Spritpreise nicht mehr ertragbar

AW: Benzinpreis zu teuer? So zwingen wir die Konzerne in die Knie!

@morphium
ich denke da nur an soldaten und handwerker die am anderen ende von deutschland einen auftrag bekommen haben...
Es gibt Sondergenehmigungen beim Sonntagsfahrverbot, wäre ja nichts aussergewöhnliches, wenn man nachweislich das Auto benötigt, diese zu bekommen.
Man könnte ja auch mal von Samstag 14:00 bis Sonntag 17:00 Uhr ein Fahrverbot erlassen, dann würden aber keine Ligaspiele mehr stattfinden, da keine Zuschauer kommen könnten. :lol:
 
AW: Benzinpreis zu teuer? So zwingen wir die Konzerne in die Knie!

@Morphium: Na, wenn du meinst. Laut http://benzinpreis.de kostet Super im Januar 2006 1,25€. Der Rohölpreis lag nach onvista.de dort bei ~70 Dollar das Barrel. Das heißt rechnerisch müssten wir heute 2,35€ (88% mehr) zahlen, doch es sind nur 1,51€ (+20%).

Das liegt eben daran, weil parallel dazu der Dollarpreis von 1,22$ auf 1,57$ gestiegen ist (29%) und wir hatten eine Umsatzsteuererhöhung um 18,75%, die man mit berücksichtigen muss.
Sobald es also der US-amerikanischen Wirtschaft besser geht und die Dollarbaisse vorbei ist, steigen automatisch dann auch wieder unsere Benzinpreise und zwar im Takt von 5ct (wissenschaftlich bewiesen :D).
 
Ich finde die Spirtpreise auch zur Zeit ziehmlich krass. Ich darf durch meinen Job jeden 120km fahren, umziehen kommt für mich nicht in Frage, da ich zur Zeit noch billiger bin mit dem Tanken und es in der gegend um meinen Arbeitsplatz kein richtigs Breitband Inet gibt ;)

Ich möchte mir jetzt auch nen neues Auto kaufen, für die nächsten 3-4 Jahre (Fahre jetzt ja ca. 35000km im Jahr) Sollte es schon nen Diesel werden. Aber bei den Preisen bin ich mir nicht so 100% sicher ob ich mir doch lieber wieder nen Beziner holen soll :/

Noch kann es mir leisten und solang mein Konto am Ende vom Monat noch eingies an plus aufzuweißen hat, nehm ich die Spirtkosten erstmal so hin ...
 
kauf die nen benziner und lass den auf lpg umrüsten!
 
Dann kann er sich ja besser sofort eines kaufen, was auch mit Gas zu betreiben ist.
 
V.a sollte unsere tolle Bundesregierung sich mal Gedanken über die Pendlerpauschale und die unsägliche Ökosteuer machen. Durch Preiserhöhungen an der Zapfsäule verdient der Staat doppelt, nämlich durch höhere Beträge bei der MwSt. und der Ökosteuer.
Mir persönlich ist der Spritpreis recht egal, da mein täglicher Weg zur Arbeit km-mäßig recht kurz ausfällt. Was ich als Pendler denken würde, der mit seiner Familie auf dem Land gerade ein kleines Häuschen gekauft und renoviert hat, dadurch an den Wohnort gewissermaßen gebunden ist und täglich in die Stadt pendeln muss, weiss ich nicht.

Mfg
 
Was ich als Pendler denken würde, der mit seiner Familie auf dem Land gerade ein kleines Häuschen gekauft und renoviert hat, dadurch an den Wohnort gewissermaßen gebunden ist und täglich in die Stadt pendeln muss, weiss ich nicht.
Warum hat er sich denn das Häuschen auf dem Land gekauft, doch wohl deshalb weil es in der Stadt zu teuer gewesen wäre, müssen also alle Steuerzahler das günstige Häuschen auf dem Lande mitfinanzieren durch die Pendlerpauschale?
 
Die Gründe, nicht in der Stadt zu wohnen sind vielfältig. Aber es ist immer noch eine persönliche Wahl.
Natürlich kriegt man zum Kaufpreis eines Hauses außerhalb in der Stadt dann nur eine relativ große Wohnung..
Aber wenn man dann in der Peripherie wohnt, da sollte von vornerein klar sein, dass man höhere Kosten aufgrund der Fahrt hat.. dass man vor 15 Jahren nicht mit diesen Benzinpreisen rechnen konnte.. bzw besser gesagt, nicht gerechnet hat. Ok.. aber das ist halt Schicksal.
 
Ist doch eigentlich immer das gleiche, jeder jammert rum wegen den Preisen, und trotzdem tankt jeder noch und fährt, und die meinsten könnten denke ich mal darauf verzichten!

Ich gebs zu, ich fahr gerne Auto, und auch gerne Schnell, und dann muss ich halt tanken, solange noch Öl da ist, das "verheizt" werden kann, mach ich das auch!

Ändern wird sich an den Preisen sowieso nix!
 
@werkam: ich denke dabei eher an eine etwas größere Familie, für die ein Eigenheim in Stadtlage wahrscheinlich kaum zu finanzieren wäre. Und das die Pendlerpauschale teilweise abgeschafft würde, konnte vor wenigen Jahren noch keiner ahnen. Genauso das Diesel mittlerweile die Kosten für Normalbenzin teilweise schon übersteigt.

Mir persönlich könnte die Situation eigentlich vollkommen egal sein, da sie mich nur am Rande betrifft und ich ebenfalls nach der Devise fahre "wenn der Tank leer ist, dann tank ich halt. Preis ist da eher nebensächlich". Allerdings sollte man hin und wieder auch mal über den Tellerrand seiner eigenen Existenz blicken.
 
@Labtec: Ich finde es richtig gut, dass endlich mal jemand sagt, was alle insgeheim denken und so nicht aussprechen wollen. Wer sich Luxus gönnt, sollte sich nicht dafür schämen und über die Preise jammern.
 
Solange man nicht gerade nen V8 oder sonst nen Sprittfresser fährt kann man absolut nicht von Luxus sprechen. Ein Auto ist in der heutigen Zeit einfach unentbehrlich für die meisten Menschen. Ich hab auch jeden Tag 60km Arbeitswegstrecke, es fährt kein einziger Bus, keine Bahn oder sonst etwas. Ohne das Auto kann ich nicht Arbeiten gehn.

Diese horrenden Benzinpreise reissen ein riesen Loch in meinen Geldbeutel.
Wäre ich Arbeitslos und würde von ALG oder Harz4 leben, hätte ich mehr Geld zur verfügung, als jetzt, unglaublich aber wahr. Das ist doch alles nur noch Abzocke.

Gottsei dank tanke ich für 1,16€.
 
Ich stimme labtec da auch zu. Ändern kann man dran eh nix, wenn nur wenn wirklich !alle! sich dagegen wehren, irgendwelche Verwaltungegebäude von den Firmen abfackeln oder so von den Firmenbosen die dicken A8s zerstören*g*

Ich werde mir trotzdem nen Diesel fahren, weil der mehr abgeht und man weniger Sprit braucht wenn man mal etwas schneller fährt. Ich fahr jetzt mit meinem 101PS Astra F die 600km pro zur Arbeit, brauch ich bei 130 so 6.9 Super. Bei nem Diesel wären das ca 5 Liter. Wenn ich nun mit meinem Astra F so 150-160 fahre und noch schneller (Autobahn ist frei!) gehen da gleich 9-10 Liter durch bei nem Diesel so um die 7 Liter. Darf mir halt keinen 3.0TDI oder so nen V10 Touareg holen :D

Und wenn ich es irgendwann nicht mehr bezahlen kann, sach ich meinem Chef das ich mir Geld will und wenn nicht, kündige ich und lebe von Hartz4 oder so, da brauch ich dann kein Auto mehr xD
 
@athlonforever
ein diesel geht mehr ab? schon mal was von "popogefühl" gehört? der diesel ist ein unharmonischer motor, erst kommt etwas power, 500u/min später gar nichts mehr...

zudem verbraucht ein 130ps diesel (das wird heute wohl standard sein) keine 5l/100km bei 130km/h - rechne mal lieber 1,5l mehr! der 110ps diesel vonner arbeit (vw passat) braucht bei unter 90km/h genau 4,9l/100km laut bordcomputer... mit der abweichung sind es dann wohl eher 5,0 oder 5,1... bei 130km/h steht dann 6,2 im display...
 
Ich meine im vergleich zu meinem jetzigen auto geht der diesel, welcher die selbe ps zahl (101), viel besser und dank 6 gang getrieben fährste da locker irgendwas mit 5 - 5.5 liter auf die 100km bei 120-130. Ich hab ja vorher ca. geschrieben, da man ja nicht immer 120-130 fahren kann, da auf der strecke die ich fahre immer sehr gerne lkws sich überholen und dank baustellen du gezwungen bist da mit 60 durchzufahren, geht aber auch locker 120 :/^^

Wenn ich mir eins mit 150ps oder so hole fährste da auch noch unter 6 liter bei 120 - 130 km, das ist aber nicht das thema, es geht um die spritpreise. Fakt ist aber du fährst mit den diesel viel weiter, ergo musste nicht so oft tanken. Steuern jetzt mal außen vorgelassen. Da ich mir ja eh nen realtiv neues auto hole (nicht älter als 2 jahre) ist das möglich.

Aber wie gesagt ist nicht das Thema, können ja nen neuen Thread aufmachen und über Benziner vs Diesel diskutieren ... vllt gibt es ja schon einen ...
 
Hier hat jemand eine kleine Liste veröffentlicht, wieviele Minuten man arbeiten muss, um einen Liter Benzin kaufen zu können.

1958: 16 Minuten
1960: 14 Minuten
1981: 4 Minuten
1985: 6 Minuten
1991: 4 Minuten
1997: 4 Minuten
1996: 4 Minuten
2000: 5 Minuten
2004: 5 Minuten

Wie gesagt, der Spritpreis ist noch zu günstig.
 
@odium
der vergleich hinkt auch wieder ;)

früher hatte man einen arbeitsweg von ein paar km, heute gibt es leute die 100km oder mehr zurücklegen MÜSSEN um zur arbeit zu kommen, und das TÄGLICH!
1958 hätte man dich für verrückt erklärt, wenn du in 70km ferne eine arbeit angenommen hättest, heute ist dies standard und jeder arbeitgeber verlangt diese flexibilität von einem!

ps: wer verdient eigentlich 18€/stunde?
 
Ich finde es sehr schade das die Spritpreise in die höhen steigen.:mad::mad::mad:
Was mich aber am meisten aufregt ist das diesel, Super und Benzin auf dem gleichen Preisniveau sind.:(

mfg
 
morphium: Ja, der Vergleich hinkt, aber ich glaube diese "man muss x Minuten arbeiten, um 1000kg Brot kaufen zu können"-Listen zeigen am besten, wie unser Wohlstand wächst.

Übrigens, 18€/h sind das nicht. Du hast 1,5€/l * 12 gerechnet, aber 2004 war der Benzinpreis bei etwa 1,1€, was wohl einem Stundenlohn von ~13€ entspricht... Naja, ist auch zuviel, aber ich wollte auch nur zeigen, dass die Menschen früher viel mehr arbeiten mussten ;)
 
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