News Sicherungen und Backups: Habt ihr schon mal Daten verloren und wie schützt ihr euch?

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Ich hab auch schon daten verloren, da mir mal ne SD Karte im Phone gestorben ist, die ging nur noch so halb, aber Bilder hatten leider alle Fehler.....


Meine Sis. ist auch mal ne externe Platte gestorben leider alle Kinderbilder weg....


Wichtges mache ich jetzt immer auf de externe und auf nem Stick alle halbe Jahre wirds aktuallisiert.

Und sehr wichtige Bilder z.b lass ich klassisch entwickeln.
 
Einmal habe ich aus Versehen anstatt ein Bild (auf einen alten Android Telefon, da gab es noch kein Papierkorb oder ähnliches) die ganze „Galerie“ der Fotoaufnahmen gelöscht, die man immer so umständlich von Telefon zu Telefon synchronisiert aber nie wirklich richtig gesichert hat. Knapp 1700 Fotos von drei Urlauben unwiederbringlich futsch.

Seitdem synchronisiere ich unrekonstruierbare Daten wie Digitalfotos mehrfach automatisch lokal und in die Cloud und verwende via Duplicati davon noch eine versionierte Sicherung auf eine andere Cloud. Mittlerweile liegen meine Fotos auf dem Smartphone, in der iCloud, bei Microsoft in der Cloud und lokal auf einen NAS. Nie wieder Foto-Erinnerungen verlieren. Das habe ich mir vorgenommen. Und ja, ich arbeite seit 27 Jahren in dem Business, ich hätte es besser wissen müssen bla bla victim blaming. Fehler passieren den Besten, die richtigen Schlüsse daraus abzuleiten ist wichtig.
 
Hatte damals vor über 20 Jahren ein nerviges Geräusch im Computer gesucht und nach und nach im Betrieb Komponenten ab- und angeklemmt. Die HDD fand das nicht gut. Aber anscheinend war es ein Garantiefall. 😄

Später alles auf CDs und DVDs neben Raid 1 gesichert, aber fast alle Discs waren Jahre später schrottreif. Was für eine Geldverschwendung. Wusste damals nicht, dass diese Discs nicht langlebig waren. Nur wiederbeschreibbare Discs sind lange lesbar gewesen. Aber wurden von mir auch entsorgt.

Jetzt habe ich an zwei Standorten jeweils ein Backup auf einer externen HDD. Plus jeweils ein Rechner.
 
steff0rn schrieb:
Ich hasse es, wie manche Leute schon in der Zwischenablage "Kein Backup? Kein Mitleid" parat haben! :mad:
Ich verstehe wiederum nicht deine Aggressivität, gegenüber der anderen Meinung.

Was muss noch geschehen das es die Leute verstehen, wo du sagen würdest das DU nur begrenzt Mitleid gegenüber denjenigen hast? Ernst gemeinte frage.

Es gibt den Word Backup Day, der immer wieder zu dem Datum in diversen Nachrichten/Medien öffentlich wirksam erwähnt wird, auch Microsoft nervt einen (schon fast penetrant) regelrecht mit deren Cloud-Produkt OneDrive.

Es ist ja nicht so das es nur ausfälle gibt die gefühlt überwiegend Nerds auf dem Schirm haben, was ist wenn die Platte (bzw das gesamte Gerät wo sich die Platte befindet) gestohlen oder im Feuer bzw Löschwasser vernichtet wird, diese Szenarien ist sich jeder bewusst - denn dies ist bei allen Sachen möglich.
 
Einmal von Raid auf neue Platten umgestiegen. Als Zwischenspeicher eine neue externe Festplatte benutzt. Größter Fehler. Nach dem Backuperstellen ist diese sofort kaputtgegangen. Leider hatte ich mein altes Raid schon formatiert. Durch Datenrettung in Ungarn konnte ich diese kostengünstig wieder instandsetzen. Seitdem ein Raid, ein physisches Backup, und noch eine Cloud für Dokumente.
 
Bis her hatte ich immer das Glück das Crystal Disk Info vorher warnte.
Eine Samsung 501LJ glaub ich, bin mir nicht sicher HDD Crystal sagte vorsicht.
Neue 1 TB HDD bei Amazon bestellt am nächsten Tag extern angeschlossen.
Daten rüber kopiert 24 Stunden später wurde die HDD im BIOS nicht mehr angezeigt.
Das BIOS zeigte vor Crystal Disk Info eine Meldung an.
SMART FAIL please backup und replace HDD. Das war ein Asus z97-A Board.
Mindenstens monatlich wird die Platte mit den wichtigen Daten auf 2 externe HDDs gesichert.
WIndows sichert sich per Paragon täglich selbst auf eine interne HDD.
Bilder Dokumente sind doppelt vorhanden auf PC und Laptop.
Liebe Grüße.
 
M.Ray schrieb:
Habe Anfang der 90er einmal Daten auf ein paar Disketten verloren, seitdem halte ich alle wichtigen Daten mit der 3-2-1-Backup-Regel vor.

Und trotzdem hat es mich noch einmal erwischt:

Ich wollte Urlaubfotos von einer MicroSD-Karte auf das NAS sichern, die Karte fällt mit hinunter, ich fahre mit dem Schreibtischstuhl ein Stück zurück, um sie aufzuheben und dann... höre ich nur ein lautes "Knacks"!
Ich habe mithilfe einer Stuhlrolle die Karte dermaßen massakriert, dass sie in zig Teile zermahlen wurde.
Manchmal hat mam einfach nur Pech. 🤷‍♂️
Kein Backup, kein Mitleid ... duck und wech. :mussweg:
jk, jk, bitte aufhören zu hauen :D

Aber ja, genau so blöde Geschichten sind der Grund warum Profis normal eben Dual-Card Slots in der Kamera haben. Weil, der Kunde hat für Kein Backup dann wirklich kein Mitleid.
 
Vor ca. 22 Jahren habe ich mir mal meine HDDs komplett formatiert bei einer Installation von Suse-Linux. Damlas hatte ich noch nicht die große Ahnung. Heute passiert mir das nicht mehr.
Aktuell sichere ich auf mein NAS, meine lokale Nextcloud und eine gehostete Nextcloud.

Bis jetzt war alles prima und ohne Probleme.
 
Meine Strategie gegen Datenverlust: Einfach wenige Daten haben, bei denen der Verlust weh täte. Das ist im Wesentlichen der Inhalt meiner "Arbeit" genannten Partition (rund 100 GB), den ich regelmäßig auf einer externen SSD spiegel. Der Verlust meiner Betriebsystem-, Games- oder Datengrab-Partitionen wäre zwar ärgerlich, aber das sind alles Daten, die wiederbeschafft werden können.
 
Einmal passiert, die HDD hatte klick-of-death, alle Daten und Backup waren komplett auf der Platte, alles weg, wow.
Passiert mir nicht mehr: im PC auf SSD und auf HDD, auf NAS RAID 1, Google Drive gespeichert mit Versioning und ab und an auf externen HDD
 
Ich habe mal was runtergeladen und einen Trojaner erwischt. Da ich Backups nicht so häufig mache, waren Bilder von einem Urlaub (2015) weg. Denke, das kann man verschmerzen.
Immerhin habe ich am letzten Prime Day noch eine günstige SSD geschossen und nach 2 Jahren mal wieder ein Backup gemacht.
 
Oh btw, bei mir läuft 3-2-1, komplett mit Off-Site und Brandschutzsafe.

Aber um ehrlich zu sein, dafür ist die Backup Frequenz so 1-2 im Jahr. Kinderfotos und so Zeug wird dazu zusätzlich schlicht sortiert und jedes Jahr als Best-of gedruckt und mit der Familie geteilt, das ist das beste Backup.

Die Raws hingegen, so 4TB rum mittlerweile, die liegen dann halt mit im Safe. Meine Frau ist leider ein Digitaler Messie und kann keine Bilder löschen. ;-)
 
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blende11 schrieb:
Ich wundere mich immer wieder über die großen Datenmengen, die von Privatpersonen gespeichert werden.
blende11 schrieb:
aber dass Privatnutzer z.B. 36 TB Speicherplatz benötigen, kann ich echt nicht nachvollziehen.

Wenn man nur von den eigenen Gewohnheiten, bzw. dem eigenen Nutzverhalten ausgeht mag das sein.

Videos und Bilder während dem Urlaub oder allgemein mache ich z.B. minimum in 4K60, sowie höchstmögliche Auflösung für Bilder. Da kommt dann halt auch schon einiges zusammen.

Es gibt auch viele, welche ihre BluRay Sammlung digitalisieren um diese im Heimnetz streamen zu können, da kommt auch einiges an Platzbedarf zusammen.

Auch wenn man sich heutzutage Musik bei Amazon oder anderen Plattformen kauft, kann da auch einiges an Platzbedarf aufkommen, wenn die Sammlung größer wird.
 
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sverebom schrieb:
Meine Strategie gegen Datenverlust: Einfach wenige Daten haben, bei denen der Verlust weh täte. Das ist im Wesentlichen der Inhalt meiner "Arbeit" genannten Partition (rund 100 GB), den ich regelmäßig auf einer externen SSD spiegel. Der Verlust meiner Betriebsystem-, Games- oder Datengrab-Partitionen wäre zwar ärgerlich, aber das sind alles Daten, die wiederbeschafft werden können.
Halte das sehr ähnlich.
Die wirklich wichtigen Daten werden in der Cloud gesichert mit 2 Endgeräten die ich regelmäßig nutze und die beide so eingestellt sind, dass sie ALLE Daten immer auch lokal speichern.

Mehr halte ich für den 0815 User für Paranoia.

Da müssten dann schon 3 Systeme an (mindestens) 2 verschiedenen Orten gleichzeitig hops gehen, damit die Daten weg sind.
 
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