News Shelly x EcoFlow: Erste co-branded Smart Plug und Smart Meter verfügbar

Frank

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Interessant! Gleich kommt mein Anker Solix Balkonkraftwerk. Mal schauen wie das ist. Aber das Thema wird für mich immer interessanter! Danke für die Info!
 
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@paganini Dann kannst Du es ja auch gleich bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister anmelden, damit der Netzbetreiber in Folge dessen eine moderne Messeinrichtung einbauen kann, sofern nicht schon geschehen.
 
Super Sache, aber mMn sind die Dinger zu teuer...
Für das quasi gleiche Geld habe ich 2 Stk. Growatt Noah gekauft mit gesamt 4kWh Kapazität, daran hängen 4 PV-Paneele, die Growatt reden nämlich auch mit dem Shelly 3PM - das rechnet sich wenigstens irgendwann mal - sehe ich bei ~1200€ für 2kWh jetzt eher nicht so schnell...
 
paganini schrieb:
Interessant! Gleich kommt mein Anker Solix Balkonkraftwerk. Mal schauen wie das ist. Aber das Thema wird für mich immer interessanter! Danke für die Info!
Darf ich mal Fragen was genau du dir geholt hast. Habe auch gerade die Freigabe bekommen und suche 2x Module mit Speicher. Das Anker Komplett Paket sieht nicht schlecht aus. Auch war ich erstaunt als ich im Netto sogar Solarmodule gefunden hab. Glaub eine gute Zeit zum Einsteigen.
 
hennich schrieb:
Das Anker Komplett Paket sieht nicht schlecht aus.
Was zum speichern muss auch immer übrig bleiben. Bei 2 Panelen wird im Winter nichts übrig bleiben und im Sommer kannste den Nachtverbrauch etwas decken.
Probier doch erstmal nen System ohne Speicher und guck was effektiv zum Speichern übrig bleibt und rechne dann mal die Anschaffungskosten vom Speicher gegen -20-30% Speicherverluste.
Bkw mit Speicher ist relativ neu und die Preise für die Systeme eben hoch. Wechselrichter und 2 Panele ist für 200€ zu haben und hat sich mit Zubehört nach 2-3 Jahren rentiert, 1000€ mit Speicher hat sich nach 10 Jahren oder so rentiert.
 
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Was soll der herstellerspezifische Käse? Shelly Pro 3EM Kompatibilität bzw. generell vernünftige Standards. Keine Ahnung warum jede Klitsche jetzt mit einem extra Smartmeter kommen muss.

xeroftw schrieb:
Bkw mit Speicher ist relativ neu und die Preise für die Systeme eben hoch.
Nuja. Eigentlich sind die Preise im freien Fall, kein Vergleich zu den Angeboten vor wenigen Jahren. Das Problem ist tatsächlich die Wirtschaftlichkeit. Nicht weil es 5, 7 oder 10 Jahre dauert sondern weil die Preise der Speicher schneller fallen als es die Einsparung beim Strom hergibt. Geräte wie der Noah oder die Marstek können auch ohne Probleme in bestehende Anlage geklickt werden. Wichtiger wäre mir wegen der Akkus eher ein Frostfreier Aufstellort. Daran werden viele scheitern. Die Ideen mit der Akkuheizung sind im Winter jenseits der Kölner Bucht absolut lächerlich. Deswegen sind Speicher auf 220V Basis interessant. Etwas mehr Verluste aber komplett unabhängig vom BHKW.
 
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Botcruscher schrieb:
Was soll der herstellerspezifische Käse? Shelly Pro 3EM Kompatibilität bzw. generell vernünftige Standards. Keine Ahnung warum jede Klitsche jetzt mit einem extra Smartmeter kommen muss.
Du sollst gefälligst nur bei einem Hersteller kaufen. Gäbe es keine MC4 Solarstecker hätte auch jede Klitsche ihre eigenen Stecker an den Solarmodulen, damit du auch diese mit dicker Marge von den Anker, Ecoflow, Growatt kaufst. Gescheit offene APIs wird es deshalb auch nicht geben, es ist viel zu verlockend bei der Steuerung die Herstellercloud zwingend einzubinden und sinnvolle Funktionen hinters Abo zu schieben.

Wo kämen wir denn hin, wenn so ein 1,50€ µController einfach so im Sekundentakt ein dutzend MQTT-Pakete entgegennehmen kann und daraufhin die Steuerung übernimmt.
 
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just_f schrieb:
Super Sache, aber mMn sind die Dinger zu teuer...
Ich denke im Rahmen eines Balkonkraftwerks ist die Aussage ziemlich treffend.
Der Gedanke hinter einem Balkonkraftwerk ist doch, das Teil für 300€ im Baumarkt zu kaufen und Fire&Forget anschließen. Die Amortisation entsteht hierbei ja gerade durch die günstige Anschaffung. Wenn ich aber nochmal 200€ für Messtechnik reinbringe, die alleine nichts an der Nutzung ändern kann, ist das schon mehr als fragwürdig.
Was man halt machen kann, ist bei Überschuß mittels smarter Steckdose die Waschmaschine/Spülmaschine mittags einzuschalten, nur kann man das natürlich immer machen, auch ohne die Messung.

Allgemein ist der Akku beim BKW schon fragwürdig, weil der Überschuss mittags nach Abzug der Grundlast kaum groß genug ist um nach Wandlungsverlusten noch einen nennenswerten Vorteil rauszuziehen (der die Anschaffung des Akkus rechtfertigt).

Reden wir von einer großen PV Anlage ist diese Messtechnik schon wieder nicht zu gebrauchen.
Hier scheint es manchmal eher so, dass man Technik verkaufen möchte, für die es gar keinen Anwendungsfall gibt.
 
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Botcruscher schrieb:
Was soll der herstellerspezifische Käse? Shelly Pro 3EM Kompatibilität bzw. generell vernünftige Standards. Keine Ahnung warum jede Klitsche jetzt mit einem extra Smartmeter kommen muss.


Nuja. Eigentlich sind die Preise im freien Fall, kein Vergleich zu den Angeboten vor wenigen Jahren. Das Problem ist tatsächlich die Wirtschaftlichkeit. Nicht weil es 5, 7 oder 10 Jahre dauert sondern weil die Preise der Speicher schneller fallen als es die Einsparung beim Strom hergibt. Geräte wie der Noah oder die Marstek können auch ohne Probleme in bestehende Anlage geklickt werden. Wichtiger wäre mir wegen der Akkus eher ein Frostfreier Aufstellort. Daran werden viele scheitern. Die Ideen mit der Akkuheizung sind im Winter jenseits der Kölner Bucht absolut lächerlich. Deswegen sind Speicher auf 220V Basis interessant. Etwas mehr Verluste aber komplett unabhängig vom BHKW.
Mal aus Interesse von einem Laien: was ist denn der Unterschied beim heizen im Winter bei Standorten und der Kölner Bucht? Is da mehr Sonne? ISt es in der KB machbar, woanders nicht?

Für ein Heizgerät muss ich mindestens 800w anrechnen, im Winter wohl schwierig wenn man z.B. 8-10 Std täglich das Ding anhat.
 
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An der Integration scheitert es halt noch gravierend. Vor allem beim Smart Plug häufen sich jetzt schon die Beschwerden, dass sowohl die Appintegration wie auch die WLAN Anbindung unterirdisch schlecht funktioniert und auch das Webinterface hakt während die normalen Plug S (auch meiner Erfahrung nach) einwandfrei funktionieren. Stellt sich die Frage an wem es schlussendlich gescheitert ist und ob sich hier einfach zwei falsche Partner gefunden haben oder EcoFlow zu viel Einfluss aufs Produkt nehmen wollte.

Das Branding ist auch nur ein Marketingstunt. Geht auch ganz normal mit den jetzt schon am Markt befindlichen Shelly Produkten, was auch nachweislich (besser) funktioniert, am Ende aber auch nur eine DIY Behelfslösung ist. Da bin ich auch ganz bei @SavageSkull bei einer Kleinanlage ist das nicht sinnig und nur Spielerei für den Techniknerd. Genauso die Speicher. Die machen wenn überhaupt nur sinn, wenn man einen gedrosselten Wechselrichter mit vier Paneelen dran hat und schon früh am Tag auf seine 600/800 W kommt. Und dann auch nur, wenn die Grundlast im Haus/der Wohnung entsprechend klein ist oder für die Gartenlaube, da kenne ich einige die die EcoFlow dort nutzen. Aber ansonsten...
 
Mein Plan fürs neue Haus: 4x Solarpanels an nem HMS-1600-4T und Shelly Pro in den Sicherungskasten, dazu OpenDUT mit Home Assistant koppeln. Invest-Kosten absolut überschaubar.
So kann man dann wohl genau regeln, dass maximal 800W (Balkonkraftwerkregel) ins Netz gehen da HA Input und output sieht. Sollte noch weiterer Überschuss sein, kann das DUT sofort den HMS auf max 800W. runterdrosseln. Wenn die Klimaanlage im Sommer läuft darf der HMS gerne 1600W in mein Haus einspeisen da eh sofort verbraucht wird.

Kleine Speicher haben sich bei mir noch nicht gerrechnet. Da warte ich noch etwas, am Mark wird noch viel passieren.
 
SavageSkull schrieb:
Die Amortisation entsteht hierbei ja gerade durch die günstige Anschaffung.
ganz genau, deshalb hatte ich auch bei den Growatt mit ~1200€ für 4kWh schon etwas Bauchweh, aber im Moment sieht es so aus, als könnte ich das meiste an erzeugten Strom selber verbrauchen - und um genau das geht es ja schließlich.

Komme mit dem gesamten Haus gerade tatsächlich über die Nacht ohne Bezug vom Versorger, ändert sich ab Herbst natürlich durch die Wärmepumpe schlagartig :D
 
tree-snake schrieb:
Wenn die Klimaanlage im Sommer läuft darf der HMS gerne 1600W in mein Haus einspeisen da eh sofort verbraucht wird.
Und genau das darfst Du nicht und riskierst dass dir der Zähler ausgebaut wird, wenn das raus kommt. Es geht bei der aktuellen Gesetzeslage nicht darum, was du ins Netz einspeist sondern darum, dass du maximal 800W Erzeugerleistung vorhalten darfst. Unabhängig davon wie viel ins Netz geht oder nicht. Bei einem Eigenheim würde ich ohnehin direkt zur richtigen Ausführung raten, müssen ja nicht gleich die 10 kWp sein wenn es kostentechnisch günstiger ausfallen soll. Aber den minimalen Papierkram und den Stempel von der Fachkraft würd ich sofort mitnehmen und eine normale Anlage anmelden. Der Akt ist auch nicht größer als beim Netzbetreiber und dem Marktstammregister einen Eintrag zu veranlassen.
 
Nscale schrieb:
Bei einem Eigenheim würde ich ohnehin direkt zur richtigen Ausführung raten, müssen ja nicht gleich die 10 kWp sein wenn es kostentechnisch günstiger ausfallen soll.
Da der Kostenaufwand für Gerüst und Elektriker eh gleich ist und die Platten mittlerweile bei unter 60€ liegen macht es keinen Sinn so wenig aufs Dach zu schrauben. Die Frage heute ist eigentlich eher unter 25kWp bleiben oder drüber gehen.
 
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@Zer0DEV
Danke! Habe ich aber schon vorsichtshalber vor paar Tagen gemacht. Ging aber echt schnell.

@hennich
Habe mir die hier geholt, weil wir auch in 2 Jahren bauen können und ich dann das System weiterverwenden kann, das gibst es dann mit CB für 849€ und mir reicht erstmal 870W
https://www.ankersolix.com/de/produ...53z1-85-de-hes=&s_battery-a17c13z1-85-de-hes=
Das gabs es dann mit CB für 849€. Habe alles vorhin in 15min installiert und schon 0,07€ bisher gespart :D
Ich bin echt überrascht wie einfach das geht. Kein Wechselrichter etc. sondern nur kabel einstecken. Smart Meter wird dann Morgen noch installiert.
 
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Nscale schrieb:
Und genau das darfst Du nicht und riskierst dass dir der Zähler ausgebaut wird, wenn das raus kommt. Es geht bei der aktuellen Gesetzeslage nicht darum, was du ins Netz einspeist sondern darum, dass du maximal 800W Erzeugerleistung vorhalten darfst.
Die Netzbetreiber gehören für so einen Unfug, den sie dem Gesetzgeber ins Ohr gelegt eigentlich hinter Gittern. Das die eine derartige Korruption, Entschuldigung Lobby haben ist ein Unding.
Das da darf man in jedem anderen EU Land, nur in Deutschland bei den Paragraphenreitern nicht.
 
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paganini schrieb:
@hennich
Habe mir die hier geholt, weil wir auch in 2 Jahren bauen können und ich dann das System weiterverwenden kann, das gibst es dann mit CB für 849€ und mir reicht erstmal 870W
https://www.ankersolix.com/de/produ...53z1-85-de-hes=&s_battery-a17c13z1-85-de-hes=
Das gabs es dann mit CB für 849€. Habe alles vorhin in 15min installiert und schon 0,07€ bisher gespart :D
Ich bin echt überrascht wie einfach das geht. Kein Wechselrichter etc. sondern nur kabel einstecken. Smart Meter wird dann Morgen noch installiert.
Witzig, genau die hatte ich mir auch ausgesucht vor ca. 2 monaten. Ist jetzt nochmal ca. 300 euro billiger geworden. Genau, ich seh hier auch Ausbau für Später. Sehr schön. Danke für deine Antwort :)
LG
 
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SavageSkull schrieb:
Reden wir von einer großen PV Anlage ist diese Messtechnik schon wieder nicht zu gebrauchen.
Hier scheint es manchmal eher so, dass man Technik verkaufen möchte, für die es gar keinen Anwendungsfall gibt.
Hey Kollege,

gerne möchte ich dir ein passendes Beispiel mit meiner PV-Anlage (4,86KWhp aktuell, bald 7,86Kwhp) geben: Ein Laderegler für mein E-Auto, welcher dafür sorgt, dass das Auto nahezu ausschließlich nur mit PV-Überschuss-Strom geladen wird. Funktioniert super und ist höchst komfortabel. Kann ich absolut nur weiterempfehlen, wenn man die Möglichkeiten hat. Beides sind Geräte von Go-E.

LG

Micha
 
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