News Sony G Series: Ausdauernde SSDs für Profi-Videorekorder

MichaG

Redakteur
Teammitglied
Dabei seit
Juli 2010
Beiträge
7.154
#1
Für die Aufzeichnung von Videos mit hoher Bitrate wie 4K-Content hat Sony eine neue SSD-Serie für professionelle Anwender vorgestellt. Das wesentliche Merkmal der G Series Professional SSD ist die hohe Haltbarkeit: Sony garantiert ein Mindestschreibvolumen von bis zu 2,4 Petabyte und bietet alternativ zehn Jahre Garantie.

Zur News: Sony G Series: Ausdauernde SSDs für Profi-Videorekorder
 

roterhund07

Rear Admiral
Dabei seit
Okt. 2015
Beiträge
5.897
#2
Ich denke mal dass die dann preislich auf einem Niveau mit 850 Pro und Extreme PRO ist. Ob sie auch qualitativ auf einem Niveau mit der 850 Pro ist wird sich zeigen. Aber warum 9.5mm? Einfach 7mm sollten doch ausreichen?
 

Moselbär

Fleet Admiral
Dabei seit
Okt. 2011
Beiträge
27.313
#3
Stolzer Preis - kommt auch ein Test?
 
Dabei seit
März 2007
Beiträge
168
#4
Nicht schlecht, Sony.

Sony G Series 960GB vs. Samsung 850 Pro 1000GB
2400 TBW vs. 300 TBW

10 Jahre Garantie haben beide.

Die UVP wird in der News als hoch bewertet (warum??), sie ist aber nicht allzu weit vom aktuellen Bestpreis für die Samsung Pro entfernt. Somit würde ich sagen: absolut im grünen Bereich.

Ein Test muss natürlich noch folgen. Allerdings scheint ja hier wirklich das Augenmerk beim Controller-Design auf Haltbarkeit und zuverlässig konstante Transferrate zu liegen. Somit darf man in dem Computerbase-Benchmark-Parcours, welcher ja hauptsächlich kurze Lastspitzen misst, keine Wunder erwarten.

Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieses Produkt, käme es von Samsung, deutlich positiver beschrieben worden wäre. Auch der Verweis auf Enterprise-SSDs (mit deutlichen höherem möglichen Schreibaufkommen) enthält keinen Hinweis darauf, dass diese in einem viel höheren Preissegment angesiedelt sind...

LG, fin000
 
Dabei seit
Okt. 2006
Beiträge
3.656
#5

roterhund07

Rear Admiral
Dabei seit
Okt. 2015
Beiträge
5.897
#6
Naja, das OEM Modell der 850 Pro namens SM863 hat 3000 TBW. Ist eben ein OEM Modell und deutlich teurer. Die TBW ist in erster Linie dafür da dass die Consumer SSDs nicht als Enterprise Modell missbraucht werden und die großen Unternehmen schön brav die Enterprise Laufwerke kaufen.
 
Dabei seit
Mai 2008
Beiträge
181
#7
Zuletzt bearbeitet: (Komma eingefügt ^^)

Holt

Fleet Admiral
Dabei seit
Mai 2010
Beiträge
45.199
#8
Da diese SSD für die besonderen Anwendung Videoaufzeichnung ist, wäre ein normaler Test bei dem sie als Systemlaufwerk getestet wird, wohl kaum sinnvoll.

Sony G Series 960GB vs. Samsung 850 Pro 1000GB
2400 TBW vs. 300 TBW
Die 300TBW sind aber bei weitem nicht was die 850 Pro schafft, deren NANDs sind mit 6000 P/E Zyklen spezifiziert, die Write Amplification ist bei solchen sequentiellen Schreibvorgängen auch sehr viel geringer als bei vielen zufälligen Schreibvorgängen, wenn wir mal 2 ansetzen wäre es also 3000 TB TBW bis die 6000 P/E Zyklen der 850 Pro wirklich verbraucht wären.

Naja, das OEM Modell der 850 Pro namens SM863 hat 3000 TBW. Ist eben ein OEM Modell und deutlich teurer.
Das ist vor allem mal ein Enterprise Modell, die hat auch eine Full-Power-Loss-Protection und die 3000 TB TBW beziehen sich wirklich auf den Worst Case, nämlich 4k Random Writes im Steady State über den vollen Adressraum, also die Situation mit der höchsten Write Amplification.
Die TBW ist in erster Linie dafür da dass die Consumer SSDs nicht als Enterprise Modell missbraucht werden und die großen Unternehmen schön brav die Enterprise Laufwerke kaufen.
Eben und wenn es doch jemand macht, soll er sich nicht auf Garantie ersetzt bekommen, wenn er es geschafft hat die NANDs kaputt zu schreiben.
Ergänzung ()

Haben SSDs, die nen DRAM-Baustein als Cache vorweisen, überhaupt solche Probleme?
Ja, denn so groß kann der Cache nicht sein, als dass dort genug Daten rein passen um auf Dauer schneller auf die SSD schreiben zu können als die Daten auf die NANDs geschrieben werden können, wenn der Controller zwischendurch immer wieder Blöcke löschen muss. Dazu muss er auch noch ggf. vorhandene gültige Daten in den Blöcken vorher in anderen Pages umkopieren. Dies ist bei SSDs die vor allem sequentiell beschrieben werden, aber weniger kritisch, da kann man die FW besser drauf optimieren das die Performance dann nicht so einbricht und idealerweise schafft der Controller es schneller als das Interface die Daten liefern kann.

Noch besser wäre es natürlich, wenn die SSDs getrimmt wird wenn eines der alten Videos gelöscht wird, denn könnte der Controller in der Idle-GC die entsprechenden Blöcke schon vorab löschen und es müssen auch keine Daten mehr intern umkopiert werden die zu dem schon gelöschten Video gehören. TRIM geht aber eben nur, wenn Dateien gelöscht werden, wird immer nur Überschrieben, gibt es kein TRIM und dann würde es auch nichts bringen, da alleine das Überschreiben eines LBAs ja auch schon anzeigt, dass die alten Daten ungültig sind die vorher für diesen LBA abgelegt waren.
 
Top