Spannung Bitweise messen, wie geht das ?

mfge schrieb:
ch dachte der voltmeter der integriert ist könnte helfen, da auch cpuz als programm spannungen messen kann
So etwas steht bei CPUs oder "Chips" (im Allgemeinen: RAM-Chips, Mikrocontroller usw.) in der Dokumentation für Entwickler - dem Datenblatt und/oder einer Registerbeschreibung.
Darauf wird dann öffentlich (Register / Datenblatt) oder über spezielle Debug-Schnittstellen (JTAG) zugegriffen.
Eventuell sind spezielle Managementchips und / oder mehrere Sensoren an Bussystemen (I2C,CAN je nach Architektur) vorhanden.
Managementchips, Bussysteme verlangen dann Analysefähigkeiten und Schaltpläne / Boardlayout.
 
Im Grunde hast du ja mehrer Probleme
a) eine Spannung vorgeben -> Dafür brauchst du Hardware
b) eine Spannung bzw. Strom messen -> dafür brauchst du Hardware
c) eine CPU/Controller die die Messung ausließt und anzeigt -> Dafür brauchst du Hard- und Software

für a) kann man z.B. ein Labornetzteil mit einstellbarer Spannung nehmen. für b)+c) z.B. Arduino auf dem dann ein Programm in C läuft. Oder man nimmt ein ein Oszi und braucht gar nix selbst schreiben.

Kommt halt alles drauf an, wirklich viele Details rückst du ja nicht raus.
Wie soll die Spannung vorgegeben werden? Manuell oder auch per Programm?
Wie genau soll es sein (realistische Angabe!)?
Wie hoch ist die Frequenz bzw. Samplingrate?
Wie hoch sind die Spannungen und Ströme?
Wie soll das ganze Angezeigt/Aufgezeichnet werden?
Muss es ein "PC" sein oder geht auch ein Microcontroller und/oder Raspberry Pi?

Wenn du nur die vorhandene Messung in einer CPU auslesen will hat ja @lokon schon ein paar Hinweise gegeben.
Wobei man hier ggf. auch einfach die API schon vorhandene Programme nutzen kann, oder man schaut sich open-source-Projekte an, wie die das gelöst haben.
Die CPUs messen aber meist nur bestimmte (Versorgungs-)Spannugen. Beliebige Spannungen kann man damit nicht auslesen.
 
Nilson schrieb:
Kommt halt alles drauf an, wirklich viele Details rückst du ja nicht raus.
Wie soll die Spannung vorgegeben werden? Manuell oder auch per Programm?
Wie genau soll es sein (realistische Angabe!)?
Wie hoch ist die Frequenz bzw. Samplingrate?
Wie hoch sind die Spannungen und Ströme?
Wie soll das ganze Angezeigt/Aufgezeichnet werden?

Durch ein Programm.
Zwischen 0 und 5 Volt nur mit vielen Nachkommastellen.
Frequenz kann beliebig sein.
Spannungen liegen ein wenig im Undervolting bereich und Ströme normal.
Aufzeichnung beliebig, hauptsache die gemessene Spannung wird nochmals in Zahlen umgewandelt.

ich denke ich kann an dieser Stelle mein Problem genauer erläutern:

Ich möchte Bitcoins schürfen. Dafür möchte ich leistungsfähiges Rechensystem entwickeln.
 
Das gab es doch alles schon und war dann doch eine Sackgasse. Ich hoffe du hast die Schwachstellen der bisherigen Systeme ausgemerzt. Mir fällt da auf die Schnelle Antminer und Co. ein.
 
@mfge Weia.. was sind "normale Ströme"? Frequenz kann beliebig sein? Also auch eine Messung alle 3 Jahre? Bei allem Respekt, da fehlen so viele Grundlagen im Bereich Mikroelektronik, Physik und anderen Dingen. Ich sehe keine realistische Chance, dass Du etwas entwickeln kannst, was besser wäre als was andere über nun Jahrzehnte mit Millionenaufwand entwickelt und gebaut haben.
 
Ich selber habe bereits Grundlagen in der theoretischen Physik gesammelt und in Ingenieurswissenschaften seit über 10 jahren als Autodidakt. Millionen musste ich jedoch nicht investieren.

Ich benötige letztendlich nur die Dinge, die ich aufgezählt habe, um zu agieren. Alles weitere kann ich selbst programmieren sobald ich die nötigen Kenntnisse habe.

Ich sehe da relativ viele möglichkeiten.

Normale Ströme sind die normalen Einstellungen für Ampere wie sie nunmal im cpu sind andere brauche ich nicht.
Frequenz sollte der Taktrate des CPUs entsprechen. Aber wofür diese Infos ?

Ich benötige lediglich ein paar Anleitungen, wie ich Schaltungen ansteuern kann. =) Sprache ist egal, muss ich eh alle von Anfang an lernen.


Edit:

Ich will ein neuartiges kalkulatives System entwickeln, um möglichst vielen den Raum für ihre Kalkulationen zu geben, daher brauche ich Stichworte die ich googlen kann =)
 
Hört sich an, als suchst du einen Logikanalyzer. Keine Ahnung, was du von nanovoltgenauen Spannungen erzählst, aber Logikpegel sind fest definiert und zwar eher im Bereich hunderte Millivolt Genauigkeit. Du willst Schaltungen analysieren? Bau dir deine eigenen.
Du willst vorhandene benutzen? Hol dir einen Mikrocontroller, programmiere bitweise ein paar Register und guck dir im Debugger an, was passiert.

Hört sich außerdem so an, als wolltest du vorhandene Binärlogik irgendwie mit nicht-binären Signalen bearbeiten und hoffen, dass da auf einmal mehr Rechenpower rauskommt oder so. Vergiss es, das ist der größte Blödsinn, den ich je gehört habe.

Steck deine Lebensenergie in was sinnvolles. Programmier irgendwas, vielleicht einen tollen Algorithmus der Bitcoins schneller schürft (:D). Und Vorallem, hör auf, die Youtube-Akademie für Aluhuttechnik zu besuchen.
 
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Ich hab da schon den Plan, ich hole mir erstmal einen Raspberry pi und frage meinen alten Lehrer, wie ich das programmieren soll.

Ich versuche das binäre System wirklich neu zu nutzen. Es gibt ja physikalische Strings, diese will ich mit Elektronen kinetisieren und die elektromagnetischen Wirkungskräfte zwischen den einzelnen Stringteilen, die insgesamt fünf Ansammlungen an Elementarteilchen sind sich aber als Ansammlung gemeinsam bewegen und mit dem nächsten Stringteilchen kollidieren können, dafür zu nutzen bitweise pro Hertz eine Rechnung von 200 Millionen hoch 200 Millionen zu leisten. Die physikalischen Daten dafür habe ich schon ausgewertet und meine CPU ist in Resonanz mit den Strings, da diese sich anfingen zu bewegen und normalerweise nur durch alles hindurch bewegen.

Wem das zu hoch ist der wird in Zukunft eine genaue physikalische Erklärung geliefert bekommen.

Aber meine Frage an dieser Stelle:

Ist die möglichkeit 200.000.000^200.000.000 zu berechnen es wert weiterverfolgt zu werden oder reicht es nicht um mindestens einen Hash pro Stunde zu generieren ?
Ergänzung ()

moep99 schrieb:
Algorithmus der Bitcoins schneller schürft
das steht mir im sinn, ich will dafür strings verwenden
 
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Ich gebe zu, mir ist das Thema nicht wichtig genug um mich auch ansatzweise damit zu beschäftigen. Ich habe mich mit dem Thema schürfen mal vor drei Jahren auseinandergesetzt, da ich a) den Strom einfach durch das Unternehmen abrechnen könnte und b) auch die Hardware nicht zahlen bräuchte. Am Ende habe ich mich aber aus meinen persönlichen moralischen Gründen dagegen entschieden. Man war aber damals bereits im Bereich von über 100 Th/s was wiederrum 360.000.000.000.000.000 h/h bedeutet. Diese Systeme gab es (und wird es sicherlich immer noch) komplett fertig für relativ kleines Geld zu kaufen. Wenn wir hier also aktuell von 1h/h reden, dann liegt noch wirklich viel Arbeit vor dir.
 
mfge schrieb:
Ich hab da schon den Plan, ich hole mir erstmal einen Raspberry pi [...]
Programmieren geht auf jedem Rechner, dazu brauchts keinen Raspi

Ist die möglichkeit 200.000.000^200.000.000 zu berechnen es wert weiterverfolgt zu werden oder reicht es nicht um mindestens einen Hash pro Stunde zu generieren ?
Ein Hash in der Stunde wäre beindruckend, beeindruckend langsam. Bei Bitcoin ist der aufwendige Teil ein SHA256(SHA256($Value)) [1] und da erwarte ich von gängigen 32bit MicroControllern einige dutzend Hashes in der Sekunde erwarten und von allem was minen soll irgendwo in der Größenordnung 10^15/s ansiedeln.


200.000.000^200.000.000 zu berechnen ist jetzt nicht so der Brüller: https://www.wolframalpha.com/input/?i=200000000^200000000
Ob das beim Berechnen von Hashes hilft musst du wissen. Ich verstehe deine abgefahrene "Mathematik und Physik durch Wollen" nicht.
[1] Aus dem Kopf, die Muse mir das jetzt genau anzuschauen ist eher mäßig.
 
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ich kann halt pro String zwischen Bit-Anfang und Bit-Ende und Hertz 200.000.000^200.000.000 berechnen. das ist die Mathematik dahinter. Mir war nur nicht klar, wie viel Rechenkapazität ein Hash braucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann kannst du dir ja das Minen sparen, mit deiner Entwicklung kannst du über die Gültigkeit etwaiger Patente so viel Kohle in der Chipfertigung einstreichen, dass die Marktkapitalisierung aller Cryptowährungen dagegen lachhaft wenig ist.
 
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es liesse sich auch wesentlich mehr berechnen, und zwar ist das 200.000.000. hoch 200.000.000 Berechnen nur auf ein String bezogen, sodass wenn man alle Strings in der el. Leitung aneinander reiht an unvorstellbare Rechenkapazitäten kommt. Wie das funktionieren kann müsste sich schnell finden lassen.
 
Naja ganz so schnell ist es ja glaub ich für den Normalanwender nicht zu finden oder zu verstehen. Falls das Ganze auf die Stringtheorie vs. Teilchentheorie basiert, so ist das ja auch kein neuer Hut, sondern es haben hier schon etliche Personen Hirnschmalz reingesteckt und stecken auch noch immer Zeit in Energie in dieses Thema.

Am Ende bleibt es aber eine subjekte Wahrnehmung. Keiner von uns weiß was wirklich der Realität entspricht. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass Wissenschaft der aktuelle Stand des Irrtums ist.
 
Hab jetzt das Leiten der Strings durch bestimmte Spannung in Erfahrung gebracht. Jetzt brauche ich nur ein paar Experimente, um das Maximum der kalkulativen Möglichkeiten festzustellen. Aber ich rechne damit, dass diese Möglichkeiten innerhalb einer Schaltung denen des Gehirns nicht gleichkommen können.
 
Auch das ist nur eine theoretische Annahme, da man für einen Vergleich ja die Leistung des Gehirns nach wissenschaftlichen Methoden ermitteln müsste. Da dies aber aktuell nicht funktioniert (aus diversen Gründen wie z. Bsp. Multitasking, teilweise brachliegende Areale, die nach aktueller Meinung nicht genutzt werden usw.) kann man hier keine Vergleichsgröße festlegen.

Also ja du hast mit deiner Annahme recht, dass die Möglichkeiten einer Schaltung nicht gleichkommen können, da es zu viele Varianzen gibt, aber du kannst nicht bestimmen, ob die Schaltung effizienter oder weniger effizienter sind als die Vernetzungen der Nervenzellen. Man darf auch nicht vergessen, dass die biologische Schöpfung darauf ausgelegt ist, dass diese Schaltungen relativ langlebig und robust sind. Nervenzellen gehören zu den Zellen, die nicht nachwachsen oder sich generieren können. D. h. diese Schaltung sollte im Optimalfall doch einen weitaus höheren Lebenszyklus aufweisen, als die durchschnittliche Lebensdauer einer Schaltung innerhalb eines materiellen Gegenstandes.
 
mfge schrieb:
Ich versuche das binäre System wirklich neu zu nutzen. Es gibt ja physikalische Strings, diese will ich mit Elektronen kinetisieren und die elektromagnetischen Wirkungskräfte zwischen den einzelnen Stringteilen, die insgesamt fünf Ansammlungen an Elementarteilchen sind sich aber als Ansammlung gemeinsam bewegen und mit dem nächsten Stringteilchen kollidieren können, dafür zu nutzen bitweise pro Hertz eine Rechnung von 200 Millionen hoch 200 Millionen zu leisten. Die physikalischen Daten dafür habe ich schon ausgewertet und meine CPU ist in Resonanz mit den Strings, da diese sich anfingen zu bewegen und normalerweise nur durch alles hindurch bewegen.

Aha, soso. Ich denke dann du bist hier falsch. Versuchs mal bei IBM, die arbeiten auch grade an Quantencomputern.

Pass übrigens auf mit den Ladungsansammlungen. Nicht dass die Coulombkräfte zu hoch werden, und die Strahlung zu stark zunimmt.
 
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