SSD Festplatte verstehen

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alhos

Gast
Hallo!

mich beschäftigt folgender Gedanke. In wie weit bringt eine SSD Platte mehr Geschwindigkeit beim Booten oder Sarten der Programme?
Wenn z.B. meine HDD eine Lese- und Schreibgeschwindigkeit von je 150 mb/s hat und eine SSD dagegen 300 mb/s (bei SATA II) bringen würde, würde das dann heißen, dass der Rechner und einzelne Programme beim Öffnen exakt doppelt so schnell starten würden?.... Oder geht es bei einer SSD doch um mehr als nur die angegebene Lese- und Schreibgeschwindigkeit? Die Technologie an sich bei einer SSD, sprich wie die darauf abgelegten Daten abgelegt und abgerufen werden, ist ja eine ganz andere als bei einer HDD. Da müsste doch mehr rausspringen als nur eine Verdopplung der Leistung? Oder doch nicht?

Ich danke euch im Voraus für die Aufklärung!

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Anschaffung lohnt sich definitiv.
Du willst nie wieder mit einer herkömmlichen HDD arbeiten, wenn du mal eine SSD genutzt hast.
 
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der größte vorteil einer SSD gegenüber einer HDD sind die drastisch reduzierten zugriffszeiten. die höheren übertragungsraten sind nett, aber im normalen alltag eher nebensächlich.

also ja, eine SSD lohnt sich auch bei SATA2 auf jeden fall.
 
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Die Zugriffszeit ist hier das Wichtigste. Ja eine SSd lohnt definitiv, Nie wieder Möchtest du dann mit einem Betriebssystem auf einer HDD Arbeiten wollen.
 
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Eine SSD hat keinen mechanischen Lesekopf. Dadurch können die Zugriffszeiten um den Faktor 1000 und mehr besser sein. Das merkt man, Vorallem bei vielen kleinen bzw parallelen Zugriffen.
 
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Deathangel008 schrieb:
der größte vorteil einer SSD gegenüber einer HDD sind die drastisch reduzierten zugriffszeiten. die höheren übertragungsraten sind nett, aber im normalen alltag eher nebensächlich.

also ja, eine SSD lohnt sich auch bei SATA2 auf jeden fall.

also habe ich doch richtig vermutet, es geht nicht nur um die Übertragungsraten. Danke!
 
Auszug aus dem oben angepinnten [Sammelthread] Kaufberatung und Fragen zu SSD

Hinweis zu Mainboards/Notebooks, die "nur" SATA II unterstützen:
Da die Frage häufiger kommt, ob sich eine (SATA III) SSD auch mit einem alten Board/Notebook lohnt: JA!
Die hohe Geschwindigkeit kommt durch das parallele Arbeiten der SSD und die sehr geringen Zugriffszeiten. Durch SATA II werden ausschließlich die maximalen Transferraten auf 250 bis 280 MB/s begrenzt. Es gibt also keinen spürbaren Leistungsunterschied bei Verwendung von SATA II oder SATA III.
 
alphos schrieb:
Da müsste doch mehr rausspringen als nur eine Verdopplung der Leistung
Ja genau, tut es ja. Der mechanische Lesekopf und der Motor der HDD sind einfach an physikalische Gesetze gebunden. Seit Ewigkeiten gibt es 5.400 U/min und 7.200 U/min bei den HDDs im Consumer Bereich, das wars. Alles darüber ist laut und nicht im Alltag zu gebrauchen.

Eine SSD hat das nicht, und damit eine um das 100-fache schnellere Zugriffszeit auf die Dateien.
 
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Bei einer HDD sind mechanische Teile verbaut. Die Dateien sind an verschiedenen Positionen gelegt. Auch physikalisch. Ein Lese-Arm muss mechanisch mit Motor an einer bestimmten Position springen. Ein Defragmentierung packt eine Datei zusammen. Aber dennoch braucht eine Festplatte ca 1/100 Sekunde eine Datei zu finden. Das ist beim Laden komplexer Programme wie Photoshop viel zu langsam. Oder wenn man nebenbei ein Video laufen lässt. Alleine beim Codieren: Lesen, Speichern an zwei Orten, sortieren und dann will man vielleicht noch ein Programm öffnen. Das kann Minuten dauern. Eine SSD lacht darüber. Noch schlimmer ist eine Dateisuche. Eine SSD ist hier oft 1000x schneller. Da kommt selbst manchmal eine SSD an ihre Grenzen.

Bau dir so ein Teil ein und du wird fast weinen vor Freude.

PC anschalten: 3 Sekunden Fast Bios, 4 Sekunden OS booten=>Login Screen. Ohne Optimierung oder irgendwas. Ist völlig egal. Mit Optimierung ist der PC vielleicht eine halbe Sekunde schneller. Und meiner SSD ist schon 3 Jahre alt und mein CPU schon 7.

Meine Freundin staunt auch immer wie schnell das Alles bei mir ist. Mein PC ist aber 4 Jahre älter. ¯\_(ツ)_/¯
 
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Ich habe gelesen, dass man eine SSD nur für Windows und die ganzen Programme braucht, sonstige Daten, wie z.B. Word Dateien, Bilder, Videos etc. können auch auf einer HDD abgelegt werden. Heißt das, dass es da keinen großen Unterschied in der Geschwindigkeit beim Öffnen der Dateien geben wird, wenn sie von einer HDD aus geöffnet werden. Das Programm (z.B. Word oder Photoshop) startet von einer SSD und die Datei von einer HDD.
 
Brauchen kann man eine SSD immer und für alles aber für selten genutzte Daten reicht auch eine HDD. In Zukunft wird sich die SSD letztlich durchsetzen. Momentan sind sie noch teurer als vergleichbare HDDs.
 
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crustenscharbap schrieb:
Noch schlimmer ist eine Dateisuche. Eine SSD ist hier oft 1000x schneller.

Legst du deine Dateien auf einer SSD oder auf einer HDD ab? Ich habe schon paar mal gelesen, dass man SSD eigentlich nur für Windows und Programme braucht, der Rest kann auch auf eine HDD. :confused_alt:
 
es geht da eher um den Preis einer SSD.
für große Datenmengen wie die eigenen Daten war ne SSD einfach zu teuer, mittlerweile sind die ja günstiger geworden. natürlich geht es etwas schneller, wenn die Daten auf der SSD anstatt der HDD liegen.

je günstiger SSDs werden umso mehr kann man auf HDDs verzichten
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alphos schrieb:
Legst du deine Dateien auf einer SSD oder auf einer HDD ab?
ich lege die auf beiden ab

es kommt halt auf die Datenmenge und den Speicherplatz der SSD an
 
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SSDs sind einfach teurer als Festplatten mit gleicher Größe.
Am besten ist natürlich, rein auf SSDs setzen. Aber das wird halt teuer.
Je mehr auf der SSD, desto besser.

Es kann auch alles auf eine HDD, das ist ja kein Zwang! Aber in dem Fall ist schneller und teurer eben besser.
Du wirst bei Fotos oder Videos aber kaum einen Vorteil haben, wenn es da um das einfache Ansehen geht.
 
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Eine SSD für Daten zu verwenden ist sinnvoll, wenn Du eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit z.B. bei Videobearbeitung, der Verarbeitung großer Bilddateien, etc für einen schnellen Workflow benötigst .
Eine weitere Anforderung könnten Dateien sein die in schneller Abfolge von vielen Usern in einem schnellen LAN von/auf einen Server abgerufen/abgelegt werden. Die geringe Latenz beschleunigt die Ethernet Performance.
Für den Privatgebrauch ist es (noch) Luxus.
 
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alphos schrieb:
Das Programm (z.B. Word oder Photoshop) startet von einer SSD und die Datei von einer HDD.
Naja, grad Dokumente etc hab ich auf der SSD liegen, weil sie eh nicht viel Platz brauchen.
Dateien für Photoshop ist so ne Sache. Wenn du viele große (!) Dateien bearbeiten willst, macht das teils schon Sinn sie zum Arbeiten auf die SSD zu legen. Bei Videobearbeitung imho ein Muss.
Programme leg ich inkl. Spiele alle auf die SSD, weil dafür ist sie ja da. Musik, Bilder, Urlaubsvideos etc. liegen auf der HDD, weil da die Zugriffszeit keine Rolle spielt. Dann startet das Video eben erst nach 2 Sekunden statt direkt, aber für den restlichen Verlauf ist es egal, weil die Dateien schneller geladen als Wiedergegeben sind. Bearbeite sie natürlich nicht.
 
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xenon-seven schrieb:
Brauchen kann man eine SSD immer und für alles aber für selten genutzte Daten reicht auch eine HDD.

lässt sich bei mir schwer aufteilen nach oft und selten genutzte. Daher packe ich alles auf eine 1TB HDD. Momentan sind dort bereits knapp 400 GB belegt. Meine nächste wird eine 1TB SSD sein. So teuer sind doch nicht wirklich. knapp 200 Euro.
 
Du kannst doch aber deine Officedateien auf einer HDD speichern, Office selbst kommt auf eine SSD. Und so macht man das halt mit allen Anwendungen und ihren Dateien.
 
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alphos schrieb:
Meine nächste wird eine 1TB SSD sein. So teuer sind doch nicht wirklich. knapp 200 Euro.
naja ne 1TB HDD kostet 40€, ne 1TB SSD 180€, das ist schon ein Unterschied

und die Preise sind ja erst seit Juli gefallen, davor hat ne 1TB HDD noch gut 300€ und mehr gekostet
 
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