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News Spieleentwicklung mit KI: Valve konkretisiert Richtlinien für KI-Kennzeichnung

fdsonne schrieb:
Der Textschreiber hingegen, leistet primär kreative Arbeit die mir gefallen muss oder ich darauf nicht einsteige.
Naja, inzwischen reicht ja eine mittelmäßige Arbeit und die Leute steigen trotzdem drauf ein. Das macht die KI ja so interessant, weil mittelmäßig kann die auch. Am Fließband. ^^ Das wird dann vielleicht kein Spiel des Jahres, aber es reicht um einen finanziellen Gewinn einzustreichen. Ziel erreicht.

fdsonne schrieb:
Und selbst wenn es keine KI wäre, Übersetzungsfunktionen gibts seit Jahrzenten.
Die KI Regeln bei Steam gibt es erst seit kurzem. Also alles, was in der Branche seit vielen, vielen Jahren üblich ist, ist damit gar nicht gemeint. In erster Linie gehts um Urheberrechtsfragen und Inhalte, die Live erzeugt werden. Das muss entsprechend abgesichert werden.

Und weil es eben nicht um Übersetzer oder Tools geht, die es schon seit vielen, vielen Jahren gibt, ist das ein Indikator für alles, was jetzt neu dazugekommen ist und was man leichter als je zuvor generieren kann: Bilder, Videos, Musik und Texte. Und dann kann man dem Produkt tatsächlich eine zusätzliche Bewertung zuordnen. Kann, nicht muss. Dir ist es egal, also ignorierst du das. Ich dagegen lasse es in meine Kaufentscheidung mit einfließen. Um mehr wertzuschätzen, was tatsächlich nur Menschen erschaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Snakeeater schrieb:
So ein Schwachfug, es hat sich jahrelang auch niemand über die Nutzung von Photoshop beschwert.

Naja, mit Photoshop allein wirst du kein Digital Artist. Du brauchst immer noch Talent und Zeit, um dich einzuarbeiten.
Außerdem brauchst du Kreativität, um deine Vision umzusetzen, ein Bild zu gestalten oder Fotos nach deinem Geschmack zu bearbeiten.

Wenn ich dir Hammer und Meißel in die Hand drücke, bist du ja auch nicht plötzlich ein Steinmetz, der mir mal eben eine Statue erschafft.

Think about it.

AI macht nur das, was man ihr sagt. Dadurch wirst du weder automatisch Digital Artist noch Programmierer. Wenn du nicht zeichnen oder programmieren kannst, ändert auch ein Tool daran nichts. Auch wenn du vielleicht glaubst, dadurch plötzlich ein Programmierer oder Digital Artist zu sein scheinst.

Snakeeater schrieb:
Und nein die Regel Anpassung bedeutet nicht das Valve bei diesem Wahn mitspielt, sondern hier wird realistisch analysiert das Effizienzsteigerung kein Grund für Boykott ist!

Dennoch hat Valve erkannt, dass viele ihrer Kunden wissen möchten, ob AI genutzt wurde, und dass das für manche ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung sein kann.

Wenn Kunden wegen AI weniger kaufen, merkt Valve das natürlich ebenfalls.

Außerdem hat Valve vermutlich ein Interesse daran, seine Kunden vor AI‑Slop zu schützen, weil das ebenfalls zu weniger Käufen und unzufriedenen Kunden führen würde.

Snakeeater schrieb:
Leute die sich heute mit Händen und Füßen gegen AI wehren sind irrelevant, die nâchste Generation wird über solch eine veraltete Denkweise nur müde schmunzeln.

Sei froh, dass es Menschen gibt, die diese Entwicklungen kritisch hinterfragen. Oft sind es genau die Talente, deren Werke du genießt, egal ob in Games, Musik oder Film.

Ohne solche kreativen Menschen gäbe es heute überhaupt keine Grundlage, auf der KI überhaupt aufbauen könnte.

Dass sich KI so schnell verbreitet, liegt vor allem an der Gier nach mehr Geld und Einfluss. Überall wird den Nutzern suggeriert, dass man KI unbedingt braucht und dass sie das Leben angeblich immer einfacher macht.

Für mich bedeutet das aber auch > Die junge Generation, die sich jetzt schon stark auf KI verlässt, wird es in Zukunft schwerer haben, Dinge ohne KI selbst zu können.

Dieses Abhängigkeitsgefälle ist genau das, was viele KI‑Anbieter wollen, weniger Freiheit für die Nutzer, mehr Abhängigkeit von ihren Systemen. Am Ende geht es immer um Kundenbindung.

Ich wünsche mir halt eher, dass auch in Zukunft unabhängige und selbstdenkende Menschen heranwachsen ;)

Snakeeater schrieb:
Und der Skandal ist eher das einem Spiel wie CO E33 der Award aus politischen Gründen abgesprochen wird, obwohl jeder weiß, dass das Game die gesamte Industrie umkrempeln wird.

Clair Obscure: Expedition 33 ist ohne Frage ein gutes Spiel. Aber du solltest dich vielleicht informieren, warum die Preise aberkannt wurden.

Eventuell liegt es daran, dass das Studio ursprünglich behauptet hat, beim Erstellen keinerlei KI eingesetzt zu haben.

Die Regeln für diese Auszeichnungen setzen jedoch voraus, dass keine KI genutzt wurde.

Erst im Nachhinein hat das Studio eingeräumt, dass doch KI in der Entwicklung zum Einsatz kam.
 
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"in der Entwicklung" ist auch eine sehr schwammige Formulierung.
Wenn das genutzte Photoshop AI-gestützte Filter nutzt... Wenn die Entwicklungsumgebung mit Unterstützung von KI entwickelt wurde...
Es spielte gar keine Rolle, in welchem Rahmen sie eingesetzt wurde und ob irgendwas im fertigen Spiel ist.
 
Creeping.Death schrieb:
Als Valve uns seinerzeit mit Half-Life 2 dazu gezwungen hat zu akzeptieren,
Wir hätten es ja nicht kaufen brauchen. Ich hab es auch gekauft und den Account erstellt 2005. Also mein Account ist auch schon 21 Jahre alt und nicht zu jung. Mittlerweile hat man sich damit abgefunden dass man selbst Schuld an diesem System war, aber gleichzeitig hat man auch nicht mehr 100 Packungen in der Schublade liegen . Es hat schon seine Vorteile.

Anderes Thema wegen Schuldzuweisung:
Genauso wie wir nicht gezwungen sind für Unternehmen zu arbeiten die die Mitarbeiter schlecht behandeln und ausbeuten. Einige tun es aber trotzdem.
Wir sind doch selbst schuld dass es soweit gekommen ist.
Ich verstehe auch nicht warum immer die Schuld der Politik in die Schuhe geschoben wird, wenn es zB um Unternehmensangelegenheiten geht. Nicht die Politik ist schuld dass die Leute zu wenig verdienen, sondern die Mitarbeiter die solche Verträge unterschreiben.
Und noch schlimmer, wenn sie anderen Mitarbeiter auf den Sack gehen dass sie zu wenig verdienen, aber den Chef nicht darauf ansprechen weil sie Angst haben.

Ist ein anderes Thema aber komplett die gleiche Situation

In der heutigen Zeit ist es leider Mode, dass immer die anderen Schuld sind. Die Fehler beim selbst nicht erkannt oder ignoriert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Faluröd schrieb:
Ja, genau das beobachte ich auch aus meiner Halb-Programmiererfahrung als Maschinenbauer. Die KI ist schon ziemlich gut, Standardprobleme (wie Sortieralgorithmen oder Intervallschachtelverfahren) komplett hinzuschreiben. Meiner Meinung nach sind da einige Steine ins Rollen gekommen: Die Art und Weise, wie Code programmiert wird, wird sich die nächsten Jahre stark ändern.

Ja, es wird immer noch den Menschen brauchen, der das große Ganze des Programmiercodes definiert. Aber solch "Kleinkram" bzw. Routine-Arbeit wird mehr und mehr die KI abnehmen. Entsprechend: Es wird nicht mehr lange dauern, dann gibt es keine "100% KI-freie" Software mehr.

Von dem her sehe ich den Ansatz von Valve als genau den richtigen: KI muss dann gekennzeichnet werden, wenn sie maßgeblich auf Spielinhalte auswirkt. Ob irgendein simpler Hintergrund-Algorithmus, der ne Liste alphabetisch sortiert, händisch oder per KI erstellt wurde, ist doch einem als Spieler ziemlich egal (solange die zugehörige Qualitätskontrolle passt).
Wenn auf lange Sicht alles mit KI Unterstützung gemacht wird, braucht man es auch nicht mehr kennzeichnen.
Denke, die Entwicklung wird früher oder später in die Richtung gehen.

Und in 20-30 Jahren sind es Siegel wie "Ohne KI hergestellt", die das Produkt von der Masse abheben lassen.
Das sind dann die "Bio-Produkte" der IT :-D
 
CountSero schrieb:
Naja, mit Photoshop allein wirst du kein Digital Artist. Du brauchst immer noch Talent und Zeit, um dich einzuarbeiten.
Außerdem brauchst du Kreativität, um deine Vision umzusetzen, ein Bild zu gestalten oder Fotos nach deinem Geschmack zu bearbeiten.

Wenn ich dir Hammer und Meißel in die Hand drücke, bist du ja auch nicht plötzlich ein Steinmetz, der mir mal eben eine Statue erschafft.

Think about it.
Wenn ich dir mit AI ein Bild generiere und du dir nichtmal sicher bist ob ich das jetzt mit Photoshop oder AI gemachht habe willst du tatsächlich behaupten es handelt sich nicht um Kunst? Hast du jemals versucht mit einer KI irgend eine Art von Bilder zu erstellen? Ich bezweifle das sehr stark nachdem wie du dich hier ausdrückst.
CountSero schrieb:
AI macht nur das, was man ihr sagt. Dadurch wirst du weder automatisch Digital Artist noch Programmierer. Wenn du nicht zeichnen oder programmieren kannst, ändert auch ein Tool daran nichts. Auch wenn du vielleicht glaubst, dadurch plötzlich ein Programmierer oder Digital Artist zu sein scheinst.
Du gehst also wirklich davon aus, dass man ohne ansatzweise Programmierkenntnisse Code aus einer AI verwenden kann und dann zum Ergebnis kommt?
CountSero schrieb:
Dennoch hat Valve erkannt, dass viele ihrer Kunden wissen möchten, ob AI genutzt wurde, und dass das für manche ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung sein kann.

Wenn Kunden wegen AI weniger kaufen, merkt Valve das natürlich ebenfalls.

Außerdem hat Valve vermutlich ein Interesse daran, seine Kunden vor AI‑Slop zu schützen, weil das ebenfalls zu weniger Käufen und unzufriedenen Kunden führen würde.
Das ist deine Annahme oder Meinung, hat aber nichts mit der Realität zu tun, lies dir mal den Thread hier durch. Die Leute die sich an KI stören sind absolut in der Minderheit, anscheinend haben IT/Gaming orienterte Kunden einfach eine andere Vorstellung von der Debatte.
CountSero schrieb:
Sei froh, dass es Menschen gibt, die diese Entwicklungen kritisch hinterfragen. Oft sind es genau die Talente, deren Werke du genießt, egal ob in Games, Musik oder Film.

Ohne solche kreativen Menschen gäbe es heute überhaupt keine Grundlage, auf der KI überhaupt aufbauen könnte.

Dass sich KI so schnell verbreitet, liegt vor allem an der Gier nach mehr Geld und Einfluss. Überall wird den Nutzern suggeriert, dass man KI unbedingt braucht und dass sie das Leben angeblich immer einfacher macht.

Für mich bedeutet das aber auch > Die junge Generation, die sich jetzt schon stark auf KI verlässt, wird es in Zukunft schwerer haben, Dinge ohne KI selbst zu können.
Was ist das schon wieder für eine Denkweise, rechnest du ohne Taschenrechner irgendetwas abseits von Addition, Subtraktion etc.? Glaubst du nicht die selben Argumente wurden bereits für jede technische Innovation die es bisher in der Geschichte gab benutzt?
CountSero schrieb:
Dieses Abhängigkeitsgefälle ist genau das, was viele KI‑Anbieter wollen, weniger Freiheit für die Nutzer, mehr Abhängigkeit von ihren Systemen. Am Ende geht es immer um Kundenbindung.

Ich wünsche mir halt eher, dass auch in Zukunft unabhängige und selbstdenkende Menschen heranwachsen ;)
Was hat das mit KI zu tun? Ich gehe mal davon aus das du mit deinem halbgaren Wissen irgendwie auf ein ChatGPT Abo anspielst. Ist dir bewusst das du LLMs komplett kostenlos selbst auf deinem Rechner nutzen kannst?
CountSero schrieb:
Clair Obscure: Expedition 33 ist ohne Frage ein gutes Spiel. Aber du solltest dich vielleicht informieren, warum die Preise aberkannt wurden.

Eventuell liegt es daran, dass das Studio ursprünglich behauptet hat, beim Erstellen keinerlei KI eingesetzt zu haben.

Die Regeln für diese Auszeichnungen setzen jedoch voraus, dass keine KI genutzt wurde.

Erst im Nachhinein hat das Studio eingeräumt, dass doch KI in der Entwicklung zum Einsatz kam.
Ich frag einfach mal nach einer Quelle zu deiner Behauptung. Meines Wissens nach haben die Entwickler mitte Juni 2025 angemerkt das KI genutzt wurde und dann im Dezember wurde offen gelegt, für welch lächerlich geringen Anteil man es nutzte.
Und jetzt sagst du mir mal ob es die Regeln zur Nicht-Nutztung von KI bei den "Indie-Awards" auch schon vor der Nomination gegeben hat. Kleiner Spoiler: Nein, gab es nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Azeron schrieb:
Da solltest du vielleicht einfach mal an deiner Einstellung arbeiten und nicht deine persönliche Interpretation auf alle anderen projezieren.
Es ist doch selbst für dich ein Warnhinweis - da brauch ich nix projezieren - du kannst da gerne über die Semantik streiten, aber wenn das Siegel selbst DICH dazu veranlasst genauer hinzuschauen um zu gucken, ob das Spiel einen problematischen Ingame-Shop mit KI-generierten Inhalten enthält, was ist das dann bitte? Du weißt doch selbst, dass das Siegel bei fast niemanden eine positive Reaktion hervorbringen wird und auch weit davon entfernt ist allgemein neutral betrachtet zu werden. V.A. hast du mit dem Ansprechen des Stigmas doch schon selbst die negative Einstellung zum Thema KI erkannt und angesprochen - Dass alle Beispiele die du nennst (warum man ein solches Siegel benötigt) etwas sehr negatives sind, zeigt doch zusätzlich, dass es hier eigentlich eher um einen Warnhinweis geht- da kannst du mir also wirklich nicht vorwerfen ich würde das projizieren. Der allgemeine Tonus in den Medien und schau dir nur diesen Thread an - ist halt bei vielen sehr negativ - Du musst also erwarten, dass so ein Siegel im allgemeinen auch nicht neutral gelesen und verstanden wird.

Azeron schrieb:
Das hab ich auch nie behauptet, da hast du nur meinen Post falsch verstanden.
Nein, du beziehst dich nur v.A. auf Problematiken mit KI, wie Echtgeldshops, etc. - Wenn deine Beispiele eigentlich ein anderes Siegel bräuchten - eines das diese Problematiken expliziter aufgreift, ohne andere Spiele mit in diese Schublade zu ziehen, ist das ein Problem mit deinem Beispiel, nicht mit meinem Verständnis deines Beispiels. Das Siegel kommt eben auf ALLE Spiele (welche die Voraussetzung erfüllen), nicht nur die Spiele die es verdient hätten und deswegen muss man das Siegel auch für ALLE Spiele rechtfertigen (die es bekommen) und nicht nur ein paar. Ansonsten ergibt so ein Siegel eben keinen wirklichen Sinn, wenn der Nutzer danach eh genau hinsehen muss (z.B. auf die Bewertungen).

Dein Beharren auf dem InGame-Shop als Beispiel zeigt imho eher das Problem mit InGame-Shops im Allgemeinen auf und weniger mit der Nutzung von KI in InGame-Shops - Wer da etwas kauft, macht ohnehin keinen besonders guten Deal - Ich hab auch nicht die große Sorge (das mag aber auch an meiner Einstellung zu den InGame-Shops liegen), dass da jetzt die Qualität des Spiels (oder der Spiele-Industrie) großartig leiden wird, wenn im Shop mehr KI Inhalte angeboten werden. Wenn richtig schlechte Spiele noch schlechter werden, who cares. Dass diese Spiele eh schon in Grund und Boden gehatet werden (siehe die Bewertungen dieser Spiele auf Steam und Metacritic) macht so ein Siegel nicht gerade Sinnvoller - v.A. wenn das Siegel dann auch auf anderen Spielen landet, die KI vollkommen großartig ein- und umgesetzt haben.


Azeron schrieb:
Und ja, jeder kann in Echtgeldshops sovielen Zahlen wie einem das Wert ist egal ob KI oder nicht aber um das ging es mir nicht.
Nein darum ging es dir nicht - aber diesen Bestandteil des Marktes kannst du deswegen trotzdem nicht einfach ignorieren. Wenn jeder in Echgeldshops zahlen darf was es ihm wert ist, dann darf er das auch für die KI-Skins - auch wenn die Gewinnspanne für den gierigen Publisher jetzt noch absurder ist. Die war vorher schon absurd und warum soll KI da jetzt noch mal ne Linie überschritten haben die schon längst überschritten ist. Das Siegel wird die Wale auch nicht davon abhalten absurde Summen in solchen Shops zu versenken.

Azeron schrieb:
Es ging mir darum dass die Publisher diese Preise oder dass es überhaupt Echtgeldshops in Vollpreisspielen gibt (für Dinge die man früher normal in Spielen freischalten konnte ohne Kreditkarte) damit verteidigen dass die Entwicklung dieser Dinge nunmal Geld kostet und man deswegen ein Spiel so mitfinanzieren muss
Das war schon immer ein dummes Argument der Entwickler und ich glaube das wissen wir beide (zumindest lese ich mal aus deiner Einstellung zu Ingame-Shops, dass du die noch nie als eine Bereicherung gehalten hast)

Wenn das Argument der Entwickler aber schon keinen Sinn ergibt, braucht man auch nicht darauf aufbauen.

Ja KI-generierte Inhalte sind schnell erstellt und kosten daher ggf. 20€ Arbeitszeit - Davor hat man halt jemandem vielleicht 500€ bezahlt um einen Skin zu erstellen und in beiden Fällen nimmt man vielleicht 40.000€ mit dem verkauf des einen Skins ein. Nimm die Zahlen nicht zu genau... Es ging doch vorher genau so um Geldgier und die erscheint mir ist jetzt für dich auch das eigentliche Problem hier. Wenn das für dich die problematischste Nutzung von KI ist, dann wollen wir doch eher ein Siegel für gierige Spieleentwickler und nicht für die Nutzung von KI.

Azeron schrieb:
Da ist es auch irrelevant ob das nur kosmetisch ist und man das nicht kaufen muss oder ob es welche gibt denen das Wert ist, das steht nicht zur Debatte.
Der Markt bestimmt, was es wert ist - Egal ob das mit KI erstellt wurde oder nicht. Du kannst dich gerne darüber aufregen, dass Leute jetzt 100€ für nen KI-Skin zahlen, die vorher 100€ für nen Skin gezahlt haben, der wahrscheinlich von nem billigen Freelancer aus Indien erstellt wurde. Wir können auch einfach bei beiden den Kopf schütteln und zustimmen, dass das Spiel alleine schon wegen des gierigen Shops mit oder ohne KI-Inhalten zurecht in Spieler-Bewertungen zerrissen wird (mit KI halt noch mehr). Ich verstehe am Ende halt trotzdem nicht, warum du das Siegel auf Spiele packen willst, auf die keines der von dir genannten Beispiele zutrifft - auch wenn deine Beispiele natürlich richtige Probleme ansprechen - im Großen und Ganzen aber auch irgendwie mehr mit der generellen Gier von Entwicklern zu tun haben und daher ein ganz anderes Siegel bräuchten... imho haben die das auch schon - schau dir halt die Spieler-Bewertungen der entsprechenden Spiele an. Nenn mal ein Spiel mit guten Spieler-Bewertungen, dass ein Siegel alá "Achtung hier wurde KI verwendet" benötigt und rechtfertige das Siegel anhand eines solchen Spieles - Dann hätten wir mal ein Beispiel wo zusätzlich zu den Bewertungen ein solches Siegel Sinn ergibt.

Azeron schrieb:
Und so oder so ist mein Pile of Shame so riesig, dass ich eigentlich für mein restliches Leben ausgesorgt habe was Spiele angeht und es mich daher eigentlich nicht jucken sollte wie sich die Videospiellandschaft in Zukunft entwickelt aber meinen Senf werde ich trotzdem immer dazugeben, obs anderen passt oder nicht.
same
 
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Snakeeater schrieb:
Wenn ich dir mit AI ein Bild generiere und du dir nichtmal sicher bist ob ich das jetzt mit Photoshop oder AI gemachht habe willst du tatsächlich behaupten es handelt sich nicht um Kunst? Hast du jemals versucht mit einer KI irgend eine Art von Bilder zu erstellen? Ich bezweifle das sehr stark nachdem wie du dich hier ausdrückst.

Nur weil man ein AI Bild mittlerweile nicht mehr von einem Handgemachten unterscheiden kann, heißt das nicht, dass ich den Ersteller automatisch als Zeichner oder Digital Artist bezeichne.

Um auf Leinwand oder digital zu zeichnen, braucht man grundlegendes Wissen über Licht und Schatten, Negativräume, Proportionen, Symmetrien, Anatomie, Winkel, Perspektive, Farben usw.

Das brauchst du für ein KI-generiertes Bild nicht, dafür reicht ein Prompt.

Und woher weißt du, dass ich noch nie KI benutzt habe? Ob für Bilder oder Code?

Natürlich habe ich mit KI herumprobiert und Prompts geschrieben, die zwei bis drei A4‑Seiten gefüllt haben.

Trotzdem macht mich das weder zu jemandem, der zeichnen kann, noch dazu, mich Programmierer zu nennen.

Ich kann programmieren, aber nur auf Hobby-Niveau (autodidakt). Auch wenn ich für Unternehmen, für die ich gearbeitet habe, Code geschrieben oder Tools entwickelt habe, die im Arbeitsalltag genutzt wurden.
Am Ende bin ich kein Programmierer.

Ich bezweifle sehr stark, dass du verstehen möchtest, worauf ich hinauswill.

Snakeeater schrieb:
Du gehst also wirklich davon aus, dass man ohne ansatzweise Programmierkenntnisse Code aus einer AI verwenden kann und dann zum Ergebnis kommt?

Ja, das tue ich. Es gibt mittlerweile immer mehr Videos auf YouTube, die sehr schön beschreiben, wie das gemacht wird.

Hier ein Beispiel:

Ich denke, das spricht für sich selbst. Mit ein bisschen Ehrgeiz und Zeit kommt man schon sehr gut zu einem finalen Produkt.

Snakeeater schrieb:
Das ist deine Annahme oder Meinung, hat aber nichts mit der Realität zu tun, lies dir mal den Thread hier durch. Die Leute die sich an KI stören sind absolut in der Minderheit, anscheinend haben IT/Gaming orienterte Kunden einfach eine andere Vorstellung von der Debatte.

Für mich gibt es nur drei Varianten, warum Valve das macht:

1. Sie haben die Bedenken der Kunden wahrgenommen.

2. Valve hat selbst erkannt, dass KI auch für viel Mist genutzt werden kann und dadurch sowohl Kunden als auch das Geschäft leiden könnten.

3. Eine Kombination aus beidem.

Ich tendiere eindeutig zu Punkt 3.


Snakeeater schrieb:
Was ist das schon wieder für eine Denkweise, rechnest du ohne Taschenrechner irgendetwas abseits von Addition, Subtraktion etc.? Glaubst du nicht die selben Argumente wurden bereits für jede technische Innovation die es bisher in der Geschichte gab benutzt?

Es geht nicht um das Nutzen von Tools oder Hilfsmitteln oder um das Ablehnen technischer Innovationen.

Um einen Taschenrechner benutzen zu können, muss ich trotzdem die grundlegenden mathematischen Grundlagen beherrschen, um ihn überhaupt bedienen zu können.

Das heißt, ich habe die Grundlagen der Mathematik gelernt und musste sie mit Bleistift und Papier in der Schule verinnerlichen: Subtraktion, Addition, Division, Multiplikation, Dreisatz, Zinsrechnung, Algebra usw.

Einen Taschenrechner habe ich in der Schule erst in der Oberstufe wirklich gebraucht, und da primär im Physikunterricht. Somit ist dein Beispiel ein schlechtes.


Mit KI kann ich ein Bild, einen Song oder Python‑Code innerhalb von Minuten erstellen, obwohl ich weder zeichnen, musizieren noch programmieren kann.

Ich muss nur in Gedanken fassen, was ich möchte. Selbst bei einem schlechten Prompt bekommst du ein Ergebnis. Dann entscheidet dein Geschmack beim Bild oder der Musik. Beim Script könntest du allerdings Pech haben, dass es nicht läuft, und du weißt dann nicht, warum.

Snakeeater schrieb:
Was hat das mit KI zu tun? Ich gehe mal davon aus das du mit deinem halbgaren Wissen irgendwie auf ein ChatGPT Abo anspielst. Ist dir bewusst das du LLMs komplett kostenlos selbst auf deinem Rechner nutzen kannst?

Ich schaue über den Tellerrand hinaus und verfolge auch hier auf CB die News – du anscheinend nicht.

Microsoft hat Office 365, dafür braucht man einen Account, und es ist ein Abo. Hier ist bereits KI integriert, und es soll noch mehr kommen.

Windows setzt mittlerweile ebenfalls einen Account voraus, und auch dort soll mehr KI integriert werden.

Apple setzt einen Account voraus, und auch hier kommen immer mehr KI‑Features hinzu. Zudem gibt es Abo‑Modelle für Programme.

Viele Anbieter haben ihre Modelle bereits geändert oder werden sie in Zukunft auf Abo‑Strategien umstellen, auch hier inklusive KI‑Implementierung.

Es gibt sogar Monitore, die KI‑Features erhalten, die Nutzern beim Cheaten helfen usw.

Also sag nicht, dass das nichts mit KI und deren Anwendung zu tun hat.

Ich weiß auch, dass man LLMs lokal nutzen kann. Das habe ich selbst getestet. Aber am Ende des Tages braucht man dafür wieder mehr Know‑how und eine potente Hardware.

Damit wären wir wieder am Anfang: Um das umzusetzen, braucht man Wissen, das man erst lernen muss.

Ein reiner Anwender von KI braucht dagegen hauptsächlich guten Sprachgebrauch und Fantasie, mehr nicht.

Somit wären wir wieder bei meiner Aussage:

Am Ende geht es um Kundenbindung und Geld. Für die Konzerne soll KI am ende doch eine Dienstleistung bleiben.


Snakeeater schrieb:
Ich frag einfach mal nach einer Quelle zu deiner Behauptung. Meines Wissens nach haben die Entwickler mitte Juni 2025 angemerkt das KI genutzt wurde und dann im Dezember wurde offen gelegt, für welch lächerlich geringen Anteil man es nutzte.
Und jetzt sagst du mir mal ob es die Regeln zur Nicht-Nutztung von KI bei den "Indie-Awards" auch schon vor der Nomination gegeben hat. Kleiner Spoiler: Nein, gab es nicht.

Es stand auf der Seite zur Nominierung, und es steht auch aktuell in den FAQ.

Ich habe einen Screenshot aus der Wayback Machine für dich gemacht. Die Seite wurde am 2. September aktualisiert – also knapp 30 Tage vor Ende der Nominierungsphase. Der Hinweis war dort bereits vorhanden.

WaybackIGA.jpg

Wenn man jemandem einen Vorwurf machen kann, dann dem Nominierungskomitee, das das Spiel trotz der bekannten Informationen überhaupt erst in die engere Auswahl genommen hat.

Dann wäre eine nachträgliche Aberkennung nicht nötig gewesen. Aber durch die Nominierung und die Tatsache, dass offenbar doch KI‑Texturen im finalen Spiel gelandet sind, kam das Thema eben erneut auf.

Und wie gesagt, Ich behaupte nicht, dass Clair Obscur dadurch ein schlechtes Spiel ist.

Aber dennoch bin ich mit diesem Post raus aus der Diskussion.
 
Die Diskussion führt wahrscheinlich nie zu einem Konsens.

Es gibt nun mal die Fraktion, die sagt es ist ihnen völlig Wurst ob etwas von einer KI, einem Künstler oder einer Jungrau bei Vollmond erschaffen wurde, solange das Ergebnis stimmig ist.
Die andere Seite fühlt sich besser, wenn mehr Handarbeit zum Einsatz kam.

Akzeptieren wir doch einfach, dass es verschiedene Ansichten gibt.
 
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OdinHades schrieb:
So als würde ein Lebensmittelhersteller auf die Zutatenliste verzichten. Was sie wohl auch tun würden, wenn sie dürften.
Der Vergleich ist komisch und passt nicht.

Es ist eher so als würdest du auf ein Konzert gehen und der Gesang wird im Playback gespielt. Aber sie behaupten sie würden selbst singen.

So wie bei milli vanilli damals.

Oder ich verkaufe dir ein Brot und behaupte ich habe es gebacken. Dabei habe ich es aus der Grabbelbox im Supermarkt geklaut.

Aber ist doch OK wenn Spiele fast nur noch aus ki bestehen. Dann passen sie in die heutige Welt, wo sowieso fast alles nur noch minderwertige Qualität ist. Ich kaufe mir ein paar Schuhe für 70€ und die fallen nach 6 Monaten auseinander. Oder ich surfe im Netz, und bemerke die generell gesunkende Qualität bei allem.
 
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CountSero schrieb:
Es geht nicht um das Nutzen von Tools oder Hilfsmitteln oder um das Ablehnen technischer Innovationen.

Um einen Taschenrechner benutzen zu können, muss ich trotzdem die grundlegenden mathematischen Grundlagen beherrschen, um ihn überhaupt bedienen zu können.

[...]

Mit KI kann ich ein Bild, einen Song oder Python‑Code innerhalb von Minuten erstellen, obwohl ich weder zeichnen, musizieren noch programmieren kann.

Ich muss nur in Gedanken fassen, was ich möchte. Selbst bei einem schlechten Prompt bekommst du ein Ergebnis. Dann entscheidet dein Geschmack beim Bild oder der Musik. Beim Script könntest du allerdings Pech haben, dass es nicht läuft, und du weißt dann nicht, warum.
Soviel unnötiges Geschwafel ohne mal richtig auf manche Fragen einzugehen. Ich liebe ja Leute welche die Zeit ihrer Zuhörer/Leser respektieren.

Aber hier mal ein konkreter Punkt, ich habs mal fett markiert. Sollte recht deutlich sein worauf ich hinaus will, du windest dich in dem Argument man braucht keinerlei Ahnung um Kunst oder Code mit KI zu erstellen, später widersprichst du dir selbst.

Und um es nochmal deutlich zu machen, wenn du ein KI Bild erstellst (was du ja angeblich getan hast mit A4 Seiten Prompts) dann generierst du eben Slop, aber wenn du Expertise mit einfließen lasst kannst du eben ein viel bessere Ergebnis erzielen. Das selbe für Code, man kann auch ohne KI irgendwelchen Code aus dem Internet kopieren, du bist anscheinend der Meinung das reicht um tolle Ergebnisse zu erzielen...
 
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Snakeeater schrieb:
Und um es nochmal deutlich zu machen, wenn du ein KI Bild erstellst (was du ja angeblich getan hast mit A4 Seiten Prompts) dann generierst du eben Slop, aber wenn du Expertise mit einfließen lasst kannst du eben ein viel bessere Ergebnis erzielen. Das selbe für Code, man kann auch ohne KI irgendwelchen Code aus dem Internet kopieren, du bist anscheinend der Meinung das reicht um tolle Ergebnisse zu erzielen...
Genau meine Meinung.

KI ist für mich in erster Linie ein Werkzeug, wie viele andere Tools auch. Wenn du nicht richtig damit umgehen kannst, hast du damit auch wenig bis gar keinen keinen Erfolg.
Bei der "Kunst", die hier so gerne als Negativbeispiel herangezogen wird, sagt ja niemand, dass das KI-generierte (Vor-)Produkt nicht einfach nur als Basis verwendet werden kann. Somit kann die KI durchaus dazu beitragen etwas Neues, Kreatives, Innovatives, ...was-auch-immer, zu erschaffen.

Oder bei der Softwareentwicklung kann die KI Codeoptimierungen vorschlagen, die funktionieren oder eben nicht. Kann man ausprobieren - macht das Ergebnis aber sicherlich nicht schlechter.

Muss man nicht unbedingt auch alle Unreal-Engine-Spiele klar kennzeichnen? Hier machen sich doch auch Entwickler Technik zunutze, die sie selbst nicht auf die Kette bekommen würden.
Beispiel: Bright Memory (1 Entwickler)
 
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Wie man einen guten Prompt schreibt, kann man lernen. Jeder kann das lernen. Man braucht kein Talent und auch keine Begabung. Einfach nur die Lust, sich damit genauer zu beschäftigen. Wie in der Schule. Der Unterschied zu einem Künstler, der eine leere Leinwand selber in ein malerisches Werk verwandelt, ist schon ganz natürlich greifbar.
 
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Kuristina schrieb:
Jeder kann das lernen. Man braucht kein Talent und auch keine Begabung.
Noch nie von Bob Ross gehört? ;)

Unfassbar viel in Spielen (wo KI eingesetzt wird) ist einfach keine "Kunst" in dem Sinne, wie du sie beschreibst. Du musst den Begriff dann schon extrem Strecken und generell Handwerkliches Schaffen involvieren. Man kann das erstellen von Texturen z.B. als "Kunst" bezeichnen, muss man aber nicht.

Selbst vieles was im einen Spiel wirklich Kunst ist (Texte, Musik, Grafiken, etc.), ist sehr oft in anderen Spielen einfach nur generischer Filler (auch ganz ohne KI), der schnell und herzlos erstellt werden musste weil er gebraucht wird und man kaum freie Ressourcen dafür hatte.

In jedem Spiel, welches mit ganz viel Herz erschaffen wurde, steckt irgendwo auch ein Teil, der aus der Notwendigkeit heraus, ganz ohne Herz geschaffen wurde. Das lässt sich nicht vermeiden - Man kann aber gerade diese Bereiche mit Hilfe von KI oft besser und schneller erstellen, um dann mehr Geld/Zeit für andere Bereiche eines Spiels zu haben.

Wenn KI korrekt eingesetzt wird, wird sie das Spiel eher besser als schlechter machen und ein Entwickler, der nicht allein auf Geld fokussiert ist, sondern daran ein gutes Spiel zu produzieren, wird das auch so umsetzen.

Die ganze Argumentation über Kunst greift also ohnehin nur wenn das mit der KI Generierte überhaupt unter den Begriff Kunst fallen kann und ohne KI dort alternativ wirklich auch mit Talent und Begabung ein "malerisches Werk" geschaffen worden wäre und nicht ein aus der Notwendigkeit heraus schnelles und schlampiges Werk.
 
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nciht schrieb:
Noch nie von Bob Ross gehört? ;)
Doch, schon. Aber auch ein Malkurs über seine Technik wird eher nicht dazu führen, dass meine Bilder von seinen qualitativ nicht mehr zu unterscheiden sind. ^^ So bisserl was von Natur Mitgegebenes braucht man schon, denk ich. Ähnlich wie beim professionellen Tanzen.

Ansonsten gebe ich dir durchaus recht. Nicht alles muss mit Herz erstellt worden sein, manches ist halt nur zweckdienlich. Völlig ok. Bewerten kann ich die aufgebrachte Mühe aber trotzdem.
 
Kuristina schrieb:
Wie man einen guten Prompt schreibt, kann man lernen. Jeder kann das lernen. Man braucht kein Talent und auch keine Begabung. Einfach nur die Lust, sich damit genauer zu beschäftigen. Wie in der Schule. Der Unterschied zu einem Künstler, der eine leere Leinwand selber in ein malerisches Werk verwandelt, ist schon ganz natürlich greifbar.
Bitte entschuldige wenn ich das so plump darstelle, aber dann wäre nach deiner Auffassung auch kein Digital Artist mehr ein "Künstler".
Da dieser ja nicht eine Leinwand mit was auch immer bemalt. Ich verstehe absolut worauf du hinaus willst, aber es sollte doch viel eher eine Rolle spielen was das Endprodukt nun tatsächlich in einem bewirkt.

Es gibt soviele Beispiele in unserer heutige Zeit die eben genau das selbe Problem haben. Ich werf einfach mal "Drumcomputer" in der Metal Musik in den Raum. Oder die Meinung einige meiner Freunde das elektronische Musik keine Seele hat (was auch immer das bedeuten mag, aber ich denke jeder kann sich ungefähr vorstellen was damit gemeint ist).

KI von vornherein abzulehnen ist einfach falsch oder eben politisch motiviert.

PS:
Ich vertrete nicht die Meinung das man KI nicht kritisieren darf, aber es direkt als Ausschlusskriterium für irgendetwas zu machen ist eben nicht mehr zeitgemäß.
 
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Snakeeater schrieb:
Bitte entschuldige wenn ich das so plump darstelle, aber dann wäre nach deiner Auffassung auch kein Digital Artist mehr ein "Künstler".
Nein, es geht mir explizit um KI dabei. Die KI startet ja nicht mit einer leeren Leinwand (im übertragenden Sinne), sondern mit einem Grundrauschen. Einem zufallsbasierten Grundrauschen, was Einfluss auf das Ergebnis hat. Deswegen kannst du direkt hintereinander den genau gleichen Promt mehrfach abschicken und du wirst trotzdem nicht zwei genau gleiche Bilder bekommen. Salopp gesagt, du hast keine Ahnung, was du bekommen wirst. ^^

Du kannst mit deinem Prompt die Datenmenge einschränken, damit aus dem gewollten Baum kein ungewollter Kühlschrank wird. Aber du weißt nicht, wie der Baum am Ende genau aussehen wird. Zufall, Mathematik und eine eingegrenzte Datenmenge. Das ist jetzt nicht unbedingt das, was ich unter Kreativität verstehe. Und das ist halt der Unterschied zu einem Digital Artist. Letzterer bekommt genau den Baum, den er vorher auch im Kopf hatte. Zumindest wenn er gut genug ist.

Snakeeater schrieb:
aber es direkt als Ausschlusskriterium für irgendetwas zu machen ist eben nicht mehr zeitgemäß.
Ich würde mein Stück Schokokuchen verwetten, dass du nicht alles was heutzutage zeitgemäß ist, uneingeschränkt gut findest. :)
 
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Kuristina schrieb:
Bewerten kann ich die aufgebrachte Mühe aber trotzdem.
Richtig, aber genau da wo Entwickler ggf. ohnehin kein Herz reinstecken wollen oder können, wird die KI ggf. objektiv bessere Resultate liefern. Die Aufgebrachte Mühe mag dann noch geringer sein, das Ergebnis aber besser. So nutzt man KI dann eben um das eigene Spiel aufzuwerten und nicht um es abzuwerten. Wozu also alleine die Mühe bewerten, wenn die Wertung des Ergebnisses eigentlich wichtiger ist...

Entwickler, die KI aktuell so einsetzen, dass die Qualität des Spiels stark darunter leidet (weil sich wichtige künstlerische Aspekte des Spiels falsch anfühlen), werden aktuell in den Bewertungen auch hart dafür abgestraft. Das leisten sich daher auch nur Entwickler denen die Wertung ihres Spiels eh egal ist.

Natürlich wäre es besser wenn alles per Hand mit ganz viel Liebe zum Detail erstellt wird, aber man hat halt nicht unendlich viel Zeit und Geld.
 
nciht schrieb:
Wozu also alleine die Mühe bewerten, wenn die Wertung des Ergebnisses eigentlich wichtiger ist
Naja, pauschal ist nicht immer das Ergebnis wichtiger. Der Weg schon auch. Aber ich sag mal, wenn für einen Teilbereich sowieso kein kreativer Mensch zuständig gewesen wäre, dann kann man mit KI ein sonst erwartbares Minimalergebnis bestimmt aufwerten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Muntermacher schrieb:
Kein Chrirug hat jemals davon geträumt, täglich nur Blinddarme und Mandeln zu entfernen.

LamaMitHut schrieb:
Dank des Technologischen Fortschritt hoffentlich bald nicht mehr, aber hier gibt's leider genug Deutsche im Endstadium die das anders sehen.
Ich hatte zwar schon geantwortet, aber was vergessen. Das untere war Deine Antwort auf das Zitat darüber. Hattest Du sicher überlesen, auch wenn es die Hälfte meines Post ausmachte.
Ich bin gespannt, wir KI, OPs durchführen soll, oder Zahnarzthelfer ersetzt werden bei der professionellen Zahnpflege. Irgendwann sicher, aber bald? Reines Wunschdenken. Denn selbst wenn die Technik soweit sein sollte, wird ggf. der Gesetzgeber einschreiten müssen. Denn vorher müßte geregelt sein, wie das Gedl verteilt wird.
 
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