News Sicherungen und Backups: Habt ihr schon mal Daten verloren und wie schützt ihr euch?

Ich setze für meine Daten auf RAID 1 (automatisch und fortlaufend gespiegeltes Laufwerk)
RAID ist aber kein Backup! Das ist ganz wichtig zu verstehen, es hilft bei Laufwerkausfall, aber nicht bei Datenverlust oder versehentlichem Löschen. Somit ist es in keinster Weise ein Backup.
Dass es bei einer Webseite wie Computerbase überhaupt als solches betitelt wird finde ich schwach. Das suggestiert, das wäre legitime Backup Möglichkeit.

Ich persönlich nutze 3-2-1 Regel für meine Backups.
NAS Daten werden täglich auf externe HDD und zweite NAS gesichert, welche bei meinen Eltern steht.
Somit habe ich 3 Kopien, zwei Speichertypen und 1 offsite Backup.

Sowas wie Keepass Datenbank ist dann auf jedem Gerät vorhanden und wird bei jedem Start von Keepass synchronisiert.
 
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blende11 schrieb:
Mich würde wirklich interessieren, warum ihr als Privatnutzer so viel Festplattenspeicherplatz benötigt und welche Art von Daten ihr darauf speichert und doppelt sichert.

Schon mal was von 3D Druck gehört mein Nas hat 96TB und ist halb voll
 
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Gullveig schrieb:
Die einfachste Möglichkeit für Datensicherung ist eine Cloud.
Klar, 8TB in die Cloud... aber wirklich nicht. Würde sehr, sehr lange dauern und auch extra Geld kosten, ganz zu schweigen vom fragwürdigen Datenschutz. Viel einfacher, eine (oder mehrere) USB Platte(n), geht schneller und kann ich an einem geeigneten Ort ablegen
 
Flossen_Gaming schrieb:
Es gibt auch viele, welche ihre BluRay Sammlung digitalisieren um diese im Heimnetz streamen zu können, da kommt auch einiges an Platzbedarf zusammen.
Das ist ja aber dann nicht weg. Müsste halt neu digitalisiert werden.

Flossen_Gaming schrieb:
Auch wenn man sich heutzutage Musik bei Amazon oder anderen Plattformen kauft, kann da auch einiges an Platzbedarf aufkommen, wenn die Sammlung größer wird.
Wäre dann auch nur zum neu runterladen.
 
Mein NAS/Datengrab daheim ist per Raid-Z5 abgesichert und ich erstelle regelmäßig manuell Backups auf eine externe USB-HDD, die ansonsten an anderer Stelle (aber im gleichen Haus) gelagert wird. Da sind Daten drauf, die zwar bei einem Komplettverlust nicht wiederherstellbar wären, aber mir jetzt keinen finanziellen oder anders gearteten Schaden zufügen würden, wenn sie weg wären. Am liebsten würde ich das NAS auf ein anderes System in einem anderen Haushalt spiegeln, aber bis jetzt war mir ein solches Setup noch nicht möglich - ein kommerzieller Speicheranbieter wäre mir angesichts der Datenmenge zu teuer.

Alles noch wichtigere wird einerseits über Nextcloud mit meinem (v)Server synchronisiert und liegt dadurch stets mindestens auf zwei Systemen (tendenziell mehr, weil das Laptop auch in Nextcloud hängt). Nextcloud bietet Versionierung der Daten, schützt also vor versehentlicher Löschung. Der vServer selbst macht dann jede Nacht noch ein komplettes Backup auf eine Hetzner Storage Box, wo immer die letzten 6 Sicherungen vorgehalten werden. Da der vServer nicht bei Hetzner steht, sind das zwei unterschiedliche Rechenzentren.

Ich denke, das reicht :D
 
Ich nutze ganz simpel eine externe HDD und Cloudspeicher für Daten, die mir wichtig sind. Kopien von besonders kriegsentscheidenden Daten wie Schlüsseldateien oder PW-Datenbanken vermehre ich dann zusätzlich in den SSDs, die in meinem System fest verbaut sind.
 
meine daten sind in in zwei level geteilt, einmal "wichtige" daten, die sind dreifach vorhanden, original und zwei backups und die weniger wichtigen, doppelt vorhanden. original und backup.

mein nas enthält backups vom rechner und originaldaten und die externen hdds im schrank enthalten eine "ab und zu*"-kopie des nas.

*ich versuche das regelmäßig zu machen, habe aber bis auf ein paar neue fotos meistens keine großartigen änderungen. deshalb auch das wichtig in anführungszeichen, weil es für wirklich wichtige daten wohl nicht oft genug passiert^^
 
Wichtige Daten habe ich kaum, einige persönliche Daten, Fotos, sind gesichert.
Medien, Bücher, etc. behandele ich wie zu Zeiten von linearem Fernsehen oder Bibliotheksbesuchen. Wenn ich etwas verpasst habe, schade, Buch gelesen, kann weg.
Wobei ich schon eine Menge Medien horte, aber letztlich nicht daran hänge.
 
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Ich werde hier etwas ausgebremst.

Hätte sonst schon ein NAS und ein extra externes Datengrab und vielleicht auch reservierte Storage auf einem anderen NAS zwecks Brand zB.

Aber, ich wollte mal ein DIY NAS bauen.

Vom Kumpel Netzteil gekauft und falsche Kabel mit dabei gehabt. 4x HDDs gegrillt!

Wichtige Daten aber Dank der Hilfe des Forums gerettet:

https://www.computerbase.de/forum/t...izieren-entloeten.811376/page-4#post-23543373

Mein Dank speziell nochmals an @Simpson474 😊

schönen Sonntag!

Danke an WD und deren fehlerhaften Schaltung 🤣👍
 
ich brauch zig Kopien, um mich sicher zu fühlen:

-Originaldaten primär auf dem Mac
-Automatischer Sync zwischen den Macs via Filen.io (weils zuverlässig synct...)
-Manuelles Backup aufs NAS, damit ich schauen kann, ob was versehentlich gelöscht wurde (via SyncTime, auf Windows via Syncback Pro) mit Versionierung über 6 Monate
-Auf dem NAS Raid 5, Checksum correction & Endlos-Snapshots für die wichtigsten Daten
-Automatisiertes Hyperbackup vom NAS in die Cloud (Hetzner)
-1x im Monat Hyperbackup auf zwei externe HDDs, davon wird eine bei der Arbeit abgelegt (kombiniert cold storage & zweites Offsite-Backup)

Bei meinem Frauchen ist die Datenlage und der Umgang derart chaotisch, dass zusätzlich noch ein Time Machine Backup stündlich auf eine externe SSD läuft ^^
 
blende11 schrieb:
Mich würde wirklich interessieren, warum ihr als Privatnutzer so viel Festplattenspeicherplatz benötigt und welche Art von Daten ihr darauf speichert und doppelt sichert.
Ich habe in meiner NAS aktuell 6x8TB im RAID 10 verbaut, also effektiv 24TB.
Davon ist rund die Hälfte belegt. Zuvor hatte ich 2TB NAS, das war dann mit den ganzen Fotos usw. schnell eng.

Ich habe mir dann das System angeschafft, damit ich einige Zeit Ruhe habe und nicht nach 2 Jahren wieder aufrüsten muss. Theoretisch könnte ich noch Speicherplatz rausholen, wenn ich auf RAID 5 wechsel. Ist also eine langfristige Investition. Dann wird bei nächstem Mal der Speicher sicherlich nochmal verdoppelt.
Gullveig schrieb:
Die einfachste Möglichkeit für Datensicherung ist eine Cloud.
Kommt auf die Datenmenge an. Das mag zutreffen wenn man mit 1TB auskommt, sobald es mehr wird steigt der Preis enorm schnell.
Hatte überlegt meine NAS in der Cloud zu sichern, habe dann festgestellt eine zweite NAS + HDDs würde sich nach einem Jahr Cloud Backup rechnen.

@OldboyX
Aber nicht, wenn die Anbieter die Sachen ständig aus dem Programm nehmen, oder noch schlimmer verändern.
Ich bin froh, dass ich noch Scrubs auf Disk habe, denn da wurden einige Folgen massiv beschnitten bei all der political correctness.
Und auch eine Disk kann mal kaputt gehen ;-)
 
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Mir sind halt ab und an Mal USB-Sticks mit Daten für die Schule/Ausbildung abgeraucht. Heutzutage nehmen ich das mit den Backups etwas ernster. Mein NAS sichert meine Daten wöchentlich und löscht Files die ich wegräume erst nach einem Monat endgültig falls ich mal versehentlich was weghau. Zusätzlich kopier ich das Backup dann nochmals alle 2-3 Monate komplett auf eine "Offline"-Festplatte.
 
"Wenn du ein Backup deiner privaten bzw. wichtigen Daten erstellst, wie?"

Raid1 als Möglichkeit eines Backup? Hab ich was verpasst?

Später dann aber als Antwortmöglichkeit:

"...Missverständnisse, was tatsächlich ein richtiges Backup ist, sind allgegenwärtig."

Come on 😄
 
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Mir ist mal eine Festplatte abgeraucht, aber ich konnte die Daten auf andere Datenträger verteilen. Heute sichere ich sie in der Apple Cloud und auf OneDrive. Was mir persönlich wichtig ist, wird zusätzlich auf einem Blu-Ray Rohling gesichert.
 
Also „Kein Backup, kein Mitleid“ ist zu schwarz-weiß, gleichzeitigt gibt es einfach so viele Menschen, die entsprechende Warnungen in den Wind schlagen und einen vielleicht noch deswegen auslachen. Sollte es einer solchen Person passieren, gibt es natürlich kein Mitleid.
 
@nyster
Das sind aber dann die Personen, die bei dir als erstes auf der Matte weinend stehen und bitten die Daten zu retten.
 
Hmm ich nutze RAIDZ2 auf dem Hauptserver der wird gebackuppt auf einen identischen RAIDZ2 Backupserver und zusätzlich auf einen weiteren Raid Z2 Backuperver II - der auch ganz getrennt gegen so ziehmlich alle Umwelteinflüsse gesichert steht.

D.h. vom RAID her müssen mindestens 9 HDDs gleichzeitig ausfallen damit Daten weg sind.

Die Kerndaten werden zusätzlich alle 14 Tage auf M-Disc BluRay gebrannt - immer als Komplettbackup mit PAR2 Dateien und auch verteilt örtlich.
 
Ich hab mal 2 Platten als Storage Space unter Windows genutzt, was ja dann 1:1 an Daten ist mit "parity space".

Also quasi 2x 1 TB Platten werden als EINE 1 TB Platte angezeigt und die Daten immer 1:1 auf beide kopiert. Geht ein Datenträger kaputt, bringt man einen neuen ins System, deklariert ihn als neues 2. Laufwerk im Storage Space und die Daten werden wieder kopiert.

Damit bin ich massiv auf die Fresse geflogen, dass es Storage Space an sich und die Konfiguration zerlegt hat - wie auch immer das passiert sein soll ohne Klimbim dran und restriktiver Online-Nutzung.

Moral der Geschichte alle Daten futsch, unvollständige Wiederherstellung mit extrem viel Aufwand in mehreren Tagen machbar. Ich hab Blut und Wasser geschwitzt.

Danach durfte ich JEDE Datei neu öffnen, sichten und korrekt bennen - WEIL ALLE Daten nur 0923402340234092340.JPEG oder .DOC etc. hießen.

SEIT DEM rennt bei mir ein NAS mit 2x 8TB und VEEAM als vollautomatisierte Lösung.
 
Es brauch mal einen Leseartikel mit allem Wichtigen zum Backup mit Software Empfehlungen unterschiedlicher Preiskategorien und Hardware Empfehlungen unterschiedlicher Presikategorien. Inkl. How to und automatisierungen. Sollte auch auf Smartphone sicheungen eingehen und nicht zu Oberlehrerhaft sein, denn nicht führ alle Daten brauche ich das 3-2-1 System. Dann auch bitte im Forum anpinnen. (Ich bin nicht Kompetent genug dafür)

-Topic: Einmal ist mir ein C/ Laufwerk gestorben: das meiste war irgedwo gesichert die wenigen Daten die verloren gingen gehn mir trotzdem auf die Eier.
Meine Backups sind zurzeit relativ ungeordet und unvollständig verteilt....
Muss da unbedingt wider mit Konzept und Ordnung ran.
 
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Ich nutze für Autobackups unter WIn und Linux im Hintergund "syncthing" finde das echt ganz gut gemacht.
 
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