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News Stop Killing Games: Branchenverband ist gegen rechtliche Vorgaben
- Ersteller MichaG
- Erstellt am
- Zur News: Stop Killing Games: Branchenverband ist gegen rechtliche Vorgaben
Da hat man als Unternehmer irgendwann keine Lust mehr und bietet es halt in der EU nicht mehr an ..
Einerseits beschwert man sich über die Überregulierung, andererseits wird genau das gefordert. Das sind unternehmerische Entscheidungen wie und wie lange ich einen Dienst anbiete, und was ich dafür verlange. Es geht um Spiele (!), nichts lebensnotwendiges, und es herrscht ja wahrlich kein Unterangebot.
Wenn sich ein online Spiel nicht rechnet, dann sind zu wenige darin unterwegs, und dann macht es meist keinen grossen Spass mehr. Da nützt es auch wenig wenn es privat weiterbetrieben wird. Und wenn doch, bei wem beschwere ich mich dann wenn die Privatperson keine Lust/Geld mehr hat?
Und zahlen will ja sowieso keiner für laufende Kosten (Server/Service 24/7 am laufen halten, sich mit Cheatern herumschlagen, ...).
Und der Petitionstext ist ziemlich detailarm bzgl. was man eigentlich genau will.
Einerseits beschwert man sich über die Überregulierung, andererseits wird genau das gefordert. Das sind unternehmerische Entscheidungen wie und wie lange ich einen Dienst anbiete, und was ich dafür verlange. Es geht um Spiele (!), nichts lebensnotwendiges, und es herrscht ja wahrlich kein Unterangebot.
Wenn sich ein online Spiel nicht rechnet, dann sind zu wenige darin unterwegs, und dann macht es meist keinen grossen Spass mehr. Da nützt es auch wenig wenn es privat weiterbetrieben wird. Und wenn doch, bei wem beschwere ich mich dann wenn die Privatperson keine Lust/Geld mehr hat?
Und zahlen will ja sowieso keiner für laufende Kosten (Server/Service 24/7 am laufen halten, sich mit Cheatern herumschlagen, ...).
Und der Petitionstext ist ziemlich detailarm bzgl. was man eigentlich genau will.
Natürlich wird die Branche auf Milliarden € verzichten, weil sie einen Gameserver ein paar Jahre betreieben müssen.iGameKudan schrieb:Dann sollen sich die Unterstützer aber auch nicht beschweren, wenn bestimmte Spiele verzögert, eingeschränkt oder garnicht erscheinen.
Die werden den Server einfach von einem Dritten weiterbetreuen lassen, der sich genau auf das spezialisiert.
Axxid
Fleet Admiral
- Registriert
- Feb. 2012
- Beiträge
- 12.462
Ich vermute mal, dass sich heutige Server von denen der 2000er etwas unterscheiden. Auch was Zugriffe, Datenaustausch, Spielerprofile usw. angeht.
Nichts was man nicht mit Patches fixen/freigeben könnte, aber dafür müsste man das auch wollen, was sie natürlich nicht wollen.
Nichts was man nicht mit Patches fixen/freigeben könnte, aber dafür müsste man das auch wollen, was sie natürlich nicht wollen.
Spielt keine Rolle, dann verzichte halt auf Milliarden Euro und biete es keine Ahnung in Sri Lanka an. Dort kannst du dann frei herum unternehmen.fesc schrieb:Da hat man als Unternehmer irgendwann keine Lust mehr und bietet es halt in der EU nicht mehr an ..
Die Branche braucht Regulierung/Fairness.
Gestern noch Software Lizenzen zum Vollpreis verkaufen und dann am nächsten Tag die Server abdrehen.
Syrato
Vice Admiral
- Registriert
- Juni 2012
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- 7.134
Das interessiert die Industrie nicht, die pressen auch jetzt alles raus.iGameKudan schrieb:Und auch nicht, dass Spiele dann u.U. deutlich mehr Geld kosten oder nur noch im Abo vertrieben werden. Denn dann sind Funktionsänderungen, Funktionseinschränkungen oder auch auch ganze Einstellungen von Spielen rechtlich viel einfacher möglich, während Vielspieler bestimmter weniger Spiele im Schnitt sogar noch mehr Geld zahlen.![]()
Und wenn die Gamingbranche es umsetzten würde, könnten sie die Games ja ewig verkaufen.
Es ist einfach nur Gier!
Game XY abschalten und Nachfolger von Game xY launchen usw..
Hm naja, die Online-Spiele zu der Zeit waren aber auch gänzlich anders aufgestellt.Als Hauptargument wird also ein Kontrollverlust angeführt. Der war allerdings in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren auch kein Problem.
Die größten Spiele zu der Zeit (Quake, 1.6, WC3) hatten alle keine (oder schlechte) Matchmaking-Systeme, die Spielerschaft war verglichen zu Heute winzig, fast alle Inhalte in- und außerhalb der Spiele waren community-driven, Account-Bindung gab es nicht oder nur spärlich und Battle- oder Seasonpasses waren (zum Glück) noch nicht erfunden.
Die Möglichkeit Dedicated Server zu nutzen war ein Muss für Multiplayerspiele.
Das Argument, dass es ja früher funktioniert hat und dementsprechend auch heute möglich ist, ist schwach. Damals ging es um das Spiel, nicht um Skins und Mikrotransaktionen.
Da hat die Gaming Community selber hart gefailt.
Ist das denn bei irgendeinem Spiel tatsächlich so passiert?Syrato schrieb:Game XY abschalten und Nachfolger von Game xY launchen usw..
Es war ja klar, daß vom Branchenverband das übliche Bullshit-Bingo kommt, warum etwas nicht geht. Wie üblich steht in dieser Stellungnahme auch wieder nur drin, was alles nicht geht. Konstruktive Vorschläge, wie man mit der Community, die der immer gierigeren Industrie Jahr für Jahr mehr Geld einbringt, und dafür mit Einheitsbrei (Ausnahmen gibt es) abgespeist wird, gibt es natürlich nicht. Dafür müsste man sich ja aus seinem Elfenbeinturm heraus, auf die Kundschaft zubewegen.
Mittlerweile bin ich dafür, daß die ganze AAA-Spieleindustrie sang- und klanglos untergeht. Was die sich erdreisten geht auf keine Kuhhaut.
Mittlerweile bin ich dafür, daß die ganze AAA-Spieleindustrie sang- und klanglos untergeht. Was die sich erdreisten geht auf keine Kuhhaut.
Am nächsten Tag? Beispiel?Robert. schrieb:Spielt keine Rolle, dann verzichte halt auf Milliarden Euro und biete es keine Ahnung in Sri Lanka an. Dort kannst du dann frei herum unternehmen.
Die Branche braucht Regulierung/Fairness.
Gestern noch Software Lizenzen zum Vollpreis verkaufen und dann am nächsten Tag die Server abdrehen.
Ergänzung ()
äh, dass gilt dann für alle, auch die kleine Indieklitsche.Robert. schrieb:Natürlich wird die Branche auf Milliarden € verzichten
leipziger1979
Vice Admiral
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- Dez. 2014
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- 6.243
Die Unternehmen, also die Entwickler und Publisher, müssten stets die Möglichkeit haben, sich für eine Einstellung eines Online-Dienstes (Spiels) zu entscheiden, wenn jenes sich nicht mehr rentiere, heißt es weiter.
Wenn man einen Arsch in der Hose hätte würde man im Falle des Falles den Quellcode veröffentlichen so dass die Community das Spiel am Leben halten kann.
Aber das will man ja auch nicht.
Schönes Beispiel wäre da "Age of Empires Online".
Syrato
Vice Admiral
- Registriert
- Juni 2012
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- 7.134
Warcraft 3, Warcraft 3 Reforged.kicos018 schrieb:Ist das denn bei irgendeinem Spiel tatsächlich so passiert?
Aber mir geht es eher darum, dass man es aufgezwungen bekommt.
Bringt Innovationen und die Spieler wechseln freiwillig.
Tzk
Commodore
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- Nov. 2016
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- 4.650
Niemand hat etwas anderes gefordert. Das einzige was gefordert wird ist eine Alternative wenn du als Unternehmer die Server eben nicht mehr betreiben willst und nur dann!fesc schrieb:Das sind unternehmerische Entscheidungen wie und wie lange ich einen Dienst anbiete, und was ich dafür verlange.
Es wird nicht gefordert während des normalen Lebenszyklus private Server zu haben. Es wird nicht gefordert Cracks und Piraterie zu fördern. Es wird aber gefordert bei Abschaltung der Dienste eine Alternative zu bieten.
Ich sehe hier kein Problem, sondern nur viel Mimimi vom Lobbyverband.
SuperHeinz
Commodore Pro
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Wenn mich mein Gegenspieler kritisiert, dann habe ich alles richtig gemacht.
Diese Reaktion zeigt deutlich, wie sinnvoll diese Initiative ist.
Diese Reaktion zeigt deutlich, wie sinnvoll diese Initiative ist.
Glaub, das haben viele gar nicht auf der Rechnung dabei. Die großen Buden können das ab oder lassen sich irgendwas einfallen. Die kleinen können das nicht.fesc schrieb:äh, dass gilt dann für alle, auch die kleine Indieklitsche.
Tzk
Commodore
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Das ist tatsächlich nicht so einfach. Teils weil Bibliotheken genutzt werden wo die Lizenz das nicht her gibt, teils weil man die eigene IP schützen möchte.leipziger1979 schrieb:Wenn man einen Arsch in der Hose hätte würde man im Falle des Falles den Quellcode veröffentlichen so dass die Community das Spiel am Leben halten kann.
Ich denke diese Forderung geht leider zu weit.
eRacoon
Rear Admiral
- Registriert
- Aug. 2007
- Beiträge
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In 5 Jahren sehen wir uns dann hier bei den News wieder wo ein vollkommen zerpflücktes und komplett am Ziel vorbeigeschossene Gesetz beschlossen wird und alle hier schreien wie inkompetent die doch alle sind.Robert. schrieb:Spielt keine Rolle was der Verband will, wenn genug Wähler es wollen, dann wird es umgesetzt.
Hoffe jeder der das unterschrieben hat erinnert sich dann in 5 Jahren noch daran.
Ich hoffe zwar auf das beste für uns, aber ich erwarte eigentlich eher den Worst Case wenn es um EU Gesetze bei solchen "belanglosen" Themen geht.
Während der Hersteller das jeweilige Spiel aktiv supported, kann er ja auch weiterhin sein Ökosystem dafür nutzen mit den ganzen Features wie Matchmaking, Profilen, kaufbaren Skins & Co.kicos018 schrieb:Die größten Spiele zu der Zeit (Quake, 1.6, WC3) hatten alle keine (oder schlechte) Matchmaking-Systeme, die Spielerschaft war verglichen zu Heute winzig, fast alle Inhalte in- und außerhalb der Spiele waren community-driven, Account-Bindung gab es nicht oder nur spärlich und Battle- oder Seasonpasses waren (zum Glück) noch nicht erfunden.
Die Möglichkeit Dedicated Server zu nutzen war ein Muss für Multiplayerspiele.
Das Argument, dass es ja früher funktioniert hat und dementsprechend auch heute möglich ist, ist schwach. Damals ging es um das Spiel, nicht um Skins und Mikrotransaktionen.
Da hat die Gaming Community selber hart gefailt.
Wenn er aber den Support einstellt und das System dahinter eh abschaltet, soll er das Spiel dann aber so hinterlassen, dass es eben communiy-driven weiter genutzt werden kann. Da reichen dann auch klassische dedizierte Server wie damals. Es wird ja nicht verlangt, dass das Spiel von Release an nur über dedizierte Server läuft, sondern erst ab dem Zeitpunkt, wo der Hersteller selber keine Server mehr betreiben will.
Das geht doch nicht. Verstehen Sie Spaß hat das mal im Supermarkt getestet. Solange es eine Begründung fürs vordrängeln gibt, siegt Frechheit. Egal wie bescheuert die Begründung ist. Hauptache, man hat etwas gesagt.Pandora schrieb:Würden sie sich einfach gar nicht äußern wüsste man wenigstens nicht sicher das sie keine wirklichen Argumente außer mimimi
Wenn die Lobbyisten dagegen sind, kann es ja nur gut und richtig sein!
Edit: es wäre sonst ein Riesen Missbrauch möglich. Petition: es gibt nur 2 Geschlechter. Da finden sich bestimmt 1 Mio Stimmen.
Ergänzung ()
Nein, leider nicht. Aber die Gesetzgeber müssen sich zumindest damit beschäftigen.Robert. schrieb:Spielt keine Rolle was der Verband will, wenn genug Wähler es wollen, dann wird es umgesetzt.
Edit: es wäre sonst ein Riesen Missbrauch möglich. Petition: es gibt nur 2 Geschlechter. Da finden sich bestimmt 1 Mio Stimmen.
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