News Sicherungen und Backups: Habt ihr schon mal Daten verloren und wie schützt ihr euch?

AlphaKaninchen schrieb:
Aber sollte ein ZFS RAID nicht genau dafür sorgen das dieser Sektor dann von einer anderen HDD stammt?
Wenn man ein Raid 0 macht nicht 😅 Ich dachte, dass ZFS kaputte Sektoren erkennt. Bzw. die Festplatten da auch Schutzmechanismen haben. Aber... so war es nicht. Habe jetzt privat auch ein "richtiges" Raid aufgezogen (mit neuen Festplatten) und eine weitere Platte für ein Cold Backup vom Raid.
 
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K3ks schrieb:
Klar sollten Backups und das "HowTo" mehr propagiert werden, aber der ganze Kram ist doch kein Neuland mehr... Da bin ich deutlich mehr Team "Kein Backup, kein Mitleid".
In unserer Blase komplett verständlich, aber wir sind halt nicht alle.
Mein Vater geht auf die 90 zu, meine kleinen Geschwister zwischen 50 und 60, Backup, ist das eine Vorspeise oder ein Nachtisch.
Würde ich mich nicht kümmern um die gesamte Hardware, Software, Backups ... wäre es düster im Schacht. Muss man dies verstehen, nein, aber viele ältere, mit denen ich oft zu tun habe, sind komplett überfordert und fühlen sich aus der Zeit gefallen.
 
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Unsere Kinder waren 2007 wenige Jahre alt, beim Kopieren der Kinderfotos von einer HD in einer docking station auf einen PC habe ich aus Versehen am Kabel gezogen, die docking station kippte im Betrieb vom Tisch und die Platte war hin. Zum Glück hatte ich 2 Wochen davor Backups mit trueimage auf DVDs gezogen ... insgesamt 6 DVDs. Jetzt ist das mit DVDs so ne Sache ... ein cluster Fehler und das ganze Image ist nicht lesbar. Ich habe Blut geschwitzt, bis das Image von den DVDs wieder eingelesen war. Das waren die einzigen gesicherten Kinderfotos, mit einer ixus gemacht. Wenige Wochen danach habe ich mir eine NAS gekauft, zwecks Backup. Ein halbes Jahr später habe ich mir noch eine 2. NAS in den Keller meiner Eltern gestellt, 2x in der Woche erfolgt nachts ein sync der beiden NAS über den VPN-Tunnel der beiden Fritz-Boxen.
 
Ich wundere mich immer wieder über die großen Datenmengen, die von Privatpersonen gespeichert werden.
Private Fotos, Videos, Mutimediadaten und Dokumente benötigen doch gar nicht so viel Speicherplatz, dass man ein NAS mit z. B. 2 x 18 TB Speicher benötigt. Mich würde wirklich interessieren, warum ihr als Privatnutzer so viel Festplattenspeicherplatz benötigt und welche Art von Daten ihr darauf speichert und doppelt sichert.
Dass Unternehmen viel Speicherplatz benötigen, ist mir klar, aber dass Privatnutzer z.B. 36 TB Speicherplatz benötigen, kann ich echt nicht nachvollziehen.
 
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Ich sichere mittlerweile nur noch Software und Daten für die ich Geld ausgegeben habe oder Daten die ich selber produziert habe, z.B. selber gemachte Fotos, Korrespondenz mit Behörden, Versicherungen, Banken, etc.,
bei allen anderen Daten bin ich mittlerweile komplett schmerzbefreit... wenn weg dann sind diese eben weg.

Was Medien mit Datenverlust betrifft... bislang bei mir einige Disketten, ein USB-Stick, mehrere CD-R und DVD-R... aber noch keine defekten HDD oder SSD.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider ja 😞
Ich habe noch eine externe Trekstor HDD und da ist gefühlt meine ganze Jugend drauf aber da steil bekomme ich nicht mehr gestartet...😫
Vielleicht sollte ich al versuchen es zu reparieren. Danke für den Beitrag und den Gedankenanstoß liebes CB-Team 👍
 
Ich habe sogar schon mehrfach Daten verloren, entweder hab ich die physischen Datenträger verlegt/verloren oder die Daten digital verlegt und die Versionierung reichte dann nicht soweit zurück. War ab er alles noch im Ramen und daher kein Grund das Sicherungskonzept zu ändern.

Und allgemein bin ich ein kleines Glücksschweinchen was Datenverlust angeht, mir ist noch nie ein RAID/FS gecrasht oder ne Platte vor der Evakuierung abgeraucht.
 
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Ich wünsche wirklich niemandem ungewollten Datenverlust, aber es gibt eine Kategorie an Personen, mit denen ich NULL Mitleid habe. Diese Personen zeichnen sich durch genau drei Eigenschaften aus. übertrieben paranoid, geizig und arrogant.

1. würden sie niemals ihre Daten "der Cloud" anvertrauen, denn Google und M$ und wasweißichnoch sind alles Verbrecher. (was ja theoretisch richtig ist, aber immerhin bekommt man als Nutzer ja auch was für seine Daten, und verschlüsselung wäre ja auch möglich..)

2. darf es nichts kosten!

3. sind sie aber zu faul (und zudem leider oft schlichtweg zu doof), selbst ein Backup mit open source tools anzulegen - wenn sie überhaupt mal fragen, wie das geht.

und genau diese Personen stehen dann bei mir auf der Matte mit ihrem durchnäßten "Händi" oder ohne den geklauten Laptop, und fragen mich, wie sie an ihre Daten kommen. :rolleyes:
 
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SuperDonkey schrieb:
Ausreden gibt es hier nicht mehr. Wer im 21. Jahrhundert nicht gelernt hat, dass so etwas obligatorisch ist, der lernt durch Schmerz.
Oder lernt es gar nicht und fasst die heiße Herdplatte immer und immer wieder an. 🤷
Makami schrieb:
In unserer Blase komplett verständlich, aber wir sind halt nicht alle.
Ich weiß wie DAUs sind und die meisten sind halt DAUs. ^^
Sicherlich werden sich einige wieder über den Begriff "DAU" weniger freuen, aber 🤷.
Makami schrieb:
Mein Vater geht auf die 90 zu, meine kleinen Geschwister zwischen 50 und 60, Backup, ist das eine Vorspeise oder ein Nachtisch.
Würde ich mich nicht kümmern um die gesamte Hardware, Software, Backups ... wäre es düster im Schacht. Muss man dies verstehen, nein, aber viele ältere, mit denen ich oft zu tun habe, sind komplett überfordert und fühlen sich aus der Zeit gefallen.
Ich kenn das alles nur zu gut, egal ob Familie, Freunde oder Bekanntenkreis, aber ich mache privat bis auf Ausnahmen auch kein IT-Zeugs mehr.
 
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Lang ist es her:
Code:
mkfs -t ext2 /sda
statt
Code:
mkfs -t ext2 /sda4
 
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Ich habe verschiedene Backup-Konzepte für verschiedene Daten. Dementsprechend passen die Antworten nicht.

Die Frage ist vor allem gegen was man sich schützen möchte. Feuer, Wasser, versehentliches Löschen, versehentliches Verändern, Ransomware, Polizei, Atomkrieg, das Vergessen von Passwörtern und vieles mehr. Und möchte man quasi ein Backup haben das sofort einspringen kann oder reicht es aus, dass man die Daten erst wiederherstellt, wenn man Zeit hat.

Allein schon hier öffentlich darüber zu schreiben, kann bereits manche Backups gegen manche Gefahren ad absurdum führen.

Ich verlor Anfang der 2000er viele Daten, weil ich die falsche Festplatte bei einer Windows-Installation formatiert hatte. Datenwiederherstellung war nur begrenzt möglich. Außerdem verlor ich Daten die ich damals verschlüsselt hatte und deren Passwort ich vergaß. Die Daten habe ich noch, aber leider nur verschlüsselt. Mir fällt es nicht mehr ein. Seit dem habe ich aus meinen Fehlern gelernt.
 
Toms schrieb:
Ich hasse diesen Spruch "Kein Backup, kein Mitleid" wie die Pest.
Ich mag ihn nicht, aber ich versuche schon zu vermitteln das man dies in Zukunft verhindern kann, auch Pro aktiv im voraus habe z.B. schon Verwandten alte SSDs und HDDs in die Hand gedrückt als sie mir beim Sortieren von Fotos auf einer alten HDD nicht bestätigen konnten das es ein Backup gibt.
 
K3ks schrieb:
Ich kenn das alles nur zu gut, egal ob Familie, Freunde oder Bekanntenkreis, aber ich mache privat bis auf Ausnahmen auch kein IT-Zeugs mehr.
Ich gehe auch nicht mehr mit diesen Skills hausieren, weil man sonst andauernd wegen Kinkerlitzchen angerufen wird. Mein Endgegner sind die Eltern, die sich "wegen Strahlung", "Geld" oder "zu kompliziert" weigern, eine Sicherung ihrer Daten anzulegen. Da wäre im Zweifel nichts wichtiges dabei, aber wenn die Familienurlaubsbilder mal weg sind, weiß ich, wer angerufen wird :D.
 
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Als ich noch klein war (12 oder so) ist mir meine 40GB IDE HDD abgeraucht und ich hatte alles verloren (war natürlich nicht viel). Seither immer Backup gemacht und nie mehr was verloren, aktuell Time Machine Backups vom MacBook.
 
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Ich habe mal Half-Life 1 deinstalliert. Der Uninstaller hat damals einfach seinen Über-Über-Ordner gelöscht. Blöd, wenn man nicht im Standardpfad installiert hatte... Hat mich einige Spielstände von anderen Spielen gekostet, aber ob die Teil eines Backups gewesen wären, sei mal dahin gestellt. Insgesamt eher Glück im Unglück.
 
K3ks schrieb:
Sicherlich werden sich einige wieder über den Begriff "DAU" weniger freuen
Passt doch, wir sind alle in irgendwelchen Bereichen ein „DAU“, mir ist noch niemand begegnet, der alles kann oder weiß in allen Dingen des Lebens.

K3ks schrieb:
auch kein IT-Zeugs mehr
Verständlich und da bin ich dabei, wenn es zum Zweitjob ausartet, ist es genug und an der Zeit, nein zu sagen.
 
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@Vitche
Wenn du ein Backup deiner privaten bzw. wichtigen Daten erstellst, wie?
Mir fehlt ein Punkt wie "Andere/Physische Medien (LTO, Optisch, etc.)".

Zu einem sicheren 3-2-1 Backup gehört halt auch ein anderes Medium.
Für mich fällt da ein einfaches externes Laufwerk raus, weil das ootb nicht nur im Read-Only Mode läuft. Sobald ich das unwissentlich an ein korrumpiertes System anstecke ist das potentiell auch nicht mehr sicher.
NAS hängt von der konfiguration ab, grundsätzlich ist das für die privaten Geräte meist als ein externes Laufwerk, aber ans Netzwerk angebungen, anzusehen. Plus man ist bei der NAS im gewöhnlichen Netzwerk potentiell über irgendwelche Backdoors angreifbar.

Für meine Sicherungen habe ich:
  • quasi ein Manuelles Raid 1 für wichtige und halbwegs wichtige Daten.
  • wichtige Daten haben eine kopie auf einem anderen System
  • wichtige Daten sind ebenfalls auf optischen Datenträgern gesichert (einfach reicht, idr. brauchen die keine Versionierung)
  • sensible Daten sind teils verschlüsselt (die verschlüsselten befinden sich zudem auf einem externen Laufwerk) und darüber hinaus habe ich eine Versionierung auf optischen Medien rückwirkend bis anfang der 2000er.
 
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Bisher sind mit nur altes HDDs mit <500GB gestorben und seit vielen Jahren nutze ich gar keine HDDs mehr.
Meine SSDs laufen so gut, das sie mich vermutlich überleben werden.

Auch hatte ich mal 2 Flashsticks die kaputt gegangen sind. Einer altersbedingt, der andere mechanisch.
Beide waren aber noch geradeso funktionsfähig und konnten ausgelesen werden.
Allerdings hatte ich keine einzigartigen Daten drauf, ergo sie waren damals für den Transport von PC A zu PC B in einem anderen Haus genutzt worden.

Das einzige was mir wichtig ist auf dem PC sind die Passwörter/Konten, naja und ein wenig mein Spielefortschritt.
Für ersteres habe ich Backups an 2 Orten, die ich manuell ab und zu sichere.
Spielstände gehen u.a. über die Steam-Cloud.
Persönliche Bilder oder sonstige wichtige Daten habe ich nicht auf dem PC.
 
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