News Snapdragon 865: Qualcomms erstes echtes 5G-SoC ist in Entwicklung

nlr

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#1
Wenn Qualcomm Anfang Dezember den Snapdragon 855 als nächstes High-End-SoC für Smartphones des Jahrgangs 2019 vorstellt, wird es sich dabei den bisherigen Informationen zufolge noch nicht um den ersten echte 5G-Chip handeln. Diese Position könnte jedoch der Snapdragon 865 einnehmen, an dem Qualcomm für 2020 arbeitet.

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Schnitz

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#2
Je nach Marktlage bei 5G in D würde ich dann tatsächlich eines der ersten Geräte mit dem Chip wohl direkt zu Release neu kaufen, beziehungsweise mit Vertrag holen. Seit 2003 hab ich das nimmer gemacht und nur gebrauchte Phones gekauft und zurecht geflasht. :D Aber 5G ist echt mal ne Nummer.
 
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#3
Gut zu wissen dann lohnt es sich zu warten bis 2020 dann gibt es ein neues Smartphone:) bis dahin hält hoffentlich mein HTC U11 durch.
 
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#5
Wozu brauche ich als Endanwender 2 Gigabit/s auf dem Smartphone?
^this. Schon garnicht bei den Datenvolumen Tarifen.
Ist ja ganz toll wenn man in der Theorie sein Monatsvolumen in wenigen Sekunden aufbrauchen kann.
Davon abgesehen:
Wofür brauch man denn am Smartphone derartige Bandbreiten? Ich schaue ja gerne über meinen Tellerrand aber ich sehe da gerade nichts. Selbst wenn man eine richtige Flatrate hat: 4K streaming geht doch bereits prima mit 50Mbit`s.
 

Midium

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#6
Ich schaue ja gerne über meinen Tellerrand aber ich sehe da gerade nichts.
Anscheinend musst du dich noch ein bisschen weiter strecken um wirklich über den Rand zu gucken. Kommentare wie deinen gibt es einfach bei jedem Thema was 4G/5G Geschwindigkeiten angeht.
Es geht dabei ja nicht nur um dich alleine in der entsprechenden Funkzelle, sondern auch um alle anderen, mit denen du dir Bandbreite teilen musst. So eine Zelle kann nämlich nicht mit jedem Teilnehmer mit 2GBit/s kommunizieren. Je schneller deine Anfrage beantwortet bekommen hast, desto eher ist wieder Platz für Anfragen anderer Nutzer.
 
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#8
5G ist denke ich als Glasfaser-Alternative ganz gut. Für Smartphones selbst total übertrieben. Ich hab Vodafone Red XL und bin damit vielerorts schneller unterwegs als der beste Festnetzvertrag, der angeboten wird.

Vielleicht sollte man sowas echt verstaatlichen (den Ausbau), dann haben wir auch echte 5G Abdeckung vor 6G. LTE hat keine 100% geschafft vor 5G, während in einigen Ländern schon nur noch LTE Angeboten wird....
 

leckerbier1

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#9
Es sollte erstmal für ein flächendeckendes und schnelles Netz gesorgt werden...:D sonst nutzt die ganze tolle Technik nichts.
 
Zustimmungen: Unnu
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#10
So eine Zelle kann nämlich nicht mit jedem Teilnehmer mit 2GBit/s kommunizieren. Je schneller deine Anfrage beantwortet bekommen hast, desto eher ist wieder Platz für Anfragen anderer Nutzer.
Ist denn wirklich die Anzahl der Teilnehmer an den Mobilfunkmasten limitierend und nicht die Anbindung der Mobilfunkmasten selbst?

Gerade in ländlicheren Regionen (also da, wo die Mobilfunkabdeckung tatsächlich ausbaubedürftig ist), ist es meiner Meinung nach doch eher so, dass dort garnicht erst die 2GBit´s am Mast-Standort verfügbar sind, dafür aber die Anzahl der Endgeräte überschaubar ist.
 
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#12
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#13
Bei uns ist noch nichtmals 3G oder gar 4G flächendeckend vorhanden, dem entsprechend muss ich mir da über ein 5G Telefon mittelfristig noch keine Gedanken machen.
Was nutzt mir die neuste und leistungsfähigste Hardware wenn die Infrastruktur nicht stimmt.
 
Zustimmungen: Unnu

tek9

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#14
Wieso sollte sich warten lohnen? Wozu brauche ich als Endanwender 2 Gigabit/s auf dem Smartphone?
Ich bekomme meine 300 Mbit ja bei weitem nicht geboten
Die Bandbreite ist nicht für den einzelnen weil Mobilfunk ein Shared Medium ist

Es sind nicht deine 300 mbit sondern es wird lediglich die Kompatibilität mit 300mbits Funkzellen sicher gestellt.

Die Bandbreite muss immer wieder erhöht werden damit die wachsende Zahl der Endgeräte sich nicht die gleiche Bandbreite von Anno Tobak teilen muss. M...

Alternativ könnten die Provider die Funkzellen kleiner machen und zusätzlich viele teure Funkmasten aufstellen. Das würdest du mit teureren Tarifen finanzieren...
 
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#15
Nun müssten die ganzen Mobilfunkstandards ab GSM inkl. WLAN nur noch bugfrei und abhörsicher gestaltet werden.
Aber hey wer will das schon, außer uns Bürgern natürlich.
 

Piktogramm

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#16
Ist denn wirklich die Anzahl der Teilnehmer an den Mobilfunkmasten limitierend und nicht die Anbindung der Mobilfunkmasten selbst?

Gerade in ländlicheren Regionen (also da, wo die Mobilfunkabdeckung tatsächlich ausbaubedürftig ist), ist es meiner Meinung nach doch eher so, dass dort garnicht erst die 2GBit´s am Mast-Standort verfügbar sind, dafür aber die Anzahl der Endgeräte überschaubar ist.
5G nutzt für die hohen Geschwindigkeiten Frequenzen mit denen man die Reichweiten, die man im ländlichen Gebiet haben will, nicht erreichen kann. Entsprechend sind die hohen Geschwindigkeiten für Ballungsräume gedacht und da hat man meist kein Problem Glas zum Mobilfunkmasten zu bekommen.
Selbst im ländlichen Bereich kann es Vorteile bringen, die Masten tauschen sich da gern mit Richtfunkstrecken aus. Da leistungsfähigere Modems für den Richtfunk zu haben kann sich lohnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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#17
@Piktogramm
Verstehe. Ich habe 5G bisher als Lösung gegen die weisen Flecken auf der Landkarte verstanden, mit der z.B. die Zug- und Autobahnstecken besser versorgt werden sollten. (Also die tatsächlichen Probleme mit dem Mobilfunk in Deutschland. :rolleyes:)
 
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#18

Piktogramm

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#19
@Xes
5G kann auf niedrigen Frequenzen funken(*) und ist da etwas besser als 4G, die Fortschritte da sind aber bedeutend kleiner als das, was mit den hohen Frequenzen auf kurzer Strecke möglich wird. Genauso wie eigentlich jede Generation der Modems empfindlicher wird(**) und sich damit die Grenze der Reichweite auch in kleinen Schritten erhöht.
Die Ausleuchtung wird aber nicht einfach so besser, dazu braucht es simpel mehr Basisstationen.


* Auf niedrige Frequenzen -> Größere Reichweite
** Aus was für miesen Signalen aktuelle Modems überhaupt noch Informationen herausfischen können ist bereits eine gewaltige.
 
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