News Sony Alpha 7R VI: Voll gestapelter Sensor liefert 30 FPS bei 66,8 Megapixeln

@lowrider20 Wobei das traurige ist, dass man sich bei einer Kamera auch nur 30 Minuten mit dem richtigen Video hinsetzen muss. Dann weiß man was Blende, ISO und Verschlusszeit ist und kann im A-Modus losziehen. Schlechter als ein Smartphone bist du damit als Anfänger auch nicht.

Ich komme mit dem Smartphone immernoch nicht klar. In den Situationen, die unkritisch sind, tut es nichts besser als die Kamera und bringt noch das nette Feature mit, dass wenn ich mal ein Bild drucken will, ich weniger Details habe.
Und die Situationen, die schwer zu handeln sind, kann das Smartphone eben auch nicht mehr unter Kontrolle bekommen.

Wenn man beim Fotografieren etwas Anspruch hat, ist es immer noch ungeeignet. Zur Doku natürlich perfekt, da man wenig beachten muss.
 
zandermax schrieb:
Ich komme mit dem Smartphone immernoch nicht klar. In den Situationen, die unkritisch sind, tut es nichts besser als die Kamera
Wenn es nichts besser tut als eine Kamera hat es immer noch den Vorteil dass man es immer dabei hat. Dazu noch klein und leicht, Bilder kann man direkt versenden und muss nichts nachbearbeiten. Das ist doch der pure Komfort.

Für die breite Masse liefern Smartphones bereits ordentlich ab. Die meisten schauen sich die Bilder sowieso wieder nur auf dem Smartphone an und würden keinen Unterschied zu einer Kamera sehen.
 
Die Argumentation habe ich noch nie verstanden .
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Welches der beiden Bilder ist denn hier vom Handy? Beide sind übrigens nicht bearbeitet.

Schau dir mal an, wie die Farben durchgezeichnet sind im ersten Bild. Wie sanft der Übergang im Himmel ist und wie schön die Balance zwischen Tiefen und Lichter. Das Handy ist da in meinen Augen einfach schlecht. Es wirkt erstmal knalliger, aber nach 10 Sekunden anschauen hat man alles gesehen. Und spätestens wenn man etwas digital Zoomt, wars das mit dem Handybild.

Darum benutze ich das Handy nicht gerne zum Fotografieren. Meine A7r III und die Objektive, die ich habe, haben 100 % Verlässlichkeit. Ich weiß, dass der Autofokus sitzt, ich kann die Belichtung sauber kontrollieren und ich weiß, dass die Farben stimmen. Das kann ein Smartphone einfach nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was genau ist beim zweiten Bild falsch gelaufen?

Deine a7r III spielt in einer ganz anderen Liga. Wenn man etwas fair vergleichen will, dann passt eher die "alte" ZV-1, kostet um die 600 EUR und deckt eigentlich den alltäglichen Brennweitenbereich 24-70 mm KB perfekt ab. Meine TZ99 ist einfach ein Brennweitenmonster, aber mit Minisensor. Sonst ist tote Hose, weil die Preise sich in letzten Jahren in falsche Richtung entwickelt haben,
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum nicht fair? Eine Kamera von 2017 gegen ein Handy von 2024.

Das Handy beherrscht nicht mal Grundlagen wie Belichtung oder Weißabgleich.

Deshalb finde ich die Leserwahlen "beste Smartphonekamera" auch nicht besonders gut gemachte Artikel.
Wir diskutieren hier darüber wie ein Smartphone ein Bild entwickelt und es gibt so gravierende Unterschiede, dass man eine Wahl daraus machen kann?

Ich bin mir sehr sicher, dass eine Wahl zwischen A7r, Eos R5 und Nikon Z8 ziemlich langweilig wäre, weil sich die Bilder out of Camera nur minimal unterscheiden würden.
 
So Bildvergleiche eines veränderlichen Momentes sind doch generell Humbug. Denn keiner, außer der Fotograf hat das Motiv im Kopf und somit kann man als Beurteilender nur nach eigenem Gefallen entscheiden. Um Kontraste und Dynamik zu Vergleichen gibt es Testbilder.
Auch bei einer DSLM bekommst OOC nur eine Manipulation der originalen Bilddaten. Es ist ja auch nicht das menschliche Auge ident. Da werden auch die Farben unterschiedlich gesehen.
 
Warum nicht fair:
Es fehlen die Angaben zu Objektiv und auch seinen Kosten, das Smartphone-Bild wird durch die digitale Vergrößerung verfälscht.

Deine a7R III ist insbesondere für die entwickelt worden, die damit Geld verdienen wollen, ein Smartphone nicht. Die a7R III kostet bei MPB im ausgezeichneten Zustand 1.200 € - ohne Objektiv.

Mit einem Smartphone kann man auch Geld verdienen, zB auf Socialmedia. Darum sollten auch solche Digitalkameras zum Vergleich gezogen werden, die für Socialmedia, aber auch als Reisekamera, Stadtkamera, Familienfeiern ausreichen.
 
Ich kann es im Moment nur am kleinen Display ansehen, mein PC wartet auf die Rücksendung des RAM durch Gskill. Da sehen die Bilder nicht so unterschiedlich aus, das erste ist für meinen Geschmack auch etwas überbelichtet, typisch Sony würde ich sagen. Meine sind deswegen immer auf -0.7EV eingestellt (erst A7 III, aktuell A7 IV), im Zweifel wird hinterher das RAW in den Schatten etwas hochgezogen. Ich fotografiere mit der Kamera aber auch nie nur JPGs, RAW in Slot A und JPG in B.
Weißabgleich sieht für mich bei beiden auch nah genug zusammen aus um da nicht von großen Unterschieden zu sprechen.
Details sind beim Vergleich natürlich immer zu Lasten des Smartphones. Da müsste ich bei mir z.B. das Pixelbinning abschalten um gleichzuziehen, dann verliert das Smartphone aber durch deutlich mehr Rauschen.

Es gibt Momente, wo ein Smartphone versagt und es gibt Gelegenheiten, wo die Kamera keine Option ist. Insofern nutze ich gerne beides da, wo es angebracht ist.
 
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zandermax schrieb:
Die Argumentation habe ich noch nie verstanden .
Schau dir deine Bilder doch mal an. Ich bin hier gerade am Rechner und die nehmen sich nicht wirklich viel. Wäre ich am Smartphone würde ich vermutlich gar keinen Unterschied erkennen. Ergo für die allermeisten Nutzer hätte es auch das Bild vom Smartphone getan - das aus der Kamera liefert 0 Vorteile.

Erst wenn man in die Bilder reinzoomt kommen die Unterschiede zum Vorschein.

Wer online Bilder von anderen anschaut wirft idR nur flüchtige Blicke drauf, ein paar Sekunden und weiter gehts. Das ist etwas anderes als wenn man das Bild vor sich in Lightroom hat.
 
S.Kara schrieb:
Ich bin hier gerade am Rechner und die nehmen sich nicht wirklich viel.

Wat? Aufm Smartphone oder Tablet kann man dem zustimmen aber sobald man rein zoomt sieht man sofort das 1. Bild ist von der Kamera und das 2. Bild vom Handy. Einfach mal das Gebäude links anschauen wie scharf das im 1. Bild ist und wie verschwommen im 2.
 
@Cool Master Wenn ich es mir einfach so anschaue sehe ich da keinen Unterschied. Wenn ich es anklicke dann ja, ansonten ist das Forum hier bei Computerbase viel zu Schmal. Aber das ist immer noch größer als auf dem Smartphone.

So wird es mir angezeigt:
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Schau dir doch mal die Belichtung im Himmel und die Farben an. Durch die Starke Sättigung beim Smartphone ist das Gebäude links gelb geworden, was völlig daneben ist.
 
Da tritt allerdings auch eine Kamera mit Vollformat und 42 MP gegen einen Zwergensensor an, Der vermutlich mit Pixelbinning arbeiten wird (insofern wäre interessant welches Smartphone mit welchem Sensor hier am Werk war). Natürlich ist das eine Szene, wo die Details der Kamera vom Smartphone nicht zu schlagen sein dürften, schon gar nicht falls nicht der Hauptsensor des Smartphone im Einsatz war. Aber die Forensoftware entfernt die Exifs wohl.

zandermax schrieb:
Schau dir doch mal die Belichtung im Himmel und die Farben an. Durch die Starke Sättigung beim Smartphone ist das Gebäude links gelb geworden, was völlig daneben ist.

Dafür brennt der Himmel im ersten Bild aus, perfekt sind m.a.n. beide Bilder nicht. In Bild eins etwas die Belichtung zurückdrehen, ggfs. die Schatten wieder hochziehen, und in Bild zwei die Sättigung runtergehen.
Im Smartphonebild ist noch Struktur im Hintergrund zu erkennen, die im anderen Bild in der Überbelichtung untergeht.
 
zandermax schrieb:
Schau dir doch mal die Belichtung im Himmel und die Farben an. Durch die Starke Sättigung beim Smartphone ist das Gebäude links gelb geworden, was völlig daneben ist.
Das sind Dinge die man nur sieht wenn man ein Referenzbild hat. Die Kamera kann den Weißabgleich ebenfalls falsch setzen, ich als Betrachter habe keine Ahnung wie gelb das Gebäude tatsächlich ist.
 
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Cool Master schrieb:
Einfach mal das Gebäude links anschauen wie scharf das im 1. Bild ist und wie verschwommen im 2.
Das sagt gar nix aus. Das ist abhängig von der Optik. Nicht vom Sensor.
 
@lowrider20

An was es liegt ist eigentlich recht egal, Fakt ist Bild 1 sieht besser aus.
 
@lowrider20 Also wirklich. Langsam wirds doch lächerlich. Schonmal Was davon gehört dass man Auflösung messen kann?
Und natürlich ist die auch vom Sensor abhängig.

Objektiv war im übrigen ein 24 1.4 von Sony.

Btw. Belichtet die Kamera nicht falsch. Sie nimmt halt einen Mittelwert über mehrere Punkte und hat sich in diesem Fall dazu entschieden dass die Tiefen eine höhere Priorität als die letzten 10 % Lichter im Himmel haben. Ich fotografiere immer mit Zebrafubktion, die überbelichtete Stellen anzeigt und wiege dann ab, was mir wichtiger ist.
 
@zandermax
Es ging um die Randschärfe! Die ist abhängig von der Optik, wenn sie gegenüber der Bildmitte stark abfällt. Dazu kommt noch bei einem Bild mit Tiefe die DOF. Die ist wiederum vom Sensor und der Optik abhängig. Aber wie eingangs erwähnt: es war die Randschärfe gemeint.
 
zandermax schrieb:
Btw. Belichtet die Kamera nicht falsch. Sie nimmt halt einen Mittelwert über mehrere Punkte und hat sich in diesem Fall dazu entschieden dass die Tiefen eine höhere Priorität als die letzten 10 % Lichter im Himmel haben. Ich fotografiere immer mit Zebrafubktion, die überbelichtete Stellen anzeigt und wiege dann ab, was mir wichtiger ist.

Nimmst Du den die JPGs direkt aus der Kamera? Wenn nicht, dann kann man doch besser etwas unterbelichten und in der Nacharbeitung die Tiefen hochziehen. Dafür bieten die Sony-Sensoren genug Spielraum und das geht I.d.R. besser als aus dem ausgebrannten Himmel durch runterziehen der Lichter etwas rauszuholen.

Insofern - das ist ja ohnehin immer alles subjektiv - ist das Bild *für mich * falsch belichtet und deswegen überlasse ich diese Entscheidung nicht immer der Kamera. Ich fotografiere meist in M mit Auto-ISO und stelle dann bei Bedarf nur eine Über-/Unterbelichtung per Rad ein. Da ich meist bewegte Motive habe ist das die schnellste Möglichkeit der Verstellung mit möglichst großer Kontrolle. Wobei da Standard -0.7 Blenden ist, weil sowohl A7 III als auch IV dazu neigen von sich aus zu großzügig zu belichten.

Auflösung ist bei Deinen Bildern natürlich für das Smartphone ein Kampf, den es nie gewinnen kann. Wenn ich das exemplarisch mit meinen Geräten machen würde treten 33 MP Vollformat gegen 48 MP auf etwas unter 1“ an, die dann wegen des Rauschens auch noch auf 12 MP gebinnt werden. Aber selbst ohne Pixelbinning verliert das Smartphone diesen Vergleich, das gibt im Detail weder Sensor noch Optik her. Aber die Kombi aus Kamera und Objektiv ist ja auch deutlich teurer als ein Smartphone, insofern wäre es auch traurig wenn die nicht gewinnen würde.

Deswegen bin ich ein Freund davon das jeweils besser passende Gerät zu nutzen, das kann dann auch mal das Smartphone sein. Am Wochenende waren wir z.B. auf einem Konzert mit Meet&Greet. Smartphone war da prima, mit der großen Kamera wäre man gar nicht erst reingekommen ;)
 
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