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News Stop Destroying Videogames: EU-Bürgerinitiative hat Mindestziel erreicht

Hylou schrieb:
Das werden viele Amerikaner und Co unterschrieben haben.

Na eh klar, die haben sich dann auch die Reisepassnummern aus den Fingern gesogen, die man angeben muss. Oder schnell eine eID geordert UND bekommen....
 
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Powl_0 schrieb:
Du akzeptierst freiwillig, dass dir ein gekauftes Produkt einfach entzogen wird. Merkst du das eigentlich?

Es ist doch ganz einfach. Entweder man kauft das Spiel nicht, oder man akzeptiert die Abschaltung. Was ist daran so schwer zu verstehen. Wenn einer unbedingt das Spiel haben will, dann muss derjenige sich halt hinsetzen und etwas überlegen, abwiegen und Kompromisse eingehen. Ist es wirklich so schwer.
 
DaBo87 schrieb:
Na eh klar, die haben sich dann auch die Reisepassnummern aus den Fingern gesogen, die man angeben muss. Oder schnell eine eID geordert UND bekommen....

Muss man nicht in jedem Land.

ihr könntet auch einfach 2 Minuten Zeit investieren bevor ihr Unfug schreibt.
 
Informant777 schrieb:
Ist es wirklich so schwer.
Ja, weil die Publisher es nicht für nötig halten, darauf vor dem Kauf deutlich hinzuweisen. Daran etwas zu ändern, ist unter anderem Gegenstand dieser Initiative.
 
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@shaboo Wie gut dass Leute wie du zumindest hier in der Minderheit sind.

iGameKudan schrieb:
Zumal: Abschaltungen von Online-Modis gab es halt auch schon immer - als BlueByte damals den BlueByte Game Channel abgeschaltet hat war es auch bis zur History Edition nicht mehr möglich ältere Teile von Die Siedler ohne Umwege (also ohne VPN-Tunnelnetzwerke wie Tunngle) online zu spielen. Das eigentliche Problem ist halt, dass heute in den meisten Spielen lokale LAN-Modi fehlen.
Aber es geht. Der Publisher verhindert hier nichts nur weil seine Server nicht mehr existieren.

Verstehe doch einfach worum es bei der Initiative geht. Lese und verstehe es. Himmelherrgott, es ist doch nicht so schwer.
 
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Alphanerd schrieb:
Seltsam. Obwohl du so handelst, haben fast alle Spiele einen onlinezwang. Ist dein Hebel nicht groß genug?

Der Markt regelt nie und ist nur eine dumme neoliberale Floskel.
Ne, ist nicht seltsam. Anscheinend bin ich alleine der das so handhabt. Der Rest bettelt lieber bei der EU nach neuen Gesetzen und Regularien anstatt einfach selbst konsequent etwas zu machen.
 
Informant777 schrieb:
Wenn einer unbedingt das Spiel haben will, dann muss derjenige sich halt hinsetzen und etwas überlegen, abwiegen und Kompromisse eingehen. Ist es wirklich so schwer.
Wie gesagt reden wir heute "nur" von Spielen und morgen dann von Hardware die nicht mehr genutzt werden kann weil die Server abgeschalten werden. Schöne Zukunft wäre das.

Hier wird ja sogar schon rumgeheult dass man Windows 11 nicht mehr auf Rechnern installieren kann (oder nur über Umwege) weil denen ein Chip fehlt obwohl die von der Performance her noch ausreichen würden. Wegen sowas wird hier rumgeheult aber es ist Ok wenn man Dinge, die noch einwandfrei funktionieren, nicht mehr nutzen kann wenn Server abgeschalten werden. Und wenn man Pech hat und der Hersteller das Teil schon nach nem Jahr wieder einstellt aus irgendwelchen hanebüchenen Gründen, ist das auch völlig Ok weil hätte man halt vorher wissen müssen dass das passieren kann.

Hier, neuer Fernseher um 2k€ gekauft. 1 Jahr später lässt sich der nicht mehr einschalten weil der Hersteller die Server abgeschalten hat weil das Modell nicht gut angekommen ist und es sich nicht mehr auszahlt. Tja, pech gehabt, kaufste halt das neue Modell. Alter alter alter...

Es braucht Regeln vom Gesetzgeber um die Hersteller im Zaum zu halten. Anders geht es nunmal leider nicht.

Informant777 schrieb:
Ne, ist nicht seltsam. Anscheinend bin ich alleine der das so handhabt. Der Rest bettelt lieber bei der EU nach neuen Gesetzen und Regularien anstatt einfach selbst konsequent etwas zu machen.

Mit der Argumentation brauchts fast gar keine Gesetze mehr. Soll jeder halt selber sehen wo er bleibt. Jeder ist seines Glückes Schmied. Wow. Gut gebrüllt, Löwe.
 
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Informant777 schrieb:
Ne, ist nicht seltsam. Anscheinend bin ich alleine der das so handhabt.
Vielleicht geht dir bei dem Gedanken ja früher oder später noch ein Licht auf. Wie handhabst du es mit Produkten der lieben Firma DuPont? Das ist ein gutes Beispiel was passiert, wenn man den Markt regeln lässt.

Denn:
Azeron schrieb:
Es braucht Regeln vom Gesetzgeber um die Hersteller im Zaum zu halten. Anders geht es nunmal leider nicht.

Der Markt regelt nur die Profitmaximierung und dagegen kann man als Individum wenig unternehmen. Außer sich politischen zu engagieren, zum Beispiel mit einer Bürgerinitiative.
 
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Habu schrieb:
Wie handhabst du es mit Produkten der lieben Firma DuPont? Das ist ein gutes Beispiel was passiert, wenn man den Markt regeln lässt.
Kauft man halt einfach nicht, der Markt regelt (als ob).

Danke für das Beispiel, ist eines von vielen. Auch was die Lebensmittelindustrie angeht. Will gar nicht wissen wieviel Gift man in sich reinschaufeln würde wenn es hier keine Regeln vom Gesetzgeber gäbe. Aber egal, dann kaufste halt kein Essen sondern gehst selber jagen, passt schon. Achso, die Tiere in der Umwelt sind auch mit Gift kontaminiert weil es nirgendwo Regularien gibt und der Markt regelt. Egal, dann isst man halt einfach gar nicht, passt schon.
 
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Azeron schrieb:
Egal, dann isst man halt einfach gar nicht, passt schon
Einfach ein unterirdisches, hermetisch abgeriegeltes Gewächshaus aus selbstgezogenen Naturmaterialen errichten. Wo ist das Problem? Wenn einer unbedingt Essen haben will, dann muss derjenige sich halt hinsetzen und etwas überlegen, abwiegen und Kompromisse eingehen.
 
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Habu schrieb:
Genau, wie brauchen auch keinen Umweltschutz, solange einfach jeder seinen CO2-Fußabdruck reduziert. Wir brauchen auch keine Polizei, wenn jeder eine Schusswaffe im Haus hätte. Wir brauchen eigentlich gar nichts außer einer Höhle und ein paar Ästen.
Spar dir doch diese albernen Pseudo-Vergleiche. :rolleyes:

Als ob die Leute von der Lauffähigkeit irgendwelcher steinalten Computerspiel in der gleichen Menge oder in der gleichen Intensität betroffen wären, wie von den Themen Klima, Umwelt oder Sicherheit.

Aber trotzdem schön, dass du sie zur Sprache bringst und damit völlig zu recht daran erinnerst, dass es echt Wichtigeres gibt, um das sich Politik - deren Zeit und Ressourcen auch nur endlich sind - kümmern soll und muss. Deine Kinder und Enkel werden dir sicherlich anerkennend auf die Schultern klopfen, wenn sie erfahren, dass du als Teil der letzten Generationen, die vielleicht noch etwas gegen den Klimawandel hätte unternehmen können, immerhin wacker für die Rettung der Computerspiele gekämpft hast.

Sowieso, typisch deutscher Humor: Einerseits schreien alle nach Bürokratieabbau, andererseits muss natürlich sofort ein neues Gesetz oder eine neue Behörde her, wenn mal die kleinste Gamer-Befindlichkeit gestört wird.

Dinge kommen, Dinge gehen - inklusive der Menschheit und aller Dinge, die sie jemals erschaffen hat. Gewöhnt euch dran.
 
shaboo schrieb:
Deine Kinder und Enkel werden dir sicherlich anerkennend auf die Schultern klopfen, wenn sie erfahren, dass du als Teil der letzten Generationen, die vielleicht noch etwas gegen den Klimawandel hätte unternehmen können, immerhin wacker für die Rettung der Computerspiele gekämpft hast.
Das Thema bearbeite ich vorwiegend während meiner Arbeitszeit. Aber ich hab auch noch genug Zeit, ein paar Minuten etwas für den Kulturerhalt und das Verbraucherrecht zu tun. Diese Ad hominem Argumentation kann doch keiner mehr ernst nehmen.

Ich kann ja verstehen, wenn man hier über die Probleme einer möglichen Überregulierung diskutiert. Aber soweit sind wr noch gar nicht. Hier geht es erst mal nur um gar keine Regulierung vs. wenigstens irgendeine Regulierung. Insofern verstehe ich eine Grundhaltung, die sich offenbar für Erstes ausspricht einfach nicht. Und zum weiß ich wievielten Mal: Es geht nicht nur um Spiele.
 
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shaboo schrieb:
wenn mal die kleinste Gamer-Befindlichkeit gestört wird.
Du willst es nicht verstehen, oder? Heute sind es Videospiele die betroffen sind und morgen sind es Haushaltsgeräte, Autos und alles andere wo ne Software drauf läuft. Besser sich jetzt schon Gedanken darüber machen und Dinge klären als wenn es, wiedermal, zu spät ist, oder?

shaboo schrieb:
Dinge kommen, Dinge gehen - inklusive der Menschheit und aller Dinge, die sie jemals erschaffen hat. Gewöhnt euch dran.
Ok, wenn das so ist, dann kann man hier ja zu machen und wir brauchen über eigentlich gar nichts mehr diskutieren oder irgendwas kritisieren weil Dinge kommen und Dinge gehen, früher hatte man das auch nicht und man hats überlebt und die Menschheit währt auch nicht ewig und sterben müssen wir sowieso alle mal.
 
Informant777 schrieb:
Entweder man kauft das Spiel nicht, oder man akzeptiert die Abschaltung. Was ist daran so schwer zu verstehen.

Die Logik kann man auch umdrehen - warum überhaupt erst verkaufen?
 
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DJMadMax schrieb:
Wenn man mal ehrlich ist: das müssten real betrachtet mindestens 100x so viele Unterschriften sein

Es ist eine Schande, dass sich so wenige Menschen für ihre eigenen (nicht vorhandenen) Rechte interessieren.
naja, wenn man ehrlich ist, gibt es für ganz viele menschen in der eu deutlich wichtigeres, als die abschaltung der server eines 15 jahre alten mmos, von welchem sie wahrscheinlich noch nie gehört haben.. die kinder, die in rumänien die mülltonnen durchwühlen, um aluminium zu finden, zb. und auch oma trude, die im berliner park nach pfandflaschen ausschau hält, dürfte "ihr RECHT am GAME " eher peripher tangieren...

versteh´ mich nicht falsch, ich habe auch dafür unterschrieben, aber es gibt tatsächlich wichtigeres im leben. "schande" ist was ganz anderes als dieses "first world problem".
 
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n8mahr schrieb:
die kinder, die in rumänien die mülltonnen durchwühlen, um aluminium zu finden, zb. und auch oma trude, die im berliner park nach pfandflaschen ausschau hält
Und mit den Themen hat der Fachbereich für Verbraucherrecht inwiefern zu tun? Mit dem Anliegen aus dieser Petition beschäftigen sich bei der Kommision ganz andere Leute als mit den von dir genannten Problemen. Und die Leute fehlen auch nicht in den anderen Fachbereichen.

Die EU-Kommission ist von der Organisation und Größe durchaus in der Lage, mehrere unterschiedliche Anliegen und Probleme gleichzeitig zu bearbeiten. Und das ohne, dass durch das eine Thema Personal beim jeweils anderen Thema verloren geht.
 
@mibbio
Hast du gelesen, was ich zitiert habe, oder es nur falsch verstanden? Es ging mir darum, das der zitierte der Meinung war, mindestens 25% der EU-Bevölkerung (110 mio) müssten unterschreiben, andernfalls wäre es eine "Schande". Das ist alles. Das hat GAR NIX mit der EU-Kommission zu tun, und auch nicht mit irgendwelchen Fachbereichen.
 
n8mahr schrieb:
kinder, die in rumänien die mülltonnen durchwühlen, um aluminium zu finden, zb. und auch oma trude, die im berliner park nach pfandflaschen ausschau hält, dürfte "ihr RECHT am GAME " eher peripher tangieren...
Stimmt schon. Das sind übrigens weitere Auswüchse von "der Markt regelt", nach dem hier immer wieder verlangt wird. Man kann sich aber natürlich auch für mehr als eine Sache auf einmal engagieren. Ich investiere deutlich mehr Lebenszeit in das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Aber für eine Unterschrift und ein paar Forenposts muss man das ja nicht alles stehen und liegen lassen.
 
n8mahr schrieb:
... versteh´ mich nicht falsch, ich habe auch dafür unterschrieben, aber es gibt tatsächlich wichtigeres im leben. "schande" ist was ganz anderes als dieses "first world problem".
Stimmt, aber alleine in Deutschland könnte man ~10 Millionen sammeln
 
Habu schrieb:
Und zum weiß ich wievielten Mal: Es geht nicht nur um Spiele.
Und zum weiß ich wievielten Mal: Man muss und kann nicht jeden Scheiß bis in alle Ewigkeit bewahren. Das gilt für alles, auch für Spiele.
 
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