Stecker an Netzwerkkabel Chrimpen

Wolly300

Lieutenant
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Hallo Community,
ich plane gerade die kommplette neu Verkabelung in dem Hauhalt meiner Eltern. Der Plan ist, das von einem 16 oder 24 Port Switch neu Cat7 Kabel zu Buchsen verlegt werden. Meine Idee war jetzt beim Anschluss an den Switch ein Stecker auf zu Chrimpen. Man sagt ja, das dies keine "gute" Idee ist, aber warum ????

https://www.facebook.com/bayern3/videos/1744318162257651/

Wenn man es macht wie in diesem Video (ja vielleicht nicht mit einem Schraubstock), dann sollte doch alles in Ordnung sein, oder warum nicht ? Wie soll ich sonst 8 Netzwerkbuchsen hinter einem Switch verstecken?
 
Such mal nach "Patchpanel".

Das kannst du sauber nummerieren und beschriften, und wenn du einen Anschluss nicht brauchst, steckst du dort einfach kein Patchkabel ein, ohne dass ein loses Ende einfach herumbaumelt.

Zudem sind dadurch die Leitungen einfacher zu erden und falls du dann doch mal ein längeres Kabel brauchst, weil der Switch an eine andere Stelle soll oder was weiß ich kannst du ein längeres Kabel einstecken.

Das auflegen eines Patchpanels geht mit LSA+ Werkzeug zudem deutlich flotter als Stecker aufzucrimpen.
 
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weil es einfach Pfusch ist! Du brauchst für ne Steckdosen auch nur nen heißen Leiter und den Neutralleiter das es funktioniert auf den PE verzichtet man aber trotzdem nicht!

Hier ebenso nur Pfuscher crimpen da direkt nen Stecker drauf!
 
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Meine Idee war jetzt beim Anschluss an den Switch ein Stecker auf zu Chrimpen. Man sagt ja, das dies keine "gute" Idee ist, aber warum ????

Man KANN das machen, und so richtig Pfusch wie owned_you sagt ist das auch nicht. Aber es hat eben Nachteile. Wenn mal die Nase von einen Stecker z.B. abbricht, musst du wieder einen neuen Stecker anbringen und so wird das Kabel immer kürzer, irgendwann langt es nicht mehr zum Switch etc.

Wenn du die Kabel aber auf ein Patchpanel auflegst oder eine Netzwerkdose und dazwischen ein Patchkabel, kannst du das wenn es mal zu kurz wird kostengünstig wechseln

@owned_you

dein Vergleich mit den Stromleitern passt nicht, da hier ja keine Adern weggelassen werden und auch so ein Aufbau weder Qualität noch Sicherheit vernachlässigt. Weswegen man das aber nicht macht hab ich oben geschrieben.
 
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Im Großen und Ganzen ist es schon möglich sein Haus ohne Dosen/Patchpannel zu verkabeln.
Die Zeitersparnis durch Auflegen auf LSA statt Krimpen ist wohl bei 8 Kabeln zu vernachlässigen und ob man nun 100m Kabel mit starren oder Flexiblen Adern kauft macht im Preis auch nicht viel.
Aber es ist eben deutlich sauberer lange Verbindungen mit festen Punkten zu verbinden. Um die Analogie zum Strom zu ziehen. Klar kann ich auch direkt die Kabel aus der Wand hängen lassen, aber mit Dosen und einer ordentlichen Verkabelung im Sicherungsschrank ist die Sache einfach sauberer
 
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Ähm ... die Verlegekabel haben massive Kerne die man am Patchpanel mit LAS+ Schneid/KLemmtechnik auflegen muss, ein Patschkabel hat Litze ... also feine verdrillte flexible Leitungen ... nur da gehen Stecker drauf.

Das allein gibt schon ein Patchpanel bzw. Dosen vor.
 
@d2boxSteve

man weiß nicht was der TE verlegt hat. Sollten wirklich Verlegekabel liegen, dann kann der so oder so nur Feldkonfektionierbare Stecker nehmen oder Patchpanel / Dosen.

Denn normale Stecker auf Verlegekabel crimpen geht ja nicht
 
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