SSD nach einem jahr mehr oder weniger unbrauchbar?

Occasus schrieb:
bin ich mit der hier denn gut bedient oder gehört sie shcon zu den 'älteren' nicht geeigneten?:

OCZ SSD Vertex 2 Extended 60GB MLC 2.5" SATAII
lesen/schreiben: 285/ 275MB/s SandForce SF-1200
Die OCZ Vertrex2 gehört zu aktuellen Generation, aber sie ist trotzdem nicht zu empfehlen, denn:
1. Verbaut OCZ mittelerweile 25nm NAND Chip die wohl nur 1000 Löschzyklen statt der für 25nm erwarteten 3000 halten. Andere SSDs werden im Moment noch mit 34nm Chips ausgeliefert die 5000 Zyklen überstehen sollten. Nimm besser eine 64GB Crucial C300.
2. Die Sandforce Controller erreichen diese Übertragunsraten nur dank Datenkompression bei extrem komprimierbaren Daten, in der Praxis sind die Werte also deutlich geringer.
3. Obwohl die Sandforce Modelle TRIM unterstützen scheint der Controller die Informationen über die gelöschten LBAs nicht nicht richtig zu verarbeiten, denn alle Sandforce SSDs verlieren mit der Zeit etwas an Schreibgeschwindigkeit. Ist aber nicht dramatisch.

makiyt schrieb:
Laut SSDlife stirbt meine SSD genau am 27.11.2020.

Und ich schone sie nicht sonderlich, im Gegenteil, defragmentiere sie sogar 1 x monat (ja , ich weiss, man sollte nicht, aber iwie vermisse ich sonst was^^).
Sowas macht man nicht, weil es erstens nichts bringt, denn der Zugriff ist auf alle Speicherzellen gleich schnell und weil die Datei intern sowieso auf ganz anderen Adressen liegt als die dem Betriebssystem und damit dem Dedfragmentierprogramm mitgeteilt werden. Defragmentieren erzeugt also nur unnötige Abnutzung durch Schreibvorgänge und wirbelt die Daten intern nur einmal mehr herum, geordneter liegen sie deswegen aber noch lange nicht im Flashadressraum.

Eine SSD wird alleine wegen der geringen Zugriffszeit nicht so langsam wie eine HDD werden, denn diese wird auch mit der Zeit nicht höher. Ebensowenig wird das Lesen langsamer, einzig beim Schreiben von Daten kann es mit der Zeit zu einer schlechteren Performance kommen, aber auch diese in für eine Systemplatte in der Regel nicht spürbar.
Man sollte seine SSD eben nie ganz voll schreiben, vor allem wenn man kein TRIM hat, da dann der Controller immmer noch einen freien Bereich zum sofortigen schreiben von Daten finden kann und sich diesen nicht erst schaffen muß, was dann eben lange dauert.
 
Holt schrieb:
Sowas macht man nicht, weil es erstens nichts bringt, denn der Zugriff ist auf alle Speicherzellen gleich schnell und weil die Datei intern sowieso auf ganz anderen Adressen liegt als die dem Betriebssystem und damit dem Dedfragmentierprogramm mitgeteilt werden. Defragmentieren erzeugt also nur unnötige Abnutzung durch Schreibvorgänge und wirbelt die Daten intern nur einmal mehr herum, geordneter liegen sie deswegen aber noch lange nicht im Flashadressraum.

Wie ich bereits weiter oben schrieb: Manchmal liest mein Videoprogramm langsam ein, nach nem Defrag nicht mehr. Warum das so ist-keine Ahnung. Defragmentier ich halt 1x im Monat durch, bringt die SSD ja nicht um. Ausserdem hab ich 3 Jahre Garantie.

Ich weiss, dass die Daten nur rumgewirbelt werden. Deswegen schrieb ich weiter oben auch, dass

"wobei mirs hier ehr um die neuanordnung am "anfang" des Laufwerks geht". Anfang in Anführungszeichen :)

Aber das tut ja nichts zur Sache, geht ja um das Thema SSD brauchbar oder nicht. Definitiv ja.
 
makiyt schrieb:
Wie ich bereits weiter oben schrieb: Manchmal liest mein Videoprogramm langsam ein, nach nem Defrag nicht mehr. Warum das so ist-keine Ahnung. Defragmentier ich halt 1x im Monat durch, bringt die SSD ja nicht um. Ausserdem hab ich 3 Jahre Garantie.
Einmal im Monat die Kapazität neu schreiben ist ja noch kein so gewaltiges Problem, die 5000 Löschzyklen von 34nm NAND halte auch dann noch mehr als 3 Jahre.
Eine SSD mit Sandforce Controller ist aber für die Videodateien sowieso nicht erst Wahl, denn diese Daten lassen sich ja nun gar nicht komprimieren und irgendwie ist TRIM bei dem Controller auch seltsam implementiert.
makiyt schrieb:
Ich weiss, dass die Daten nur rumgewirbelt werden. Deswegen schrieb ich weiter oben auch, dass

"wobei mirs hier ehr um die neuanordnung am "anfang" des Laufwerks geht". Anfang in Anführungszeichen :)

Aber das tut ja nichts zur Sache, geht ja um das Thema SSD brauchbar oder nicht. Definitiv ja.
Unbrauchbar werden SSDs erst nach dem alle Löschzyklen ausgeschöpft sind, also wenn die Kapazität 1000 (25nm), 5000 (34nm) oder 10.000 (50nm) mal geschrieben wurde. Schreibt man also die Kapazität täglich neu, so sind das 1000 Tage und damit fast 3 Jahre selbst bei einer neuen OCZ mit den 25nm NAND der ersten Produktion.
 
Jo, ich denke, sich nun über meine SSD und die Auswahl, welcher Controller für Videodateien zu unterhalten, ist grad nicht so sinnvoll.

Erstens ist das zumindest meiner Meinung nach vernachlässigbar, ob der Controller AVCHD-Dateien gut komprimieren kann oder nicht. Wichtig ist, dass es lüppt. Und es lüppt - und wie :)

Zweitens: Ja, ich bearbeite viel Video. Aber auch nicht 24/7. Soll heissen, es soll auch ne alltagstaugliche SSD sein.

Aber ich muss mich ja nicht rechtfertigen, was ich mir kaufe und wie ich persönlich damit umgehe.

In den andern Punkten stimme ich dir zu.

Ich nehm die 10 Jahre von SSDlife und mach einfach 3 Jahre draus, dann weiss ich sicher, dass die SSD schon 3 Jahre durchhalten wird.

Wobei die SSD in 1,5 Jahren vermutlich eh rauskommt, und ich mir ne 256er einbau. Wenns ne 256er für 150€ oder so gibt, dann kann die alte noch mit 1,5 Jahren Restgarantie verkauft werden.

Und 120 GB reichen ja auch eigentnlcih aus. Sogar mir, ich bekomme halt nicht mehr als 2 Videoprojekte drauf. Für einen "normalen" User reicht das locker aus :)
 
makiyt schrieb:
Ausserdem hab ich 3 Jahre Garantie.

Abnutzung durch Schreiben ist übrigens NICHT Teil der Garantie.
 
Ich meinte damit Schreiben innerhalb der in der Garantiezeit festgelegten Schreibzyklen.

Sorry, war vielleicht unklar ausgedrückt.
 
makiyt schrieb:
Ich meinte damit Schreiben innerhalb der in der Garantiezeit festgelegten Schreibzyklen.

Sorry, war vielleicht unklar ausgedrückt.

Sorry, aber es gibt keine innerhalb der Garantiezeit festgelegten Schreibzyklen als auch keine danach. Die Garantie deckt alles ab, was in der Garantiezeit kaputt geht, aber nicht was verschleißt. Die möglichen Löschzyklen werden werden auch nicht garantiert und noch nicht einmal angegeben. Man weiß aber aufgrund diverser Auussagen, dass man von den alten 50nm MLC NANDs 10.000 Löschzyklen erwarten kann, bei 34nm 5.000 und bei den 25nm will man 3.000 erreichen, schafft aber bei der bisherigen Produktion nur etwa 1.000, weshalb viele Hersteller wie Intel entsprechende Produkte zurückgestellt haben.
 
makiyt schrieb:
Ich meinte damit Schreiben innerhalb der in der Garantiezeit festgelegten Schreibzyklen.

Sorry, war vielleicht unklar ausgedrückt.

Es werden dir exakt 0 Schreibzyklen garantiert.

Angaben, wie viel der verbaute NAND aushält sind nicht vom Hersteller garantiert und auch nirgendwo festgelegt - sogar an die Speccs des verbauten NAND (wo das drinnen stehen würde) kommt man üblicherweise nur, wenn man ein NDA unterschreibt.

Sachen wie "hält bei 25GB/Tag 3 Jahre" sind nicht verbindlich formuliert und nicht Teil der Garantievereinbarung.

Nochmal: totgeschriebene SSDs werden garantiert NICHT auf Garantie ausgetauscht.
 
Nochmal: totgeschriebene SSDs werden garantiert NICHT auf Garantie ausgetauscht.

...ist aber bisher auch noch nie vorgekommen...
 
Selbst bei Energiesparlampen steht: 5 Jahre Garantie bei 3 Std täglicher Nutungsdauer. Dennoch habe ich eine ESL schon getauscht bekommen nach 4 Jahren.

Wie auch immer, ich glaube kaum, dass jeder soviel Traffic überhaupt erst erzeugt. Man sehen sich nur den "totgeschrieben" Thread an. Bisher also noch keiner eindeutig mit kaputter SSD deswegen.

Und übrigens:
"Standard statt Standart" Es gibt auch Standart.
 
Ehrlich gesagt, widersprechen sich doch hier die Aussagen.

Ich spreche einfach mal aus Kundensicht. Und auf diese kommt es ja auch, juristisch gesehen, an.

Ich erwerbe ein funktionierendes, neues Produkt für einen Kaufpreis.

Diese Ware wird mir zugesendet, ich kann sie also in Betrieb nehmen.

Auf die korrekte Funktionalität der Ware gewährt mir (in meinem Fall) G.Skill 3 Jahre Garantie.

Meiner Meinung nach (und zwar wirklich MEINER Meinung nach) muss, wenn denn ein Umtausch aufgrund "totgeschriebener" Zellen auftreten würde, dem Kunden vorher dies kenntlich gemacht werden.

Dies könnte etwa in Form der AGBs von G.SKill bzw. in der dem Produkt beiliegenden Garantieerklärung formuliert werden.

Ich hab die Aussauge weiter oben auch nur gemacht, weil ich a) das schon ein paar mal gelesen habe und b) auch davon ausging, dass es bei SSDs eine Beschränkung der "Laufzeit" analog wie die MTBF bei HDDs gibt.

Habe mal die G.Skill Seite durchforstet, es wird keinerlei Aussage über Anzahl der Schreibzyklen gemacht, die die Garantie abdeckt bzw. ab wieviel Zyklen die Garantie nicht mehr greift.

Aber auf der Schachtel meiner SSD steht was ineteressantes drauf, es gibt sie also doch noch, die gute MTBF:

MTBF: 2.000.000 hrs


Rein rechtlich gesehen, garantiert mir G.Skill also den Betrieb von insgesamt 2000.000 Stunden.

Die Betriebsdauer lässt sich mithilfe der SMART-Werte ermitteln. Bei mir sind laut SSDlife bereits 804 Stunden verbraucht bei exzessiver Nutzung.

Kleine Rechnung:

804 Stunden bei ca. 3 Monaten Nutzungsdauer, also pro Monat ca. 268h Betrieb.

2.000.000 geteilt durch 268 = 7462 Monate oder 621 Jahre.

Sicher, das ist unrealistisch lange.

Aber so eine lange (fehlerfreie) Laufzeit garantiert mir G.Skill offensichtlich.

Da über die Schreibzyklen keine Aussage gemacht wird, ist somit nur die MTBF das einzigste Kriterium für das Ende der Garantie.


Aber die Praxis sieht natürlich so aus, dass so eine SSD wohl kaum länger als 3 bis 4 Jahre laufen wird, weil man für den Preis von damals 170€ in 4 Jahren vermutlich 1 TB SSDs bekommt und dann niemand mit ner 120er rumgurken will.

G.Skill hat mit der Garantieverlängerung auf 3 Jahre auch das Vertrauen der Kunden in die G.Skill Produkte stärken wollen.

Bei mir hat das übrigens gewirkt.

Damit sind wir direkt bei der Frage des TEs.

Ich hatte mir diese Frage auch gestellt, gerade weil durch Videoschnitt bei mir viele Daten bewegt werden, wie lang die SSD hält.

Daher wollte ich auch auf nummer sicher gehen und 3 Jahre Garantie haben.

Hält die SSD durch, alles top.
Hält sie nicht durch, krieg ich wenigstens ne neue für lau.

Ausserdem werd ich die HDD wohl eh in knapp 2 Jahren verkaufen mit Restgarantie, weil ich dann ne etwas größere will und ich die G.Skill mit 1 Jahr Restgarantie verkaufen kann.

Auch deswegen sind 3 Jahre Garantie nützlich.

Daher erledigt sich meiner meinung nach die Frage mit der Haltbarkeit mit einer langen Garantie und selbstverständlich mit regelmässigen Backups (Mache ich auch deswegen, weil man ja noch hin und wieder von nicht mehr vom BIOS erkannten SSDs liest).
 
makiyt schrieb:
Ehrlich gesagt, widersprechen sich doch hier die Aussagen.

Ich spreche einfach mal aus Kundensicht. Und auf diese kommt es ja auch, juristisch gesehen, an.
Juristen werden sich mit dem Thema wohl erst befassen müssen, wenn die ersten Fälle auftauchen. Die älteren SSDs wie die erste Intel Generation haben ja noch 50nm NANDs die sogar geschätzt mind. 10.000 Löschzyklen aushalten sollen, die 34nm dürften 5000 erreichen, wobei es möglicherweise auch mehr sein könnten (Crucial hat seine Angaben zu der Schreibleistung der C300 als sehr konservativ bezeichnet) und wohl nur die 25nm der frühen Produktion wie OCZ sie jetzt als einziger Anbieter (hoffentlich) verbaut, werden mit recht knappen 1000 Zyklen geschätzt. Zumindest war die die Begründung für die Verspätung anderer SSD die mit 25nm NANDs kommen sollen.
makiyt schrieb:
Ich erwerbe ein funktionierendes, neues Produkt für einen Kaufpreis.

Diese Ware wird mir zugesendet, ich kann sie also in Betrieb nehmen.

Auf die korrekte Funktionalität der Ware gewährt mir (in meinem Fall) G.Skill 3 Jahre Garantie.
Wenn Du die SSD erwirbst und die funktioniert nicht, ist es klar ein Garantiefall, aber "Wear and Tear" werden z.B. bei OCZ ausgenommen und andere Anbieter dürfte das genauso handhaben. Wenn Du ein Auto kaufst, dann hast Du in der Regel auch eine kilometerbegrenzte Garantie.
makiyt schrieb:
Meiner Meinung nach (und zwar wirklich MEINER Meinung nach) muss, wenn denn ein Umtausch aufgrund "totgeschriebener" Zellen auftreten würde, dem Kunden vorher dies kenntlich gemacht werden.
Abnutzung ist ausgeschlossen, sonst wäre es ebi der Garantie auf Autoreifen ein leichtes, jedes Jahr kostenlos Neue auf Garantie zu bekommen. Garantie deckt immer nur Herstellungsmängel ab. Die Lebensdauer eines Produktes ist aber eben oft auch durch Abnutzungs begrenzt und deshalb wird eine Schaden durch Abnutzung auch bei keinem Produkt durch Garantie abgedeckt.
Die anzahl der möglichen Schreibzyklen ist ja letztlich in den S.M.A.R.T. Werten hinterlegt, so wie dort auch der Verschleiß protokoliert wird. Beides kann mit entsprechenden Tools auch ausgelesen werden. Sicher nicht zuletzt auch um Garantieansprüche abbügeln zu können.
makiyt schrieb:
Aber auf der Schachtel meiner SSD steht was ineteressantes drauf, es gibt sie also doch noch, die gute MTBF:

MTBF: 2.000.000 hrs


Rein rechtlich gesehen, garantiert mir G.Skill also den Betrieb von insgesamt 2000.000 Stunden.
Du hast eindeutig keine Ahnung was die MTBF aussagt. Wenn Du aus der Aussage eine Garantie ablesen willst und keine G.Skill mit weniger als 2.000.000 Betriebsstunden daraufhin reklamierst, dann wird man es Dir aber sicher erklären.
makiyt schrieb:
Die Betriebsdauer lässt sich mithilfe der SMART-Werte ermitteln. Bei mir sind laut SSDlife bereits 804 Stunden verbraucht bei exzessiver Nutzung.

Kleine Rechnung:

804 Stunden bei ca. 3 Monaten Nutzungsdauer, also pro Monat ca. 268h Betrieb.

2.000.000 geteilt durch 268 = 7462 Monate oder 621 Jahre.

Sicher, das ist unrealistisch lange.

Aber so eine lange (fehlerfreie) Laufzeit garantiert mir G.Skill offensichtlich.
Verwechsel nicht Garantie und MTBF. Wenn Du drei Jahre Garantie hast und in der Zeit ein Problem hast und die Restlebensdauer laut SSDlife bzw. einer entsprechenden Tools von G.Skill noch ausreichend ist, dann hast Du vielleicht ein realistische Chance etwas zu bekommen. Ist aber das Ende der Zyklen erreicht, dann wird man bestenfalls auf Kulanz hoffen dürfen.
 
Holt schrieb:
Abnutzung ist ausgeschlossen, sonst wäre es ebi der Garantie auf Autoreifen ein leichtes, jedes Jahr kostenlos Neue auf Garantie zu bekommen.

Ob die Abnutzung ausgeschlossen ist bezweifle ich mal da man in den beigelegten Garantiebedingungen hierzu nichts findet. Und selbst wenn der extrem seltene Fall eintreten sollte dass man eine SSD innerhalb der ersten 3 Jahre total verheizt wird wohl jeder Hersteller die SSD tauschen da diese RMAs wohl in den Promille Bereich, wenn überhaupt, fallen.
 
das MTBF nichts mit Garantie zu tun hat, ist ja schon geklärt hier, (wäre ja auch zu schön 228 Jahre Garantie:D

Ich habe mich mit meinem Lieferanten in Verbindung gesetzt und diese Antwort bekommen:
"der Hersteller Solidata gibt eine Garantie von 3 Jahren auf das Modell K8, dabei ist es unerheblich wieviele Schreibzyklen das SSD aufweist, eine Einschränkung diesbezüglich ist definitiv nicht vorgesehen. Dass innerhalb dieser 3 Jahren die Zahl der maximalen Schreibzyklen erreicht wird ist ganz sicher nicht anzunehmen. Zum Beispiel lassen sich auf Ihre K8-120 theoretisch 600 TB schreiben, wenn Sie also täglich ca 20 GB schreiben, würden Sie dazu über 80 Jahre benötigen. Kein Grund zur Sorge also..."
 
Ach das sagen die so! Wenn du in 80 Jahren nostalgisch Duke Nukem Forever II darauf speichern willst und das dann auf einmal nicht mehr geht wärst du sicher sehr böse.

Mal im ernst, wir reden hier alle immer noch um die max. Schreib/Löschzyklen. Dass bis dahin der Controller einen defekt haben kann kann man auch nicht ausschließen. Es gehen auch Festplatten an defekten Karten auf der Rückseite der HDD kaputt.

Jetzt Rückschlüsse auf IRGENDWAS zu ziehen ist reine Panikmache und Utopie. Ein Defekt kann IMMER UND JEDERZEIT auftreten. Darum sollte man seine Daten ja auch sichern. Und alle 3-4 Jahre spätestens tauscht man den Krempel doch eh aus gegen etwas neues. Heute 2TB Platte, in 3-4 Jahren eine mit 10TB. Schon kann man seine "alten" 2TB Platten in Rente schicken. SSDs sind ja noch kleiner....

Und als sei das alles nicht genug, rechnen Statistiker dann aus, dass eine Festplatte zu 0,05% ausfällt und eine SSD zu 0,10% weil in der Zeit vielleicht Intel einen defekten Chip auf ihren neuen SSDs platziert hat, der dann auf einmal defekt ist und alle Geräte umgetauscht werden müssen ;)
 
es ging ja auch in erster Linie darum, dass die Abnutzung der Zellen keine Auswirkung auf die Garantieleistung des Herstellers hat.
 
HisN schrieb:
https://www.computerbase.de/forum/threads/wer-hat-seine-ssd-totgeschrieben.814363/

Hier im Forum hat jedenfalls noch niemand (begründet) seine SSD totgeschrieben. Es gibt wie bei Festplatten aber ganz normale Ausfälle.

Meine beiden ältesten Flash-SSDs (etwa 4 Jahre) funktionieren im Rechner meiner Frau noch jeden Tag im OS-Betrieb.

Die alten Dinge haben ja auch noch NANDs mit 50nm Strukturen und 10.000 Löschzyklen oder vielleicht schon 34nm mit 5.000 Zyklen. Die bekommt Deine Frau im OS Betrieb sicher nicht platt. Aber SSD werden eben zunehmend nicht nur als einfache Systemplatte eingesetzt ud gerade OCZ zielt mit einigen Produkten wie den Revos ja auch auf Anwendungen, wo viel und schnell geschrieben werden muß. Da kann man die Löschzyklen viel schneller aufbrauchen, erst recht wenn man weniger zur Verfügung hat.
 
Na dann werden wir in einem Jahr bescheid wissen. Jetzt sich den Kopf darüber heiß zu reden ist umsonst.
OCZ wird schon wissen was sie machen.
 
Holt schrieb:
Du hast eindeutig keine Ahnung was die MTBF aussagt. Wenn Du aus der Aussage eine Garantie ablesen willst und keine G.Skill mit weniger als 2.000.000 Betriebsstunden daraufhin reklamierst, dann wird man es Dir aber sicher erklären.

Verwechsel nicht Garantie und MTBF. Wenn Du drei Jahre Garantie hast und in der Zeit ein Problem hast und die Restlebensdauer laut SSDlife bzw. einer entsprechenden Tools von G.Skill noch ausreichend ist, dann hast Du vielleicht ein realistische Chance etwas zu bekommen. Ist aber das Ende der Zyklen erreicht, dann wird man bestenfalls auf Kulanz hoffen dürfen.

Mh, eh man mit solchen Aussagen wie "Du hast keine Ahnung" um sich wirft, würde ich mich lieber schlau machen.

Relevant ist, was a) auf der Packung/Produktbeschreibung/Garantiehinweisen steht und b) was dem Kunden "zumutbar" ist, in Erfahrung zu bringen.

Ich habe lediglich meine Meinung gebildet und klar formuliert.
Und du behauptest, ich hätte keine Ahnung, nur weil du vielleicht nicht mit dieser Meinung übereinstimmst? Hm..


Aber auch Peceler bestätigt meine erste Meinung:

Peceler schrieb:
Garantie von 3 Jahren auf das Modell K8, dabei ist es unerheblich wieviele Schreibzyklen das SSD aufweist, eine Einschränkung diesbezüglich ist definitiv nicht vorgesehen. Dass innerhalb dieser 3 Jahren die Zahl der maximalen Schreibzyklen erreicht wird ist ganz sicher nicht anzunehmen. Zum Beispiel lassen sich auf Ihre K8-120 theoretisch 600 TB schreiben, wenn Sie also täglich ca 20 GB schreiben, würden Sie dazu über 80 Jahre benötigen. Kein Grund zur Sorge also..." [/I]


Genau das, undnichts anderes habe ich gesagt.

Anzahl der Zyklen interessiert die Hersteller nicht.

Meine Gründe waren bisher eher praktischer natur:

-> SSD wird vorher ausgetauscht wegen der Größe und dem Preis (Preisverfall)
Onkelhitman ist ja gleicher Meinung.

Peceler hat die Liste nun sinnvoll ergänzt, daher kommt noch das hinzu

-> niemand schreibt soviele Daten auf eine SSD.

Damit wird doch die Aussage bestätigt, dass eine SSD innerhalb der Garantiezeit, auf die nicht mehr geschrieben werden kann (Frage des TE), zumindest auch mal von Herstellerseite bestätigt.
 
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