"Server" zum Virtualisieren

slurmon

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Ich möchte einen "Server" zusammenbauen. D.h. ein PC der 7/24 läuft aber eigentlich mit Desktop-Hardware. Dies aber dafür mit Hochwertiger. Ich kenne mich zwar ein bissel aus, bin aber nicht der absolute Hardware-Profi. Deshalb würde mich mal eure Meinung interessieren.

Es sind mir eigenlich drei Dinge wichtig:
- Es soll nicht all zu teuer werden (deshalb Desktop-Hardware)
- Sollte für Virtualisierung geeignet sein
- Sollte nicht zu viel Energie verbraten

Szenario:
Ich möchte auf einem Hypervisor (VMware oder Xen) mehrere Server-VMs betreiben. D.h. für mich eine super CPU und sehr viel RAM (16GB).

Meine bisherige Hardware-Zusammenstellung:
- Intel Core i7 2600 BOX, 3.4GHz, LGA 1155, 4C/8T (BX80623I72600)
- Asus P8P67 (B3), Intel P67 B3, LGA1155, CFX
- Corsair Vengeance, 4x4GB, DDR3-1600, CL9@1.5V (CMZ16GX3M4A1600C9)
- 3 * Western Digital AV-GP, 32MB, 1TB, SATA-II (WD10EVDS)

Weitere Kompenenten sind, denke ich, nicht relevant.

Was ich bisher herausgefunden habe:
Der i7 2600 ist zum Virtualisieren besser als der i7 2600k

Was ich noch nicht weiss:
Passen die Corsair Vengeance Ram-Module auf das Asus P8P67 zusammen mit dem Intel Core i7 2600 standard-Lüfter?

Was haltet ihr von der Zusammenstellung?
 
Zuletzt bearbeitet: (Energiesparen)
würd ich nich auf lga1366 zurückgreifen, weil vergleichbare leistung und 50% mehr ram reinpasst.
gibts gebraucht zum spottpreis...

warum soll der 2600 besser sein? ein gelockter multi hat keine vorteile...
 
würd ich nich auf lga1366 zurückgreifen,
?????

@Thema:
Klingt ganz nett aber was mein Vorredner wahrscheinlich meinte ist, dass du zur 1366 Platform greifen solslt weil du mehr RAM unterbringen würdest.
Wäre sicher eine Überlegung wert
 
Ich würde vorallem Hardware kaufen, die ESXi kompatibel ist... D.h. vorher Kompatiblität checken!
1366er würde ich ebenfalls bevorzugen. ECC-RAM wäre eigentlich auch zu bevorzugen, bei den Mengen.
Also überleg Dir, wie lang Du das Ding hast, und obs der eine 100er mehr fett mach oder nicht...

MfG, Thomas
 
@#2: Der feste Multiplikator selbst hat natürlich keine Vorteile, aber es gibt da wohl Features, die die CPUs mit freiem Multi nicht aktiviert haben, die mit festem schon.

edit: Oder hat mich der undurchsichtige Mist, den Intel seit seiner 2xxx-Serie verzapft, verwirrt und eigentlich trifft Gesagtes auf andere CPUs zu?
 
http://ark.intel.com/Compare.aspx?ids=52214,52213,

Der 2600 hat eben gegenüber dem 2600k:
Intel® Virtualization Technology for Directed I/O (VT-d)

Deshalb meine ich, dass der 2600 besser geeignet ist.
Ergänzung ()

Das sind aber eben nur 8GB. Ich möchte gerne 16GB. d.h. 4*4GB. Was bietet sich da noch an?
 
Ergänzung vom 23.04.2011 20:38 Uhr: Das sind aber eben nur 8GB. Ich möchte gerne 16GB. d.h. 4*4GB. Was bietet sich da noch an?
Das sind 2 * 4 GB, also wieso kaufst du das Kit nicht einfach zweimal und hats dann die gewünschten 4 * 4 GB?
 
Habe einen Athlon II x4 mit 16 GB (4x4GB) am laufen auf einem Gigabyte Mainboard und für den ESXi eine Intel Pro Gigabitkarte PCIe eingebaut, mit der Karte startet auch der ESXi.
 
Warum machst du es dir so schwer? Guck bei HP und stell dir einen kleinen ML110 zusammen wenn es eine Intel CPU sein soll, mit AMD CPU wäre es ein ML115. Da kannst du dir sicher sein das alles ohne Probleme funktioniert und auch für den Betrieb als ESXi Host zertifiziert ist. Ich würde bei sowas nicht experimentieren und mich hinterher ärgern. Und Desktopfestplatten für 24/7 Betrieb sind ein NoGo, ebenso nicht ECC RAM im Serverbetrieb.

Ich habe auf Arbeit im Labor auch zwei ML115 im Cluster mit ESXi laufen um bestimmte Sachen nachzustellen und auf Machbarkeit zu prüfen. Die Maschinen haben je 8GB RAM und je 1 AMD Opteron Dual-Core mit 2.1GHz die sind mehr als ausreichend, da laufen aktuell mehre Clients (XP, Win7) und mehre Server (SBS2k3, 2k11, Server2008) drauf in einer Domäne mit verschiedenen Subnetzen. Und es sind noch immer Reserven vorhanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habn ESXi laufen mit nem:

Intel Core i5 750
8GB 1333 mHz
Adaptec Raid Controller mit 4 Platten ;)

und GAAANZ wichtig.. Besorg dir ne Intel Pro 1000..
Es sei du kennst dich mit dem bearbeiten von der OEM datei aus dann kannst auch andere nehmen.. aber ich bin damals an der Netzwerkkarte gescheitert ;)
 
HighTech-Freak schrieb:
Ich würde vorallem Hardware kaufen, die ESXi kompatibel ist... D.h. vorher Kompatiblität checken!
1366er würde ich ebenfalls bevorzugen. ECC-RAM wäre eigentlich auch zu bevorzugen, bei den Mengen.
Also überleg Dir, wie lang Du das Ding hast, und obs der eine 100er mehr fett mach oder nicht...

MfG, Thomas

Und schon haben wir ein Problem.

1. Er will Desktop Hardware, und so etwas wird von VMWare nicht Validiert.
2. Über ECC RAM in Desktop Hardware kann man streiten.

3. ESXi liefert auf Desktop Hardware Hunds miserable Leistung, was Disk I/O und Netzwerk Bandbreite an geht. So ein ESXi Server kommt erst mit, validierter, Server Hardware in Schwung.

DunklerRabe schrieb:
2. 1600er Ram ist unnötig, nimm den billigsten 1333er CL9, den du finden kannst. Das heisst,

3. Du hast dir unnötige A/V Platten ausgesucht, du brauchst eher Platten für den Dauerbetrieb, nämlich diese: http://geizhals.at/deutschland/a615693.html

4. Die Frage ist, welches Board unterstützt bei 16GB RAM überhaupt noch 1333Mhz?

5. Ich würde lieber auf Seagate ES oder WD RE4 Platten setzen.

6. Ohne deine genauen Anforderungen zu kennen, ist es unmöglich dich hier Fachgerecht zu Beraten!
 
@Dr. Marv: Bleib doch mal auf dem Teppich :D

Ein ML110 G6 kostet mit weniger CPU Leistung und nur 250 GB HDD laut HP Liste schon 1800 Dollar.
Die 16 GB Ram sind dann immerhin schon mit ECC, aber immer noch Unbuffered.

Das kommt hier absolut nicht in Frage!

@OSJF:

Eigentlich alle, ist aber auch hinfällig. 1333er sind billiger als 1066er, auch wenn du damit natürlich auch gut fahren würdest. Der Kauf von 1066er Riegeln bringt aber einfach nichts!
Aus Kostengründen würde ich von den ES oder RE4 in diesem Fall absehen. Technisch unterscheiden sich 24/7 Platten kaum von ihren Desktop Pendants, es geht nachher nur noch um die Garantie.
Die F3R sind hier definitiv die kosteneffektivste Wahl!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dr. MaRV schrieb:
Und Desktopfestplatten für 24/7 Betrieb sind ein NoGo, ebenso nicht ECC RAM im Serverbetrieb.
Sehe ich anders, für seinen Einsatzzweck wäre beides imo Geldverschwendung.

Das einzige auf das er imo achten sollte ist der Raid-Controller, ESXi ist leider was zickig was die out-of-the-box Unterstützung von Controllern anbelangt.
Als NIC kann man imer noch für 25 Euro nen Intel dazu kaufen (oder für ein paar Euro ne PCI-X Version bei Ebay) wenn die onboard nicht supported wird, daran würde ich die Komponentenwahl nicht dran festmachen.
 
Mit dem was hier bisher auf dem Tisch liegst wirst du evtl. Böse ins Fettnäpfchen treten.

Was für Server sollen Virtualisiert werden. Welche Dienste laufen darauf und wie viele User nutzen diese?
 
OSJF schrieb:
1. Er will Desktop Hardware, und so etwas wird von VMWare nicht Validiert.
Das Gesammtsystem muss ja nicht validiert sein, reicht ja wenn NIC und Raid-Controller an sich unterstützt werden.

3. ESXi liefert auf Desktop Hardware Hunds miserable Leistung, was Disk I/O und Netzwerk Bandbreite an geht. So ein ESXi Server kommt erst mit, validierter, Server Hardware in Schwung.
Ich würde mal ganz steif behaupten, dass die Validierung nichts über die Performance aussagt. Gerade in Punkto Netzwerkbandbreite reicht Desktop-Hardware aus (so ne 1000PT in Desktop und Server Version unterscheiden sich afaik primär durch den Windows-Treiber).
Und beim Storage kommt er um "Server-Hardware" eh nicht rum sofern er nicht auf ein Hardwareraid verzichten will.
Deine Befürchtung wird vermutlich erst dann wahr wenn du 7200rpm Desktop-Platten mit 15k rpm SAS disks vergleichst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist schon eine Weile her, aber ich habe da viel herum getestet, 2 Jahre lang, mit verschiedenster Desktop und Entry Level Server Hardware. Das sah stets ungefähr so aus:

File Copy - SMB - 1GBit
ESXi: 35-40%
Hyper-V: 98%

Symantec Backup Exec Jobs - 1GBit
ESXi: 20-35%
Hyper-V: 60-75%

Dabei war es egal, ob ich Desktop Hardware oder teure Adaptec 5805Z Controller benutzt habe.
ESXi kommt erst mit validierter Hardware in fahrt. Das ist etwas für Rechenzentren, nichts für zu Hause, das war jedenfalls mein Fazit.
 
DunklerRabe schrieb:
@Dr. Marv: Bleib doch mal auf dem Teppich :D

Ein ML110 G6 kostet mit weniger CPU Leistung und nur 250 GB HDD laut HP Liste schon 1800 Dollar.
Die 16 GB Ram sind dann immerhin schon mit ECC, aber immer noch Unbuffered.

Das kommt hier absolut nicht in Frage!
Er möchte einen Server, also sollte man auch dafür bestimmte Hardware einsetzen. Ein gebrauchter ML110 G5 wäre auch noch ausreichend, es muss kein neuer seinUud wäre deutlich besser als irgendwelche Desktophardware. Eine dicke CPU in einem Server ist auch eher zweitranging. Server CPUs haben meist weniger Takt, dafür aber teils deutlich mehr Cache als ihre Desktoppendants, da sie für einen völlig anderen Einsatzzweck gebaut sind.

@OSJF:
(...)Technisch unterscheiden sich 24/7 Platten kaum von ihren Desktop Pendants, es geht nachher nur noch um die Garantie.
Die F3R sind hier definitiv die kosteneffektivste Wahl!
Enterpriseplatten unterschieden sich nicht nur in der Garantie, bei WD werden z.B. ein anderer/zusätzlicher Controllerchip, sowie teils andere Motoren und Lager verbaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für eure bisherigen Ratschläge!

Hmm. Zertifizierte Hardware ist glaub ein bisschen Overkill. Ich möchte ein wenig konkreter werden, für was das ganze ;)

Der "Server" wird ausdrücklich im privaten Umfeld betrieben und soll zum Ersten ein Mal als Spielwiese dienen. D.h. ich möchte alles mögliche damit ausprobieren und LERNEN. D.h. unterschiedlichste Server OS und komerzielle Produkte (Testversionen).
Hier ein paar Stichworte: jeweils unterschiedliche Datenbank-Server, Mail-Server, Web-Server, Firewall, System-Monitoring, Application-Server, AD, File-Server, VPN, Streaming, usw. (Alles, was in einem Betrieb eingesetzt werden könnte, aber halt im kleinen Rahmen). D.h. natürlich, dass die User-Anzahl gering bleibt.

Da ich das ganze über einen längeren Zeitraum betreiben möchte und nicht für jedes Testzenario VMs hoch- unter runterfahren möchte, sollen diese halt parallel laufen. Dies unter Umständen auch in Abhängigkeit voneinander...

Ich frage mich jetzt, ob ich mit dem VMware Hypervisor überhaupt richtig liege... Oder reicht es, wenn ich einen Raid-Controller und eine Intel NIC dazu kaufe? OK, und bei den Platten werd ich mich nochmals umschauen.
 
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