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News South of Midnight: Makabre Südstaaten-Magie kommt bei Spielern gut an

Otsy schrieb:
Story und Inszenierung sind den meisten zeitgenössischen Titeln meilenweit voraus, und man merkt an den Charakteren und der Spielwelt wieviel Liebe und Herzblut in das Spiel geflossen sind.

Einer der besten Titel 2025 bisher, wenn man eine interaktive Geschichte erzählt bekommen möchte.
Dein Post spiegelt eigentlich das Problem seit der Generation PS 5/ Series X/S wieder (und z.t. schon PS4/Xone).
Es werden im AAA Bereich keine guten Spiele mehr entwickelt, sondern interaktive Storys, die aber immernoch nur maximal B-Movie Niveau erreichen.
Alles maximal auf Zielgruppenerweiterung getrimmt mit anspruchslosen und flachen Gameplay Loop.
Naughty Dog hat das z.B. perfektioniert.

Dieses "Spiel" schlägt genau in die selbe Kerbe.

Jüngstes negativ Beispiel: Final Fantasy XVI
Das hat alles, was die Serie mal ausgemacht hat, entgültig begraben und durch simples Buttonmashing mit Schlauchleveln ersetzt. Zusätzlich wurden noch Items eingefügt, die einem das spielen abnehmen.
 
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Vigilant schrieb:
Wäre schön, wenn man das mal etwas differenzieren würde. Und diese ganzen nach Reichweite gierenden Hobbykritiker können sich meinetwegen gehackt legen.
Da dürfen sich die Mittelmäßigkeit abfeiernden professionellen Kritiker aber auch gern dazu legen.
 
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Ich hatte wirklich Interesse daran und deshalb reingeschnuppert. Mein Problem waren die nur 30fps in den Cutscenes inkl. dem in diesen Storysequenzen nicht anschaltbaren Stop Motion Animationen.
An das eine hätt ich mich gewöhnen können, beides im Zusammenspiel hat mich wahnsinnig gemacht und mir nach 2 Minuten Kopfschmerzen beschert.

Daher leider nein.
In einem Spiel wo die Story derart wichtig ist, muss die Inszenierung in den Cutscenes passen. Und das war hier für mich nicht der Fall.
 
Alter Falter, haltet mal den Ball flach. "Spiel kommt gut bei Spielern an" heißt nicht, dass es sich auch gut verkauft oder es viele spielen. Die, die es nicht nur ein paar Minuten angespielt haben, mögen es überwiegend. Vielleicht ist es keine News wert, sondern nur eine Notiz. Egal, ich bin dankbar, dass ich durch CB davon erfahren habe.

Das Spiel ist kein AAA Game, wie manche hier behaupten, das zeigt doch schon der Preis.
Ja, die Kritikpunkte stimmen: Das Spiel ist nicht lang, der Skill-Tree nicht groß, die Kämpfe nicht besonders einfallsreich und die Spielerführung recht linear. Na und?

Dafür hat es ein unverbrauchtes Setting mit schöner Atmosphäre. Soundtrack und Voice-Acting sind erste Sahne. Wenn eine Story gut inszeniert wird, kann sie auch gerne mittelmäßig sein. Mir gefällt auch der Hauptcharakter sehr gut. Ich kann mich sehr gut in die Welt einsinken lassen und die aktuelle Welt da draussen vergessen. Das ist, wofür ich Computerspiele liebe und das ist, weshalb es meiner Meinung nach überhaupt Computerspiele gibt.

Die Zeiten, wo Spiele nur für Nerds gamacht wurden, sind lange vorbei. Der Großteil will sich nicht stundenlang mit Skill-Trees, offenen Welten, überkomplexen Stories und anspruchsvollen Kämpfen herumschlagen. Die möchten einfach ein wenig Spaß haben. Kommt klar darauf, dass Ihr Elite-Gamer nicht mehr im Mittelpunkt der Industrie steht. Ist ja nicht so, dass es gar keine Spiele mehr gibt, die Eure Wünsche bedienen.

Spielt dieses Game einfach nicht, hört aber auf damit, Leute deswegen herablassend als Mainstream oder anspruchslose Menschen darzustellen. Bringt Euch nix, bringt den anderen nix.
 
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Captain Mumpitz schrieb:
Mein Problem waren die nur 30fps in den Cutscenes inkl. dem in diesen Storysequenzen nicht anschaltbaren Stop Motion Animationen.
Genau das fand ich schon wieder gut, hatte aber auch keine Kopfschmerzen davon bekommen. Das Spiel hat mir im Ganzen sehr gut gefallen. Auch wenn es viele nicht anspruchsvoll genug finden. Mir hat auch der Schwierigkeitsgrad in den Kämpfen gereicht. Und auf dem Steamdeck lief es dazu noch sehr gut.
 
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Ich habe woanders schon meine Meinung zum Game nach dem Durchspielen gebracht:



Habe jetzt auch South of Midnight in 3 Tagen durchgespielt. Er wird mir in schöner Erinnerung bleiben. Es hat mit bisweilen sogar zum Teil gefesselt. Artstyle, die schöne Lichtstimmung, Musik von Jazz, Pop bis Country, düstere erwachserne Thematik hatten schon was für sich. Kämpfe werden war erst bei der Hälfte interessanter aber sind nie Grundlage vom Gameplay. Sie sind in den Arenen klar abgegrenzt vom Rest und irgendwann wiederholt es sich etwas. Nur die Bosskämpfe bieten andere Abwechslung und sind herausfordernder.

Gut fand ich eher die Spielwelt die halt klar linearer ist ohne Open World. Doch genug Abzweigungen und kleine versteckte Dinge bietet um alles abzusuchen.
Gibt vor allem viel Platforming. Am Anfang denkt man noch die Figur lässt sich etwas schwer steuern aber wenn man in den Option das Kamerawackeln abstellt wird es ganze Ecke besser. Wenn man einige Fähigkeiten dazugewonnen hat entsteht regelrechter Flow wie man sich durch die Spielwelt bewegt. Zum Ende hin gibt es sogar hier und da Anleihen an ein Uncharted 4 bisschen Alan Wake.

Auf meinem betagten PC rannte es in höchsten Setting mit DLSS Quality inUHD bei stabilen 60fps. Auch auf Series X sieht es trotz TAAU sehr gut aus. Hat sogar durch etwas höhere interne Renderauflösung paar Details mehr. Starker Bewegung ist DLSS aber kleinwenig besser. Dennoch sehr schönen Konsolengame.

Es hat letzen Endes auch längere Spielzeit gehabt als gedacht. Zudem gab es auch paar Storywendungen und auch Dinge (die jetzt nicht spoilern kann) die doch anders gelöst wurden als man es vielleicht zuerst erwartet hat.

Warum es im Netz daher schon als Flop gilt verstehe ich vom Zocken her nicht. Da steckt für das Studio schon Mühe drin. Allein der schöne und originelle Soundtrack und das unverbrauchtere Abenteuersetting ist mal was anderes.

Hoffe sogar dass es bis Ende 2025 dann sogar noch Port für die Playstation gibt.

Solange sage ich leise Danke an Compulsion Games für diese interessante Abenteuerreise von einem guten AA Game.
 
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Steht auf meiner To-do-Liste.
 
Bin etwa bei der Hälfte, Grafik ist nett gemacht, die kämpfe sind teils echt öde, ich renne ehrlich gesagt nur von einer Story Szene zur nächsten und hab nach der ersten Kampfrunde die Kämpfe praktisch komplett runter gedreht. Damit bleibt spielerisch primär Parkour übrig. Der Soundtrack ist okay. Da haben definitiv einige Personen viel Arbeit reingesteckt, aber keine Ahnung wieso das kampfsystem dann so öde ist, man kann es leider nicht komplett deaktivieren.
 
Voller Vorfreude hat mich dann der GameStar-Test enttäuscht, da ich aber aktuell nichts anderes zu tun hatte, habe ich es über den GamePass durchgespielt.

Die erste Stunde war etwas öde und nach 2-3h wird man kaum noch etwas neues vom GamePlay her kennenlernen - aber bei welchem Spiel ist das schon so. Die Story wird dann teilweise doch etwas interessant. Also so schlecht wie es gemacht wird, ist es wirklich nicht.
 
Otsy schrieb:
Story und Inszenierung sind den meisten zeitgenössischen Titeln meilenweit voraus, und man merkt an den Charakteren und der Spielwelt wieviel Liebe und Herzblut in das Spiel geflossen sind.

Einer der besten Titel 2025 bisher, wenn man eine interaktive Geschichte erzählt bekommen möchte.
Mit der großartigen Story meinst du, dass die Mutter von einem Hurricane entführt wird und Inszenierung 30 FPS Ruckel Zwischen Sequenzen
9t3ndo schrieb:
Dein Post spiegelt eigentlich das Problem seit der Generation PS 5/ Series X/S wieder (und z.t. schon PS4/Xone).
Es werden im AAA Bereich keine guten Spiele mehr entwickelt, sondern interaktive Storys, die aber immernoch nur maximal B-Movie Niveau erreichen.
Alles maximal auf Zielgruppenerweiterung getrimmt mit anspruchslosen und flachen Gameplay Loop.
Naughty Dog hat das z.B. perfektioniert.

Dieses "Spiel" schlägt genau in die selbe Kerbe.

Jüngstes negativ Beispiel: Final Fantasy XVI
Das hat alles, was die Serie mal ausgemacht hat, entgültig begraben und durch simples Buttonmashing mit Schlauchleveln ersetzt. Zusätzlich wurden noch Items eingefügt, die einem das spielen abnehmen.
Danke dass du meine Gedanken perfekt zusammen gefasst und auf den Punkt gebracht hast
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Freezedevil schrieb:
Da dürfen sich die Mittelmäßigkeit abfeiernden professionellen Kritiker aber auch gern dazu legen.
Besser hätte man nicht kontern können 😀
 
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Das Game ist halt vergleichbar mit den beiden A Plague Tale Teilen. Die sind auch nicht auf ausgefallene Kämpfe spezialisiert. Dafür haben die noch weniger Platformpassagen sondern eher paar Schleicheinlagen.

Es sind halt AA-Games und nicht mit TLoU oder Uncharted zu vergleichen.

Wenn einem die Welt und die Charaktere nicht interessieren wird es bei solchen Games das Gameplay auch nicht richten.
 
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Balikon schrieb:
Alter Falter, haltet mal den Ball flach. "Spiel kommt gut bei Spielern an" heißt nicht, dass es sich auch gut verkauft oder es viele spielen. Die, die es nicht nur ein paar Minuten angespielt haben, mögen es überwiegend. Vielleicht ist es keine News wert, sondern nur eine Notiz. Egal, ich bin dankbar, dass ich durch CB davon erfahren habe.

Das Spiel ist kein AAA Game, wie manche hier behaupten, das zeigt doch schon der Preis.
Ja, die Kritikpunkte stimmen: Das Spiel ist nicht lang, der Skill-Tree nicht groß, die Kämpfe nicht besonders einfallsreich und die Spielerführung recht linear. Na und?

Dafür hat es ein unverbrauchtes Setting mit schöner Atmosphäre. Soundtrack und Voice-Acting sind erste Sahne. Wenn eine Story gut inszeniert wird, kann sie auch gerne mittelmäßig sein. Mir gefällt auch der Hauptcharakter sehr gut und ich kann mich sehr gut in die Welt einsinken lassen und die aktuelle Welt da draussen vergessen. Das ist, wofür ich Computerspiele liebe und das ist, weshalb es meiner Meinung nach überhaupt Computerspiele gibt.

Die Zeiten, wo Spiele nur für Nerds gamacht wurden, sind lange vorbei. Der Großteil will sich nicht stundenlang mit Skill-Trees, offenen Welten, überkomplexen Stories und anspruchsvollen Kämpfen herumschlagen. Die möchten einfach ein wenig Spaß haben. Kommt klar darauf, dass Ihr Elite-Gamer nicht mehr im Mittelpunkt der Industrie steht. Ist ja nicht so, dass es gar keine Spiele mehr gibt, die Eure Wünsche bedienen.

Spielt dieses Game einfach nicht, hört aber auf damit, Leute deswegen herablassend als Mainstream oder anspruchslose Menschen darzustellen. Bringt Euch nix, bringt den anderen nix.
Naja andere Games bekommen es ja auch hin und ein wenig Komplexität/Tiefe wird man ja wohl noch erwarten dürfen, in der Hoffnung dass nicht alle Games bald den Anspruch wie Candy Crush haben.
Ergänzung ()

KuroSamurai117 schrieb:
Das Game ist halt vergleichbar mit den beiden A Plague Tale Teilen. Die sind auch nicht auf ausgefallene Kämpfe spezialisiert. Dafür haben die noch weniger Platformpassagen sondern eher paar Schleicheinlagen.

Es sind halt AA-Games und nicht mit TLoU oder Uncharted zu vergleichen.

Wenn einem die Welt und die Charaktere nicht interessieren wird es bei solchen Games das Gameplay auch nicht richten.
A Plague Tale habe ich aber trotzdem als wesentlich hochwertiger empfunden, alleine schon was die Grafikqualität anging
 
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randomdude87 schrieb:
A Plague Tale habe ich aber trotzdem als wesentlich hochwertiger empfunden, alleine schon was die Grafikqualität anging
Dann hast halt anderen Geschmack was den Artstyle angeht. Aber von den Details in den Level und wie die Lichtstimmung designt ist kannst mir nicht wirklich erzählen dass da nicht viel Arbeit drin steckt. Allein wie viele Tiere da nett in der Umgebung eingebunden sind. Mal davon ab dass sie allein für die Soundkullisse wirklich in den Sümpfen Vorort waren und Tonaufnahmen gemacht haben.

Sorry, das Game ist kein 08/15 Baukasten aus der UE5. Ich bin mehrmals in SoM stehengeblieben und hab die Landschaft mir in Ruhe angesehen mit den Bergen, Wasserfällen, Blumenwiesen usw. Gerade ab Kapitel 6 und 7 bis man dann zu schönen der Berglandschaft in 8 kommt zieht es halt immer mehr an als am Anfang noch.

A Plague Tale versucht realistisch düster zu sein und South of Midnight hat halt Comic Artstyle drin.
 
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KuroSamurai117 schrieb:
Es sind halt AA-Games und nicht mit TLoU oder Uncharted zu vergleichen.
Die machens auch nicht viel besser. Verschleiern es nur durch die grafische Kulisse besser.
Uncharted ist im Grunde ein Arena Deckungsshooter mit bisschen anspruchslosen klettern dazwischen. Nichts was spielerisch Bäume ausreißt und nur Mittel um die Story-(Video)Sequenzen zu verknüpfen.
In Teil 3 und 4 wurde dann das Klettern um Railshooter Sequenzen erweitert.

Das Gameplay ist in TLOU und Uncharted nett gemeintes Beiwerk für die Hauptprotagonisten: Grafik und Story.
 
9t3ndo schrieb:
Das Gameplay ist in TLOU und Uncharted nett gemeintes Beiwerk für die Hauptprotagonisten: Grafik und Story.
Dann spiel halt besser The First Bezerker Khazan wenn Du Herausforderung suchst im Gameplay.

Bringt es auch nichts auf den PC Port von Astro Bots zu warten. Kleiner Spoiler, das Game ist von Kämpfen her auch nicht besser als die anderen Games.^^

Nicht Jeder will Abends nach der Arbeit bockschwere und tiefgründige Spielmechaniken erkunden. Dafür gibt es halt dann andere Genrevertreter.

Deswegen ist es immer Geschmacksache. Erwarte von Mario Kart auch nicht dass es so komplex wie iRacing wird obwohl das Grundprinzip ist sich auf Rädern fortzubewegen.

Vollkommen okay wenn man was anderes inhaltlich will als South of Midnight bietet.

Trotzdem kann es bei paar Leuten genau den Geschmack treffen die sich eher von anderen Dingen als umfangreiches Kampfsystem unterhalten lassen. Game glidert die Kämpfe klar in Arenen aus so dass Gegner nie im Hauptfokus der Welt stehen. Hier sind es eher die Bosse mit einer Geschichte dahinter die nicht einfach nur Gatekeeper zum nächsten Level sind.
 
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Vigilant schrieb:
Nun, unabhängig von der Anzahl Spielenden, kommt es bei Spielenden überwiegend zu guten bis sehr Bewertungen. Von daher kann man schon sagen, dass es bei denen gut ankommt.

93% aktuell ist schon als außergewöhnlich gut einzustufen. Rein auf den Wert bezogen in Relation zu anderen Spielen auf Steam.

Auf Steam, toll, auf anderen Plattformen hat man ja auch keine Stimme, metacritic sieht anders aus.
Ich habe mich entschieden keine 40€ sondern 1€ für Gamepass auszugeben und finde das Spiel trotzdem nicht gelungen.

Habe diese Meinung außerhalb von computerbase auch nirgendwo verbreitet, es weiß und interessiert also auch keinen, ob ich das Spiel mag und das obwohl ich Compulsion Games seit Contrast folge...

Freezedevil schrieb:
Das Gameplay zwischen den Kämpfen ist eigentlich ganz nett, mehr aber auch nicht. Da die Welt hübsch ist macht es mir schon Spaß mich da durchzubewegen aber im Kern ist es Standardkost. Die Kämpfe ziehen es, wie hier auch schon erwähnt wurde, echt runter. Eigentlich ist man immer froh wenns vorbei ist. Die Gegner halten für meinen Geschmack zu viel aus, was das ganze nicht schwer aber etwas zäh macht (ich spiele auf dem empfohlenen Schwierigkeitsgrad). Mehr Gegner die dafür nicht so tanky sind wären evtl. spaßiger.

Die Story finde ich "okay", aber man merkt schon in den ersten Kapiteln sofort, dass 80% Füllmaterial ohne Sinn ist, jeglicher Gameplayflow wird durch die Flut an Cutscenes sofort erstickt und die Kämpfe sind auch sehr eintönig und simpel, selbst auf "Fortgeschritten" (war glaube ich der höchste Schwierigkeitsgrad).
Für mich wäre das Platforming/die Erkundung noch ein mögliches Highlight gewesen, aber man hat sich halt für ein sehr schlauchiges Design mit den typischen angemalten Kanten entschieden...
Ist ein wenig Walking Simulator mit Arenakämpfen.

Mimir schrieb:
Die Kämpfe sind z.B. das absolute low light und man ist nur froh, wenn die immer gleichen Begegnungen dann möglichst schnell wieder vorbei sind.

Selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad kann man durch das riesige Dodgefenster alles stunnen und killen, die "normalen" Kämpfe sind einfach nur "Filler"-Inhalt.
Auch der Großteil der "Erkundung" ist nur Filler, man kann "Floofs" (Upgrades) sammeln, die man nicht wirklich braucht, Platforming ist null anspruchsvoll.

Hätte mir hier tatsächlich ein kurzes knackiges Spiel (2-4 h) mit guter Story, spaßigem Platforming und coolen Bossfights gewünscht, das Grundgerüst dafür ist vorhanden, wodurch mein Fazit mich traurig stimmt.
Ergänzung ()

9t3ndo schrieb:
Das Gameplay ist in TLOU und Uncharted nett gemeintes Beiwerk für die Hauptprotagonisten: Grafik und Story.

Das ist nicht falsch, allerdings kann man die Inszenierung, Grafik und Story von South of Midnight kaum mit Uncharted oder TLOU vergleichen.

Zudem bieten TLOU und Uncharted zumindest solide Standardkost im Bereich des Gameplays, South of Midnight liegt imho deutlich unter dem Standard für Action-Games.
 
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hab das Spiel auf der Kaufliste, bei dem warte ich aber auf einen Sale, weil ich erstmal andere auf der Liste hab (gerade AC, Atomfall, Vampyr & Deathloop durch)

bei Metacritic steht es bei 77 / User bei 63 (teilweise wieder Woke Kritik)
https://www.metacritic.com/game/south-of-midnight/

manche Spiele erzählen eine tolle Story
manche haben geiles Gameplay
selten passt alles, muss es aber auch gar nicht

This Bed we made hab ich auch gerade gespielt, da geht es auch vorrangig um das Erleben der Geschichte
 
KuroSamurai117 schrieb:
Dann spiel halt besser The First Bezerker Khazan wenn Du Herausforderung suchst im Gameplay.
Hab ich schon durch. War ganz nett für ein Wochenende.
Lies of Pi war schwieriger. Khazan ist eher ein Einstiegs Souls Game

Ich glaube mein Punkt mit dem Gameplay muss ich etwas verdeutlichen, damit du den Punkt verstehst.

Um bei Uncharted zu bleiben, jedes Gameplay Element bleibt für sich ohne ineinander zu greifen.
Du kletterst wenn du klettern sollst, du kämpfst wenn du kämpfen sollst, du läufst einen Pfad entlang wenn du der Story (gesprochene Dialoge) folgen sollst.

Die 2 Hauptmechaniken kämpfen und klettern funktionieren völlig isoliert von einander ohne sich gegenseitig zu bereichern wie es ein Badman Arkham Asylum oder Assasins Creed z.B. machen.

Da wird der Kampf durch die Möglichkeit des Kletterns erweitert oder Kletterrätsel anhand der Gadgets ergänzt die auch für den Kampf benutzt werden.

Beides ist in Uncharted nicht vorgesehen, da du möglichst keine Herausforderungen oder besser gesagt, logisches denken benutzen sollst.
Sondern dem Pfad der Entwickler zu folgen hast, damit die Geschichte entsprechend inszeniert werden kann.

Geht ja schon damit los, wie Levels heutzutage designed werden.

So etwas wäre heute z.B. undenkbar ohne Marker, Icons oder Interaktionshinweise:

 
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