Speichertemps?

Sahneknuffi

Lieutenant
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Salve,

in Sachen CPU-Temp findet man hier ja ne Menge Infos bis zu welcher Temperatur ein stabiler Betrieb gewähleistet ist.

Mich würd jetzt mal interessieren ab welchem Grenzwert man bei RAM-Modulen mit Stabilitäsproblemen rechnen muss, bzw. inwieweit sich hohe Speichertemps auf die Performance auswirken.
 
RAM Temperaturen!!??, wenn der Arbeitsspeicher zu hoch getaktet ist oder die Timings zu scharf eingestellt kommt es meistens schon beim auftauchen von Windows oder beim starten einen Programms zum einfrieren des Bildschirms oder zum Bluescreen, da ist die max. temp noch garnicht erreicht, eher "verrechnet" der RAM sich schon vorher.

die maximale temperatur ist von Baustein zu baustein verschieden, eins ist klarr
wenn man sich daran die finger verbrennen kann dan ist die temp. zu hoch.

Ist der Baustein schon zu heiß hilft nur noch ne packung Eis
:D :D
 
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An alle, die der Meinung sind, daß Speicherriegel gekühlt werden müssen habe ich drei Fragen, die mich schon seit langem interessiert:

1)Zu den schönen Zeiten des Pentium3, genauer des pIII-550 waren der L2-Cache auf der Platine der CPU untergebracht und wurde damals (beim 550er) mit reellen 275MHz getaktet; und mit noch niedrigeren Latenzen als heutige DDR-Speicher.
Man sollte also nach heutiger Logik denken, daß die Speicherchips auf der Slot1-Platine gekühlt werden müßten - Falsch. Wer sich einmal diese CPUs anschaut stellt fest, daß der CPU-Kühler eben nicht auf den Speicherchips sitzt (sind ca.2-3mm Luft). Noch dazu sitzen diese Module direkt neben einer doch sehr beträchtlichen Wäremquelle, der CPU.
Warum haben diese Speicher trotzdem ihren Dienst getan, wenn doch alle Riegel mittlerweile gekühlt werden "müssen"?

2)Wenn Speicherkühlung sooooo wichtig ist, warum sind dann Chips auf aktuellen Grafikkarten, die ja noch etwas schneller laufen als Speichermodule, trotzdem nicht gekühlt? Auch diese sitzen direkt an einer Wärmequelle und bekommen bei den meisten Karten sogar noch die warme Luft ab, die vom Kühlkörper weggeblasen wird.

3)Ich habe noch nie Speicherchips angefaßt, die deutlich wärmer waren als die Umgebungstemperatur. Ist es denn nicht so, daß man eigentlich auch nur den Speichercontroller taktet. Wenn die Speicher mit dessen geteigerten Anforderungen klar kommen, kann man sich freuen. Wenn diese Timings/Takte zu aggresiv sind, können Speicheradressen nicht korrekt ausgelesen werden.
Irre ich mich mit meiner Annahme?
Auch habe ich einmal meine Speicherriegel (sind auch DDR400) mit 2,7V betrieben, weil ich dachte, die Spannung erhöht dir Temperatur merklich. Aber auch hier war keine wirkliche Hitzeentwicklung auf dem Riegeln zu spüren, die eine Kühlung auch nur annährend erforderlich machen (nach 2Std. MemTest!!!!!!!)




Das ganze macht für mich den Anschein, als wollten Speicherhersteller ihre Module nur optisch aufmotzen.
Mich würden Statements sehr interessieren. Kann mir jemand irgendwelche belegbaren Gründe liefern, warum Speicherriegel heutzutage gekühlt werden müßten?
 
Kreppel, du hast vollkommen Recht. Speicher muss nicht gekühlt werden. Es gibt nur einen einzigen Sinn: Der Kunde verlangt aus seine Unwissenheit heraus ("Ey, alda, ich muss alles kühlen") nach Speicherkühlern und er bekommt sie. Unser letztes Review (DDR400) hat gezeigt, zu welchen Leistungen auch ungekühlte Module in der Lage sind.

Und zu dem Kommentar da oben: Ich kann mir an meinen Modulen durchaus die Hand verbrennen. Aber glaubst du, mit einer simplen Metallplatte wird sich das ändern? Das senkt weder die Gehäusetemperatur (und die muss schlussendlich die Wärme abführen) noch wird die zu kühlende Oberfäche entscheidend vergrößert. Und denk an die Ränder der Module. Da kommt mit Heatspreader kaum noch ein Lüftchen hin. Da müssen zwangsläuftig Hot-Spots liegen. Stört es die Module? Nein.

Vielleicht noch etwas Themodynamik: Kupfer hat zwar einen tausendfach höheren Wärmeleitwert als Luft, schlussendlich muss aber auch das Kupfer dann die Temperatur an die Umgebung abgeben. Und da wird blank poliertes Kupfer sogar schechtere Eigentschaften (Konvektion) haben, als die rauen RAM-Bausteine mit ihren Ecken und Kanten. So dient der Spreader höchstens als bessere Heizplatte.

Ihr könnt eure Corsair-Module ja mal anfassen. Wenn es im Gehäuse heiß ist, werden die Dinger glühen. Der Speicher darunter wird dann sicherlich NICHT kalt sein =)

Achja, vielleicht sollte man noch erwähnen: Bei mir im PC steht die Luft. Denn jeder Lüfter macht ein Geräusch. Deshalb hat es keine =)
 
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thermodynamik, welch wunderbares wort, welch ein begriff!

schön. hört man gerne.


@jan

wäre das gesagte nicht evtl. mal eine messreihe wert, so bei computerbase?

hot-spots usw. zum beispiel: mal drei, vier oder fünf ntc's "der länge nach (mitte/außen macht min. drei messfühler) auf einen/ resp. unterschiedliche riegel gepappt? dann messen: temp als f von umgebungs-/cpu-/gehäusetemperatur/ riegelspannung/anwendung/ram-takt und plazierung der riegel (1x riegel dicht an der cpu, einmal die position "cpu-entfernt"). und natürlich memory-temps. von heatspreader-riegeln mit ohne deren spreader. resp. unter den hs mitte, außen. und das natürlich im vergleich zu riegeln ohne hs.


eigentlich gar nicht so viel aufwand, oder? wäre ja was grundsätzliches, über den tag und die stunde hinaus. (man muß ja nicht jede variable als variable behandeln)


und last but not least die grenztemp. unterschiedlicher riegel als f von T messen: settings default, und dann die riegel der unterschiedlichen hersteller/bauartlichen ausführungen von außen via wärmekammer künstlich erwärmt, bis tatsächlich instabilitäten auf grund der temp eintreten. (man könnte ein kleines, längliches kästchen, wärmeisoliert (und beheizt?) über den/die mit thermofühlern beflasterten riegel stülpen, die riegel so isolieren (einer 512mb je sorte würde ja reichen dafür). der test braucht kein dual-channel.


ich spare mir weitere ausführungen dazu, was ich meine ja klar. auch dass der teufel im detail liegt: stören auf dem mob nicht evtl. irgendwelche anderen bauteile rund um den ram so daß kein "kästchen" passt? das kästchen müßte zum mobo hin mit einem umlaufenden streifen moosgummi o.ä. wärme- u. luftzugisolierend angepasst werden. das mobo natürlich liegend, damit ein kleines gewicht als beschwerung des kästchen ausreichte(?) während des tests, usw. usf.... luftzug hätte man weniger wenn wakü..., aber wakü verwenden ja die wenigsten. und das kästchen müßte auch wieder so klein sein, dass die durchströmung des gehäuses nicht signifikant verändert würde.....


dann vergleich der so gemessenen grenztemperaturen mit den datenblättern der hersteller..... evtl. einfluß von 2,9 volt und umlabeln... .


naja. legt mal los, ihr sitzt ja an der quelle.


p.
 
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Bitte, hatte irgendwie jemand erwähnt, dass Speichermodule eine Kühlung verpasst bekommen sollten (NEINNNN!!). Übrigens, ich bin auch volkommen der meinung das RAM Module keine Kühlung brauchen (zumindest keine so "unwirkungsvolle").

:smokin:
 
@Jan

Speichermodule werden wirklich so heiß? Aber warum sind meine dann sagen wir lauwarm bis warm?? Habe ungekühlte Module von Kingston.

Liegt es vielleicht daran, weil ich zwei Gehäuselüfter drin hab? Aber von denen Steht auch keiner direkt zu den Speicherbänken.
Hab ich "Mega-Super-Cool-Speicher" oder wie? :)
 
Naja, krepel, daran wird es liegen. Auch der kleinste Luftstrom führt immer noch hundert mal mehr Wärme ab, als stehende Luft. Und bei mir steht sie definitiv =)


Achja, belastet sind meine Module überhaupt nicht. Laufen bei moderaten Timings. 2x256MB PC2100 und 2x512MB PC2700 @ PC2100. Die Kühlung macht halt wirklich ne Menge :)
 
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