Steckdosenleiste abgeschaltet trotzdem 10 Volt

Ratz_Fatz

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Hallo,
ich habe ein Problem mit meiner Steckdosenleiste. Nachts sah ich, dass so ein leuchtender USB-Stecker kurz aufblinkte und das immer wieder. Konnte mir das nur dadurch erklären, dass noch Strom drauf ist, wohlgemerkt, im AUS-Zustand.

Es ist eine einfache Mehrfachsteckerleiste von Trust GB-01-1. Da ich mehrere habe, habe ich diese getauscht, das selbe Problem bei den anderen.
Dann habe ich eine 3fach Steckdosenleiste an die Trustleiste angeschlossen und mit einem Phasenprüfer gemessen, leuchtete auf. Also mit einem Multimeter nachgemessen und festgestellt, dass dort noch 10 Volt drauf sind.

Könnte das schädlich für Geräte sein?
 
schmeiss die trust dinger wech
und kauf dir anständige steckdosenleisten und die problemme sind wech
 
Als du das gemessen hast, war da noch irgendwas in die Steckdosenleiste eingesteckt. ?
 
kann von anderen geräten kommen die noch eingesteckt waren. Ansonsten sollte beim Ausschalten eigentlich die stromversorgung komplett getrennt werden, kann vlt sein das irgend ne led die bisschen strom durchlässt dazwischen ist
 
Natürlich bringt es was, den Stecker zu drehen, denn die meisten dieser schaltbaren Steckdosen trennen nur eine Ader und wenn der Stecker "falsch" herum drinsteckt, dann trennt er nur den Null.
 
"Gute" Steckdosenleisten trennen sogar beide Adern ;) ..
Bei den die nur eine trennen, kann das umdrehen schon helfen.

Aber wenn noch Geräte angesteckt sind , können es auch Entladungen aus Kondensatoren sein
oder z.B. wenns ein PC dran hängt kann es über das Netzwerkkabel kommen,
oder wenn ein TV (mit KabelTV) dran hängt kanns auch aus dem TV Kabel kommen.
 
Wenn du 10V vom TV oder Netzwerkkabel hast, dann würde ich mal sagen, läuft bei dir etwas schief.
 
Ich hab bisher noch keine Steckdosenleiste gesehen, die beides trennt, aber ich kauf bei sowas auch nur billiges Zeug. Es ist auch nicht unbedingt nötig beide zu trennen, denn bei der Beleuchtungsinstallation im Haus reichts ja auch aus, nur die Phase zu trennen (gut, da kann man auch nicht den Stecker verkehrtherum einstecken ;)). Mit einem einfachen Phasenprüfer kann man prüfen, ob im ausgeschalteten Zustand noch Spannung an den Steckdosen anliegt und wenn das der Fall ist, dann dreht man einfach den Stecker der Leiste um und das Problem ist gelöst. Das kann man auch nochmals mit dem Phasenprüfer checken, man wird dann im ausgeschalteten Zustand keine Spannung mehr messen können.
 
Wenn Du das mit nem Digitalmultimeter gemessen hast, welches einen sehr hohen Innenwiderstand hat (>1Megaohm) kann das auch eine induzierte Spannung von anderen stromführenden Leitungen (Kabeln) sein.

Hinter den 10Volt steckt aber keine Leistung d.h. die Spannung bricht sofort zusammen, wenn ein Verbaucher anliegt. (Die >1Megaohm vom Multimeter reichen aber NICHT)

Am besten mal ne alte Glühbirne an die Steckdosenleiste anschließen, einschalten, die Steckdosenleiste AUSSCHALTEN und jetzt nochmal messen, sollte nun ca. 0 Volt haben. (Durch den niedrigen Innenwiderstand der Lampe (< 1000 Ohm) sollte die Induktionsspannung zusammenbrechen.

Grüße
 
esingers schrieb:
schmeiss die trust dinger wech
und kauf dir anständige steckdosenleisten und die problemme sind wech

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ByteFax schrieb:
"Gute" Steckdosenleisten trennen sogar beide Adern ;) ..
Bei den die nur eine trennen, kann das umdrehen schon helfen.

Hallo,

was wären denn z.B gute Steckdosenleisten? Würde mich sehr interessieren.
 
was wären denn z.B gute Steckdosenleisten? Würde mich sehr interessieren.
na im Baumarkt findest die nicht ^^ APC zum Beispiel ... (ja die machen nicht nur USV)

Die Leisten von Bachmann trennen beide Leiter.

aber auch nicht alle ... die Budget Linie hat auch nur einfach trennend ... ausserdem viel schlimmer von Bachmann gibt es China Fälschungen ... mit 0,5² Leitungen ... ne bessere Art die Feuerversicherung zu kassieren gibbet gar ned ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke euch beiden. Da demnächst neue Steckdosenleisten angeschafft werden sollen kann ich mich aufbauend auf den Informationen informieren.
 
Bei so vielen Antworten, schreibe ich einfach, wie ich jetzt vorgegangen bin und was geholfen hat. Danke für eure Antworten!

1. Stecker war nach unten gerichtet, so wie ich alle Steckdosenleisten angeschlossen habe.

2. Nun habe ich alle Kabel entfernt, bis auf die 3er Steckdose, so konnte ich einfacher messen. Das Multimeter(digital) zeigte mir bis 25-30 Volt an. Dann habe ich doch noch direkt an der Leiste gemessen und dort waren es dann 35 Volt. Es schwankte hin und her, schätze, weil der Kontakt nicht optimal war.

Die kleine rote Lampe an der Leiste war auch ganz leicht am glimmen.

Dann habe ich den Stecker der Leiste einfach nach oben gedreht und was soll ich sagen, nun wird nur noch bis 0.4XX Volt angezeigt.

Das muss man erst mal wissen! :freaky:
 
Dann würd ich das Ding sofort entsorgen! Das klingt für mich nach einer extrem billigen Fertigung. Wenn man durch einfaches drehen oder bewegen solche Effekte hervorrufen kann, dann brauch man sich auch nicht wundern, wenn irgendwann das Haus abfackelt.
 
@Einherjer85: Dann kannst du vermutlich sämtliche deiner Steckdosenleisten entsorgen ;)

Ein Problem am ganzen ist der tolle Schuko Stecker, der halt eben nicht verpolungssicher ist. Aber das Haus fackelt deswegen nicht gleich ab.
 
@bu1137 das glaub ich kaum, habs grad hier auf Arbeit ausprobiert mit einer 3-Leiste. Wenn die aus ist, dann bleibt die auch aus, egal wie ich die drehe oder auf den Tisch schlage :D
 
Sofern sie denn einen zweipoligen Schalter hat, ja. Aber auch wenn nur ein einpoliger verbaut ist: Das merkst du normalerweise nicht. Nur halt eben mit nem Messgerät messbar, oder zb. eine Neonröhre kann im komplett dunklen Raum noch sichtbar minimal leuchten. Aber bei den meisten Geräten merkst du nix.
 
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