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NewsStreaming-Dienst: Paramount+ führt Abo mit Werbung ein und erhöht Preis
Was verstehst du unter Mehrwert? Ich buche ein Abo nur wenn es Material gibt das ich unbedingt sehen will.
Dazu warte ich auch gerne bis eine Staffel komplett verfügbar ist.
Geschmäcker und Ansprüche sind halt unterschiedlich. Wir finden, vor allem bei Netflix eigentlich immer etwas das uns interessiert obwohl hier über tausend physische Scheiben im Regal stehen. 3 Body Problems fand ich ebenfalls gut.
Edit: Genaugenommen habe ich durch die Streamingdienste ziemlich viel Geld gespart, dann ohne wären meine Regale noch viel grösser....
Ich handhabe es mittlerweile so. Amazon Prime hab ich dauerthaft, alle anderen buche ich monatsweise dazu oder ab, je nachdem wo es 1-2-3 Sachen gibt die ich anschauen will.
Ich würde niemals für einen Dienst zahlen der mir dann noch Werbung reindrückt. Entweder oder aber ich bin doch kein Bezahlsklave den man doppelt ausnehmen kann.
In den 2000-ern musste man dafür noch in die überteuerte Videothek (ein Film gerne mal 2 € pro Tag - am Wochenende wurde es richtig teuer). Da ist die städtische Bibliothek schon deutlich günstiger. Meine Nichte (Schülerin) bekommt so fast umsonst massig an Filmen und Videospielen übers Jahr ausgeliehen.
Ja es hat auch seine Vorteile, man hat eine längere intensivere Bindung zu einer Serie. Beim bingen befriedigt man zwar sein "alles sofort haben wollen", aber man hat das gesehene meistens auch schnell wieder vergessen.
Hab Strange New Worlds auch im Turbo geschaut und ich kann mich nach 2 Staffeln noch immer nicht an über die Hälfte der Namen der Protagonisten erinnern.
Bei größeren Serien sind 2 Episoden pro Woche wirklich OK, dann hat man Zeit das gesehene zu verarbeiten und erinnert sich ne Woche später auch wieder an die vorherige Handlung zurück.
Wir hatten letzte Woche einen Stromausfall im ganzen Ort und ich konnte nichts streamen. Es waren zwar nur 3 Stunden, war aber trotzdem ein harter Einschnitt.
Ich sehe tatsächlich angesichts der Streamingdienstfragmentierung einen Markt für Chatbots: Du buchst ihn Dir für einen Euro pro Monat und lädst die Liste der von dir geschauten und gemochten Inhalte rein. Er sucht dir auf der Basis eine Kombi an Streamingdienstabos für die nächsten Monate raus, sagt dir jedes Mal, wie viel Zeit du brauchst, um die Sachen durchzugucken, die dich bei deinen Vorlieben interessieren und so weiter. Angesichts der steigenden Kosten der Dienste ist das Chatbot-Abo günstiger und da die Dienste selbst es ja auch nicht hinbekommen, sinnvolle Empfehlungsalgorithmen zu entwickeln, besteht ohnehin eine Marktlücke...
Wieso? Muss ja eh ständig mit meinen Kindern dahin (ja meine Kinder lesen!). Da kann man sich dann auch jedes Mal für die nächsten zwei Wochen mit Material eindecken.
Wollte gerade kündigen, da wurden mir 3 Monate für 4€ und anschließend wieder 7,99€ angeboten. Die "günstigen" drei Monate nehme ich noch mit, danach wird gekündigt. Das Gleiche habe ich mit MGM+ gemacht, da waren es sogar nur 0,99€ für 3 Monate.
Von welchem Geld würden die Streaming Anbieter eigentlich neue Inhalte produzieren, wenn niemand mehr für die Streaming Dienste bezahlt? Frage für einen Freund...
Ja es hat auch seine Vorteile, man hat eine längere intensivere Bindung zu einer Serie. Beim bingen befriedigt man zwar sein "alles sofort haben wollen", aber man hat das gesehene meistens auch schnell wieder vergessen.
Ganz genau! Es gibt einige wissenschaftliche Studien, nach denen man bereits einen Tag nach einem "Binge-Marathon" einen Großteil der Staffel einer Serie wieder vergessen hat. Schaut man immer nur eine Folge pro Woche, wird das Geschehen im Hirn "einzementiert" und ist so auch Monate später noch ganz gut abrufbar.
Spriti schrieb:
Hab Strange New Worlds auch im Turbo geschaut und ich kann mich nach 2 Staffeln noch immer nicht an über die Hälfte der Namen der Protagonisten erinnern.
Bei größeren Serien sind 2 Episoden pro Woche wirklich OK, dann hat man Zeit das gesehene zu verarbeiten und erinnert sich ne Woche später auch wieder an die vorherige Handlung zurück.
Es hat ja niemand was dagegen, dass dieses logischerweise Geld kosten. Nur die Preise erhöhen und dann auch noch Werbung reindrücken, das muss nicht sein. Vor allem wenn man dadurch keinen Mehrwert liefert, im Gegenteil.
Zudem steigt ja auch (normalerweise) die Nutzerschaft mit der Zeit, d.h. bei kaum gestiegenen Kosten hat man aber viel mehr Einnahmen.
Damit die zahlende Kundschaft steigt, muss man aber auch Content liefern, also einen Mehrwert schaffen. Das können viele Anbieter nicht, da sie zu wenig liefern.
Apple liefert, meiner Meinung nach, qualitativ hochwertige Inhalte, aber halt zu wenig, um ein Jahresabo von über 100 € zu rechtfertigen.
Amazon Prime versucht das zu kaschieren, indem sie ne Masse an Billigfilmen aufnehmen (die ganzen "tollen" Asylum-Produktionen). Sie haben auch die ein oder andere gute Serie, aber sonst ist da auch nicht viel. Das schaut man 1 Monat und hat alles gesehen für 1 Jahr.
Der einzige Steamingdienst, der mich interessiert, ist in Deutschland nicht verfügbar: The Criterion Channel. Ginge zwar via VPN, aber das kostet extra und das will ich nicht zahlen.
Ich kaufe Filme, die mir wirklich wichtig sind ( und das sind aktuell nicht mehr als 50 ), physisch und digitalisiere sie, damit ich sie immer verfügbar habe. Den Rest kaufe ich bei Apple TV für 3,99 EUR oder 4,99 EUR. Für Filme wie Warfare oder Heldin bezahle ich 12 oder 15 EUR, denn das würde mich der Kinogang auch kosten.