Sozialrassismus in Deutschland

Aussschlag ist folgende Behauptung:
Schrammler schrieb:
Stelle dir einmal vor, die Schulbildung sei so ausgezeichnet, dass wir jeden Einzelnen perfekt fördern würden, [...] nur weil dann 95% einen Studienabschluss hätten?
Egal wie gut das Bildungssystem, nie und nimmer würden 95% ein Hochschulstudium packen. Das ist illusorisch. Und wer intelligent und fleißig ist, der wird auch mit dem jetzigen Bildungssystem ein Hochschulstudium machen.
 
Ich weiß es nicht, wieviel Prozent das unter optimalen Bedinungen schaffen würden. Aber ich kann aus meiner Lebenserfahrung sagen, dass einige Hauptschüler mir oftmals nicht weniger intelligent vorkamen als mancher angepasster Gymnsiast.
Ich hab die Behauptung zwar nicht aufgestellt. Aber ich bin mir sicher, dass es einiges zu verbessern gäbe. Und dann wäre es auch möglich, dass mehr Leute einen guten Bildungsabschluss erreichen, als das aktuell der Fall ist.
Oder glaubst du ernsthaft, dass wir im Jahre 2010 schon an unserem Limit angekommen sind? In 1000 Jahren (wahrscheinlich schon in 50 oder 100) wird man sich über die heutigen Zustände kaputtlachen.
 
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andiac schrieb:
z.B. einem normalen Bürokaufmann bei MS bestehen, sind nicht gerechtfertigt. Denn er arbeitet niemals millionenfach soviel wie dieser. Er "verdient" aber ein millionenfaches.
Wo steht festgeschrieben, dass das Gehalt linear ansteigen muss? In jedem anderen Bereich ist es selbstversändlich, dass die Preise im "Highend" Bereich exponentiell ansteigen.
Außerdem sollte man nicht immer den status quo betrachten...
Überlege einfach einmal, was ein Bill Gates mit seinen Mitstreitern erschaffen hat. Dann wirst du sehen, wie unsinnig der Vergleich ist...
Ja, es gibt dumme Gymnasiasten und kluge Hauptschüler. Und weiter? Der kluge Hauptschüler kann ohne Probleme sein Abitur nachholen, studieren und alles oder mehr erreichen, als der dumme Gymnasiast...
 
Naja. Jetzt machst du es dir aber etwas einfach.
Du kennst lange nicht alle Lebensumstände, die deinen "klugen Hauptschüler" begleiten. Vielleicht lebt er auch in einer Familie mit zwingenden finanziellen Problemen. Und sie sind angewiesen darauf, dass er mit 18,19 schon arbeitet. Dann kann er sicher nicht so einfach sein Abitur nachholen.
Und das war mit Sicherheit nicht das einzige vorstellbare Beispiel für solche Situationen.

Zum Thema Reichtum: Es hat niemand gesagt, dass Löhne linear ansteigen müssen. Aber ich denke, die Verhältnismäßigkeiten gehen so oder so in Fällen wie Bill Gates total verloren. Ich kann dich auch erhlich gesagt nicht ganz ernst nehmen, wenn du mir das Gegenteil erzählen willst.
Von mir aus soll jeder Miiliardär sein. Aber es kann nicht angehen, daass es ein paar Tausend Milliardäre gibt, während Millionen oder Milliarden hungern.Wenn wir bei Bill Gates und den USA bleiben wollen, dann schau dir die zurzeit ca. 40Mio Lebensmittelmarkenempfänger an! Und die sind ganz sicher NICHT alle faul. Die haben nur keine echten Chancen.
Dass man darüber überhaupt reden muss, ist doch ein Armutszeugnis, oder etwa nicht?!
 
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Ich weiß nicht was du liest.
Aber es ging um deine Aussage, dass Reiche angeblich nur Glück hatten.
Und genau das versuchen Sheepshaver und ich ja zu widerlegen. Sehe also nicht, warum du uns vorwerfen musst zu pöbeln.


Ich stelle mal nur eine Frage.
Glaubst du es hat mehr mit Glück oder mehr mit Intelligenz und Fleiss zu tun, wenn man später erfolgreich Karriere macht?
 
@ Jace

Du bist ein Witzbold, ehrlich.
Du wirfst mir vor, nicht richtig gelesen zu haben. Dabei bist du derjenige, der falsch liest oder versteht. :D

Ich habe nicht geschrieben, dass es NUR Glück ist, wenn man erfolgreich ist. Wo steht das?

Zu deiner letzten Frage: Ich denke, es hat mit Intelligenz, Fleiß UND Glück zu tun.
Davon abgesehen ist eine hohe Intelligenz i.d.R. auch Glück. Denn ich würde mal behaupten, du kannst nichts dafür, mit welchem IQ du auf die Welt gekommen bist, oder?
 
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@ andiac

Es gibt genauso Leute, die beruflich erfolgreich sind, obwohl ihnen alle möglichen Steine in den Weg gelegt wurden. Meine Güte, kann man mal aufhören, sich irgendwelche einseitigen Beispiele herauszupicken?
Wenn sie nicht linear ansteigen müssen, dann ist ja schon alles gesagt und ein Reichtum eines Bill Gates auch legitim (der Gehört halt zu "einer Hand voll" Leuten (von über 6 Mrd), die so etwas geschafft haben). Was verhältnismäßig ist, muss jeder für sich einschätzen.
Was haben die Lebensmittelmarkenempfänger mit dem Reichtum von Bill Gates zu tun?

Und ein hoher alleine IQ bringt überhaupt nichts. Erstens kommen noch einige andere Intelligenzen dazu und außerdem muss man erst einmal etwas daraus machen. Ein IQ Defizit, kann man durch vermehrten Einsatz auch wieder wett machen.
 
@ Seppuku

Was hast du für ein Problem?

Was verhältnismäßig ist, muss jeder für sich einschätzen.

Mit Sicherheit nicht.
Denn wir leben in einer Gemeinschaft. Da gelten auch gemeinschaftliche Verhältnismäßigkeiten.

Was haben die Lebensmittelmarkenempfänger mit dem Reichtum von Bill Gates zu tun?

Sind wir jetzt im Kindergarten? Oder was soll die Frage?
Wer ein bisschen logisch denken kann (oder in dem Fall nur lesen), weiß genau, was das eine mit dem anderen zu tun hat.
 
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andiac schrieb:
Solche superreichen Leute sind sicherlich keine Durchschnittsmenschen. Aber das hat weniger mit ihren naturgegebenen Fähigkeiten zu tun. Sondern es liegt wohl doch eher daran, dass sie viel Glück im Leben hatten.
Ich wüsste nämlich nicht, dass es schonmal eine Untersuchung gegeben hätte, die gerade bei den Superreichen die höchsten Intelligenzquotienten festgestellt hätte.

Für mich heißt das, dass Intelligenz und Fleiss nachrrangig sind.


Von wem redet ihr beiden eigentlich genau? Vielleicht wäre es besser, ihr würet eure Behauptungen mal mit Namen und Zitaten belegen, als hier einfach rum zu pöbeln.
Auch witzig.. wir sollen Name und Zitate anfügen.. Aber du drückst schön auf die Tränendrüse mit irgendwelchen Hauptschülern, die zwar intelligent sind, aber aufgrund der armen Familie direkt arbeiten müssen oder vom Fliesenleger der auch superfleissig ist, aber leider nicht soviel Glück hatte wie die Reichen. O_o



Zu Bill Gates.
Der Mann hat die Firma gegründet. Man kann darüber streiten, ob es überhaupt gerechtfertigt ist, dass jemand soviel Geld hat. Aber man darf es nicht über die Arbeitsleistung vergleichen. Selbst Topmanager sind nur Angestellte.. und das kannst du nicht mit der Selbsständigkeit vergleichen.
Sonst müsste man ja auch die Besitzer von irgendwelchen Boutiquen oder so ankreiden. Die machen auch kaum ne andere Arbeit als die angestellten Verkäufer und verdienen auch ein vielfaches.


"von mir aus soll jeder Milliardär sein".. dann wäre das Geld ja nichts wert. Ergo es wären alles wieder arme Schlucker. Ich bin für die Begrenzung von Managergehältern und evtl. auch für eine stärkere Erbschaftsteuer. Aber definitiv nicht, dass man den Reichtum an sich begrenzt. Das kanns nicht sein. Warum sollte dann überhaupt jemand versuchen selbsständig ein Unternehmen zu gründen, also das Risiko des totalen Absturzes eingeht, aber die Früchte nicht davon tragen darf?
 
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Für mich heißt das, dass Intelligenz und Fleiss nachrrangig sind.

Bei den in dem Zusammenhang genannten Superreichen ist das auch der Fall. Es gibt keinen der 128 Stunden am Tag arbeitet und nen IQ von 895 hat.

Den mittleren Absatz von dir versteh ich nicht.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Außerdem habe ich nicht auf die Tränendrüse gedrückt. Ich bin und war kein Hauptschüler oder Fliesenleger.
Wenn du nicht fähig bist, ehrlich gemeint empathisch zu sein, kann ich da nichts für.
Ich wollte damit eigentlich noch nichtmal Mitgefühl für die genannten einfordern. Mir ging es nur darum zu zeigen, dass es das gibt, was ich beschrieben hab.


Ich hab doch gesagt, dass ich es okay finde, wenn jemand mehr verdient, wenn er die Hauptverantwortung trägt.

"von mir aus soll jeder Milliardär sein".. dann wäre das Geld ja nichts wert...

Das habe ich auch nur so gesagt. Rein fiktiv.

Ich bin für die Begrenzung von Managergehältern und evtl. auch für eine stärkere Erbschaftsteuer.

Ich bin auch für eine Gehälterbegrenzung. Über Erbschaftssteuer hab ich noch nicht so wirklich nachgedacht.
 
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@ andiac

Dass du persönlich wirst, ist ja nichts neues...
Da ein Bill Gates auch außerhalb der USA sein Geld verdient hat, hat das was jetzt konkret mit den Lebensmittelmarkenempfängern in der USA zu tun?

Was hast du außerdem immer mit diesem blöden IQ? Als ob dieser das Maß aller Dinge wäre... Es ist ein Faktor von vielen!
Er sagt ja nicht einmal über die Intelligenz per se etwas aus, sondern nur über Teilbereiche...
Und wieder nimmst du nur den Status quo... Warum sollte er denn 128 Stunden am Tag arbeiten müssen? Schon einmal dran gedacht, dass sich der Wert einer Arbeit nicht nur an den Stunden ermitteln lässt?
 
@ Seppuku

Tut mir leid. Aber auf deinen Text kann und will ich jetzt nicht mehr näher eingehen.
Ich mache dir auch an einem kleinen Beispiel klar, warum:

Das mit dem IQ habe nicht ich alleine als Thema hier eingebracht. Vielleicht solltest du dir öfter mal die Zusammenhänge genauer angucken, bevor du postest.
Das passiert (nicht nur) mir nämlich andauernd mit dir.

Dass du persönlich wirst, ist ja nichts neues...

Das ist auch kein Wunder, wenn du immer wieder beweist, dass du die Zusammenhänge nicht gelesen hast oder nicht verstehen willst. Und du dir dann auch noch erdreistest, den Textschreiber grundlegend zu kritisieren.
 
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andiac schrieb:
Jace schrieb:
Für mich heißt das, dass Intelligenz und Fleiss nachrrangig sind.
Bei den in dem Zusammenhang genannten Superreichen ist das auch der Fall. Es gibt keinen der 128 Stunden am Tag arbeitet und nen IQ von 895 hat.
1. reduzierst du Intelligenz zum wiederholten Male auf den IQ und den Wert von Fleiß auf den Status quo
2. reduzierst du großen Erfolg auf Fleiß, Intelligenz und Glück (dass es zig andere Bedingungen gibt, die dazu nötig sind, lässt man mal einfach außen vor...).
Also welchen Zusammenhang übersehe ich?

Aber gut. Ich bin es ja nicht würdig, dich zu kritisieren. Von daher bin ich vorerst einmal raus...
Was mich aber wundert: Warum jemand, der angeblich einen so hohen IQ hat und sich als so empathiefähig hinstellt, es nötig hat, persönlich zu werden (und das dann auch noch rechtfertigt), kann und werde ich nicht verstehen... Aber gut, da fehlt mir wahrscheinlich einfach der IQ oder Intelligenz oder was auch immer...
 
Ihr 2 seid das beste Beispiel für Sozialrassismus. :D Und ja ich nenne mit Absicht keine Namen.

Wie wärs mal mit Gedanken zur Bekämpfung von "Sozialrassismus" anstatt dieser sinnlosen Triangel Diskussion?

Ich für meinen Teil halte eine gewissen Grad von Sozialrassismus sogar für notwendig, da sonst keinerlei Druck auf einen (ja ich nehme jetzt einfach das Beispiel) Hartz 4 Empfänger, der arbeitsfähig aber nicht arbeitssuchend ist, aufgebaut werden kann.
 
Irgendwo auf den ersten Seiten hab ich schonmal damit angefangen, Gedanken gegen Sozialrassimus/Diskriminierung zu sammeln.

Aber für manche ist es ja wichtiger, sich an Kleinigkeiten fest zu beißen, wie nach dem Sinn oder Unsinn zu fragen, ob der IQ in der Diskussion eine Relevanz hat.
Klar hat der hier eine Relevanz, weil es ja u.a. noch um diese Studie ging.

Ich halte Sozialrassismus/Diskriminierung gewiss nicht für notwendig. Sorry. Aber sowas können nur Leute sagen, die noch nie ohne sowas (Diskriminierung etc.) gelebt haben und nicht wissen, dass arbeiten auch Spaß machen kann.
Das soll jetzt auch keine Beleidigung sein. Hier muss man ja manchmal höllisch aufpassen, wie man sich ausdrückt. :D
 
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andiac schrieb:
Bei den in dem Zusammenhang genannten Superreichen ist das auch der Fall. Es gibt keinen der 128 Stunden am Tag arbeitet und nen IQ von 895 hat.
Wie schon erwähnt: Fleiss zeichnet sich nicht nur durch die Menge der Arbeitsstunden aus, sondern vor allem durch die Qualität der Arbeit und den persönlichen Einsatz, den man einbringt. Zudem ist es vor allem der Fleiss wärend der beruflichen Ausbildung, der ausschlaggebend ist, die Karriereleiter zügig hochzuklettern, bzw. überhaupt eine Chance auf Karriere zu haben (bevor jemand kommt: Ausnahmen bestätigen die Regel).
Der IQ ist nichtssagend bzw. kann nur einen groben Aufschluss geben. Intelligenz lässt sich nicht mit einer Zahl bemessen.
 
andiac schrieb:
Ich halte Sozialrassismus/Diskriminierung gewiss nicht für notwendig. Sorry. Aber sowas können nur Leute sagen, die noch nie ohne sowas gelebt haben und nicht wissen, dass arbeiten auch Spaß machen kann.
Das soll jetzt auch keine Beleidigung sein. Hier muss man ja manchmal höllisch aufpassen, wie man sich ausdrückt. :D

Also laut deinem Satz hast du noch nie ohne Diskriminierung und Sozialrassismus gelebt oder wie jetzt?

Das würde ja im Folgeschluss heissen dass du noch nie gearbeitet hast :D?

Würde Aufstieg auch nur im geringsten am IQ liegen dann wäre so manche Chefsekretärin schon längst "weggeblasen" :D (Welch Wortwitz)
 
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Nein. Da haste mich falsch verstanden. Ich hab schon ohne Diskriminierung gelebt. Und ich hab auch schon gearbeitet. Und ich hab auch schon erlebt, dass Arbeit Spaß gemacht hat. Selbst sowas, was als "niedere Tätigkeit" bezeichnet wird (also z.B. Putzen oder sowas). Unter den richtigen Umständen kann fast alles Spaß machen, was sich Arbeit nennt. Zu den "richtigen Umständen" zähle ich:

- dass deine Arbeit wertgeschätzt wird
- dass du als Mensch und nicht als Arbeitstier gesehen und akzeptiert wirst
- dass du ggf. für deine Arbeit gelobt wirst
- dass du gute/nette Arbeitskollegen hast

Vielleicht fällt dir noch mehr ein. Aber ich denke, das war so mit das wichtigste.
 
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andiac schrieb:
Naja. Jetzt machst du es dir aber etwas einfach.
Du kennst lange nicht alle Lebensumstände, die deinen "klugen Hauptschüler" begleiten. Vielleicht lebt er auch in einer Familie mit zwingenden finanziellen Problemen. Und sie sind angewiesen darauf, dass er mit 18,19 schon arbeitet. Dann kann er sicher nicht so einfach sein Abitur nachholen.
Und wofür gibts BAföG?

Okay, materielle Bildungsschranken gibt es zwar wirklich, spielen aber doch eher eine untergeordnete Rolle in Deutschland, wo Bildung bis auf Studiengebühren in manchen Bundesländern kostenlos ist. Die eigentlichen Bildungsschranken, die junge Menschen in die Bildungsferne führen, setzen noch viel früher ein und auch auf eine ganz andere Art und Weise, nämlich in der Sozialisation eines Kindes, wenn es von seinen Eltern eine Wertebasis vermittelt bekommt, in der Leistungsbereitschaft, Disziplin, Fleiß etc. eine untergeordnete Rolle spielen (mitsamt den Nebenwirkungen eines dreigliedrigen Schulsystems). Natürlich kann man darüber diskutieren, was denn eigentlich das Kind dafür kann, wenn es von seinen Eltern nicht ausreichend auf die Anforderungen der Leistungsgesellschaft vorbereitet wurde und wieviel Eigenverantwortlichkeit man trotzdem erwarten kann.

Die Misere auf materielle Ungleichheiten abzustellen ist aber Ideologie.
 
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@Cpt. Subtext

lies dir mal das Urteil vom BvG durch, dann wirst du sehen, dass das was du Druck ausüben nennst, nicht konform ist.

http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-005

# Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind.
# Dieses Grundrecht aus Art. 1 Abs. 1 GG hat als Gewährleistungsrecht in seiner Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG neben dem absolut wirkenden Anspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG auf Achtung der Würde jedes Einzelnen eigenständige Bedeutung. Es ist dem Grunde nach unverfügbar und muss eingelöst werden, bedarf aber der Konkretisierung und stetigen Aktualisierung durch den Gesetzgeber, der die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen auszurichten hat. Dabei steht ihm ein Gestaltungsspielraum zu.

Da steht nämlich, dass Hartz4 sozusagen eine Alimentation ist....Wenn der Arbeitsmarkt nicht genügend "anständige" Arbeit zur Verüfgung stellt, musst du die Arbeitslosen ohne Gegenleistung alimentieren.
Und ja, es muss nicht jeder alles arbeiten genauso wie ein Lohn 30% unterhalb der jeweiligen Tarife sittenwidrig ist.
Ich würde durchaus sagen, man könnte Druck ausüben, wenn denn wenigstens die Bezahlung stimmt. Zudem finde ich es als Steuerzahler eine Frechheit, Unternehmen zu finanzieren, die ihre Arbeiter nicht angemessen bezahlen, die dann noch zum Amt rennen müssen und aufstocken.
 
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