Sicherung fliegt bei Anschalten von Steckerleiste raus

Esteba

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Ich bin vor einiger Zeit umgezogen und habe in meiner neuen Wohnung ein Problem mit der Stromversorgung: Wenn ich die 6-fach-Steckerleiste anschalte, an der der Desktop-PC mit Zubehör (zwei Monitore und Boxen) hängt, fliegt öfters mal die Sicherung raus und das Licht geht in der ganzen Wohnung aus. Das passiert vielleicht jedes 10. Mal, jedoch anscheinend öfter, wenn noch mehr Geräte (Konsole, Stehlampe) an der Leiste hängen. Ich versuche also, ein bisschen zu delegieren, aber in meiner alten Wohnung hing genau die gleiche Anzahl von Geräten an der Steckerleiste und es war nie ein Problem.
Ich habe es auch schon mit der anderen Steckdose gleich daneben probiert - selbes Problem.

Ich habe diesen Thread gefunden, in dem jemand ein ähnliches Problem hatte. Dass es an einem defekten Netzteil liegen könnte, wie dort häufiger vorgeschlagen wurde, halte ich jedoch für eher unwahrscheinlich, da es in der alten Wohnung ja wie gesagt keine Probleme gab. Und ja, die Sicherung in diesem Haus ist so ein Uralt-Ding, mit einem Pin zum Reindrücken, nachdem es geknallt hat. Leider kenne ich mich auf dem Gebiet gar nicht aus.

Meine erste Maßnahme wäre jetzt gewesen, mir mal eine neue Steckerleiste zuzulegen, um auszuschließen, dass es an der liegt. Ist das sinnvoll und sollte ich dabei auf irgendetwas achten?
 
Was für Leitungsschutzschalter (aka Sicherungen) sind denn verbaut? H, A,B,C etc.? Mit viel viel Ampere?

Sieht dann z.B. so aus: B16 (Charakteristik B mit 16 Ampere Nennstrom)
 
Kauf dir weitere Steckerleisten und trenn die geräte auf... Investition Summe von ~15 € :-)

dann kannst durch hintereinander einschalten erkennen wo das problem liegt
Durchaus möglich das das Netzteil "verreckt" ist , halten ja auch net ewig.
 
Esteba schrieb:
Und ja, die Sicherung in diesem Haus ist so ein Uralt-Ding, mit einem Pin zum Reindrücken, nachdem es geknallt hat. ?

Ahja diese Uralt- Automaten. Die kann man vergleichen mit den heutigen FI-Schutzschaltern. Wenn die Teile in die Jahre kommen reagieren die oft zu früh und daher fliegt das Teil so oft raus. Schraub den Automaten raus und dreh eine "normale" Sicherung rein. Dann sollte das nicht mehr passieren. Nachteil ist, dass du falls sie mal aus einem anderen Grund kommt, du eine neue brauchst.
 
Wenn Du glaubst, es könnte an der Steckerleiste liegen: Alles ausstecken und dann Leiste einschalten.
Dann kannst Du auch wieder ausschalten, und je einzeln einstecken und einschalten. Dann noch einmal die Summe einstecken und einschalten.

Vielmehr dürfte es sein, daß die Summe der Spitzenströme der Netzteile im Einschaltvorgang eine gealterte Sicherung in die (Fehl-)Auslösung zwingen. Kann also gut sein, daß die Sicherung durch eine Elektrofachkraft getauscht werden sollte. Mit Glück stellt dies keine erhebliche Änderung dar, da ja lediglich ein Bauteil gleicher Funktion als Ersatz für ein defektes Bauteil eingebaut wird. :)
 
Da kommt der hiermit aber billiger davon.
 
An dem Kreis wo deine derzeitige Leiste hängt, hängen auch noch andere Geräte und die Einschaltlast ist zu hoch. Bedeutet die Wohnung müsste mal saniert werden, das die Räumlichkeiten mehre Kreise und jeder Raum für sich abgesichert wird.

Dein jetzige Vorgehensweise. Einige Geräte aus der Leiste nehmen und in eine andere Stecken (aufteilen) und die Leisten nacheinander einschalten und nicht auf einmal.

Sicherung Austausch selber sein lassen. Wenn etwas passiert bis du hinterher dafür verantwortlich, weil du kein Fachwissen besitzt und falsch gehandelt hast.
 
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the_nobs schrieb:
Kauf dir weitere Steckerleisten und trenn die geräte auf... Investition Summe von ~15 € :-)

dann kannst durch hintereinander einschalten erkennen wo das problem liegt
Durchaus möglich das das Netzteil "verreckt" ist , halten ja auch net ewig.
Das "Problem" ist, dass es ja auch nicht jedes Mal passiert, sondern ein gewisser Zufallsfaktor mit drin zu sein scheint. Da kann ich dann also wenn ich Pech habe hundert mal ein und ausschalten und beim hunderteinsten Mal hätte es geknallt...

Wenn das Netzteil meines PCs "verreckt" wäre, müsste sich das nicht noch anderweitig bemerkbar machen?


Hab jetzt nochmal nachgeschaut: Dieser Sicherungsschalter hat die Bezeichnung Sursum SP2. Auf dem Schalter in der Mitte steht 10 L. Wenn das weiterhilft.

Wenn es jetzt wirklich an der veralteten Sicherung liegt, was genau muss dann ausgetauscht werden und was kommen da für Kosten auf mich zu?
 
Neuer FI-Schalter wäre dann vielleicht auch mal ne Überlegung wert...

OMG... das ist ein uralt 10A.

Frag am besten den örtlichen Elektriker!
 
Esteba schrieb:
Das "Problem" ist, dass es ja auch nicht jedes Mal passiert, sondern ein gewisser Zufallsfaktor mit drin zu sein scheint. Da kann ich dann also wenn ich Pech habe hundert mal ein und ausschalten und beim hunderteinsten Mal hätte es geknallt...

An dem Stromkreis und der Sicherung muss nur noch der Kühlschrank hängen. Wenn der Motor mal läuft zur Kühlung und du schaltest die Leiste ein, dann fliegt sie. Ich denke in der Art wird es bei dir sein.

Wie schon geschrieben die Wohnung gehört saniert. Die kosten hat der Vermieter zu tragen. Weiter macht er sich schon seit 20 Jahren strafbar. Den seit den 90er Jahren haben Eigentümer dafür zu sorgen das ein gewisser Grund in Sache Elektrik besteht. Informiere mal einen Elektrik Meisterbetrieb. Der freut sich nämlich das er dein Vermieter einen Kostenvoranschlag machen kann und er in der Verantwortung ist, die Sache zu sanieren.
 
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Es wäre interessant, was für ein NT du hast. Ich selber habe ein beQuiet NT und nach meiner Recherche ist das wohl ein bekanntes Problem bei den älteren beQuiets. Bei mir fliegt die Sicherung auch recht zufällig beim Einschalten raus. Aber nicht wenn der Rechner an der Mehrfachsteckdose hängt, sondern auch wenn er alleine an einer Schuko-Dose hängt und das NT über den Kippschalter eingeschaltet wird. Das Problem ist bei mir in meinen letzten 3 Wohnungen und in verschiedenen Räumen aufgetreten. Daher kann eine defekte Sicherung ausgeschlossen werden. Der Einschaltstrom bei den beQuiet Netzteilen ist einfach zu hoch :(
Habe auch schon mit der Überlegung gespielt die B16 gegen eine C16 zu tauschen oder einen Einschaltstrombegrenzer zu kaufen. Wobei erstere Lösung günstiger und dauerhafter wäre. Habe schon öfter gehört, dass die Einschaltstrombegrenzer nach 2-3 Jahren kaputt sind.
 
@acidarchangel

Beim TE ist nichts mit 16A abgesichert. Das ist so alt bei dem, das ist der Stand aus den 60er Jahren oder noch älter bestimmt.

Der wird noch niemals Drehstrom (3Phasen) in seiner Wohnung haben. Ein normalen Herd kann er wahrscheinlich nicht richtig betreiben. Wahrscheinlich kochen auf nur zwei Platten von den vieren oder nur den Backhofen benutzen. Alles zusammen wird bei der schlechten Elektrik nicht gehen.
 
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@obz245: Dennoch wollte ich auf die Problematik der beQuiet NTs hinweisen. Sonst hat er demnächst evtl. eine B16 drin und das Problem besteht weiterhin ;)
Das die vorhandene Absicherung getauscht werden sollte, ist richtig und steht auf einem anderen Blatt ;)
 
acidarchangel schrieb:
Es wäre interessant, was für ein NT du hast. Ich selber habe ein beQuiet NT und nach meiner Recherche ist das wohl ein bekanntes Problem bei den älteren beQuiets. Bei mir fliegt die Sicherung auch recht zufällig beim Einschalten raus. Aber nicht wenn der Rechner an der Mehrfachsteckdose hängt, sondern auch wenn er alleine an einer Schuko-Dose hängt und das NT über den Kippschalter eingeschaltet wird. Das Problem ist bei mir in meinen letzten 3 Wohnungen und in verschiedenen Räumen aufgetreten. Daher kann eine defekte Sicherung ausgeschlossen werden. Der Einschaltstrom bei den beQuiet Netzteilen ist einfach zu hoch :(
Habe auch schon mit der Überlegung gespielt die B16 gegen eine C16 zu tauschen oder einen Einschaltstrombegrenzer zu kaufen. Wobei erstere Lösung günstiger und dauerhafter wäre. Habe schon öfter gehört, dass die Einschaltstrombegrenzer nach 2-3 Jahren kaputt sind.

Mein Einschaltstrombegrenzer ist mindestens 5 jahre alt und der funktioniert immer noch und ich habe auch eine 16 A Sicherung drin und trotzdem flogen ohne Strombegrenzer die Sicherung manchmal raus
 
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Ich benutze seit 7Jahren Jahren beQuiet. Insgesamt komme ich auf 3 gekaufte Netzteile. Zwei sind weg vom Verkauf der Rechner. Alle haben bei mir gehalten und eins hält ja immer noch und machten / machen keine Probleme. Muss auch sagen, das ich seit 14 Jahren in einen guten Mietshaus in der Mitte von Münchner City wohne.
 
obz245 schrieb:
Wie schon geschrieben die Wohnung gehört saniert. Die kosten hat der Vermieter zu tragen. Weiter macht er sich schon seit 20 Jahren strafbar. Den seit den 90er Jahren haben Eigentümer dafür zu sorgen das ein gewisser Grund in Sache Elektrik besteht. Informiere mal einen Elektrik Meisterbetrieb. Der freut sich nämlich das er dein Vermieter einen Kostenvoranschlag machen kann und er in der Verantwortung ist, die Sache zu sanieren.
Ist natürlich eher unangenehm, gerade erst eingezogen zu sein und schon Ärger zu machen. ;) Meine Vormieterin scheint ja keine Probleme gehabt zu haben, aber die hatte natürlich auch keinen gaming-tauglichen Desktop-PC...

Bei meinem Netzteil handelt es sich in der Tat um ein be quiet!: Und zwar um ein Straight Power E9 400W.
 
Es ist dein Recht Ärger zu machen. Dein Vermieter kann nicht Geld nehmen und dich in ein Rattenloch wohnen lassen. Das ganze nennt sich Brandschutz in deinen Fall, was längst überarbeitet hätte müssen. Wenn es mal anfangen zu brennen, wegen veralteter Elektrik und du kommst dabei um ...... überlege es dir mal. Und das Dank deines Vermieters, der sich über Jahre drückt. Würde mir bei so einen Vermieter der mit der Gesundheit seiner Mieter spielt, mir das überlegen ob ich da wohnen würde. Möchte auch nicht wissen wie bei dir das Bad und generell die Wasser Leitungen aussehen.
 
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obz245 schrieb:
Das ganze nennt sich Brandschutz...

Da gibt es allerdings wieder etwas das nennt sich Bestandsschutz, solang der Vermieter nichts an der Anlage ändert, kann er sie auch bei Stand 1959 belassen.

EDIT: Wie schon zuvor geschrieben, ist es für dich da einfachste den Sicherungsautomaten zu tauschen oder einfache Schmelzsicherungen mit einer Schraubkappe zu verwenden. Die Kosten sollte dann auch der Vermieter/Eigentümer tragen.
 
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