wenn das über das Internet stattfinden soll, wird das eine interessante Angelegenheit.
Habt ihr ne Standleitung?
[...]
Damit der Chef daheim arbeiten könnte, würde aber wohl auch eine VPN-Verbindung reichen, das käme deutlich günstiger. Ein Cluster-Server über das Internet ist aber eine deutlich interessantere Lösung, falls das überhaupt exakt so einfach zu realisieren ist...
Das läuft wohl per VPN. Entsprechende Router wurden schon von meinem Chef bestellt, die Konfiguration übernimmt unser Software-Hersteller.

supastar schrieb:
Wenn du nur den Vor-Ort-Service kaufst, wird lediglich die Hardware wieder funktionstüchig gemacht. Das heißt, der Server ist unter Umständen wie im Auslieferungszustand (ohne Daten usw.)
Angesichts Raid 1 kein Thema ;)

Habe grade mit Dell telefoniert und unsere Anforderungen durchgegeben. Bekomme im Lauf der nächsten Tage ein paar konkrete Angebote, dann meld ich mich wieder :)

Danke erstmal!
 
@ TE

bei Deiner Ausführung zur Datensicherung ist mir aufgefallen, dass Du beim Rückspielen davon ausgehst, erst das System komplett neu aufsetzen zu müssen - was bei einer reinen File-Sicherung richtig wäre. Bei einer Image-Sicherung nicht - da spielst Du (gleiche Hardware vorausgesetzt) einfach das Image zurück. Fertig. Mit dem von mir verlinktem Plus-Paket kannst Du das dann sogar auf andere Hardware portieren, wenn nötig. Also eben so oder so keine Systeminstallation. Deswegen solltest Du die Datensicherung umstellen - auf Image-basiert. Und das Acronis-Paket halte ich für eine gute Wahl, da sehr einfach und komfortabel in der Umsetzung. Darüber hinaus kannst Du damit dann auch aus dem Image eine Virtualisierung machen. Das würde zum Beispiel dann auch Dir erlauben, das System zu Hause haben zu können. Neben den beschriebenen anderen Möglichkeiten, die vielleicht für Euch interessant sein könnten. Selbst wenn nicht - so oder so auf Image-basierte Sicherung setzen. Ist im Ernstfall schneller.
 
Darf man fragen, welche Router ihr bestellt habt?
Nur mal Interesse halber...

Da werden aber wohl nur die Daten der Software übertragen und nicht noch die Daten des Fileservers, oder wie ist das geplant?

VPN ist klar, ne andere Möglichkeit kam da eh nicht in Frage....
 
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supastar schrieb:
@ 1Hz:
Du baust einfach und betest.
....
die Softwarekosten und -konfiguration ist hier deutlich interessanter als die Hardware.
Aber wahrscheinlich programmierst du diese auch selbst oder dein Sohnemann...

beten, nö - beim ersten Server vor 20 Jahren, ja, aber da die Dinger gut laufen, bin ich da ganz entspannt

das mit der Software stimmt und wird sich so wahrscheinlich auch auf den Rechnungen wiederspiegeln, zumal auch die Einarbeitung und Anpassung auf die Betriebsbedürfnisse hinzu kommt - sowie weitere nicht direkt zuortbare Kosten. Alles zusammen ist so was richtig teuer - wenn sich dann in der Praxis zeigt, dass das System die Bedürfnisse nicht deckt, steht so ein Betrieb ziemlich schlecht da.
Wenn es um Datenbankdesign geht (WWS, Verwaltungssoftware, etc), teils ja, damit habe ich angefangen.

Die Daten (der Datenbank des Systems) werden nicht in Echtzeit übertragen sondern stündlich vom System von allen Standorten synchronisiert, einer der Standorte ist dann quasi Chef Home, VPN ist da üblich, die zusätzliche Datensicherung auf die vom TE beschriebenen zwei externen Festplatten muss natürlich dennoch gemacht werden - mein Vorschlag als Image, inkrementell, mit Acronis (Plus)
Ergänzung ()

Hier dann auch in deutsch:
http://www.tomshardware.de/xeon-e3-c206-workstation,testberichte-240794.html#BOM_comments
Ergänzung ()

Mal eine günstige Variation:

Sharkoon Rebel9 Economy 38 €
Enermax T.B.Silence PWM 120 2*10 € = 20 €
ASUS P8B WS 159 €
Intel Xeon E3-1225 170 €
Scythe Mugen 2 Rev. B 33 €
Der hat auch bereits gute semi-passiv-Kühleigenschaften. Solange hier CPU und iGPU nicht lange auf Vollast laufen, würde sogar das reichen.
Kingston ValueRAM DIMM Kit 4GB 48 €
Western Digital RE4 500GB 2*55€ = 110 €
Sharkoon HDD Vibe-Fixer Pro 2*10 € = 20 €
LiteOn iHAS124 18 €
Enermax ErPro80+ 350W 48 €

Beim Chef dann einfach statt der zwei Festplatten eine SSD und den vorderen Lüfter weglassen.
 
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supastar schrieb:
@ 1Hz:

Keine Ahnung, was du für Zeug verkaufst, mach doch einfach, was du willst...
Das CE-Rechner nicht die Norm erfüllen, kann eben zu Geldstrafen führen. Wenn du dazu bereit bist, bitteschön. Ich würde sowas sicher nicht verkaufen.

Du baust also Rechner ohne Sie zu verkaufen. Interessante Arbeitsweise...
Wie sieht es bei dir eigentlich mit dem ROHS-Gesetz aus? Da du Rechner ja selbst zusammenbaust, bist du ein Hersteller von Elektronik-Artikeln und hoffentlich auch dafür angemeldet!....

Der Hardwarepreis ist hier eh nicht entscheidend, da kann er auch zu nem Xeon greifen,
die Softwarekosten und -konfiguration ist hier deutlich interessanter als die Hardware.
Aber wahrscheinlich programmierst du diese auch selbst oder dein Sohnemann...

@ TE, sorry, dass ich wieder etwas vom Thema abtriffte...
Das rote ist dein bester *rofl*
Ich finde Argumentionen mit...mach ich seit 20Jahren... oder das haben wir schon immer so gemacht stets Klasse. Vor allem wenn man anderen vorher diskreditieren unterstellt hat.

Was ich immer noch am besten finde ist das produktive Arbeitslager( oder wie er das auch immer nennt). Habe heute mal mit unserem Server Futzi von Dell geredet(war da zur Wartung oder wegen nem Hardwareupgrade k.A.) Mal gefragt was das ist. Er sagt das er noch nie was davon gehört hat. Entweder nen Ausfallsystem, was die gleichen Daten hat hingestellt oder das ganze 3x(Habe ich selber bei einer grösseren Firma gesehen, da standen dann Serverschränke;). Produktives Arbeitslager klingt wie unter Hitler.
 
Per VPN kann er aber nicht stündlich synchronisieren, da das Ganze fehlschlägt, wenn mit den ausgefallenen Firmenserver synchronisiert werden soll. Wenn dann müsste dieser direkt mit der Zentrale verbunden sein, was der TE aber anders beschrieben hat:

King-of-fools schrieb:
Er meinte, dass wir also den "Haupt"-Server bei uns stehen haben sowie beim ihm zuhause nochmal nen Rechner, der über exakt dieselben Daten verfügt (damit mein Chef zuhause arbeiten kann :cool_alt:). Dieser Rechner 'ersetzt' also quasi unsere externe Datensicherung, da jederzeit die Daten zurückgespielt werden könnten. Bei einem Totalausfall des Haupt-Servers kann die Software jederzeit so umgestellt werden, dass der Rechner meines Chefs bis zur Reparatur "einspringt".

Falls er das tatsächlich so will, braucht er eine Hochverfügbarkeitslösung...

Aus Kostengründen fände ich eine VPN-Einwahl auf den Firmenrechner praktikabler, aber der Chef scheint ja einen wirklichen Failover zu befürchten. Zudem kenne ich das Budget nicht und auch nicht genau, wie das tatsächlich geplant ist.

Ne echte Firmenlösung würde ich hier sicher aber auch nicht posten, da macht man ja die Wirtschaft kaputt und online kann man sowas auch gar nicht ohne Firmenbesichtigung und Besprechung.

Aber das weiß die Softwarefirma oder der Netzwerkdienstleister dann ja wahrscheinlich genauer und hat dem Chef da vielleicht ja auch schon was vorgeschlagen.


@ dirky8:

Hätte mich auch schwer gewundert, wenn es noch mehr Leute gäbe, die sowas auf Firmenebene durchführen, aber man weiß ja nie, zu welchen Dingen Leute fähig sind :)
Was die Arbeitsstunde bei ihm kostet, wäre auch mal hochinteressant...
 
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@ dirty 8

Und ich finde die permaneneten Diskreditierungen meiner Person recht merkwürdig, so als Argumentationsgrundlage ... beleidigend öfters übrigens auch. Kann mich nicht erinnern, dass ich so argumentiere. Ich würde vorschlagen, das bleibt in Zukunft aus.

Aber wie Du beim Dell-Fuzi siehst, ist es üblich, einen zweiten Server vorrätig zu halten. Die von mir beschriebene Variante ist quasi das gleiche in Light - eben deutlich günstiger, da dieser Rechner produktiv genutzt wird. Für kleine Unternehmenseinheiten realistischer - vor allem auch deutlich eher von einem Chef zu genehmigen, als eine tote zweite Station oder ein Failover-Cluster. Vorteil ist, langfristig Ersatzhardware immer zur Verfügung zu haben und somit den Server jederzeit ganz schnell wieder ans laufen bekommen zu können. Denk mal drüber nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ 1Hz:

Deutlich günstiger, hm, das musst du jetzt nochmals näher beschreiben....

Wenn ich das zusammenrechne, komme ich teurer als der tatsächliche Server (SSD statt 2x HDD).
Nen benutzten PC als vorrätig anzusehen, ist auch etwas merkwürdig.
(Da kann ich mir auch nen Standard-Office-PC zur Überprüfung hinstellen, aber gut, das hatten wir schon mal)

Zudem willst du ihn nicht vorrätig halten, sondern auch noch gleichzeitig verschleißen, indem du daran arbeiteten lässt...

Da du dir auch gerne selbst widersprichst, kann man dich halt auch nur begrenzt ernst nehmen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich seh keinen Widerspruch ... vielleicht versteht Du den Ansatz nicht.

Also ganz einfach, versuch es Dir vorzustellen:

Der Server schmiert ab - und startet auch nicht mehr. Es wird erkennbar, dass es ein Hardwaredefekt ist. Was tun?

Hast Du die Hardware in einem anderen Computer doppelt, kannst Du den Schaden sofort beheben - und/oder sogar austesten, welches Teil überhaupt defekt ist. Somit bist Du schnellstmöglich wieder Online. Je nachdem brauchst Du ja quasi nur die Festplatten tauschen.

Hat Du das nicht, wird es schwierig. Was willst Du machen - auf gut Glück ein Bauteil bestellen? Oder alle infrage kommenden Bauteile? Und wie sieht das mit der Lieferbarkeit aus. Während Du da noch damit beschäftigst bist, das Bauteil zu bestellen, bin ich schon wieder Online. Ich weiß nämlich auch, das mein Bauteil funktioniert. Das hat nichts mit Verschleiß zu tun - sondern mit Verfügbarkeit.

Das günstiger betraf den Vergleich zu der anderen Serverkonfig. Den RAID brauchst Du in der Arbeitsstation nicht - da macht die SSD viel mehr Spass (kann man natürlich auch mit den beiden festplatten völlig identisch machen). Da hier alles bis auf das Festplattensystem identisch ist, kannst Du hier zum Beispiel einfach die Festplatten tauschen, im Bios das RAID aktivieren - und alles andere dann ganz in Ruhe außerhalb der Betriebszeiten. Kein Stress, keine Panik. Minimale Ausfallzeit. Sogar noch in vielen Jahren.
 
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1Hz schrieb:
@ dirty 8
Aber wie Du beim Dell-Fuzi siehst, ist es üblich, einen zweiten Server vorrätig zu halten. Die von mir beschriebene Variante ist quasi das gleiche in Light - eben deutlich günstiger, da dieser Rechner produktiv genutzt wird. Für kleine Unternehmenseinheiten realistischer - vor allem auch deutlich eher von einem Chef zu genehmigen, als eine tote zweite Station oder ein Failover-Cluster. Vorteil ist, langfristig Ersatzhardware immer zur Verfügung zu haben und somit den Server jederzeit ganz schnell wieder ans laufen bekommen zu können. Denk mal drüber nach.
Wie ich schon sagte. Du spielst in einer anderen Liga.
Man hält nicht einen Server vorrätig.

Man hat 3 identische Server mit den gleichen Daten laufen. Dazu kommen dann noch die gleichen Maschinen in den anderen 5 Standorten in Deutschland sowie 3 Standorten in Russland, Österreich und Frankreich.

Und ich rede hier nicht von 10000€ server. Eher von 100000€ Servern und das ganze mal 3;). Weil die Daten sind dann doch wertvoller sind bei Kunden in 75 Ländern der Welt. das war das Beispiel was ich selber gesehen habe. Das hat mich beeindruckt. das ganze System, die Ernsthaftigkeit und die Sinnhaftigkeit wie solche Maschinen geplant und realisiert werden.

Aber das ist weit weg vom TE..SRY
 
Dafür hab ich jetzt 2 teure Kisten rumstehen, muss mich auf Fehlersuche begeben (das ist nicht immer 100% klar, welches Teil getauscht werden muss (vor allem da genau jetzt Ruhe zu bewahren wäre, ich aber unter Stress stehe), und evtl noch andere Dinge zu klären hätte, als die Server-Anlage.

Ob man so tatsächlich schneller wieder online ist, ist die Frage, wobei hier ja scheinbar eh was deutlich besseres gewünscht ist. Ich bezweifle jedenfalls noch, dass sich der TE auf deine Bastellösung einlassen wird.

Falls doch, wurde ich hier eines besseren belehrt und verstehe die Welt nicht mehr ;)

Die SSD macht Spaß, wenn du die Datensicherung zurückspielen willst, hast du nur leider nicht genügend Platz :freak:
 
Warum zwei teure Kisten? Eine davon braucht er sowieso, einen Arbeitsplatzrechner auch - die Mehrkosten betragen lediglich den Aufpreis zu einer normalen Arbeitsstation. Wenn im Betrieb zufällig auch noch eine Arbeitsstation in gleicher Leistungsklasse gebraucht wird, sind die Mehrkosten gleich null. Von den Einsparungen im Einsatzfall hingegen brauchen wir gar nicht zu reden, hoffe ich.

Also Du meinst, dass weniger Stress entsteht, wenn ich kein produktives Ersatzteillager habe. Dass das dann einfacher geht. Kannst Du diese Behauptung begründen? Wo liegt die Vereinfachung?

Und wieder - ich hatte gesagt, die Festplatten zuvor tauschen, dann brauchst Du keine Datensicherung zurückspielen. Du verdrehst an vielen Stellen die Sachen die ich sage - um so auf Deinem Standpunkt beharren zu können. Ein wirkliches Argument auch hier wieder nicht. Stattdessen aber Begrifflichkeiten wie "Bastellösung", die der Diskreditierung dienen.
Ergänzung ()

dirky8 schrieb:
Wie ich schon sagte. Du spielst in einer anderen Liga.
Man hält nicht einen Server vorrätig.

Man hat 3 identische Server mit den gleichen Daten laufen. Dazu kommen dann noch die gleichen Maschinen in den anderen 5 Standorten in Deutschland sowie 3 Standorten in Russland, Österreich und Frankreich.

Und ich rede hier nicht von 10000€ server. Eher von 100000€ Servern und das ganze mal 3;). Weil die Daten sind dann doch wertvoller sind bei Kunden in 75 Ländern der Welt. das war das Beispiel was ich selber gesehen habe. Das hat mich beeindruckt. das ganze System, die Ernsthaftigkeit und die Sinnhaftigkeit wie solche Maschinen geplant und realisiert werden.

Aber das ist weit weg vom TE..SRY

Glaubst Du, es beeindruckt mich, dass Du in einer solchen Firma arbeitest - ohne aber für die Technik zuständig zu sein? Was Du beschreibst, ist ein Failover-Cluster. Vorteil neben der Redundanz übrigens auch, dass die Last auf alle drei Server verteilt wird - solange diese funktionieren. Der wäre hier aber völlig überdimensioniert. Auch wesentlich teurer. Ich sag ja, dass mein Vorschlag eine Light-Version ist, die Umsetzung von Ansätzen großer Firmen - runtergebrochen auf die Möglichkeiten kleiner Firmen. Zielsetzung: Ausfallzeiten minimieren. Und zwar auch langfristig.
 
Zuletzt bearbeitet:
1Hz schrieb:
Also Du meinst, dass weniger Stress entsteht, wenn ich kein produktives Ersatzteillager habe. Dass das dann einfacher geht. Kannst Du diese Behauptung begründen? Wo liegt die Vereinfachung?

Und wieder - ich hatte gesagt, die Festplatten zuvor tauschen, dann brauchst Du keine Datensicherung zurückspielen. Du verdrehst an vielen Stellen die Sachen die ich sage - um so auf Deinem Standpunkt beharren zu können. Ein wirkliches Argument auch hier wieder nicht. Stattdessen aber Begrifflichkeiten wie "Bastellösung", die der Diskreditierung dienen.

Den Stress lass ich dem Dienstleister.

Dummerweise sind genau die Festplatten das am häufigsten ausfallende Teil am Server.
Was machst du, wenn dir mehrere Festplatten ausfallen oder dein System infiziert ist oder jemand die Daten verändert hat, ohne das du es bemerkt hast (versehentliches Löschen oder externer Eindringling)?
 
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