ssd auf absteigendem ast ?

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kachiri schrieb:
Die Frage ist doch, wie wird der Zustand errechnet. Bei der Silicon scheinbar indem die Schreibleistung mit der TBW abgeglichen wird.
ich glaube du hast recht, auf deren seite steht bei gewährleistung:
5 Jahre, *The SSD warranty is based on the TBW or Warranty period. Please click here for more information about Silicon Power Warranty Policy.
Ergänzung ()

Boandlgramer schrieb:
Ich würde das noch ergänzen um den Hinweis auf die Kapazität. Da die Schreibleistungen in Desktops immer relativ ähnlich sind, aber da etwa eine 500-GB-SSD schon vier mal so groß ist wie die 128-GB-SSD, ist der prozentuale Verschleiß eben dann auch nur ein Viertel.
ach ok, interessant: es lohnt sich also in bezug auf haltbarkeit theoretisch wenn man das geld hat, das
größtmögliche modell aus der gewünschten reihe zu nehmen...das war mir nicht klar... :-)
 
Keine Panik.
Habe auch keine 100% (mehr).

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TWB steht immer in Relation zur Größe des Datenträgers.

Beispiel: Crucial MX500
2TB, TBW 700TB
1TB, TBW 360TB

500GB, TBW 180TB
250GB, TBW 100TB


Jetzt kommt es darauf an wie das Laufwerk genutzt wird.
Wenn man davon ausgeht das auf jedes Laufwerk ungefähr gleich viel geschrieben wird, hält eine größere SSD logischerweise länger.
Das liegt u.a. daran das dort mehr Speicherzellen verbaut sind, auf die sich die Schreiblast verteilen kann.

Wenn ich auf eine 1TB SSD aber doppelt so viel schreibe wie auf eine 500GB SSD, dann ist die Lebenserwartung ungefähr gleich.

Man muss auch im Hinterkopf behalten das das alles nur theoretische Werte sind,
in der Regel geben bei einem Ausfall einer SSD weniger die Speicherzellen auf, sondern der Controller fällt aus usw.

Die Prozenzangabe bei CrystalDiskInfo richtet sich alleine nach der TWB-Angabe des Herstellers.
Bei dir sind eben 3% der angegebenen Schreibmenge verbraucht. Das ist aber kein Maß für die Güte oder Zuverlässigkeit der SSD.
Selbst wenn die Angabe bei 0% stünde, hieße das nicht das das Laufwerk dann defekt wäre.

Und es gibt ja noch Dinge wie Wear Leveling und Überprovisionierung usw. Das es z.B. Reserve-Speicherzellen gibt, die nicht in die Gesamtgröße mit einfließen usw.
 
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@welti da halte ich gegen ... noch immer 100 % ... Ätsch

Wobei CDI je nach Version auch die Verschleissregulierung nimmt als Gesamtzustand ... aber auch da mit 73 % noch gut dabei.

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AlanK schrieb:
Aber warum muss es immer das billigste sein was es gibt?
Silicon Power ist kein Ramschhersteller und eine P34A80 gehört sicher nicht zum billigsten. Ist eine durchschnittliche Phison E12 SSD mit TLC Nand und Dram cache.
 
@xxMuahdibxx die "verschleissregulierung" hat damit nichts zu tun, siehe wiki. ein wert von 972 spricht nur für eine eher ungleichmässige abnutzung. dass du noch bei 100% bist liegt nur daran, dass diese ssd keine TBW spezifiziert hat und daher der restzustand nicht bestimmt werden kann.
 
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Na nun lasst mal die Kirche im Dorf und schiebt keine Panik - tue ich auch nicht ;) Rund 342 TB geschrieben, weit über die Angabe von Crucial selbst. Gab schon diverse Tests in der Vergangenheit und SSDs sind unglaublich belastbar. Die Samsung Dinger ziehen sogar locker im 2 Petabyte Bereich noch durch

https://www.golem.de/news/langzeitt...amsung-ueberleben-2-petabyte-1412-110987.html

Mir ist letztens eine HDD gestorben, nach rund 8-9 Jahren im Dauereinsatz bei 55-63 Grad. Für ne Hitachi ne gute Leistung :)

1624873806700.png
 
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@0x8100 CDI hat aber genau den Wert über ein paar Versionen auch als Zustand angesetzt.
 
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@xxMuahdibxx es kann natürlich sein, dass samsung dieses feld für den gesamtzustand benutzt, aber zunächst beschreibt dieser wert erstmal nur die maximale differenz der p/e zyklen über alle blöcke hinweg. unter der annahme, das die ssd ihre reserveblöcke gar nicht benutzt (0 zyklen) und die restlichen blöcke gleichmässig benutzt werden, könnte man sagen, dass die maximale differenz 972 zyklen sind und 73% damit gut zu mlc passen würden.

wenn samsungs sowas aber nicht dokumentiert, ist es schlussendlich geraten und wahrscheinlich zeigt cdi das daher jetzt nicht mehr an.
 
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xxMuahdibxx schrieb:
... aber auch da mit 73 % noch gut dabei.
Bei meiner 830 müsste die Verscheißregulierung trotz 1/3 weniger Schreibleistung niedriger als 92% sein, wenn ich die mit deiner vergleiche.

_CrystalDiskInfo_20210628143049.png
 
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ksjdgzagt schrieb:
ach ok, interessant: es lohnt sich also in bezug auf haltbarkeit theoretisch wenn man das geld hat, das
größtmögliche modell aus der gewünschten reihe zu nehmen...das war mir nicht klar... :-)
Im Prinzip ja - aber da kommt noch der Parameter Preis dazu. Wenn wir mal davon ausgehen, dass wir SSDs benutzen, bis die 100% fertig sind. Dann kaufst Du zu einem Zeitpunkt entweder eine 128-GB-SSD sagen wir für 35 Euro oder eine 500-GB-SSD für 70 Euro.

Rein theoretisch wirst Du nach einem Viertel der Zeit eine neue SSD brauchen - aber die wird nicht mehr 35 Euro kosten, sondern vielleicht 25 Euro. Die nächste vielleicht nur 20... Das ist zwar immer noch teurer als die 500-GB-SSD von Anfang an - allerdings hast Du jedesmal die Gelegenheit dich neu zu Entscheiden: Nochmal eine Kleine oder diesmal M.2 statt SATA - oder was mit RGB... ;)

Allerdings wirst du mit der großen SSD von Anfang an einen Geschwindkeitsvorteil haben, weil sich der Flashcontroller leichter tut, die Daten elegant zu verteilen. Dafür kann es sein, dass das Ding nach n Jahren immer noch funktioniert - und eigentlich willst du schon eine Weile was Anderes.. Dann wirst du deine Investition gar nicht "zu Ende nutzen" - sondern die SSD dann beiseite legen, in den Rechner für Vater oder Sohn schrauben....

Es gibt nicht ein "Lohnen", sondern viele Strategien, wie man das, was man gerne hätte für einen Preis bekommt, den man zahlen kann/will. ;)

Wer versucht, dass auf den Euro genau mit einem Excel-Sheet zu planen, landet geradewegs in der Hölle der Unwägbarkeiten!

Für Rechner, die halbwegs was Sinnvolles tun und nicht nur ein Bootlaufwerk brauchen, würde ich mindestens 256 GB oder 500 GB empfehlen...
 
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und inwieweit spielt die temperatur eine rolle bei der langleibigkeit einer ssd ? alles über 45 grad wirkt sich negativ ? oder liegt die marke bei 50 grad ? und im unteren bereich ? ich meine zu heftig kühlen ist auch nicht gut ?

ich habe heute gesehen, dass meine system m.2 bei 45 grad ca lief, was mit den aktuellen temperaturen zusammenhängt. ich habe seitlich an die graka , über die m.2 zwei kleine 40er lüfter montiert und im winter läuft sie nie über 30 grad.

offenbar reicht das nicht in sommer und ich habe am pc-gehäuse noch 4 lüfter angebrahct, die eine verbesserung bringen sollen. jetzt läft die system m.2 mit 35 grad, was ok sein dürfte....
 
Der Controller einer SSD verhält sich so, wie eine CPU und arbeitet bei 5°C bis 70°C einwandfrei. Diese Temperatur wird in der Regel gemessen und beim Smart angezeigt. Eine SSD drosselt selbstständig, wenn sie über 70°C heißt wird, um Schäden zu vermeiden. Weiter gibt es eine Betriebstemperatur für den NAND, die zwischen -40 bis 85°C liegt, wobei heißer NAND weniger beim Schreiben abgenutzt wird als kalter.
Bei kaltem NAND ist die Belastung durch Schreib- und Löschvorgänge stärker (höherer Widerstand). Die spezifizierten P/E-Zyklen werden für 40°C Arbeitemperatur angegeben.
Arbeitet er bei einer höherer Temperatur, kann er mehr Zyklen schreiben. Lagert eine SSD im stromlosen Zustand bei höheren Temperaturen, verliert sie die Daten hingegen schneller als bei kalter Lagerung. Das ist wichtig, wenn man eine externe SSD benutzt, die nicht regelmäßig arbeitet und keinen Strom hat.

siehe:
https://www.hardwareluxx.de/communi...-laut-crystaldisk-info.1294296/#post-28283286
https://www.digitec.ch/de/page/wie-sich-die-temperatur-auf-die-lebenszeit-einer-ssd-auswirkt-12008
 
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ksjdgzagt schrieb:
nun steht bei der ssd 97%...

heisst das , dass der beginn des zerfalls für diese ssd begonnen hat ?
Woher kommt denn diese Panik (ernst gemeinte Frage)?
 
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andi_sco schrieb:
Woher kommt denn diese Panik (ernst gemeinte Frage)?
ist weniger panik gewesen sondern mehr...muss ich mich bald um ein ersatz kümmern ? :-) habe einfach vorausschauend gedacht , weil ich keine schlechten überraschungen mag...
 
andi_sco schrieb:
Man sucht ja nicht schon nach neuen Reifen, nachdem 1mm abgefahren wurde
Sucht aber auch nicht jeder nach neuen Reifen, wenn nur noch 1 mm übrig ist...

Was tendenziell eher meiner Strategie entspricht... Dinge erst reparieren, wenn sie auch sicher kaputt sind! ;)
 
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