News Sony Alpha 7R IV: 61-Megapixel-Bolide mit zahlreichen Verbesserungen

@dersuperpro1337
Du weisst schon wie lange Sony mit dem E-Mount brauchte? die erste Nex kam 2010, die erste Alpha7 10.2013.
Bis heute gibts fast kein natives Drittglas für FE von Tamron/Sigma oder anderen Herstellern. Abgesehen der ganzen Festbrennweiten.

Und mit dem neuen Auflagenmass bei Canon/Nikon DSLM werden die Dritthersteller nochmals Aufwände haben, oder sie setzen einfach einen Tube auf das Bajonett, so wie es Sigma beim E-Mount macht :rolleyes:

Immerhin funktioniert, das Adaptieren bei Nikon/Canon von Beginn an ganz gut, das war bei Sony auch über Jahre ein Kampf. Ergo das bestehende Glas kann man (vermutlich) weiterverwenden, sofern es eben doch kein zu alter Schinken ist.

Zu dem zwingt dich ja keiner bereits heute umzusteigen. Benutz das Gear solange es geht und es für dich abgeschrieben ist.
 
Acrylium schrieb:
Was die teschnischen Werte angeht kann das schon sein, doch der Mittelformat-Bildlook ist einfach jeder Kleinformat-Kamera überlegen und wird es immer bleiben.
Der Look hat nichts, aber auch rein gar nichts mit dem Sensor zu tun.

Look kommt vom Objektiv. Und da gibt's für Vollformat mehr Auswahl (und mitunter sogar mehr Bokeh) als bei Mittelformat.
 
USB-Kabeljau schrieb:
Der Look hat nichts, aber auch rein gar nichts mit dem Sensor zu tun.

Bei gleich bleibender Blende / Brennweite vom Objektiv, aber größeren Sensor ist die Schärfentiefe geringer und hat damit das schönere Bokeh (Blendenlamellen mal außen vor).
 
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Helge01 schrieb:
Bei gleich bleibender Blende / Brennweite vom Objektiv, aber größeren Sensor ist die Schärfentiefe geringer und hat damit das schönere Bokeh (Blendenlamellen mal außen vor).

Das ist die allgemeine Fehlinterpretation der Wahrheit. Die geringere Tiefenschärfe kommt nicht dadurch das man mit einem größeren Sensor fotografiert, sondern dadurch das man näher am Motiv dran steht damit es auf dem größeren Sensor Formatfüllend abgelichtet ist.
 
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HanneloreHorst schrieb:
Das interessante ist aber, dass trotz Crop-Mittelformat die meisten Personen eigentlich ziemlich begeistert von der X1D und Fujis GFX-Reihen sind.

Ich hab ja auch nie gesagt, dass die Kameras schlecht sind - im Gegenteil, mit der neuen GFX100 würde ich gern mal was machen - oder mal mit der X1D Mk II auf Urlaub fahren. Aber preislich sind sie halt schon sehr weit oben angesetzt, da überlegt man sichs sogar als Profi, ob man 10.000€ in einen Body steckt oder um das Geld eine A73 und 4 G Master Objektive anschafft. Aber ja, für die Nische, die diese Kameras abdecken, sind sie schon gut.

Ich hatte vorher eine Canon 6D und jetzt eine X-Pro2. Mit der Qualität der X-Pro2 würde ich mich zu keinem Zeitpunkt schämen müssen, außer bei extrem wenig Licht oder bei Sport. Zusammen mit der X-Pro2 hab ich mich auch von Zooms verabschiedet und mich in meine XF Primes verliebt.

Helge01 schrieb:
Bei gleich bleibender Blende vom Objektiv, aber größeren Sensor ist die Schärfentiefe geringer und hat damit das schönere Bokeh.

Auf Kleinbild gibts von Canon ein RF 50/1.2 und ein 85/1.2, im aktuellen Portfolio von Hasselblad fürs "große" Mittelformat gibts nix mit mehr als 2.2, wenn ich mich nicht verschaut habe. Fuji hat für GFX afaik auch nix lichtstärkeres als 2.0.

Was zumindest auf den kleineren MF-Systemen geht: das Otus für Kleinbild adaptieren, das leuchtet m.W. voll aus.

//differentRob schrieb:
Immerhin funktioniert, das Adaptieren bei Nikon/Canon von Beginn an ganz gut, das war bei Sony auch über Jahre ein Kampf.

Du vergleichst grad Äpfel mit Birnen. Klar funktioniert das adaptieren super, wenn du für die Spezifikationen des alten Mounts (also F oder EF) einfach im Archiv kramst und alles vor dir hast und nicht ein Dritthersteller (Metabones) diese Mounts per Reverse-Engineering entziffern muss. Das ist ja beim E-Mount nimmer das Problem, weil Sony die Daten auf Anfrage rausrückt - und Canon sowie Nikon bei Z und RF erst wieder dicht halten.

Sigma kann man hier übrigens echt nichts vorwerfen - klar war das versehen der alten DSLR-Gläser mit etwas neuer Elektronik und einem E-Mount samt Zwischenring die schnelle Variante, aber das funktioniert besser als mit dem MC-11 und die Abbildungsleistung der ART-Primes ist ja auch top.
 
Stimmt was du sagst aber das ist nicht relevant. Das XCD 1.9/80 ist die schnellste Linse für Hasselblad. Und bei gleichbleibendem Bildauschnitt hat dieser mehr DOF (also "weniger" Bokeh) als ein 50mm 1.4 an Kleinbild. Selbstverständich bei anderem Angle of View. Aber dann geht man einfach etwas weiter weg und nimmt ein 85 1.4...

Vorteil von Mittelformat bleibt die bessere Schärfe durch den grösseren Sensor, weniger rauschen und mehr mögliche Megapixel.
 
USB-Kabeljau schrieb:
Zum Thema Qualität:
Bei genug Licht machen manche Smartphones Bilder, die von Profikameras per se nicht zu unterscheiden sind.
Natürlich sind teure Objektive schärfer, natürlich sind 20MP (oder hier 60MP) mehr als 16MP ... aber sofern man nicht cropt, wird man selbst auf einem 4K-Bildschirm die Unterschiede mit der Lupe suchen müssen.
(Bokeh ist wieder n anderes Thema.)

Bei einer DSLM kann ich mir aber das Foto in 16 oder 20 MPx ansehen während ich beim Smartphone spätestens ab 6-8 MPx kein Detailgewinn mehr sehe. Leute die sich auskennen brauchen dafür auch keine Lupe.

USB-Kabeljau schrieb:
Das hier ist mit nem LG G7 gemacht:
Anhang anzeigen 801228

Bei sowas macht ne 4000€ Kamera keine besseren Fotos.
Nein, da macht schon ne 300€ Kamera bessere Fotos. Abgesehen davon, dass man natürlich viel mehr freistellen könnte, bekommt man auch eine viel feinere Zeichnung der Pflanze hin. Wenn man sich etwas mit der Fotografie beschäftigt sieht man sofort, dass das Smartphonebild weichgezeichnet ist.
 
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USB-Kabeljau schrieb:
Die Bitrate hat mit dem Sensor nichts zu tun.
Und auch manche Handies unterstützen sehr hohe Bitraten wie DSLMs. Meisten pfuschen die das Bild aber mit übertriebenem Processing kaputt.

Welches Smartphone denn bitte? Wenn ich 1080p-Material von der 80D mit 4K-Material eines Xperia Z3 vergleiche, dann sieht das Xperia lahm aus. Okay, etwas älteres Gerät, das S8 ist in der Hinsicht aber nicht besser.


USB-Kabeljau schrieb:
Die DSLM-Hersteller sollten so langsam mal realistisch werden. Noch ein paar Generationen Smartphone-Cams und es kräht kein Hahn mehr nach diesen Geräten (außer ein paar weniger Profis und Mega-Enthusiasten), wenn man weiterhin diese Mondpreise dafür berappen muss.

Sorry, wenn ich das so sage, aber du vergleichst hier nicht nur Äpfel mit Birnen. Das S10 hat schon drei Kameramodule drin und kostet aktuell ~640€. Das iPhone XS gibt's ab 1150€. Für den Preis bekommt man verdammt viel Kamera, und kann sogar den Akku wechseln wenn das Teil nach 2 Jahren langsam den Geist aufgibt.
Die ganzen Smartphone-Kamera-Vergleiche ziehen sich länger als es das iPhone gibt. Dass die Digital-Knipsen quasi vom Markt verschwunden sind ist den Smartphones zu verdanken, immerhin decken sie den gleichen Anwendungsfall ab. Aber Systemkameras und Smartphones tun dies nicht. Das wirkt so etwas wie: "Mit dem neuen Hammer bekomme ich auch Schrauben in die Wand!"

OldTechMan schrieb:
Selbst iPhones anno 2017 können 4K mit 60 fps.

Es gibt Xperia-Smartphones die mit 960fps aufnehmen. Zwar nur 0,2s, aber bitte ... das muss doch eine 4000€-Kamera können? :D
 
M.Ing schrieb:
Du vergleichst grad Äpfel mit Birnen. Klar funktioniert das adaptieren super, wenn du für die Spezifikationen des alten Mounts (also F oder EF) einfach im Archiv kramst und alles vor dir hast und nicht ein Dritthersteller (Metabones) diese Mounts per Reverse-Engineering entziffern muss. Das ist ja beim E-Mount nimmer das Problem, weil Sony die Daten auf Anfrage rausrückt - und Canon sowie Nikon bei Z und RF erst wieder dicht halten.

Nein ich wollte auf einen anderen Punkt (Phasenfokus) hinaus. Das dauerte bei Sony selbst für die eigenen a-Mount Optiken länger. Jedenfalls wenn man nicht den 2er/4er Adapter genommen hat. Da sind Nikon & Canon von Beginn an besser unterwegs. Aber ja, wie das gegenüber Drittanbietern mit Revese-Engineering dann aussieht, wissen wir beide wohl wie lange das dauern wird => Vorteil Sony!
 
fox40phil schrieb:
Ich dachte das hätten sie mit der RIV jetzt endlich geändert?!
Hier siehst du es in Action. Das Touch to AF, wo du einen Bereich des Bildschirms zur Bewegung des Autofokus-Felds nutzen kannst, ist das einzige was an Touch erinnert. Ich nutze meine A7III trotzdem gerne
 
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USB-Kabeljau schrieb:
die A7R IV cropt bei 24fps und bei 30fps noch mehr in 4K.

Hab ich bis jetzt nichts zu gefunden, hast ne Quelle?

Aber selbst wenn, das Teil ist einfach für Fotografen und nicht für Filmer gedacht. Dafür kommt hoffentlich bald die SIII mit entsprechenden Features. Klar muss man Sonys Produktpolitik der starken Differenzierung nicht gut finden. Vermutlich würden sie eine eierlegende Wollmilchsau aber nochmal deutlich teurer verkaufen, wenn sie denn technisch möglich wäre.
 
Helge01 schrieb:
Bei gleich bleibender Blende / Brennweite vom Objektiv, aber größeren Sensor ist die Schärfentiefe geringer und hat damit das schönere Bokeh (Blendenlamellen mal außen vor).
Bei "gleich bleibender Blende / Brennweite" hast du
1) einen ganz anderen Bildausschnitt
2) einen ganz anderen Durchmesser bei der Frontlinse

Wie gesagt. Es hängt vom Objektiv ab.
Auf welchen Sensor das Bild am Ende gebündelt wird, spielt für den Look keine Rolle.

Größere Sensoren haben genau einen einzigen Vorteil, und der lautet: Dynamic Range
Ergänzung ()

druckluft schrieb:
Hab ich bis jetzt nichts zu gefunden, hast ne Quelle?
Hat jemand in nem YT-Video gesagt. Weiß leider nicht mehr welches.
 
@USB-Kabeljau Ok vielleicht fällts dir ja noch ein. Jedenfalls mir war die Info dass es einen generellen 4K Video Crop geben soll neu.
 
druckluft schrieb:
Hab ich bis jetzt nichts zu gefunden, hast ne Quelle?
Zum Beispiel bei dkamera: "Videos kann die Sony Alpha 7R IV in 4K-Auflösung mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen, im Super-35-Modus (= APS-C) wird ein Bild aus 24 Megapixeln per Oversampling generiert."

B.XP schrieb:
Welches Smartphone denn bitte? Wenn ich 1080p-Material von der 80D mit 4K-Material eines Xperia Z3 vergleiche, dann sieht das Xperia lahm aus
Was die Qualität angeht oder die Bitrate? Ich hab zwar kein Z3, aber die neueren iPhones liegen ebenfalls im Bereich 70-80 Mbit/s. Da müsste doch die 80D auch liegen oder? Hab es ähnlich von meiner 70D im Kopf.
Edit: Wohlgemerkt wenn man auf die höherwertige Komprimierung umgestellt hat bei der 70D
 
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USB-Kabeljau schrieb:
Wie gesagt. Es hängt vom Objektiv ab.
Auf welchen Sensor das Bild am Ende gebündelt wird, spielt für den Look keine Rolle.

Äh ... jein. Natürlich spielt die Größe des Sensors eine Rolle, weil man mehr oder weniger vom Bild einfängt, das das Objektiv auf die Sensorebene projiziert. Und dann hat der Sensor selbst ja auch diverse Filter drin, Stichwort Bayer-Matrix. Aber das hat dann weniger Auswirkung als das Objektiv selbst und man kann die Farben ja in Post noch bearbeiten.
 
@druckluft
Oh sorry ... hab's total verwechselt!!!!
Scheint doch OHNE Crop zu sein. Der Crop betrifft nur den Super35 Modus.

Aber die 100MBit sind halt auch irgendwo weak ...
 
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Seiku schrieb:
Hier siehst du es in Action. Das Touch to AF, wo du einen Bereich des Bildschirms zur Bewegung des Autofokus-Felds nutzen kannst, ist das einzige was an Touch erinnert. Ich nutze meine A7III trotzdem gerne
Das ist ja ziemlich traurig! Sony scheint nicht zuende zudenken!
Ich kann nur sagen, dass ein Touch Menü sehr praktisch ist und ich es nicht mehr missen will! Ebenso wiE Touch-AF! Einfach genial und bei mir teils deutlich präziser (C5DIV)
 
USB-Kabeljau schrieb:
Oh sorry ... hab's total verwechselt!!!!
Scheint doch OHNE Crop zu sein. Der Crop betrifft nur den Super35 Modus
Also scheint umschaltbar zu sein. Ich bin von dem was ich bisher gelesen hatte auch von Crop ausgegangen
 
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