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SSD OCZ Vertex 2 und Asus P7P55D
- Ersteller Knuppfi
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mumpel
Commodore
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Wenn das so ist, dann funktioniert TRIM bei dir nur über externe Tools. Da sowas von Sandforce nicht angeboten wird (bei Intel und Indillinx gibt's dafür Tools), muss bei dir die Garbage Collection arbeiten. Das ist sowas ähnliches wie TRIM und arbeitet auf Controller-Ebene. Die Garbage Collection der Sandforce soll eigentlich ganz gut sein. Nur musst du mindestens ~20% deiner SSD freihalten, damit die ordnungsgemäß arbeiten kann. Es kann bei häufigen und massiven Schreibvorgängen zu Einbrüchen kommen, die aber nach einer Zeit wieder automatisch behoben werden.
TRIM würde die Sektoren automatisch leeren, wenn du die Dateien löschst. So musst du warten, bis die Garbage Collection das mitbekommen. Die Leseperformance wird dadurch eh nie eingeschränkt, sondern nur Schreiben und auch nur, wenn die SSD sehr voll ist/war.
Ich habe eine alte Intel SSD der ersten Generation unter XP mit IDE und auch gar kein TRIM-Support. Der Performance ist seit ~2 Jahren kein bisschen gesunken. Also es klappt auch ohne.
TRIM würde die Sektoren automatisch leeren, wenn du die Dateien löschst. So musst du warten, bis die Garbage Collection das mitbekommen. Die Leseperformance wird dadurch eh nie eingeschränkt, sondern nur Schreiben und auch nur, wenn die SSD sehr voll ist/war.
Ich habe eine alte Intel SSD der ersten Generation unter XP mit IDE und auch gar kein TRIM-Support. Der Performance ist seit ~2 Jahren kein bisschen gesunken. Also es klappt auch ohne.
mumpel
Commodore
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@ carpot:
Nein, formatieren ist kein Thema. Schnellformatieren reicht aber aus. Eine Komplettformatierung bringt nichts.
@ Knuppfi:
Im Internet steht viel Müll, alle schreiben von einander ab ohne zu prüfen. Superfetch und Prefetch laden oft benutzte Daten beim System- und Programmstart vor. Was soll daran falsch sein, selbst wenn man eine SSD hat? Einzig der spürbare Unterschied mit einer SSD ist geringer als mit einer HDD. Wenn man natürlich ständig andere Programme startet, kann man Super- und Prefetch deaktivieren. Also lass es aktiv, tut keinem weh.
Nein, formatieren ist kein Thema. Schnellformatieren reicht aber aus. Eine Komplettformatierung bringt nichts.
@ Knuppfi:
Im Internet steht viel Müll, alle schreiben von einander ab ohne zu prüfen. Superfetch und Prefetch laden oft benutzte Daten beim System- und Programmstart vor. Was soll daran falsch sein, selbst wenn man eine SSD hat? Einzig der spürbare Unterschied mit einer SSD ist geringer als mit einer HDD. Wenn man natürlich ständig andere Programme startet, kann man Super- und Prefetch deaktivieren. Also lass es aktiv, tut keinem weh.
CPUinside
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@carpot
?
partitionieren/formatieren musst du ohnehin. wüsste nicht, wie du sie sonst verwenden willst.
außer du meinst, dass die schreibvorgänge die ssd belasten.
@Knuppfi
kannst du ruhig deaktivieren (hab ich auch gemacht). die ssd bietet ja im gegensatz zur hdd viel schnellere zugriffszeiten, sodass dieses feature überflüssig ist
?
partitionieren/formatieren musst du ohnehin. wüsste nicht, wie du sie sonst verwenden willst.
außer du meinst, dass die schreibvorgänge die ssd belasten.
@Knuppfi
kannst du ruhig deaktivieren (hab ich auch gemacht). die ssd bietet ja im gegensatz zur hdd viel schnellere zugriffszeiten, sodass dieses feature überflüssig ist
Danke für Eure Antworten.
Jetzt habe ich noch eine Frage. Man soll ja 20% auf der SSD freilassen. Muss dieser freie Platz auf einer eigenen Partition liegen, oder darf ich die SSD nur nicht bis zum Rand vollstopfen?
Im Moment (ist meine erste SSD Vertex2 120GByte) habe ich nur eine Partition auf der Win und alle Programme installiert werden.
mfg carpot
Jetzt habe ich noch eine Frage. Man soll ja 20% auf der SSD freilassen. Muss dieser freie Platz auf einer eigenen Partition liegen, oder darf ich die SSD nur nicht bis zum Rand vollstopfen?
Im Moment (ist meine erste SSD Vertex2 120GByte) habe ich nur eine Partition auf der Win und alle Programme installiert werden.
mfg carpot
mumpel
Commodore
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Der Platz muss/sollte frei sein - wie auch immer. Ob über unpartitionierten Platz oder einfach auf der Partition frei lassen ... egal.
@ Knuppfi:
Nicht ganz. Der eine sagt "Kannst du ruhig deaktivieren", der andere sagt "Kannst du ruhig aktiviert lassen". Es ist also egal. Wenn du es aktiv lässt, hast du vielleicht ein paar Geschwindigkeitsvorteile beim Programmstarten. Wenn du die nicht brauchst, dann deaktiviere es. Deine SSD geht davon nicht kaputt. Im Gegensatz zum bspw. Defragmentieren. Das sollte man auf keine Fall machen. Wenn du's aber doch machst, dann geht die SSD davon auch nicht kaputt. Nur bringt es a) nichts und b) leidet nur die Lebenszeit deiner SSD unter sowas. Da die Lebenszeit aktueller SSDs aber bei mehreren Jahrzehnten bis Jahrhunderten ist, spielt das auch eine sekundäre Rolle.
Die meisten Tipps zu SSD-Tuning stammen aus der Anfangszeit der SSDs mit schlechten Controllern. Aufgrund fehlendem Cache und schlechter Algorithmen brachen diese SSDs bei mehreren gleichzeitigen Schreib- und Lese-Vorgängen massiv in der Performance ein. Also hat man versucht, alle möglichen "unnötigen" Prozesse zu deaktivieren. Und diese Tipps geistern heute noch durchs Internet.
Fakt ist aber: Installiert man ein modernes OS, wie Windows 7, auf eine aktuelle SSD, dann muss man gar nichts weiter tun. Windows richtet sich selbst ein und deaktiviert Dienste, die auf einer SSD einfach nicht nötig sind. Benutzt man hingegen ein altes OS, wie XP, dann muss man selbst Hand anlegen, schauen dass die Partitionen korrekt eingerichtet werden (Alignment) und bestimmte Dienste deaktivieren, die eine SSD nicht benötigt (Defrag), weil XP keine SSD kennt, sondern die als HDD ansieht. Und die ganzen HDD-Optimierungen, die über die Jahrzehnte in Windows eingeflossen sind, braucht man mit einer SSD nicht mehr.
@ Knuppfi:
Nicht ganz. Der eine sagt "Kannst du ruhig deaktivieren", der andere sagt "Kannst du ruhig aktiviert lassen". Es ist also egal. Wenn du es aktiv lässt, hast du vielleicht ein paar Geschwindigkeitsvorteile beim Programmstarten. Wenn du die nicht brauchst, dann deaktiviere es. Deine SSD geht davon nicht kaputt. Im Gegensatz zum bspw. Defragmentieren. Das sollte man auf keine Fall machen. Wenn du's aber doch machst, dann geht die SSD davon auch nicht kaputt. Nur bringt es a) nichts und b) leidet nur die Lebenszeit deiner SSD unter sowas. Da die Lebenszeit aktueller SSDs aber bei mehreren Jahrzehnten bis Jahrhunderten ist, spielt das auch eine sekundäre Rolle.
Die meisten Tipps zu SSD-Tuning stammen aus der Anfangszeit der SSDs mit schlechten Controllern. Aufgrund fehlendem Cache und schlechter Algorithmen brachen diese SSDs bei mehreren gleichzeitigen Schreib- und Lese-Vorgängen massiv in der Performance ein. Also hat man versucht, alle möglichen "unnötigen" Prozesse zu deaktivieren. Und diese Tipps geistern heute noch durchs Internet.
Fakt ist aber: Installiert man ein modernes OS, wie Windows 7, auf eine aktuelle SSD, dann muss man gar nichts weiter tun. Windows richtet sich selbst ein und deaktiviert Dienste, die auf einer SSD einfach nicht nötig sind. Benutzt man hingegen ein altes OS, wie XP, dann muss man selbst Hand anlegen, schauen dass die Partitionen korrekt eingerichtet werden (Alignment) und bestimmte Dienste deaktivieren, die eine SSD nicht benötigt (Defrag), weil XP keine SSD kennt, sondern die als HDD ansieht. Und die ganzen HDD-Optimierungen, die über die Jahrzehnte in Windows eingeflossen sind, braucht man mit einer SSD nicht mehr.
iVeDAkiLLa
Lt. Commander
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Habe das gleiche Board und die 60GB Vertex2 bei nem Kumpel verbaut und Win7 neu aufgespielt aber ohne HDDErase muss ich dazusagen.
Habe zusätzlich noch eine Sata HDD mit 1TB verbaut für Games etc. Win7 macht aber trotzdem die 100MB Startpartition auf die langsame SATA obwohl die ja auf der SSD sein soll...obwohl die 1 TB erst nach der Installation von Win7 64x drangehängt habe um genau dies zu vermeiden.
Sonst habe ich vorerst gar nichts geändert denn die wichtigsten Sachen erkennt Win7 ja von selbst. Nur die Frage wegen dem AHCI Treiber. Sollte ich es bei dem von MS gelieferten belassen oder einen von diesen unter "SATA" nehmen?
Support Downloads Asus P7P55D Deluxe
Im übrigen hatte mein Kumpel schon Probleme das Win7 für 15 Min. gebootet hat und nix ging und Programme bis zu 5 min. nicht aufgegangen sind...und das er manchmal nur noch den Desktop und den Mauszeiger sieht und er gar nix mehr machen kann...echt komisch aber jetz läuft er seit ca 6 Stunden ohne Probleme. Als ich den Rechner installiert habe lief alle problemlos, bis auf die 5,9 im Leistungsindex bei der SSD...liegt aber denk ich an der Startpartition oder am Treiber darum frag ich hier jetzt ob jemand ne Lösung hat.
Danke schon mal für eure Hilfe!
Habe zusätzlich noch eine Sata HDD mit 1TB verbaut für Games etc. Win7 macht aber trotzdem die 100MB Startpartition auf die langsame SATA obwohl die ja auf der SSD sein soll...obwohl die 1 TB erst nach der Installation von Win7 64x drangehängt habe um genau dies zu vermeiden.
Sonst habe ich vorerst gar nichts geändert denn die wichtigsten Sachen erkennt Win7 ja von selbst. Nur die Frage wegen dem AHCI Treiber. Sollte ich es bei dem von MS gelieferten belassen oder einen von diesen unter "SATA" nehmen?
Support Downloads Asus P7P55D Deluxe
Im übrigen hatte mein Kumpel schon Probleme das Win7 für 15 Min. gebootet hat und nix ging und Programme bis zu 5 min. nicht aufgegangen sind...und das er manchmal nur noch den Desktop und den Mauszeiger sieht und er gar nix mehr machen kann...echt komisch aber jetz läuft er seit ca 6 Stunden ohne Probleme. Als ich den Rechner installiert habe lief alle problemlos, bis auf die 5,9 im Leistungsindex bei der SSD...liegt aber denk ich an der Startpartition oder am Treiber darum frag ich hier jetzt ob jemand ne Lösung hat.
Danke schon mal für eure Hilfe!
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mumpel
Commodore
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Dass mit der 100-MB-Partition ist sehr, sehr ungewöhnlich, da Windows ja nicht einfach irgendwelche angeschlossenen HDDs umpartitioniert. Da gehen ja ggf. alle Daten drauf futsch. Vielleicht achtest du mal auf die SATA-Reihenfolge: Die SSD sollte an SATA 1 (oder 0) angehangen sein, die HDD an SATA 2 (oder 1 dann). Ich kann mir vorstellen, dass bei dir die HDD an 1 und die SSD an 2 hängt und somit vor der SSD initialisiert wird. Windows legt dann die 100-MB-Partition auf die erste SATA-Platte. Im Grunde ist es aber egal, wo die liegt. Außerdem hast du jetzt 100 MB mehr auf der SSD frei. Ist doch auch gut! 
Welchen AHCI-Treiber du nimmst, ist eigentlich egal. Der von Windows mitinstallierte läuft stabil und kann alles. Der von Intel kann ggf. in Benchmarks etwas schneller sein. Merken tust du davon nichts. Ich bin der Meinung "Never touch a running system" und würde nur Treiber für etwas installieren, was ohne nicht oder nur sehr eingeschränkt funktioniert. Das ist beim AHCI-Treiber nicht der Fall und der MS-AHCI tut seinen Dienst. Du kannst aber auch das letzte Bisschen Performance rausquetschen wollen und den Intel installieren.
Deine Boot- und Startprobleme hören sich aber nicht gut an. Da habt ihr massive was verkackt. Ferndiagnose ist immer kompliziert, deshalb würde ich vorschlagen, das System einfach wieder platt zu machen, alle unnötigen Dinge abzustöpseln/zu deaktivieren und dann Windows ganz ruhig noch mal neu zu installieren. Und dann nach und nach alle Komponenten zu aktivieren, ggf. (aktuellste) Treiber zu installieren und dann die Apps. Dabei kann man dann immer gucken, ab wann das Problem auftritt.
Ansonsten kann man auch eine Boot-Analyse machen und gucken, woran das Hängen beim Start liegt. Aber das hilft dir wenig, wenn das OS 5 min zum Start von Programmen braucht. Irgendwo ist da der Wurm drin und ich würde (gerade bei einem frischen OS) nicht versuchen, den Fehler nachträglich zu beheben, sondern von Anfang an ein sauberes OS aufsetzen.
Welchen AHCI-Treiber du nimmst, ist eigentlich egal. Der von Windows mitinstallierte läuft stabil und kann alles. Der von Intel kann ggf. in Benchmarks etwas schneller sein. Merken tust du davon nichts. Ich bin der Meinung "Never touch a running system" und würde nur Treiber für etwas installieren, was ohne nicht oder nur sehr eingeschränkt funktioniert. Das ist beim AHCI-Treiber nicht der Fall und der MS-AHCI tut seinen Dienst. Du kannst aber auch das letzte Bisschen Performance rausquetschen wollen und den Intel installieren.
Deine Boot- und Startprobleme hören sich aber nicht gut an. Da habt ihr massive was verkackt. Ferndiagnose ist immer kompliziert, deshalb würde ich vorschlagen, das System einfach wieder platt zu machen, alle unnötigen Dinge abzustöpseln/zu deaktivieren und dann Windows ganz ruhig noch mal neu zu installieren. Und dann nach und nach alle Komponenten zu aktivieren, ggf. (aktuellste) Treiber zu installieren und dann die Apps. Dabei kann man dann immer gucken, ab wann das Problem auftritt.
Ansonsten kann man auch eine Boot-Analyse machen und gucken, woran das Hängen beim Start liegt. Aber das hilft dir wenig, wenn das OS 5 min zum Start von Programmen braucht. Irgendwo ist da der Wurm drin und ich würde (gerade bei einem frischen OS) nicht versuchen, den Fehler nachträglich zu beheben, sondern von Anfang an ein sauberes OS aufsetzen.
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