Sporadisches einfrieren

*|q3dm17|*

Cadet 4th Year
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Okt. 2010
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87
Hallo zusammen,
seit ein paar Wochen hat sich folgendes Problem eingeschlichen:
In unregelmäßigen Abständen - manchmal alle zwei Tage, manchmal nur einmal pro Woche, friert der Rechner ein. Sowohl im Idle, als auch bei Spielen und unabhängig davon, wie lange der Rechner gelaufen ist.
- Thermische Probleme schließe ich aus, sämtliche Temps werden überwacht, Stromversorgungsprobleme gibt es auch keine.
- Systemfehler können es auch nicht sein, das System wurde auf zwei unterschiedlichen Festplatten installiert (kein Image, Neuinstallationen), somit scheiden auch die Platten aus
-die Ereignisanzeige meldet zudem keine Systemfehler.
-Memtest und AtiTool zeigen ebenfalls keine Fehlermeldungen.
Ideen?
 
Bitte mal mehr Infos zu deinem System posten.
Einfrieren deutet oft auf den Speicher hin, kann aber auch gut ein Treiberproblem sein.

Was hast Du denn alles verbaut / installiert ? :cool_alt:
 
E8400 + Mugen 2, P5Q, HD4890, 4GB ADATA@1066, Vertex 2 als Systemplatte, 3 weitere Samsungplatten.
Installiert: Win7 x64 Pro, alle aktuellen Treiber, sowohl für Chipsätze als auch für Grafikkarte.
 
Hast Du irgendwas übertaktet? Sind alle BIOS Einstellungen auf AUTO?

Sonst irgendwelche Peripherie angesteckt, die bedenklich wäre? Hatte mal eine Maus, die
BlueScreens verursachte....

Ist das im abgesicherten Modus auch schon passiert? Neue Programme installiert?
 
CPU läuft auf den usprünglichen 3,0Ghz, bis auf Speichertakt alles auf AUTO.
Den abgesicherten Modus verwende ich ja nicht stundenlang, es tritt - wie gesagt - nur ab und zu mal auf.
Bis auf Visual Studios 2010 ist nichts neues installiert.
 
Hatte ähnliches bei einem, der 2 Antivirenprogramme laufen hatte, vermute ich bei dir aber nicht ... eher mal im OCZ Forum nachfragen .. denke es könnte die Vertex2 sein.
 
Platten laufen im AHCI Modus, RST ist installiert, Chipsatztreiber via setup.exe von asus.com.
Ergänzung ()

Wie bereits beschrieben steht in der Ereignisanzeige nichts, und unabhängig auf welcher Festplatte das System läuft. Die Vertex 2 ist zudem erst eine Woche im Rechner, sodass es an der nicht liegen kann, da das Problem schon vorher aufgetreten ist auf der F3.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, i try.
 
Lies Dir bitte mal den 2. Link aufmerksam durch, denn die reine Installation der Treiber unter Windows 7 reicht nicht aus. Es wird zwar ein erfolgreiches Installieren suggeriert, jedoch nutzt Windows still und heimlich weiterhin die MS-Treiber...viel Erfolg :)
 
Interessante Geschichte! :)
 
Wenn Du die "entpackten" Treiber haben willst -> kurze PN an mich.

Wir haben ja "quasi" das gleiche Board ;)
 
Zu spät gelesen :)
Hab sie bereits geladen.
 
Herzlichen Dank, ich kann dir allerdings nicht sofort sagen, ob es daran gelegen hat, da es ja wirklich nur sporadisch auftritt.
 
Kein Problem ;) Würde mich aber mal interessieren, ob es nun besser wird, oder ob die Probleme weiterhin bestehen :)
 
Würde aber ehrlichgesagt eher auf RAM tippen.

ISt der RAM denn übertaktet, weil du sagst dass das das einzige wär was im BIOS nicht auf Auto läuft ?

Ich würd als aller aller erstes - wie eigentlich immer bei sporadischen Freezes - eine Nacht lang Memtest86+ laufen lassen, ohne vorher irgendwas zu ändern. (Chipsatztreiber haben da überhaupt keinen Einfluss drauf, weil das ja ein BootUSB-Stick ist der lädt ein kleines Linux als Umgebung)
Wenn er jetzt Fehler spuckt (und selbst wenn nicht ! hatte das selbst erst kürzlich auf meinem 775-System dass der RAM nicht richtig eingestellt war und Freezes produziert hat ,und das obwohl Memtest keine Fehler brauchte) machst du das Folgende:
Erstmal CMOS Clear und alles auf Auto setzen bzw. RAM auf Normaltakt.
Dann stellst du sämtliche Settings des RAMs auf die von A-DATA empfohlenen SPD-Werte oder noch besser schau erstmal bei A-Data auf der HP nach ob die SPD Werte auch stimmen (Sicher ist ischer). Also sämtliche Timings und auch die Spannung.
Dann - wenn wieder ein Freeze kommt - würde ich als nächsten Schritt die Spannung des Speichers (vDDR oder vDRAM meistens im BIOS genannt) erhöhen. Du hast ja wahrsch. DDR2-Speicher, ne ? Da sind 1.8 V Standard (aber wie gesagt, schau bei A-DATA nach dem genauen Modell des Speichers und wie er gevoltet werden soll). Wenn diese empfohlene Spannung, bei empfohlenen Timings und empfohlenen Takt, immernoch Freezes macht, würd ich sie in 0.02er Schritten erhöhen, aber nicht mehr als insgesamt 0.1 V. Außerdem könntest du die Spannung der Northbridge noch um 0.02 bis 0.04 V erhöhen.

Warum ich glaube, dass es eher das RAM ist:

Seit Win7 sollten die Microsoftchipsatztreiber bei Intel- und NForce Chipsätzen eigentlich zumindest dahingehend ausreichen, dass sie keine Freezes erzeugen. Selbst wenn man überhaupt keine Chipsatztreiber drauf hat und nur den Standardkram von Microsoft und Windows Update. Dann hat man eher Performanceprobleme aber keine Bluescreens oder Freezes. Das war bei XP noch anders, da waren die Chipsatztreiber essentiell.

Freeze ist ja meistens so: da hatte Windows nicht mal mehr Zeit nen Bluescreen zu spucken. Deshalb ist da meistens etwas an Hardware oder im BIOS faul, zumindest eben seit es Betriebssysteme gibt mit Speichermanagment (wie gesagt: "Meistens" nicht immer... kann sogar manchmal ein Softwareproblem sein)

EDIT: Was auch noch sein kann - es zu checken schadet nix - evtl. mal die SATA Kabel austauschen bzw. auf korrekten Sitz an Board und Geräten checken.

Zum Schluss noch eine allgemeine Empfehlung: Im BIOS so viel wie möglich fixen (zur Not Mobohersteller, Speicherhersteller und Intel anschreiben bzgl. Empfehlungen) und so wenig wie möglich auf AUTO belassen. Oftmals ist genau dieses bequem und stabil anmutende "AUTO" der Grund für ein instabiles System. Das gilt umso mehr, je mehr man übertaktet, aber auch auf Stocktakten durchaus zu berücksichtigen !
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles klar, werde ich sofort mal machen. Chipsatztreiber haben übrigens nichts geholfen, leider!
Ist 1066er Speicher DDR2, mein Board erkennt ihn allerdings bei AUTO nur als 800er. Aber ich werde mal CMOS Reset durchführen.
Danke soweit schonmal.
 
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