News Sicherungen und Backups: Habt ihr schon mal Daten verloren und wie schützt ihr euch?

Zacco93 schrieb:
Wenn ich die verliere habe ich halt selber schuld
Die Gefahr musst du dir heutzutage aber wirklich nicht antun. Es ist leicht zubewerkstelligen und du bekommst davon nicht viel mit. Selbst ne angehängte externe Festplatte ist besser als keine externe Festplatte.
Und mit billigem Online-Storage kannst du auch gleich mehrere Gefährdungsvarianten abhaken.

Beispiel, falls du Windows nutzt:
Kostet zwei Euro im Monat und du bekommst 100GB Online-Speicher, wird direkt über Windows verwaltet/gesichert.
Mit 100GB sollten auf jeden Fall schon mal Dokumente, wichtige Bilder uÄ abgedeckt sein. Und alles was du im schlimmsten Fall brauchst, falls die Bude abfackelt/Diebstahl oÄ, ist irgendein Computer irgendwo auf der Welt mit Internetzugang, um dich dort bei Onedrive anzumelden und deine Daten runterzuladen. (Oder eben ein neuer Windows-Rechner, der dir die Daten bequem per Explorer oÄ zurückschiebt).
 
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Ich hab mal beim Versuch einen grossen Haufen Dinge zu verschieben danach nur noch Datenkernschrott am Zielort gehabt. MP3 Sammlung, Fotos, diverse Dokumente aus meinem Studium, alles kaputt und korrumpiert.

Gute alte Via-Chipsätze.

Alles was die Dinger an Bugs hatten hab ich am eigenen Leib erlebt. Und es gab da noch mehr Fails.
 
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Der einzige Datenverlust, welcher weh tat, wurde durch die bessere Hälfte verursacht. Sie wollte 'aufräumen' und hat irgendwie Ihre alten Bilder im Backup und im Computer gelöscht, und das ganze dann auch erst ein Jahr später bemerkt. Seitdem lasse ich sie nicht mehr an die Backuplaufwerke ran, und lösche in denen nur sehr wenig.
 
Tatsächlich habe ich noch nie wichtige Daten endgültig verloren.
Aber schon mehrmals defekte HDDs am offenen Herzen operiert, wieder in Gang gesetzt und ausgelesen.

Muss dazu aber auch sagen, dass ich nicht viele wichtige Daten habe. Das was mir wichtig ist geht als Kopie in meine Nextcloud und der Nextcloud Datenbestand wird auf dem VPS nochmal weggesichert.

Emails liegen bei gmail. Das reicht mir an Sicherheit.
 
Ein selten genutzter Backup-USB Stick mit nicht unwichtigen Daten (von denen ich einige rekonstruieren konnte), die ich nur sporadisch einer Hackgefahr/Onlinezugang aussetzen wollte, und für die ich keine externe HDD opfern wollte (aufgrund des relativ kleinen Datenvolumens) hat sich einmal bei mir verabschiedet und konnte nicht mehr ausgelesen werden (auf mehreren Systemen) und damit musste ich mich wohl abfinden.

Mittlerweile habe ich die persönlichen Daten schlechter organisiert und auf mehrerer Datenträgern herumschwirren (damit natürlich auch anfälliger für einen Hack) und ob das die richtige Konsequenz aus dem vorherigen Datenverlust war, sei einmal dahin gestellt (eher eine Null-Bock-Lösung).
 
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AlphaKaninchen schrieb:
Bei mir, ja.

Mir ist einmal meine mp3-Sammlung bei einer hinundher-Kopieraktion hopps gegangen, und die war auf der ST300M001. Ich hatte hinterher bei Backblaze geschaut und die hatten bestätigt: Anfällig für Ausfälle. Hinterher ist man immer schlauer, und die Statisiken helfen gar nicht, lol.
Ich hatte zwar kein eigentliches Backup, aber endgültig war der Verlust auch nicht. Ich musste meine CD-Sammlung wieder rippen. War eine Schweinarbeit, aber es gibt schlimmeres. Und ich habe davon immer noch kein eigentliches Backup. Who cares?

Ansonsten gibt es nicht bei mir nicht viel zu backuppen. Ein paar E-Mails, ein paar Rechnungen u.ä. Das geht alles dann und wann auf eine externe Festplatte, während es primär aufm Rechner liegt.
Ich bin kein Foto- oder Videofanatiker und würde es dafür auch nicht anders halten. Mir ist bis heute nicht klar, weshalb ich für meinen privaten Kram eine 3-2-1-Regel befolgen sollte. Kanonen auf Spatzen. Wie oft fällt jemanden die Platte aus? Ich habe bis auf die eine keine Probleme seit 25 Jahren.

Kein Backup, kein Mitleid:
Ich teile die Auffassung, dass man unterscheiden sollte zwischen privat und geschäftlich. Wenn der Inhaber einer Firma fahrlässig mit seinen Geschäftsberichten, Kundendaten etc umgeht: Kein Mitleid.

Wenn jemanden die Fotos von Geburtstatg, Hochzeit, Urlaub, Geburt der Kinder oder so verloren geht: Absolut.

Es ist wirklich einfach da nachzutreten. Die meisten hier im Forum, die der Regel strikt folgen, nutzen viel zu sehr die Gelegenheit, um sich ein billiges Überlegenheitsgefühl zu verschaffen. Möchte mal wissen, ob die das ihrem Chef gegenüber sagen würden.
Da niemand weiss wer hinter einer Forum-ID steckt, wäre es ein Gebot der Höflichkeit, dem Nutzer den Kredit zu geben, ein ahnungsloser Privatanwender zu sein. Doch der Spruch wird zu häufig gleich als erstes eingeschenkt. Von der Möglichkeit, aus Höflichkeit Mitleid zu heucheln, kommen die hardliner erst gar nicht. Zu verlockend ist die Gelegenheit. Natürlich denkt man sich das eine oder mal "Nicht schon wieder so ein Depp". Aber man muss das nicht unbedingt zum Ausdruck bringen.
 
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2003 ... Festplattencrash ... etliche Digitalfotos vom Bau meines Hauses im Jahr 2002 weg. Seit dem sichere ich alles doppelt, und fünffach (PC, Laptop, NAS, 3 rotierende Backups vom NAS, Sicherung am Jahresende auf MDisc)
Zum Glück war es für mich damals noch der Beginn der digitalen Fotografie und ich habe früh draus gelernt.
 
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Was für ein Thema...
Zu Commodore und Amiga Zeiten waren mir Datensicherungen nicht/nie wichtig.
Da waren tütenweise "Sicherheitsbackups" von Games wichtiger ;)

Als ich im Eifer des Gefechtes, so Mitte der 90er, versehentlich die falsche HDD formatierte und dann darauf das OS neu installiert habe, kamen mir tatsächlich die Tränen. Mein Wissen reichte damals nicht im Ansatz an eine Widerherstellung heran und somit waren viele Bilder der Hochzeit und meiner Erstgeborenen im Daten Nirvana verloren.
Monate, ach was, jahrelange Arbeit mit Bildern, Scanner und der ersten Digitalkamera waren verloren.

Seit diesem Vorfall bin ich, was Datensicherung betrifft, ein "paranoider Vollmongo" der mit seiner Besessenheit oft bei Freunden aneckt...bis...ja bis sie selbst mal vor dem Problem des Datenverlustes stehen.

Ich sichere wichtige Daten mehrfach, auf mehrfachen Wegen. USB-Datenträger, NAS und DAS Laufwerke, teilweise in der Cloud, vieles manuell, manches automatisiert. Die wichtigsten Daten liegen sogar doppelt in zwei unterschiedlichen Schließfächern.

So ein bis zweimal im Jahr überfliege ich dann die ältesten Datenträger und miste aus. HDDs werden auch alle 5 Jahre erneuert und die alten mindestens weitere 5 Jahre gelagert, bis sie zerstört werden oder für Blödsinn wie Porn oder ner schlechten VHS-Kopie von Rambo missbraucht werden ;) :D
 
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@Gullveig
Ja alles richtig.
Wobei einen Nachteil haben die Cloudlösungen, da werden die Daten nur synchronisiert, wenn man jetzt aus Versehen was löscht, oder Datei korrupt wird, hast du keine Möglichkeit diese wiederherzustellen.

Ja ich weiß Onedrive hat einen Papierkorb für 30 Tage, aber manchmal fällt es erst später auf. Da hat eine vollwertige Lösung natürlich gewisse Vorteile.
 
Habt ihr schon mal Daten verloren
Vermutlich wie viele schon mal... Kurz und knapp, ja! Und es waren Fotos und Bilder dabei, die man nie wieder bekommt.

Die Kombination war auch noch super ungünstig... irgendwann 2007 bis 2009 (weiß es nicht mehr genau) hatte ich mir einen kleinen HP Proliant Server mit Festplatten gekauft. Wollte diesen für Backups nutzen und gleichzeitig für den PC eine (meine erste) SSD Festplatte.

USB Stick mit Windows Installer eingesteckt, Installation gestartet und dann gesagt "Install auf Datenträger X"... Allerdings hat der Installer etwas gemacht, was noch nie passiert war, eine der beiden zusätzlichen Partitionen die Windows beim Installer anlegt, hatte er auf die mit TrueCrypt vollverschlüsselte HDD geschrieben.

und wie schützt ihr euch
Heilige Daten liegen in der eigenen Nextcloud, die hat selbst einen Papierkorb und Versionierungen, darüber hinaus hat der Server selbst eine Backup Retention von 14 Tage. Das kann man mit Sicherheit auch verbessern oder optimieren, passt aber erst einmal.

Die Smartphones des Hauses haben FolderSync Pro installiert und diese Daten werden nachts auf die NAS geschubst, so dass man davon auch Daten hat, falls ein Handy von jetzt auf gleich verreckt.
 
Cloud und NAS Storage, USB Backup Drives und vieles vieles mehr als Lösung für Datenverlust.

Aus meiner Laufbahn als HW Techniker, der täglich HDDs mit vielen gaaanz wichtigen Fotos begraben durfte möchte ich jederfrau und jedermann folgendes mitgeben:

Entdigitalisiert eure Erinnerungen. Druckt das eine Prozent wirklich guter Urlaubsfotos aus und macht ein Album daraus.

Reduziert euren Datenhaufen. 15 Jahre alte Exe files von irgendeinem Drucker, den es gar nicht mehr gibt noch irgendwo unter "Anwendungen" abgespeichert haben zahlt sich nicht aus.
 
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PC 1: Täglich inkrementelle Sicherung und wöchentlich Vollsicherung mit Veeam auf externe USB-HDD.
PC 1 / PC 2 / Notebook: Wöchentlich Vollbackup mit Aomei Backupper Pro auf NAS 1.

Smartphone: Synchronisierung auf NAS 1.

NAS 1 sichert auf zwei weitere NAS (Datenvolumen beträgt momentan 31 TB)

Bei der Arbeit habe ich dann noch eine 18 TB HDD mit den wichtigsten Daten (verschlüsselt)

Eine Seagate Exos 14 TB ist mir nach wenigen Monaten ausgefallen - Totalschaden - dank Backup kein Problem.
Windows 11 habe ich min. ein mal mit Backup ebenfalls wiederhergestellt - war eher ein kleines Problem, aber mit Backup die einfachste und schnellste Lösung.

Meinen Geschwistern und einem Kollegen habe ich ein Benutzerkonto mit 2 TB Volumen auf NAS 1 eingerichtet.
Aber die nehmen das Thema bestenfalls medium-ernst. Mehr als anbieten kann ich nicht.
Jeder ist seines Glückes Schmied.
 
Nachdem mir damals eine Festplatte gestorben ist und ich kein Backup hatte, habe ich danach immer richtige Backups angefertigt
Anfangs noch manuell.
Heute mache ich das nach nach einem 3 Stufen Prinzip.
Alle meine Dateien liegen auf einem TrueNAS mit RAID 1 und ich arbeite auch mit auf Netzlaufwerken.
Das TrueNAS erstellt täglich ein automatisches Backup auf ein zweites NAS von Synology, welches sich danach wieder schlafen legt.
Zusätzlich werden die Daten dann auch vom TrueNAS automatisch auf ein HiDrive von Ionos im die Cloud gesichert.
 
Mein „Datenverlust“ passte tatsächlich in keine der Kategorien. Der Verlust entstand durch unwissentlich falsches handling im Zusammenhang mit einem Postfach, welches die mails mittels Pop3 auf den Client zog.

Inzwischen mache ich von meiner kompletten Umgebung Backups mit Veeam.
 
Ich bin/war generell kein Fan von Fotos (machen). Als ich im Skiurlaub war (10 tage), habe ich 5 Fotos von der schönen Bergen mit meinem Smartphone geschossen.

Mich störts schon gewaltig dass Leute auf einer Geburtstagfeier Fotos machen. Ich versuche immer mich zu vermeiden wenn eine Kamera (auch vermutlich) in meine Richtung richtet.
 
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Im Studium um 2004/2005 ging meine 2 Jahre lang angepasste Gentoo Installation durch eine defekte Platte verloren. Nutzdaten hatte ich noch, aber leider das System nicht mehr.
Die Neuinstallation nutz ich noch heute auf meinem Hauptrechner, ist leider in all den Jahren nie mehr so schön getweakt worden wie damals...
Dafür gibt's ab und an immer mal ein System Backup was noch automatisiert werden will und neben dem NAS nochmal auf einer externer HDD landet.
 
Datenverlust hatte ich einmal als ich eine neue Platte testen wollte und versehentlich die alte gründlich überschrieben hatte mit Benchmarks ohne und mit verschiedenen Dateisystemen. Seitdem im zweifelsfall alle wichtigen Platten abstecken wenn die neue in einem 'produktiv'-system getestet werden soll. Gerade Tests auf der blanken platte ohne Dateisystem mit gleicher Kennung anderer Platten im gleichen System sind einfach zu gefährlich.

Backup ist auch eine Frage des Geldes und der Entscheidungen. Was soll man sichern und wie ernsthaft? Für die wichtigsten Daten wie offizielle Dokumente lohnt sich schon ein korrektes 'außer haus'-backup. Aber wie sieht das mit Fotos, Videos, Savegames etc aus? Einmal im Jahr eine DVD zu den Eltern mitgeben ist etwas anderes als hunderte GB bis mehrere TB außerhalb sichern.

Dann muss man sich auch noch drum kümmern. Für eine Lösung entscheiden, das ganze einrichten, tatsächlich durchführen und auch wiederherstellen können. Externe HDDs kann ich ggf. nicht einfach in den PC stecken und einlesen. Cloud ist schnell teuer und langsam bei großen Datenmengen und man muss sich ggf. mehr Gedanken darum machen was passiert wenn das Backup in falsche Hände kommt.

Bei mir läuft es daher wider besseren Wissens hauptsächlich über den Homeserver mit einem dreiergespann HDDs in raid-z1. Nicht optimal wenn beide Tower praktisch nebeneinander stehen und die HDDs SMR nutzen, aber dafür habe ich zumindest zwei verschiedene OS (Homeserver nutzt Debian) und das Kernarchiv ist für alle außer root read-only. Zusätzlich gibts Snapshots und ein einfaches Script um ein Backup zu starten das zumindest die wichtigsten Dinge abdeckt.

Was mir in der Umfrage ein wenig fehlt ist wogegen man sich mit dem Backup primär schützen will. In meinem Fall wäre das aus Erfahrung vor allem manuelle Fehler (meinerseits) sowie Hardwareausfall und Malware. Wasserschaden ist weitestgehend ausgeschlossen. Dagegen gibt es praktisch keinen Schutz gegen Einbruch, Feuer oder ähnliches. Aber das Backup bei den Eltern hat sich als zu anfällig für Fehler erwiesen. Da sollten mal 2 externe HDD hin und her gehen, 1-2 mal im Jahr wenn man sich sieht, so dass im Schadensfall nur einige Monate bis ein Jahr verloren wäre. Immer noch unschön, aber die Masse an Dokumenten wäre sicher. Nur wird die HDD praktisch meistens vergessen.
Vollautomatisches Backup über Netzwerk, bzw Internet war zwar der Plan von Anfang an, jedoch praktisch in den letzten 12 Jahren nicht umgesetzt.

'Kein backup, kein Mitleid' - ist hart, trifft den kern aber finde ich besser als 'aber wer konnte denn damit rechnen?'
Ich weiß dass mein Weg nur die hälfte abdeckt und bin im zweifelsfall selbst schuld. Auch Bekannte wissen aus meiner Sicht eigentlich immer dass sie ohne richtiges backup im schadensfall alles verlieren und tun es trotzdem nicht. Manche aus nachvollziehbaren Gründen, manche weil sie auf das Prinzip Hoffnung vertrauen. Aber wer sich wider besseren Wissens sagt 'wird schon nichts passieren' dem ist auch nicht von außen zu helfen.
Anders sieht die Sache für mich aus wenn jemand zwar die Notwendigkeit eines Backup anerkennt, aber nicht die finanziellen Mittel oder das technische Wissen zur umsetzung, oder die Kraft (geistige und psychische Gesundheit kann dem arg im Weg stehen) dazu hat.
Natürlich sollte eigentlich jeder der sich einen PC/Laptop/Smartphone leisten kann zumindest einen einfachen Backup-Datenträger leisten können. Besser eine DVD pro jahr brennen, oder eine einfache externe im Schrank als garkein Backup.
 
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Also ich habe durchaus schon Daten verloren. Das meiste aus eigenem Verschulden und in einer Zeit, in der es deutlich schwerer war, vernünftig Backups zu machen - sowohl Software-technisch als auch Medien-technisch. Heute ist Speicher günstig wie nie... okay, vor paar Monaten war Speicher günstig wie nie... Argumente kein Backup zu machen gibt es zunehmend weniger.

Zur Umfrage: RAID1 ist kein Backup und es in den Antwortmöglichkeiten explizit aufzunehmen suggiert, dass es damit zu tun hätte.
RAID1 sichert die Verfügbarkeit. Das kann sinnvoll sein, aber wie gesagt: Es ist kein Backup.
 
Ich habe seit ca. 20 Jahren einen mehrstufigen Ansatz, dessen aktuelle Inkarnation so aussieht:

Ebene 1: RAID 1 (ZFS) gegen Zeitverlust durch Hardwareausfall (RAID ersetzt kein Backup)
Ebene 2: Tägliche ZFS-Snapshots gegen eigene Dummheit wie versehentliches Löschen von Dateien
Ebene 3: Wöchentliche Backups (manuell angestoßen, aber automatisch durchgeführt) auf eine externe Platte, die per btrfs-Snapshots in sich wiederum die letzten 12 Versionen beinhaltet. Von diesen Platten habe ich zwei Stück, die im Wechsel verwendet und bei Nichtbenutzung extern gelagert werden.

Damit kann ich Daten der letzten 24 Wochen auch bei versehentlichem und nicht sofort bemerktem Löschen wiederherstellen. Zudem ist stets mindestens ein Backup-Medium komplett offline, so dass auch der Supergau (Überspannung durch kaputtes Netzteil beim Backup) nicht Original und Backup killen kann.

Auf Arbeit konnte ich mit dem Ansatz die Folgen eines versehentlichen "rm -rf *" im Homeverzeichnis auf Null reduzieren... hier zu Hause gab es noch keine Notwendigkeit, damit etwas wiederherzustellen. Ich habe es aber schon öfters verwendet, um in älteren Systemlogs, die dem Logrotate zum Opfer gefallen waren, Daten zu suchen.

Dem ganzen ist auch kein gravierender Datenverlust vorangegangen, sondern eher intensive Beschäftigung mit dem Thema.

Zudem sollte man bedenken, dass die Chance, dass ein professioneller Datenretter etwas von einer HDD wieder herstellen kann, deutlich größer ist als bei einem USB-Stick oder einer SSD. Von daher lieber HDD als Backupmedium nehmen.
 
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