News Silicon Power US70: PCIe-4.0-SSD mit 5 GB/s nach üblichem Schema

Holt

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fzst

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Dann kam mir der Gedanke, dass ich wahrscheinlich nur den Speed von dem Bootlaufwerk merke (ca, 2 Sekunden ist die NVME beim Booten schneller als eine SATA-SSD: GROßARTIG ist anders!!), das aber im Realbetrieb nur unwesentlich schneller arbeitet als eine SATA SSD. Aus diesem Grund habe ich mich für eine 4TB 860er SATA SSD entschieden. Ehrlich, ich merke nicht den Unterschied, ob ich jetzt mit C:, D: oder E: arbeite.
Das glaube ich dir sofort. Eine (gute) SATA SSD ist im Alltag eines "Normalnutzers" nicht wirklich langsamer als eine NVME. Habe das bei meinem Wechsel von einer Samsung 850 Evo auf eine 960 Evo damals auch bemerkt. Das liegt hauptsächlich an den 4kQ1-Leseraten und den Zugriffszeiten. Diese stagnieren bei NAND leider seit einigen Jahren. Damit man als Anwender bei leichter Nutzung eine Verbesserung merken würde, müssten sich diese zwei Kennzahlen (merklich!) verbessern also sich eher jenen von Intel Optane annähern. Ob dies überhaupt mit der NAND-Technologie möglich ist mag ich nicht zu beurteilen, da müsste man einen Ingenieur, welcher auf dem Gebiet bewandert ist, fragen. Ev sind wir schon auf dem Höhepunkt der Leistungsfähigkeit von NAND-Speicher angelangt und können nur noch auf Kostenoptimierung und grössere Kapazitäten setzen -> Deshalb der Wechsel auf QLC.

Eine 1TB SATA SSD als Bootlaufwerk und zwei 4TB SATA SSDs im Raid 0 als Zweitlaufwerk wäre wesentlich preiswerter gewesen bei gefühltem, praktisch gleichem Speed.
Langsam frage ich mich, ob eine NVME in einem Privatrechner überhaupt Sinn macht, relativ zu den deutlich teuren Kosten pro TB.
Wenn man sich das mal real überlegt, macht eine NVME praktisch keinen Sinn, wenn man genug Platz für 2,5 Zoll Datenträger hat. Man gibt fast das Doppelte an Geld aus, erhält aber praktisch nicht merklich mehr Leistung. Wofür also fast doppelt so viel pro TB hinblättern?
Naja, also so viel günstiger kommt man mit SATA SSD's ja leider auch nicht. Ist auch verständlich, schliesslich steckt da fast die gleiche Technologie drin. Bei uns in der Schweiz beträgt der Preis für eine Samsung 860 Evo 2Tb im Moment 320 CHF während die 970 Evo Plus 2Tb 400 CHF kostet. Da zahle ich persönlich jedenfalls gerne den Aufschlag für die schnellere und kleinere NVME. Der Formfaktor ist natürlich nicht wirklich ein entscheidendes Kaufargument für den Einbau in einem Desktop aber man ist halt flexibler, sprich könnte die SSD in Zukunft auch in einem (kleineren) externen Gehäuse oder in einem Notebook einsetzen.
Aber klar, 70€ haben oder nicht haben....

Und jetzt kommen noch die noch teureren NVME-Datenträger mit PCIe 4.0. Na wunderbar für die Hersteller Geld zu verdienen. Ob das real irgend einer Privatperson etwas nutzt, wage ich zu bezweifeln.
Ich kenne kein Nutzungsszenario, wo PCIE 4.0 nützlich wäre - aber vielleicht gibt es den irgendwo... kann ich nicht sagen. Man muss allerdigns fairerweise sagen, dass die 4.0-SSD's nicht wirklich teurer sind als gute 3.0-Versionen. Warum auch? Sie sind auch nicht wirklich besser, nur neuer und deshalb noch ein wenig teurer.
 
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MarcoMichel

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Nix da, weird wird es, wenn man Ram als SSD Cache zur Verfügung stellt ;)

ramdisk.JPG
Warum bringt meine 970er EVO nur so wenig Leistung unter AS SSD Benchmark?

Und warum ist die Zugriffszeit beim Lesen gegenüber der Ramdisk so viel besser?

AS SSD Benschmark.jpg

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Also ich meine diese

Anhang 933667 betrachten

SP A80, auf Amazon gekauft für unter 290€. Tests sehen gut aus, warte allerdings noch auf den Laptop dazu :D
Als Bootlaufwerk 2 TB? Oder als zusätzliches Arbeitslaufwerk?
 
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Flatsteff

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Warum bringt meine 970er EVO nur so wenig Leistung unter AS SSD Benchmark?

Und warum ist die Zugriffszeit beim Lesen gegenüber der Ramdisk so viel besser?

Anhang 933791 betrachten
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Als Bootlaufwerk 2 TB? Oder als zusätzliches Arbeitslaufwerk?
Wie gesagt, der Laptop ( wird ein Dell G5 15 SE ) ist noch nicht da.
Wird ausgeliefert mit 512GB NVME, keine Ahnung was die mitgelieferte so kann.
Hat es einen Nachteil, wenn ich die 2TB auch als Systemplatte nehme? War eigentlich der Plan, da ich davon ausgehe, dass die Flotter ist als das verbaute Laufwerk, aber in jedem Fall bleibt die 512GB SSD auch drin, klar.
 

MarcoMichel

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Hat es einen Nachteil, wenn ich die 2TB auch als Systemplatte nehme? War eigentlich der Plan, da ich davon ausgehe, dass die Flotter ist als das verbaute Laufwerk, aber in jedem Fall bleibt die 512GB SSD auch drin, klar.
Das würde ich niemals machen, da ein Bootldatenträger ein viel zu hohes Risiko hat, Datensystemfehler zu produzieren, die dann auch wichtige andere Daten betreffen können, die nichts mit dem Betriebssystem zu tun haben.

Wie oft ich die letzten Jahre wegen verschiedenen Sachverhalten mein Bootlaufwerk mit einem Acronis-Backup wiederherstellen musste, geht auf keine Kuhhaut.

Dieses Jahr bestimmt schon 3 mal. Das letzte Mal wollte Windows das Update 1906 einfach nicht erfolgreich installieren. Ich war froh, dass ich noch eine Sicherung des Bootdatenträgers vom letzten Sommer hatte, das habe ich aufgespielt und alle Updates funktionierten wieder.

Oder vor 3 Monaten habe ich mit der VCore und dem Takt etwas rumgespielt und beim Booten ist mir der Rechner abgestützt, mit dem Ergebnis, dass Windows nicht mehr gebootet hat. Ein Acronis-Backup aufzuspielen dauert 15 Minuten und schon geht alles wieder.

Deshalb habe ich auf meinem C-Bootlaufwerk nur Windows drauf und sichere das Bootlaufwerk 1x pro Monat und alle anderen Daten habe ich auf anderen, getrennten Laufwerken. In den letzten Jahren, seitdem ich das so handhabe, musste ich noch nie irgend einen meiner Arbeitsdatenträger wiederherstellen und habe dementsprechend auch noch nie irgend welche Daten verloren.

In der Regel lassen sich in neuen Lappis zwei NVME verbauen. Lass die 500 GB NVME als Bootlaufwerk und bau dir die andere als Arbeitslaufwerk ein. Habe ich bei meinem Laptop auch so. Er ist etwas älter, einen Dell 17 Zöller, aus dem Jahr 2016. Als Bootdatenträger habe ich eine 1 TB 860 SATA SSD und als Arbeitsdatenträger eine 2 TB 860er SATA SSD. Obwohl für das Bootlaufwerk die 1 TB Variante übertrieben war. Da reichen 500 GB, wenn man Spiele auf D: installiert, wobei ich mit dem Lappi eh nicht spiele.
 
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Flatsteff

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Das würde ich niemals machen, da ein Bootlaufwerk ein viel zu hohes Risiko hat, Datensystemfehler zu produzieren, die dann auch wichtige andere Daten betreffen können, die nichts mit dem Betriebssystem zu tun haben.

Wie oft ich die letzten Jahre wegen verschiedenen Sachverhalten mein Bootlaufwerk mit einem Acronis-Backup wiederherstellen musste, geht auf keine Kuhhaut.

Dieses Jahr bestimmt schon 3 mal. Das letzte Mal wollte Windows das Update 1906 einfach nicht erfolgreich installieren. Ich war froh, dass ich noch eine Sicherung des Bootdatenträgers von letzten Sommer hatte, das habe ich aufgespielt und alle Updates funktionierten wieder.

Oder vor 3 Monaten habe ich mit dem VCore etwas rumgespielt und beim Booten ist mir der Rechner abgestützt, mit dem Ergebnis, dass Windows nicht mehr gebootet hat. Ein Acronis-Backup aufzuspielen dauert 15 Minuten und schon geht alles wieder.

Deshalb habe ich auf meinem C-Bootlaufwerk nur Windows drauf und sichere das Bootlaufwerk 1x pro Monat und alle anderen Daten habe ich auf anderen, getrennten Laufwerken. In den letzten Jahren, seitdem ich das so handhabe, musste ich noch nie irgend einen meiner Arbeitsdatenträger wiederherstellen und habe dementsprechend auch noch nie irgend welche Daten verloren.
das halte ich aber für ein seltenes Problem?!
Die meisten "flachen Flundern", die heute so als Laptop gekauft werden, haben ja nur ein Laufwerk, dass dann auch noch verlötet ist... Die kommen ja auch klar.

Mein jetziges System wurde am 17.05.2015 eingerichtet und macht auch keine Probleme.

Und unabhängig davon, wo windows installiert ist, gibt es natürlich einmal in der Woche ein Backup im Netzwerkspeicher, 2,5TB hat man ja nicht, weil man eine Filmbibliothek mit sich herum trägt, sondern weil man man großen Daten arbeitet, die man auch wirklich braucht :D
 

Holt

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müssten sich diese zwei Kennzahlen (merklich!) verbessern also sich eher jenen von Intel Optane annähern. Ob dies überhaupt mit der NAND-Technologie möglich ist mag ich nicht zu beurteilen
Doch dies geht, schau Dir die Samsung Z-SSDs an bzw. die Benchmarks davon. Bei der Latenz sind die nahe an den Optane, aber leider auch beim Preis.
Ev sind wir schon auf dem Höhepunkt der Leistungsfähigkeit von NAND-Speicher angelangt und können nur noch auf Kostenoptimierung und grössere Kapazitäten setzen
Die meisten wollen geringe Kosten, aber mehr Leistung bedeutet auch mehr Kosten.
Man muss allerdigns fairerweise sagen, dass die 4.0-SSD's nicht wirklich teurer sind als gute 3.0-Versionen.
Da muss aber schon hinsehen was man mit was vergleicht, die PCIe 4.0 Consumer SSDs sind ja bisher alle auf Basis des Phison E16, die muss man mit denen mit E12(S) des gleichen Herstellers vergleichen, also z.B. die Corsair MP600 mit der MP510(B) und nicht mit einer Samsung 970, erst recht nicht der Pro. Da sind in der 1TB über 25% mehr für die PCIe 4.0 SSD zu zahlen.
Warum bringt meine 970er EVO nur so wenig Leistung unter AS SSD Benchmark?
Weil AS-SSD mit nur einem sequentiellen Zugriff bencht und man damit nicht die vollen Transferraten aus einer NVMe SSD gekitzelt bekommt, die brauchen viele parallele und lange Zugriffe um die zu erreichen. CDM bencht in der 6er Version mit 32 parallelen Zugriffen über je 128k, in der 7er Version mit 8 über ja 1MB. Wie sehen denn die Werte bei CDM aus? Wie ist die Anbindung der SSD? Nicht das sie nur an 2 PCIe 2.0 Lanes hängt.
Und warum ist die Zugriffszeit beim Lesen gegenüber der Ramdisk so viel besser?
Vergiss die Zugriffszeit, die Messung ist bei AS-SSD buggy, da nicht darauf geachtet wird, ob die LBAs die dabei gelesen werden, auch wirklich mit gültigen Daten belegt sind, aber nur dann steht der LBA in der Mappingtabelle und es muss wirklich was aus den NANDs gelesen werden, andernfalls liefert der Controller nur Nullen zurück. Daher hängt die ermittelte Zugriffszeit auch davon wie voll die SSD ist. Außerdem erfolgen die Zugriffe über nur 512 Byte, SSDs sind aber gewöhnlich auf 4k Zugriffe optimiert.
 

Salamimander

Lieutenant
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Ich ebenfalls. Auch die 2TB. Keine Probleme. Aber du solltest ein paar GB nicht Partitionieren (Erhöht die Haltbarkeit)
 

UweW.

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Wenn ich nach Silikon Power A80 suche, finde ich nur diese externe SATA SSD, die hat mit NVMe nichts zu tun.
SP80.PNG


Flatsteff mein die: https://www.amazon.de/Silicon-Power-Gen3x4-000MB-internal/dp/B07SGC689R/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=Silicon+Power+PCIe+M.2+NVMe+SSD+2TB&qid=1592978793&s=computers&sr=1-1

Leider ist der Preis in den letzten 5 Monaten um 60€ gestiegen.

€dit: ich habe erst jetzt gesehen, das die NVME weiter oben schon verlinkt wurde.
Die SP P34A80 hatte Anand letztes Jahr so gut getestet, das ich sie in 1 und 2TB schon mehrfach verbaut habe.
Einen Einbruch bei den Schreibraten konnte ich aber bisher nicht feststellen.
 
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Holt

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Eine SSD von Silikon Power würde ich mir nie kaufen, da ich wissen will was ich bekomme.
 

Salamimander

Lieutenant
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Kaufen, gucken, behalten oder zurückschicken, wo ist das Problem? Alternativ kannst ja gerne 100 Euro mehr ausgeben ;)
 
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