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News Stop Destroying Videogames: EU-Bürgerinitiative hat Mindestziel erreicht

piccolo85 schrieb:
Ich würde viel lieber sehen, dass aktuelle Lizensierungsmodelle verboten werden

Egal wie sehr ihr das immer wiederholt: Ihr habt schon immer nur eine Lizenz erworben. Dir gehört weder Spiel/Film/Musik/Bild/Wasauchimmer du daheim rumstehen hast.

Kuhprah schrieb:
Also ich musste die Nummer von nem Ausweisdokument angeben von dem Land für das ich abgestimmt hab...

Nicht in allen Ländern. Daher gibt vmtl Fake Unterschriften.
 
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mibbio schrieb:
Dir ist aber schon bewusst, dass es in der EU-Kommision verschiedene Fachbereiche gibt und da auch jeweils mehr als drei Hanseln arbeiten? Zudem entscheiden die auch selber, welche Priorität die unterschiedlichen Anliegen haben.

Auch wenn der Aufhänger für die Petition Spiele sind, geht es letzlich um Verbraucherrechte. Solche Thema sind tatsächlich so unwichtig, dass die Kommision sogar einen extra Fachbereich nur dafür hat. Da wird also kein anderes, wichtiges Thema unter den Tisch fallen, nur weil dieser eine Fachbereich einen Tagesordnungpunkt mehr auf der Liste hat. Die Fachbereiche für Soziales, Binnenmark, Landwirtschaft oder Umwelt machen völlig unabhängig ihre Aufgaben, egal was beim Verbrauchschutz auf dem Tisch liegt.
Jupp, ich bleibe bei meiner Aussage: Mit ist dieses Thema nicht wichtig genug, dass sich irgendein hochbezahlter Beamter oder Politiker darum kümmern sollte. Da gibt’s wichtigeres.
Starke Einschränkung von Plastikverbrauch, wäre so ein Beispiel. Da können die auch gerne Leute in den anderen Fachbereich rüber schicken…

(Das soll nicht heißen, dass ich es irgendwie verbieten wollte, dass andere sich um sowas kümmern. Es ist lediglich meine Meinung. 😉)
 
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DJMadMax schrieb:
Es ist eine Schande, dass sich so wenige Menschen für ihre eigenen (nicht vorhandenen) Rechte interessieren.
Mein Gott, hier geht's letztlich um eine Hand voll Game-Nerds und Tech-Archivare. Macht euch mal klar, dass erstens nicht jeder ein Gamer ist und dass zweitens bestenfalls ein verschwinden geringer Bruchteil der Gamer-Masse sich dafür interessiert, ob irgendein Spiel in zehn oder fünfzig Jahren noch spielbar ist.

Das ist letztlich ein derartiges Bubble-Problem, dass man sich ernsthaft fragen muss, ob die Adressaten dieser Petition überhaupt verstehen werden, worum es geht, oder wo da jetzt genau das Problem sein soll.
 
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Der Puritaner schrieb:
und die lassen sich auch offline spielen, zumal sie nie dafür gedacht waren sie Online zu spielen
Und damit das so bleibt, gibt es diese Initiative.
Der Puritaner schrieb:
Ich verstehe, den aufwand nicht
Dann informier dich mal ordentlich um was es dabei überhaupt geht bevor du hier heiße Luft ablässt.
 
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ShiftC schrieb:
So funktioniert die Wirtschaft aber nicht. Wenn du von einem Hersteller erwartest, dass er für eine Einmalzahlung ewigen Support bietet

Support hat keiner verlangt, das ist immer nur der Strohmann, der von denen aufgestellt wird, die behaupten, dass das nicht geht.

Tatsaechlich geht es nur darum, das Spiel weiter spielen zu koennen. Dazu muss der Hersteller nur einen Server am Laufen halten, was sehr wenig kostet. Aber wenn ihnen auch das zu teuer ist, dann muessen sie sich halt etwas anderes ueberlegen, z.B. die Self-Host-Variante, was auch in der Hinsicht besser ist, weil es auch im Fall einer Firmenpleite funktioniert.
 
Bright0001 schrieb:
Das klingt schön, ist aus meiner Sicht aber schlicht nicht machbar.

Ich sehe im kompletten nachfolgenden Text nicht ein Argument, welches nicht ganz genau so galt, als man einfach Software auf Datenträgern ohne Kopierschutz gekauft hat.

Da konnte man die Disc oder Disketten nach dem Installieren auch einfach weitergeben. Nur weil Milliarden Dollar Konzerne die Daumenschrauen immer weiter angezogen haben, bedeutet das noch lange nicht, dass die Gesellschaft sie nicht per Gesetzt dazu zwingen kann zum alten Modell zurückzukehren.
 
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Informant777 schrieb:
Ne, der Markt regelt
Und er regelt GEGEN den Verbraucher und FÜR die Konzerne.

Völlig utopisch zu denken dass die Mehrheit plötzlich aufhört Videospiele zu spielen damit die Konzerne da irgendwie von selber draufkommen und gegenlenken. Wird nicht passieren. Man sieht ja selbst hier dass es Leute gibt denen ihre Verbraucherrechte völlig egl sind. Was meinste dann was der Casual-Kevin dazu denkt der jedes Jahr das neueste CoD und Fifa kauft um es mit seinen Freunden nach der Schule zu daddeln....

Manchmal brauchts eben mal ne Klatsche von ganz oben damit alles in richtige Bahnen verläuft und wenn der Verbraucher mal zur Abwechslung davon profitiert, ist das was gutes.
 
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Hylou schrieb:
Die Publisher verzichten gerne auf Hunderte Millionen potenzielle Käufer.
Das nicht, aber liefert halt wieder ein Grund, die Preise zu erhöhen. Und da jammern dann wieder alle.
Oder man vermarktet die Spiele künftig nur noch als Abo-Modell, sodass es dem Spieler eh nicht gehört.
 
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Floorp schrieb:
Laut meinen US PS Store wohne ich in "3001 East Ave, Central Square, NY 13036". Ist ein McDonalds.
Und was hat das mit der Bürgerinitiative zu tun, wenn du in einem McDonalds im Bundestaat New York lebst? Hast du von dort aus versucht, als in Deutschland Lebender die Initiative zu unterschreiben?
 
Ich habe zwar schon längst aus verbraucherrechtlichem Interesse heraus unterschrieben, bin aber auch Realist. Es ist und bleibt leider ein Nischenthema. Ob die Unterschriften alle legitim sind, ist so gut wie irrelevant. Beim Thema Mikrotransaktionen und Glücksspiel-Mechanismen war deutlich mehr gesellschaftliche Bandbreite und Notwendigkeit gegeben, weil so gut wie jeder ein Smartphone besitzt und auch interdisziplinär um den Schutz von Minderjährigen ging. Hier geht es um eine Verbraucherrechts-Thematik, die eine weitaus kleinere Klientel betrifft. Deshalb bin ich auch entsprechend pessimistisch genug, dass ich nicht wirklich mehr als eine Debatte erwarte. Da wird man nicht willens sein, jetzt Gremien zu gründen und deren Arbeit zu finanzieren, um da gesetzlich was anzubahnen. Wenn es denn wirklich wider Erwarten geschehen sollte, dann sollte man damit rechnen, dass das sich über (mindestens zehn) Jahre hinziehen wird. Schon alleine der juristische Aspekt wird eine Anstrengung sein, da man international über EU-Grenzen Lösungen finden muss, um Schlupflöcher und Unterminierungen zu vermeiden, die eine kurzfristig übers Knie gebrochene Lösung bieten würde.
 
Azeron schrieb:
informier dich mal ordentlich um was es dabei überhaupt geht bevor du hier heiße Luft ablässt.
Dann lies lieber mein Posting genau durch.
 
@Der Puritaner Hab ich und ich bleibe dabei dass du keine Ahnung hast um was es da eigentlich geht.
 
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shaboo schrieb:
Mein Gott, hier geht's letztlich um eine Hand voll Game-Nerds und Tech-Archivare.
Nein. Es wird vielleicht von Nerds und Archivaren vorangetrieben, aber gehen tut es um den gesamten Europäischen-Spielemarkt.

shaboo schrieb:
Macht euch mal klar, dass erstens nicht jeder ein Gamer ist und dass zweitens bestenfalls ein verschwinden geringer Bruchteil der Gamer-Masse sich dafür interessiert, ob irgendein Spiel in zehn oder fünfzig Jahren noch spielbar ist.
Das grenzt fast schon an Realitätsverweigerung. Schau dir bitte mal die Steamcharts an, und wie viele Titel dort 10 Jahre oder älter sind.
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"Alte" Spiele machen einen sehr gewichtigen Anteil an allen gespielten Stunden aus, das wird auf den nachfolgenden Seiten der Charts nur noch deutlicher.

piccolo85 schrieb:
Ich sehe im kompletten nachfolgenden Text nicht ein Argument, welches nicht ganz genau so galt, als man einfach Software auf Datenträgern ohne Kopierschutz gekauft hat.

Da konnte man die Disc oder Disketten nach dem Installieren auch einfach weitergeben.
Das Äquivalent zur Weitergabe einer Diskette ist aber die Weitergabe einer Festplatte/USB-Sticks o.ä., nicht das Kopieren einer Exe.

Bei physischen Medien hast du ja das Original mit dem Medium selbst in der Hand, und wenn du das weitergibst, dann gibst du damit auch automatisch alle damit verbundenen Rechte weiter. Bei Dateien ist das dann nicht so einfach, weil alles nur Kopien von Kopien sind, und du irgendein Konstrukt drüberstülpen musst, damit es irgendwie die Realität physischer Datenträger abbildet. Und das ist sicherlich nicht unmöglich, in meinen Augen aber völlig unrealistisch, dass das über so eine Initiative in Angriff genommen werden würde.
 
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Powl_0 schrieb:
Denn wenn der Markt ganz frei regelt, regelt er normalerweise in Richtung maximaler Ausbeutung der Kundschaft.
Wenn der Markt regeln würde, wären unter anderem ALLE Drogen legal. Und viele andere Dinge wären ebenso legal, weil der Markt regelt halt, scheiss auf Gesetze ;) Soviel dazu.

Der Markt regelt ist in manchen Belangen eine so seltendämliche Phrase. Ein Totschlagargument, nichts weiter. Krass wie man bei diesem Thema PRO-Konzern argumentieren kann. Als ob die Konzerne das nötig haben dass man die und ihre Praktiken auch noch verteidigt. Maximal traurig ist das.
 
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Rote Rose schrieb:
Die EU kann echt nur verbieten und regulieren. Echt peinlich was hier passiert und grenzt schon an Realsatire.
Manche Leute können auch einfach nur meckern, heulen und destruktiv sein, also heul leiser und Versuche niemanden von Partizipation abzuhalten.
 
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Kuristina schrieb:
End of Life (EOL) ist dir ein Begriff? :)
Ja, das ein Publisher ein Produkt nicht auf ewig supportet ist völlig normal und Ok und um das gehts auch nicht.
Dass ein Publisher aber den Zugang zu ebenjenem Produkt komplett verweigert weil der Server abschaltet, ist nicht Ok. Als Beispiel Gothic, was ich hier schon genannt hatte, ist schon seit 2 Jahrzehnten EOL aber es wird trotzdem supportet, von der Community, bis heute, weil es sich noch starten lässt, weil der Publisher keine Server hatte die er abgeschalten hat und das Spiel damit buchstäblich unspielbar macht.

Das soll der Standard sein. Wenn etwas EOL ist heißt das nicht dass man es nicht mehr nutzen können soll wenn man das will.
 
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rvnbld schrieb:
Es ist und bleibt leider ein Nischenthema. Ob die Unterschriften alle legitim sind, ist so gut wie irrelevant.
Genau in 20 Jahren wird sich keine Sau mehr dafür interessieren, ob man irgendein Retro Game offline spielen kann oder nicht.
Diese Bürgerinitiative ist völlig unerheblich, ging es nicht per Webact oder Campact eine Petition zu schreiben.

Wenn schon sollte dies für alle jemals hergestellten Online Games betreffen und nicht nur einzelne Titel eines Herstellers, die Hersteller sollten dazu gezwungen werden, Online Games nach dem aus einen Offline Patch zu erstellen, damit sie alle auch Offline gespielt werden können.

Das würde jedoch auch bedeuten, dass die Lizenzierung neu erfunden werden müsste, um so Online Games mit deren Inhalten auch weiter veräußern zu dürfen. Sozusagen ein echter Besitz für einen gekauften Titel zu erweben.
 
Naru schrieb:
Ne', Du hast richtigerweise exakt das auf den Punkt gebracht, was ich und so mancher anderer auch schon als alternative Möglichkeit angespochen hat.
Ganz in so, wie es über BF2 impliziert worden ist, wird es nicht kommen: Ich kann mir das in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellen.

Doch anfangs bezog ich mich ausschließlich auf The Crew, denn darum handelt der Artikel vorzugsweise. Dass so ein riesen Terror um ein einziges Spiel gemacht wird, obwohl vielen anderen Spielen eine solche Aufmerksamkeit nicht zu Teil wurde...
Die Reihenfolge scheint wer wann was hier erklärt hat erscheint mir etwas frei interpretiert, aber wenn es hilft dann sei es gegönnt ;)

Doch weiterhin ist die Logik etwas verquer. Der Artikel sagt deutlich, dass The Crew der ANLASS war, aber es geht nicht um dieses Spiel, es geht um das System. Ross Scott redet schon seit Jahren darüber (u.a. in seinen Videos zu Battleforge und Darkspore). The Crew war nur groß genug und in Frankreich beheimatet, so dass es genutzt wurde als Initialpunkt für eine große Kampagne.

ABER: Es geht letztlich WEDER um The Crew NOCH um vrstl. nichtmal The Crew 2 (was meines Wissens nach noch läuft) sondern es geht um ZUKÜNFTIGE Spiele. Retroaktiv soll gar nichts passieren, sondern es soll eine Regelung für zukünftige Verkäufe gefunden wrden.
Der Puritaner schrieb:
und wem interessiert das, ich habe gerade mal zwei spiele von Ubisoft und die lassen sich auch offline spielen, zumal sie nie dafür gedacht waren sie Online zu spielen.

Ich verstehe, den aufwand nicht, das wäre so ähnlich wie wenn ich jetzt eine Petition starten würde, damit Microsoft Age of Empires auch für Linux spielbar machen müsste.
Auch hier: komplett nicht verstanden. Es geht und ging niemals nur um ein einziges Spiel. Manchmal frage ich mich wie man es es schafft soviel Seiten Forum und einen ganzen Artikel vor sich zu haben und nichtmal versehentlich die Infos daraus aufzunehmen.

Da wundert es einen doch nicht mehr so sehr wie eine so naheliegende Sache es so schwer haben kann. Wenn nichtmal die Grundkonzepte gelesen werden und manch einer wie man auch im Thread sieht komplett jeglicher Argumentation der Firmen folgt was 100% zum eigenen Nachteil ist, dann hat man es nicht leicht. Frage mich was einem es bringen soll wenn man die Firma unterstützt ein Spiel nicht spielbar zu machen. Selbst wenn es einem Piepegal ist ob Spiele abgeschaltet werden, man verliert doch nix wenn es eine Regelung gibt dass es erhalten werden muss?

Und zuletzt: Ob es was bringt weiß man natürlich nicht. Aber deswegen zu sagen machen wir nicht ist doch auch sinnlos. Das Ziel ist doch simpel: Die EU soll darauf antworten. Am Ende muss sie begründen was sie von der Praxis hält. Es kann sein, dass sie zum Ergebnis kommt, ja das Ganze ist mit EU Recht vereinbar. Dann hat man eine klare Antwort und dann ist das so, aber ist es geklärt. Wenn das Ergebnis aber ist, das geht so nicht, dann ist die Grundlage da, dass war getan werden muss. Und dann geht es von da aus weiter. Eigentlich alles nicht so kompliziert.

EDIT:
Der Puritaner schrieb:
Wenn schon sollte dies für alle jemals hergestellten Online Games betreffen und nicht nur einzelne Titel eines Herstellers, die Hersteller sollten dazu gezwungen werden, Online Games nach dem aus einen Offline Patch zu erstellen, damit sie alle auch Offline gespielt werden können.
Wirklich, komplett nix gelesen. Es geht genau um alle Spiele aber nicht Retroaktiv. Weder um den einzelnen Hersteller noch einzelne Spiele. Das was du schreibst, für ALLE Spiele die aufn Online angewiesen sind soll es am Supportende einen Offline Patch geben. Steht auch alles so im Artikel, in den Infos und mehrfachst hier im Thread.
 
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Morpheus1969SE schrieb:
Man kann ja schlecht erwarten das Programmierer das ehrenamtloich machen und das SPenden für den Betrieb der Hardware gemacht werden.
Keiner erwartet das. Lies dir mal durch um was es bei der Initiative geht.
 
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